Technische Daten
| Speicherkapazität | 7 kWh (LFP, 314 Ah) |
|---|---|
| Erweiterbar auf | 42 kWh (bis zu 5 × BP7000) |
| Ausgangsleistung Netz | max. 3.500 W (bidirektional) |
| Ausgangsleistung ab Werk | 800 W am Schuko-Anschluss |
| Lastausgang (Off-Grid) | max. 3.680 W |
| AC-Ladeleistung | max. 3.500 W |
| Nennleistung im Verbund | 10,5 kW (3 Einheiten parallel) |
| Solareingang | keiner, reine AC-Kopplung |
| Umschaltzeit Notstrom | 10 ms |
| Batteriespannung | 60 V |
| Zellchemie | Lithium-Eisenphosphat (LFP) |
| Ladezyklen | 10.000, ausgelegt auf 15 Jahre |
| Nutzbare Kapazität | 100 % laut Hersteller |
| Schutzart | IP66 |
| Korrosionsschutz | C5-M (Marinequalität) |
| Betriebstemperatur | -20 bis +55 °C |
| Kommunikation | WLAN, Bluetooth |
| Zähler-Kompatibilität | Anker Smart Meter, Shelly, everHome (angekündigt) |
| Anschlussvarianten | Schuko (800 W), Wieland oder Festanschluss (3.500 W) |
| Abmessungen | 670 × 356 × 325 mm |
| Gewicht | 73 kg |
| Garantie | 10 Jahre |
| Modellnummer | A17E2 |
7 Kilowattstunden, 3.500 Watt in beide Richtungen und ein Notstromausgang, der in 10 Millisekunden übernimmt: Mit der Solarbank Max AC verlässt Anker die Balkonklasse und zielt auf Häuser mit vorhandener PV-Anlage. Grundlage dieser Einordnung sind das Anker-Datenblatt zum Modell A17E2, die Händler-Listung und der aktuelle Rechtsrahmen für einspeisende Speicher.
Was dieses Gerät von den kleinen Solarbanks trennt
Die bisherigen Solarbanks sind Balkonspeicher: Module dran, Stecker in die Dose, 800 Watt ins Hausnetz. Die Max AC arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie hat keinen einzigen Solareingang und lädt ausschließlich über Wechselstrom, entweder aus dem Überschuss einer bestehenden Anlage oder aus dem Netz.
Damit ist sie ein Nachrüstgerät für Haushalte, deren Dachanlage seit Jahren läuft und deren Überschuss bisher für ein paar Cent Einspeisevergütung ins Netz gewandert ist. Die Anlage selbst bleibt unangetastet, der Wechselrichter bleibt, die Verkabelung bleibt, die Anmeldung bleibt. Wie diese Nachrüstung grundsätzlich funktioniert, erklärt der Ratgeber AC-Speicher am Balkonkraftwerk nachrüsten.
7 kWh: was diese Zahl im Haushalt bedeutet
Ein Vier-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht rund 4.000 kWh im Jahr, also etwa 11 kWh am Tag. Davon fällt gut die Hälfte in die Stunden ohne Sonne, also grob 5 bis 6 kWh je Nacht. Die 7 kWh der Max AC decken diesen Bedarf ab, mit Reserve für Waschmaschine oder Trockner am Abend.
Das ist der Punkt, an dem sich die Max AC von den 2-kWh-Geräten der Balkonklasse absetzt. Ein 2-kWh-Speicher überbrückt den Abend bis etwa 23 Uhr, danach kommt der Strom wieder aus dem Netz. Bei 7 kWh reicht die Ladung durch bis zum nächsten Sonnenaufgang. Welche Größe zum eigenen Verbrauch passt, rechnet der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß durch.
Nach oben geht es über den BP7000 mit weiteren 7 kWh je Modul, maximal fünf Stück, in Summe 42 kWh. Anker ruft dafür 1.799 Euro je Modul auf, im Paket mit dem Hauptgerät bleiben rund 1.599 Euro Aufpreis. Der Preis je Kilowattstunde steigt damit von 286 Euro auf etwa 240 Euro, die Erweiterung ist also günstiger als das Grundgerät, und trotzdem eine Investition in vierstelliger Höhe.
