Solarspeicher · Anker

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro (Solarspeicher)

  • 5.024 Wh LFP, stapelbar auf bis zu 30 kWh
  • 4 MPPT mit zusammen 5.000 W und 36 A je Eingang
  • 800 W am Schuko-Stecker, 2.500 W über Wieland-Anschluss
  • Notstrom mit 2.500 W und 10 ms Umschaltzeit
  • 10.000 Ladezyklen, abwärtskompatibel zu BP1600 und BP2700

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 27. August 2026

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro

Technische Daten

Speicherkapazität 5.024 Wh (rund 5 kWh)
Zellchemie LiFePO4, 314-Ah-Zellen in Automotive-Qualität
Ladezyklen bis zu 10.000
Erwartete Lebensdauer bis zu 15 Jahre laut Hersteller
Erweiterbar auf bis 30 kWh (5 × BP5000 à 5 kWh)
Akku-Kompatibilität BP5000, zusätzlich BP1600 und BP2700 der Vorgänger
MPPT-Kanäle 4
Max. Solareingang (DC) 5.000 W
Max. PV-Eingang je Kanal 1.250 W
PV-Spannungsbereich 16–60 V
Max. Strom je Eingang 36 A
Anschließbare Module 4 bis 12
Netzeinspeisung ab Werk 800 W über Schuko, 2.500 W über Wieland-Anschluss
Bidirektionales Laden (AC) 2.500 W
Bypass-Leistung 3.600 W
Off-Grid-Ausgang 2.500 W
Umschaltzeit auf Notstrom 10 ms
Maße (B × T × H) 460 × 305 × 355 mm
Gewicht 50 kg
Schutzart IP66
Betriebstemperatur -20 bis 55 °C
Konnektivität WLAN 2,4 GHz, Bluetooth
Messtechnik Smart Meter Gen 2 (im Amazon-Set enthalten)
Steuerung Anker-App mit PowerOS und KI-Assistent Anka
Garantie 10 Jahre auf den Akku, 15 Jahre auf das Gerät

Balkonspeicher enden meist bei zwei bis drei Kilowattstunden, weil der Ausgang ohnehin bei 800 W gedeckelt ist. Die Solarbank 4 E5000 Pro verdoppelt die Kapazität ihrer Vorgängerin auf gut 5 kWh, nimmt bis zu zwölf Module auf und stellt 2.500 W Notstrom bereit. Damit steht sie an der Grenze zwischen Balkonanlage und Hausspeicher, was ihre Stärken und ihre Fallstricke erklärt. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Anker, die Händler-Listungen und veröffentlichte Daten aus Fachmedien.

5 Kilowattstunden ändern den Anwendungsfall

Der Sprung von 2,68 auf 5,02 kWh klingt nach einer Zahl, verschiebt aber den ganzen Einsatzzweck. Ein 2,5-kWh-Speicher trägt bei 150 W nächtlicher Grundlast rund 16 Stunden und ist am nächsten Morgen leer. Mit 5 kWh kommst du bei derselben Last auf gut 33 Stunden und überbrückst damit auch einen bedeckten Tag, an dem die Module wenig liefern.

Verbaut sind LiFePO4-Zellen mit 314 Ah in Automotive-Qualität, für die Anker bis zu 10.000 Ladezyklen und eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren angibt. Das ist rund das Doppelte dessen, was Speicher dieser Klasse üblicherweise nennen, dort sind 3.000 bis 6.000 Zyklen der Standard. Rechnerisch bedeuten 10.000 Zyklen bei einem vollen Zyklus pro Tag gut 27 Jahre, praktisch begrenzt die kalendarische Alterung das früher. Die Garantie liegt bei 10 Jahren auf den Akku und 15 Jahren auf das Gerät. Welche Kapazität zum eigenen Verbrauch passt, lässt sich mit der Rechnung aus dem Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß? durchgehen.

