Hoymiles Nulleinspeisung: So geht es am Balkonkraftwerk

Nulleinspeisung mit Hoymiles hängt an der Serie: HiFlow mit Zähler, DTU-Pro-S mit Chint-Zähler, OpenDTU im Selbstbau oder ein Speicher. Welcher Weg zu welchem Gerät passt.

Solar-Wissen Veröffentlicht am 7 Min. Lesezeit

Warum der Wechselrichter es nicht allein kann

Ein Mikrowechselrichter sieht nur seine eigene Seite: wie viel Strom von den Modulen kommt und wie viel er ins Hausnetz schiebt. Was hinter der Steckdose passiert, ob der Kühlschrank gerade anläuft oder die Waschmaschine heizt, bleibt ihm verborgen. Für eine Nulleinspeisung muss diese Information von außen kommen.

Jede Lösung besteht deshalb aus derselben Kette. Ein Messgerät am Hausanschluss meldet, ob gerade Strom bezogen oder eingespeist wird. Eine Steuerung errechnet daraus, wie viel Watt der Wechselrichter liefern darf. Und der Wechselrichter setzt dieses Limit um. Die Hoymiles-Serien unterscheiden sich darin, wer die Rolle der Steuerung übernehmen kann und auf welchem Weg das Limit ins Gerät kommt. Wie die Regelung im Grundsatz abläuft und warum die Null nie ganz erreicht wird, erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung: was das ist und wie sie funktioniert.

Welche Hoymiles-Serie hast du?

Der Weg zur Nulleinspeisung entscheidet sich am Modellnamen. Er verrät, wie das Gerät kommuniziert, und damit, welche Steuerung es versteht.

SerieBeispieleKommunikationWeg zur Nulleinspeisung
HiFlow / HiFlow ProHMS-800-2WBWLAN und Bluetooth im GerätZähler in S-Miles Home koppeln
HMS mit WHMS-800W-2T, HMS-1000W-2TWLAN im GerätAC-Speicher mit Zähler oder Gerätetausch
HMS ohne WHMS-1600-4T, HMS-2000-4THoymiles-Funk 868 MHz, DTU nötigDTU-Pro-S mit Chint-Zähler oder OpenDTU
HMTHMT-2000-4THoymiles-Funk 868 MHz, DTU nötigDTU-Pro-S mit Chint-Zähler oder OpenDTU
HMHM-600, HM-800Hoymiles-Funk 2,4 GHz, DTU nötigDTU-Pro mit Chint-Zähler oder OpenDTU/AhoyDTU

Die wichtigste Unterscheidung steckt im Buchstaben W: Er steht für ein eingebautes WLAN-Modul samt eigener Datenübertragungseinheit. Geräte ohne W funken in einem herstellereigenen Protokoll und brauchen eine externe DTU. Genau diese Funkstrecke ist der Zugang, über den sich die Geräte von außen regeln lassen.

Entscheidungsbaum zur Hoymiles-Nulleinspeisung. Oben die Frage nach der Serie, darunter vier Zweige. HiFlow und HiFlow Pro: Shelly Pro 3EM oder Hoymiles Smart Meter in der App S-Miles Home koppeln. HMS mit W wie HMS-800W-2T: kein Zählerweg, AC-Speicher mit eigenem Zähler oder Tausch gegen HiFlow. HMS ohne W und HMT: DTU-Pro-S mit Chint-Zähler oder OpenDTU-OnBattery. HM: DTU-Pro mit Chint-Zähler oder OpenDTU bzw. AhoyDTU.

Der Modellname entscheidet: Nur die HiFlow-Reihe regelt ab Werk mit einem handelsüblichen Zähler.