3.500 Watt bidirektional: der eigentliche Sprung
Der Wert, an dem sich diese Klasse messen lässt, ist die Leistung. Die Solarbank Max AC nimmt bis zu 3.500 W auf und gibt bis zu 3.500 W ab. Zum Vergleich: Die Solarbank 4 E5000 Pro liegt bei 1.200 W, der Zendure SolarFlow 2400 AC+ bei 2.400 W.
Praktisch heißt das zweierlei. Auf der Ladeseite nimmt das Gerät die Mittagsspitze einer 8-kWp-Dachanlage in einem Rutsch auf, statt sie über Stunden zu strecken. Auf der Entladeseite deckt es abends den kompletten Grundlastbereich plus einen Verbraucher wie Herd oder Wasserkocher. Ein 800-W-Speicher schafft das nicht, dort läuft die Differenz weiter über den Netzbezug.
Drei Haupteinheiten lassen sich parallel schalten, dann nennt Anker eine Nennleistung von 10,5 kW. Das ist ein Wert aus der Welt fest installierter Hausspeicher.
Der Haken am Stecker: 800 Watt ab Werk
Hier liegt der Punkt, den Interessenten vor dem Kauf verstehen sollten. Geliefert wird die Max AC mit einem drei Meter langen Schuko-Kabel, und in dieser Betriebsart begrenzt Anker die Ausgangsleistung ab Werk auf 800 Watt. Die vollen 3.500 W gibt das Gerät erst frei, wenn es über einen Wieland-Stecker mit eigenem Stromkreis oder über einen Festanschluss im Verteilerkasten angeschlossen ist. Beides ist Sache einer Elektrofachkraft.
Der technische Grund ist banal und richtig: Ein Schuko-Stromkreis mit 16 A Absicherung ist für 3.500 W Dauereinspeisung nicht gedacht, zumal an derselben Leitung weitere Verbraucher hängen. Was hinter den beiden Steckertypen steckt, behandelt der Ratgeber Schuko oder Wieland.
Der zweite Punkt ist rechtlicher Natur und trifft alle Geräte mit freischaltbarer Leistung. Für die Einordnung als Steckersolargerät im vereinfachten Verfahren zählt die höchste wählbare Leistungsstufe, nicht die gerade eingestellte. Ein Gerät, das sich auf 3.500 W heben lässt, fällt damit aus diesem Verfahren heraus, auch wenn es mit 800 W betrieben wird. Es gilt der reguläre Weg: Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme, Eintrag im Marktstammdatenregister, Anschluss durch eine Elektrofachkraft. Was dabei zu tun ist, steht im Ratgeber Speicher nachrüsten und anmelden.
Notstrom mit 10 Millisekunden
Der Lastausgang trägt 3.680 W und übernimmt bei Netzausfall in 10 Millisekunden. Diese Zahl ist der Unterschied zwischen einer Notstromsteckdose und einer echten unterbrechungsfreien Stromversorgung. Netzteile von Computern, NAS-Systemen und Routern überbrücken typischerweise 10 bis 20 Millisekunden aus ihren Kondensatoren. Bei 10 ms Umschaltzeit merkt die Technik den Ausfall nicht.
3.680 W am Lastausgang decken dabei nicht nur die Grundlast. Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizungspumpe, Router und Beleuchtung zusammen liegen bei wenigen hundert Watt; der Rest der Reserve steht für Kaffeemaschine, Wasserkocher oder eine Kreissäge bereit.
Zellen, Zyklen und was daraus folgt
Verbaut sind LFP-Zellen mit 314 Ah bei 60 V Batteriespannung, also die Zellgröße, die derzeit auch in Großspeichern steckt. Anker nennt 10.000 Ladezyklen und eine Auslegung auf 15 Jahre.