Vier MPPT mit 5.000 Watt und 36 Ampere

Ein MPPT-Regler sucht für seinen Modulstrang den ertragreichsten Arbeitspunkt. Hängen mehrere Module am selben Regler, gibt das schwächste den Takt vor, ein verschattetes Modul zieht die anderen mit nach unten. Vier getrennte Kanäle lösen diese Kopplung auf, jeder Strang wird für sich geregelt.

Interessanter als die Kanalzahl ist hier die Stromgrenze. Anker nennt 36 A je Eingang, während vergleichbare Geräte bei 13 bis 26 A liegen. Der Wert entscheidet darüber, ob du zwei Module parallel an einen Kanal hängen kannst: Zwei bifaziale 500-Wp-Module mit je rund 13 A Kurzschlussstrom kommen parallel auf 26 A und passen damit problemlos. Zusammen mit dem Spannungsbereich von 16 bis 60 V und 1.250 W je Kanal ergeben sich die genannten 4 bis 12 Module. Wie stark Teilverschattung durchschlägt, behandelt der Ratgeber zum Balkonkraftwerk im Schatten.

Die 5.000 W Modulleistung stehen allerdings einer Einspeisung von 800 W gegenüber, solange das Gerät am Schuko-Stecker hängt. Rechnerisch bleiben damit über vier Fünftel der möglichen Leistung ungenutzt, sofern sie nicht in den Akku wandern. Überdimensionierung ist bei Speichersystemen gewollt, weil mehr Modulfläche auch bei diffusem Licht die Abgabeleistung länger hält. In dieser Größenordnung lohnt sie sich aber erst, wenn Kapazität und Ausgangsleistung mitwachsen.

Schuko oder Wieland: hier fällt die Entscheidung

Das Gerät kennt zwei Betriebsarten. Am normalen Schuko-Stecker gibt es 800 W ab und bleibt im Rahmen für Steckersolargeräte, es genügt die Meldung im Marktstammdatenregister. Über einen Wieland-Anschluss stehen die vollen 2.500 W bereit, dafür setzt eine Elektrofachkraft eine Energiesteckvorrichtung.

Der entscheidende Punkt liegt eine Ebene tiefer: Im vereinfachten Verfahren zählt die höchste wählbare Leistung, auch wenn gerade 800 W eingestellt sind. Ein Gerät, das sich auf 2.500 W heben lässt, werten mehrere Netzbetreiber deshalb nicht als Steckersolargerät. Die Handhabung unterscheidet sich regional, eine bundesweit einheitliche Linie gibt es dazu bislang nicht.

Dazu kommt die Modulseite. Seit Dezember 2025 gilt mit DIN VDE V 0126-95 die erste Produktnorm für komplette Steckersolargeräte. Sie koppelt die zulässige Modulleistung an die Anschlussart: am Haushaltsstecker bis 960 Wp, mit Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Die 5.000 W Eingangsleistung der Solarbank 4 Pro liegen über beiden Werten, was zeigt, dass dieses Gerät als reguläre Erzeugungsanlage gedacht ist. Den Unterschied der beiden Anschlussarten erklärt der Ratgeber Schuko oder Wieland, die Meldewege behandelt Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten und anmelden.

Notstrom mit 2.500 Watt in 10 Millisekunden

Für den Fall eines Netzausfalls bringt das Gerät einen eigenen Off-Grid-Anschluss mit 2.500 W mit. Anker nennt 10 Millisekunden für die Umschaltung, was am unteren Ende dessen liegt, was diese Geräteklasse erreicht.

Diese Zahl ist praktisch relevanter, als sie klingt. Unterhalb von rund 20 Millisekunden überbrücken Schaltnetzteile den Ausfall aus ihren eigenen Kondensatoren, Rechner und Netzwerktechnik laufen ohne Neustart weiter. Mit 2.500 W liegt die Leistung so hoch, dass auch Waschmaschine, Heizungspumpe und Kühlgeräte gleichzeitig versorgt werden. Die Bypass-Leistung von 3.600 W fängt zusätzlich Anlaufströme ab, die beim Einschalten von Kompressoren und Motoren ein Vielfaches der Dauerleistung erreichen.