HiFlow und HiFlow Pro: der Weg über die App

Die jüngste Hoymiles-Reihe für Balkonkraftwerke ist die einzige, bei der die Nulleinspeisung zum vorgesehenen Funktionsumfang gehört. Laut Hoymiles unterstützt die HiFlow-Pro-Serie die Regelung, sobald ein kompatibles Messgerät wie der Shelly Pro 3EM eingerichtet ist. Gekoppelt wird es in der App S-Miles Home, danach passt der Wechselrichter seine Leistung selbst an den gemessenen Hausverbrauch an.

Als Alternative zum Shelly verkauft Hoymiles einen eigenen Smart Meter (HMeter-CT-T120-RW). Er misst dreiphasig über drei Stromwandler bis 120 A, sitzt auf der Hutschiene im Zählerschrank und funkt per WLAN. Der Hersteller nennt ihn kompatibel mit ausgewählten Geräten der Reihen HiBattery, HiFlow und HiFlow Pro, im Hoymiles-Shop kostet er 143,99 Euro. HiBattery und HiFlow sprechen ihn über das Heimnetz an, seine zusätzliche RS485-Schnittstelle bleibt bei diesen Geräten ungenutzt.

Beide Zähler gehören in den Zählerschrank und damit in die Hände einer Elektrofachkraft. Wer den Eingriff vermeiden will, schaut auf Messgeräte für die optische Schnittstelle des digitalen Zählers. Für den Hoymiles-Speicher HiBattery nennt der Hersteller den Everhome EcoTracker, für die Wechselrichter selbst ist er nicht ausdrücklich aufgeführt.

Ein praktischer Vorteil der Reihe: Die Ersteinrichtung läuft per Bluetooth direkt am Gerät, Daten verarbeitet die Reihe laut Hoymiles auch lokal. Der HiFlow 800 Pro liegt bei Amazon um 110 Euro, damit ist er als Ersatz für ein älteres Gerät oft günstiger als jeder Umweg.

Hoymiles HiFlow 800 Pro
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Hoymiles HiFlow 1600 Pro
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HMS ohne W und HMT: DTU-Pro-S mit Chint-Zähler

Für die Geräte mit Hoymiles-Funk gibt es seit Jahren eine Lösung vom Hersteller, das Export Management. Sie besteht aus einem Zähler mit Stromwandlern, einer DTU-Pro bzw. DTU-Pro-S und den Mikrowechselrichtern. Die DTU-Pro-S spricht die HMS- und HMT-Geräte über Funk an, die ältere DTU-Pro die HM-Serie. Der Zähler hängt per RS485-Kabel an der DTU.

Hoymiles kennt dabei zwei Betriebsarten:

  • Zero Export begrenzt die Einspeisung auf null.
  • Export Limit begrenzt sie auf einen festen Wert, etwa für Anlagen, bei denen der Netzbetreiber eine Obergrenze vorschreibt.

Die wichtigste Einschränkung steht in den Hoymiles-Unterlagen selbst: Das Einspeisemanagement funktioniert nur mit Chint-Zählern aus dem Hoymiles-Vertrieb. Einphasig ist das der DDSU666 in Direktmessung, dreiphasig der DTSU666 mit Stromwandlern. Bei der dreiphasigen Variante müssen laut Hoymiles L1, L2, L3 und N an den oberen Eingängen anliegen, die DTU regelt dann auf die Summe der drei Phasen.

Dieser Weg ist für Dachanlagen mit mehreren Wechselrichtern gebaut und richtet sich an Installateure: Eingerichtet wird er über die Installateur-App, der Zähler sitzt fest verdrahtet im Zählerschrank. Für ein einzelnes Balkonkraftwerk ist der Aufwand meist größer als der Nutzen.

Selbstbau: OpenDTU-OnBattery und AhoyDTU

Alle Hoymiles-Geräte mit herstellereigenem Funk lassen sich auch ohne die Original-DTU steuern. Die Open-Source-Projekte OpenDTU und AhoyDTU laufen auf einem ESP32-Board mit passendem Funkmodul: nRF24L01+ für die HM-Serie im 2,4-GHz-Band, CMT2300A für HMS und HMT im 868-MHz-Band. Fertig aufgebaut kosten solche Boards etwa 10 bis 25 Euro.