Diese Zahl gehört eingeordnet, weil sie über der Klasse liegt. Die meisten Balkonspeicher nennen 6.000 Zyklen, Marstek und Zendure eingeschlossen. Bei einem Vollzyklus pro Tag entsprechen 10.000 Zyklen rechnerisch 27 Jahren, das Gerät wird also an anderer Stelle altern als an den Zellen. Praktisch bedeutet der Wert vor allem: Auch bei zwei Zyklen am Tag, wie sie ein dynamischer Stromtarif erzeugt, bleibt die Zellchemie über die Garantiezeit hinaus im grünen Bereich. Wie sich diese Fahrweise rechnet, behandelt der Ratgeber Batteriespeicher mit dynamischem Stromtarif.
Dazu kommt die Angabe 100 Prozent nutzbare Kapazität. Viele Hersteller halten 5 bis 10 Prozent als Puffer zurück, was aus 7 kWh brutto rund 6,4 kWh netto machen würde. Anker verzichtet darauf.
Aufstellung: 73 Kilogramm wollen einen Platz
Mit 670 × 356 × 325 mm und 73 kg ist die Max AC kein Gerät, das man an die Balkonbrüstung hängt. Sie braucht einen ebenen, tragfähigen Stellplatz, und zu zweit will sie auch getragen werden.
Draußen darf sie stehen: IP66 bedeutet staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser, der Korrosionsschutz nach C5-M ist für salzhaltige Küstenluft und Industrieatmosphäre ausgelegt. Der Betriebsbereich von -20 bis +55 °C deckt das deutsche Klima ab. Was bei Außenaufstellung sonst zu beachten ist, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen.
Was im Datenblatt fehlt
Zwei Werte lässt Anker offen, die für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung nötig wären: der Round-Trip-Wirkungsgrad und der Standby-Verbrauch. Beim Wirkungsgrad geht es um die Verluste beim Hin- und Herwandeln zwischen Wechsel- und Gleichstrom; übliche Werte liegen zwischen 90 und 96 Prozent, und die Differenz macht bei 2.000 kWh Durchsatz im Jahr rund 120 kWh aus. Beim Standby-Verbrauch summieren sich schon 10 W Leerlauf über ein Jahr auf 87,6 kWh und damit gut 30 Euro.
Offen bleibt auch, wie sich die Nulleinspeisung im Detail regeln lässt. Anker nennt den eigenen Smart Meter, Shelly-Zähler und angekündigt everHome-Zähler als kompatibel. Was diese Regelung leistet, erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Kapazität | Leistung | Solareingang | Notstrom | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Solarbank Max AC | 7 kWh | 3.500 W | keiner | 3.680 W, 10 ms | ca. 1.999 € | 4,2 |
| Anker Solarbank 4 E5000 Pro | 5 kWh | 1.200 W | 4 MPPT | ja | ca. 1.498 € | 4,4 |
| Zendure SolarFlow 2400 AC+ | 2,4 kWh | 2.400 W | keiner | ja | ca. 900 € | 4,0 |
| Marstek Venus D | 5,12 kWh | 2.500 W | keiner | ja | ca. 1.299 € | 4,3 |
Auf den Preis je Kilowattstunde gerechnet liegt die Max AC mit rund 286 Euro vor der Solarbank 4 E5000 Pro mit 300 Euro und deutlich vor dem SolarFlow 2400 AC+ mit 375 Euro. Wer Module direkt anschließen will, greift trotzdem zur E5000 Pro, denn dort sitzen vier MPPT-Eingänge im Gehäuse.
Für wen sich das Gerät lohnt
Passend ist die Max AC für Haushalte mit vorhandener Dachanlage ab etwa 5 kWp, die den Mittagsüberschuss bisher für wenige Cent einspeisen und abends teuren Netzstrom kaufen. Der zweite Fall sind Haushalte mit dynamischem Stromtarif, für die das Gerät auch ohne Sonne arbeitet. Und der dritte sind alle, denen der Notstromausgang wichtig ist, weil Homeoffice, Serverschrank oder Heizung ohne Unterbrechung weiterlaufen sollen.
Weniger passend ist sie für klassische Balkonkraftwerke mit zwei Modulen. Dort fehlt die Energie, um 7 kWh regelmäßig zu füllen, der Preis steht in keinem Verhältnis zum Ertrag, und ein Speicher der 2-kWh-Klasse erledigt den Job für ein Viertel des Geldes.
Fazit
Die Solarbank Max AC ist der erste Anker-Speicher, der die Balkonlogik hinter sich lässt. 7 kWh, 3.500 W in beide Richtungen und ein Notstromausgang mit 10 ms Umschaltzeit ergeben zu 1.999 Euro ein Paket, das mit fest installierten Hausspeichern konkurriert und dabei ohne Eingriff in die bestehende PV-Anlage auskommt. 10.000 Ladezyklen und IP66 mit C5-M-Korrosionsschutz sind Werte, die in dieser Preisklasse auffallen.
Vor dem Kauf gehören zwei Punkte auf den Tisch. Die vollen 3.500 W kosten einen Elektrikertermin, weil Wieland-Anschluss oder Festverdrahtung nötig sind, und mit dieser wählbaren Leistungsstufe ist das vereinfachte Verfahren für Steckersolargeräte vom Tisch. Und 73 kg wollen einen Stellplatz, der vorher feststeht. Wer Module direkt anschließen möchte, sollte die Solarbank 4 E5000 Pro danebenlegen.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Mit 7 kWh ab Werk deckt ein einzelnes Gerät den Nachtbedarf eines Vier-Personen-Haushalts ab, ohne dass ein Erweiterungsakku dazugekauft werden muss
- 3.500 W bidirektional heben den Speicher aus der Balkonklasse heraus: Er nimmt Mittagsspitzen einer Dachanlage auf und bedient abends Herd, Wasserkocher und Waschmaschine gleichzeitig
- Der Lastausgang mit 3.680 W und 10 ms Umschaltzeit macht aus dem Speicher eine echte USV für Arbeitszimmer, Router und Heizungssteuerung
- 10.000 Ladezyklen sind der Spitzenwert der Klasse, viele Wettbewerber nennen 6.000; bei einem Vollzyklus pro Tag entspricht das über 27 Jahren rechnerischer Zyklenreserve
- IP66 und der Korrosionsschutz nach C5-M erlauben die Aufstellung im Freien, auch in Küstennähe mit salzhaltiger Luft
- Die Nachrüstung läuft ohne Eingriff in die bestehende PV-Anlage: Wechselrichter, Verkabelung und Anmeldung der Dachanlage bleiben unangetastet
Das spricht dagegen
- Die vollen 3.500 W gibt das Gerät nur über Wieland-Stecker mit eigenem Stromkreis oder über einen Festanschluss ab, beides gehört in die Hand einer Elektrofachkraft; am mitgelieferten Schuko-Stecker sind es ab Werk 800 W
- Weil sich 3.500 W überhaupt freischalten lassen, ist das vereinfachte Verfahren für Steckersolargeräte nach Herstellerlogik vom Tisch: Für die Einordnung zählt die höchste wählbare Stufe, nicht die eingestellte
- 73 kg Gewicht und 67 cm Breite verlangen einen festen, ebenen Stellplatz; Balkonbrüstung oder Wandmontage scheiden aus
- Ein eigener Solareingang fehlt vollständig, das Gerät braucht zwingend eine vorhandene Erzeugungsanlage oder günstigen Netzstrom als Quelle
- Die Erweiterung ist teuer: Anker nennt für den BP7000 einen Listenpreis von 1.799 Euro, im Bündel mit dem Hauptgerät bleiben rund 1.599 Euro Aufpreis
- Round-Trip-Wirkungsgrad und Standby-Verbrauch weist Anker im Datenblatt nicht aus, beides fehlt damit für eine belastbare Amortisationsrechnung
Häufige Fragen
Wie viel Speicher hat die Anker SOLIX Solarbank Max AC?
Das Grundgerät bringt 7 kWh mit, verbaut sind LFP-Zellen mit 314 Ah bei 60 V Batteriespannung. Über bis zu fünf BP7000-Erweiterungsakkus wächst der Speicher auf 42 kWh. Anker gibt die nutzbare Kapazität mit 100 Prozent an, es geht also keine Reserve für die Lebensdauer ab.
Hat die Solarbank Max AC einen Solareingang?