Für die Nulleinspeisung gibt es drei Varianten:

  1. OpenDTU-OnBattery bringt die Regelung gleich mit. Der „Dynamic Power Limiter” liest einen Zähler direkt ein, etwa einen Shelly Pro 3EM per HTTP und JSON, und setzt das Limit selbst. Er funktioniert auch ohne Batterie. Einstellbar sind der angestrebte Netzbezug, eine Hysterese sowie Unter- und Obergrenze.
  2. HoymilesZeroExport ist ein Python-Skript, das neben der DTU auf einem Kleinrechner läuft. Es unterstützt AhoyDTU und OpenDTU und liest unter anderem Shelly EM, 3EM und 1PM, Tasmota-Lesekopf, ESPHome und Volkszähler.
  3. Home Assistant übernimmt die Regelung als Automation. Wie das im Detail aussieht, zeigt der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.

Für alle drei gilt dieselbe Regel: Das Limit wird nicht-persistent gesetzt. Ein persistentes Limit schreibt der Wechselrichter in seinen Dauerspeicher, und bei einer Regelung, die mehrmals pro Minute nachsteuert, summiert sich das zu sehr vielen Schreibvorgängen. Das nicht-persistente Limit gilt bis zum nächsten Neustart und schont den Speicher.

Wichtig beim Umstieg: Steuern darf immer nur eine Instanz. Läuft die Original-DTU parallel weiter und setzt ihre eigenen Werte, überschreiben sich beide gegenseitig.

HMS-800W-2T und andere W-Modelle: die Sackgasse

Die WLAN-Modelle der HMS-Reihe sind die meistverkauften Hoymiles-Geräte am Balkon, und ausgerechnet bei ihnen ist die Nulleinspeisung am schwierigsten. Ihre Datenübertragungseinheit sitzt im Gehäuse, das Funkprotokoll der externen DTUs sprechen sie nicht. Damit fallen DTU-Pro-S, OpenDTU und AhoyDTU als Zugang weg.

Was bleibt, ist die lokale Schnittstelle im WLAN. Die Home-Assistant-Integration ha-hoymiles-wifi spricht das Gerät direkt an, darf es aber nicht öfter als alle 32 Sekunden abfragen, sonst trennt der Wechselrichter die Verbindung zur Hersteller-Cloud. Für eine Nulleinspeisung ist das zu träge. Dazu kommt der Hinweis der Entwickler, das Leistungslimit nicht für eine dauerhafte Regelung zu verwenden, weil die Schreibzugriffe den Gerätespeicher beschädigen können.

Für Besitzer eines HMS-800W-2T gibt es damit zwei saubere Wege:

  • Einen AC-Speicher mit eigenem Zähler ergänzen. Der Wechselrichter läuft unverändert weiter, der Speicher nimmt den Überschuss auf und gibt ihn verbrauchsgeführt wieder ab. Hoymiles selbst bietet dafür die HiBattery 1920 AC und den MS-A2 an, beide regeln mit dem Shelly Pro 3EM. Welche Speicher sonst zu einem Hoymiles passen, steht im Ratgeber Speicher an Hoymiles nachrüsten.
  • Den Wechselrichter tauschen. Ein HiFlow 800 Pro kostet um 110 Euro und bringt die Zählerregelung über S-Miles Home mit.

Der Speicher als Nulleinspeisung

Ein Speicher mit Zähler erreicht dasselbe Ziel auf einem anderen Weg. Der Wechselrichter läuft mit voller Leistung weiter, der Speicher lädt mit dem Strom, der sonst ins Netz flösse, und gibt ihn abends wieder ab. Das funktioniert mit jedem Hoymiles-Wechselrichter, egal welcher Serie, weil der Speicher nur auf den Zählerwert schaut.