Nein. Das Gerät arbeitet ausschließlich AC-gekoppelt und hat keinen MPPT-Eingang für Module. Geladen wird über den Wechselstromanschluss, entweder aus dem Überschuss einer vorhandenen PV-Anlage oder aus dem Netz zu günstigen Tarifzeiten. Wer Module direkt anschließen will, braucht ein Gerät mit eigenem Solareingang, etwa die Solarbank 4 E5000 Pro.
Darf ich die Solarbank Max AC einfach in die Steckdose stecken?
Anker liefert das Gerät mit einem drei Meter langen Schuko-Kabel aus, die Ausgangsleistung ist dabei ab Werk auf 800 W begrenzt. Höhere Leistungen gibt das Gerät erst frei, wenn ein separater Stromkreis bestätigt ist, und dann über Wieland-Stecker oder Festanschluss. Die Anmeldung beim Netzbetreiber und der Eintrag im Marktstammdatenregister sind in jedem Fall fällig.
Was kostet die Anker Solarbank Max AC?
Der Straßenpreis liegt bei rund 1.999 Euro, Anker führt daneben einen Listenpreis von 2.299 Euro. Bei Amazon ist der Smart Meter Gen 2 in diesem Preis enthalten. Auf die Kapazität gerechnet sind das rund 286 Euro je Kilowattstunde, ein guter Wert für einen AC-Speicher mit Notstromfunktion.
Wie schnell schaltet der Notstrom um?
Anker nennt 10 Millisekunden. Das liegt unter der Grenze, ab der Computer-Netzteile, NAS-Systeme und Router einen Ausfall bemerken, und macht den Lastausgang zur unterbrechungsfreien Stromversorgung. Am Lastausgang stehen bis zu 3.680 W bereit, genug für Kühlschrank, Router, Heizungssteuerung und ein Arbeitszimmer gleichzeitig.
Brauche ich einen Smart Meter für die Solarbank Max AC?
Zwingend ist er nicht, sinnvoll schon. Ohne Zähler kennt der Speicher den Hausverbrauch nicht und kann die Einspeisung nicht darauf abstimmen. Kompatibel sind der Anker SOLIX Smart Meter, Zähler von Shelly und laut Ankündigung everHome-Zähler. In der Amazon-Listung liegt der Smart Meter Gen 2 bei.
Wie viele Erweiterungsakkus passen an die Solarbank Max AC?
Bis zu fünf Module vom Typ BP7000, jedes mit 7 kWh. Voll ausgebaut kommt ein System damit auf 42 kWh. Anker nennt je Modul einen Preis von 1.799 Euro; im Bündel mit dem Hauptgerät liegt der rechnerische Aufpreis bei etwa 1.599 Euro. Drei Haupteinheiten parallel ergeben eine Nennleistung von 10,5 kW.
Kann die Solarbank Max AC draußen stehen?
Ja. Die Schutzart IP66 bedeutet staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser, dazu kommt ein Korrosionsschutz nach C5-M, der für Industrie- und Küstenatmosphäre ausgelegt ist. Der Betriebsbereich reicht von -20 bis +55 °C. Wichtig bleibt ein tragfähiger, ebener Untergrund, denn das Gerät wiegt 73 kg.
Lohnt sich die Solarbank Max AC ohne eigene PV-Anlage?
Sie funktioniert auch als reiner Netzspeicher: Bei einem dynamischen Stromtarif lädt sie zu den günstigen Nachtstunden und entlädt in die teuren Abendstunden. Ob sich das rechnet, hängt an der Spreizung zwischen Hoch- und Niedrigpreisphase. Bei 15 Cent Differenz und einem Vollzyklus am Tag stehen rund 380 Euro im Jahr gegen 1.999 Euro Anschaffung.
Wie unterscheidet sich die Max AC von der Solarbank 4 E5000 Pro?
Die Solarbank 4 E5000 Pro hat eigene MPPT-Eingänge und ist für Anlagen gedacht, bei denen Module direkt angeschlossen werden. Die Max AC verzichtet darauf und setzt auf mehr Leistung: 3.500 W statt 1.200 W bidirektional und 7 statt 5 kWh Grundkapazität. Wer eine bestehende Dachanlage nachrüstet, fährt mit der Max AC besser.