Die Grenze liegt bei vollem Akku: Ist der Speicher geladen und die Sonne liefert weiter, fließt der Überschuss des Wechselrichters ins Netz. Wer auch dann keine Einspeisung will, braucht zusätzlich eine der Drossel-Lösungen von oben. Für die meisten Haushalte ist der volle Speicher an einem Sommernachmittag kein Problem, denn eine Einspeisung ist beim Balkonkraftwerk erlaubt.

Bei der HiBattery 1920 AC nennt Hoymiles den Shelly Pro 3EM und den Everhome EcoTracker als Messgeräte. Ohne Zähler arbeitet sie nur nach Zeitplan.

HiBattery 1920 AC
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Wie genau die Regelung wird

Kein Hoymiles-Wechselrichter springt sofort auf ein neues Limit. Ein Nutzer dokumentierte bei einem HM-1500 an OpenDTU die erste Reaktion nach etwa 18 Sekunden und das volle Limit nach 25 bis 90 Sekunden. Danach fährt das Gerät seine Leistung über eine Rampe nach.

Für den Alltag heißt das:

  • Kurze Lastspitzen wie Wasserkocher oder Toaster sind vorbei, bevor der Wechselrichter reagiert hat. Geht das Gerät aus, läuft für einige Sekunden Überschuss ins Netz.
  • Ein Zielwert knapp über null ist sinnvoller als exakt null. Üblich ist ein angestrebter Netzbezug von 10 bis 30 Watt, damit die Regelung nicht bei jeder Schwankung ins Einspeisen kippt.
  • Eine Untergrenze gehört in jede Regelung. Unter etwa 2 Prozent der Nennleistung schaltet die Elektronik ab, bei einem 800-W-Gerät also unter rund 16 Watt. Ein Limit darunter führt zu ständigem Aus- und Wiederanlaufen.

Die Zahlen gelten für die Funk-Geräte. Für die Regelung der HiFlow-Reihe über S-Miles Home veröffentlicht Hoymiles keine Reaktionszeit.

Was rechtlich gilt

Eine Nulleinspeisung ändert nichts an der Anmeldung. Ein Balkonkraftwerk mit Hoymiles-Wechselrichter gehört ins Marktstammdatenregister, auch wenn es nie eine Kilowattstunde ins Netz abgibt. Der Wechselrichter bleibt mit dem Hausnetz verbunden und muss den Netzschutz nach VDE-AR-N 4105 einhalten, die Hoymiles-Geräte sind danach zertifiziert.

Ein nachgerüsteter Speicher wird ebenfalls im Register eingetragen. Nach der aktuellen VDE-AR-N 4105 braucht ein Steckersolargerät mit Speicher zusätzlich die Meldung beim Netzbetreiber über das vereinfachte Formular.

Fazit

Welche Hoymiles-Nulleinspeisung zu deinem Balkonkraftwerk passt, entscheidet der Modellname. Mit einem HiFlow oder HiFlow Pro ist es am einfachsten: Shelly Pro 3EM oder Hoymiles Smart Meter in S-Miles Home koppeln, fertig. Besitzer eines HMS ohne W, HMT oder HM fahren mit OpenDTU-OnBattery am günstigsten, der Hersteller-Weg über DTU-Pro-S und Chint-Zähler lohnt sich eher bei größeren Anlagen. Beim beliebten HMS-800W-2T führt der sinnvolle Weg über einen Speicher mit Zähler oder den Tausch gegen ein HiFlow-Gerät.

Häufige Fragen

Kann ein Hoymiles-Wechselrichter Nulleinspeisung?

Ja, aber nie allein. Der Wechselrichter weiß nicht, wie viel Strom das Haus gerade braucht. Dafür ist immer ein Messgerät am Hausanschluss nötig, dazu eine Instanz, die aus dem Messwert ein Leistungslimit errechnet und an den Wechselrichter schickt. Welche Instanz das sein kann, hängt an der Serie: die App S-Miles Home bei der HiFlow-Reihe, eine DTU-Pro-S bei HMS und HMT, eine selbstgebaute OpenDTU bei den Geräten mit Hoymiles-Funk.

Welcher Zähler funktioniert für die Hoymiles-Nulleinspeisung?

Das hängt am Weg. Für die HiFlow-Pro-Reihe nennt Hoymiles den Shelly Pro 3EM, dazu bietet der Hersteller einen eigenen dreiphasigen Smart Meter (HMeter-CT-T120-RW) für ausgewählte HiFlow- und HiBattery-Geräte an. Das Einspeisemanagement über die DTU-Pro-S funktioniert laut Hoymiles nur mit Chint-Zählern aus dem Hoymiles-Vertrieb, also DDSU666 einphasig oder DTSU666 dreiphasig. Selbstbau-Lösungen wie OpenDTU-OnBattery lesen dagegen viele Zähler, vom Shelly bis zum optischen Lesekopf.

Geht Nulleinspeisung mit dem HMS-800W-2T?

Nur über Umwege. Das WLAN-Modell hat seine Datenübertragungseinheit im Gehäuse und lässt sich weder mit einer DTU-Pro-S noch mit OpenDTU oder AhoyDTU koppeln. Die lokale Integration für Home Assistant fragt höchstens alle 32 Sekunden ab, und ihre Entwickler raten von einer dauerhaften Regelung über das Leistungslimit ab, weil jeder Schreibvorgang den Gerätespeicher belastet. Praktisch bleiben ein AC-Speicher mit eigenem Zähler oder der Tausch gegen ein Gerät der HiFlow-Reihe.

Was kostet eine Nulleinspeisung mit Hoymiles?

Beim Selbstbau rund 10 bis 25 Euro für ein fertiges ESP32-Board mit Funkmodul, dazu ein Messgerät am Zähler. Ein Shelly Pro 3EM kostet je nach Ausführung um die 100 Euro und wird im Zählerschrank von einer Elektrofachkraft eingebaut. Der Hoymiles Smart Meter kostet im Hersteller-Shop 143,99 Euro. Der Weg über DTU-Pro-S und Chint-Zähler richtet sich an Installateure und ist der teuerste.

Wie schnell regelt ein Hoymiles-Wechselrichter herunter?

Langsamer als der Hausverbrauch schwankt. Ein dokumentierter Fall mit einem HM-1500 an OpenDTU zeigt eine erste Reaktion nach etwa 18 Sekunden und das volle Limit nach 25 bis 90 Sekunden. Schaltet der Wasserkocher ab, fließt in dieser Zeit Überschuss ins Netz. Eine Restspeisung bleibt deshalb bei jeder Nulleinspeisung, das Ziel ist ein Netzbezug knapp über null.

Muss ich ein Balkonkraftwerk mit Nulleinspeisung anmelden?

Ja. Die Pflicht zur Eintragung im Marktstammdatenregister gilt für jede Erzeugungsanlage, die mit dem Netz verbunden ist, unabhängig davon, ob sie tatsächlich einspeist. Ein Hoymiles-Wechselrichter mit Nulleinspeisung hängt weiterhin am Hausnetz und muss den Netzschutz nach VDE-AR-N 4105 einhalten. Kommt ein Speicher dazu, gehört er ebenfalls ins Register.

Lohnt sich Nulleinspeisung ohne Speicher?

Selten. Ohne Speicher heißt Nulleinspeisung: Der Wechselrichter wird gedrosselt, und der Strom, der sonst ins Netz ginge, wird gar nicht erst erzeugt. Für den eigenen Verbrauch ändert sich dadurch nichts. Sinnvoll ist das vor allem dort, wo eine Einspeisung ausdrücklich unerwünscht ist, oder als Baustein für einen Speicher, der den Überschuss aufnimmt.

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