Erweiterung bis 30 Kilowattstunden

Bis zu fünf BP5000-Module mit je 5 kWh lassen sich stapeln, womit das System auf 30 kWh wächst. Bemerkenswerter als die Zahl ist die Abwärtskompatibilität: Anker nennt auch die Erweiterungsakkus BP1600 und BP2700 der Vorgängergenerationen als weiterhin nutzbar.

Das ist in dieser Produktkategorie ungewöhnlich und ein handfester Vorteil. Wer von einer Solarbank 2 oder 3 aufrüstet, nimmt seine vorhandenen Akkus mit, statt sie zu ersetzen. Zum Vergleich: Zendure hat mit dem Wechsel vom AB3000X auf den AB3000L innerhalb einer Produktgeneration einen Kompatibilitätsbruch eingebaut.

Der Preis dafür ist Gewicht. Das Grundgerät wiegt 50 kg bei Maßen von 460 × 305 × 355 mm und gehört auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund. Eine Balkonbrüstung scheidet damit aus, Keller, Hauswirtschaftsraum oder eine Terrassenwand sind die realistischen Stellplätze. Die Schutzart IP66 liegt über dem in dieser Klasse üblichen IP65 und erlaubt auch ungeschützte Außenstandorte. Welche Standorte sich bewähren, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen aufstellen.

PowerOS, Anka und die offenen Fragen

Die Steuerung läuft unter dem Namen Anker PowerOS, dazu kommt der KI-Assistent Anka. Das System wertet Wetterprognose, Verbrauchsverhalten und Börsenstrompreise aus und plant Laden und Entladen entsprechend. Anker nennt die Anbindung an über 870 europäische Energieanbieter, was das Gerät für dynamische Tarife nutzbar macht. Wie sich das rechnet, behandelt der Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif.

Zwei Werte fehlen in den Herstellerunterlagen, die für die Wirtschaftlichkeit wichtig sind. Anker weist weder den Round-Trip-Wirkungsgrad noch den Standby-Verbrauch offen aus. Beim Vorgänger Solarbank 3 Pro wurden in Tests 9,5 W Standby gemessen, was rund 83 kWh im Jahr entspricht und bei 35 Cent etwa 29 Euro kostet. Ob die vierte Generation hier besser arbeitet, lässt sich aus den veröffentlichten Daten nicht ableiten. Auch eine dokumentierte lokale Schnittstelle für Home Assistant und Co. nennt Anker nicht, das System setzt die Hersteller-Cloud voraus.

Wirtschaftlichkeit

Das Amazon-Set mit Smart Meter Gen 2 liegt bei rund 1.498 Euro, die UVP beträgt 1.999 Euro. Auf die Kapazität gerechnet ergibt das etwa 298 Euro je Kilowattstunde, was für ein Gerät mit 5.000-W-Eingang und 2.500-W-Wechselrichter ein guter Wert ist. Jeder BP5000 kostet rund 1.044 Euro und drückt den Schnitt auf etwa 209 Euro je Kilowattstunde, die Erweiterung ist also günstiger als der Einstieg.

Für die Amortisation zählt der tatsächlich gespeicherte Strom. Wer im Jahresmittel 4 kWh täglich aus dem Speicher zieht, spart bei 35 Cent Arbeitspreis rund 460 Euro im Jahr, abzüglich Wandlungs- und Standby-Verlusten bleiben grob 400 Euro. Auf 1.498 Euro gerechnet sind das knapp vier Jahre. Diese Rechnung setzt allerdings voraus, dass genügend Modulfläche vorhanden ist, um 5 kWh täglich zu füllen. Bei zwei Modulen und 800 W Einspeisung wird der Speicher nie voll, und die Amortisation verdoppelt sich. Wie sich die Ersparnis übers Jahr verteilt, zeigt der Ratgeber Wie viel spart ein Balkonkraftwerk?

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätSolareingangAC-LeistungPreis
Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro5,02 kWh, bis 30 kWh5.000 W, 4 MPPT800 W Schuko, 2.500 W Wielandca. 1.498,00 €
Marstek Venus D5,12 kWh4.000 W2.200 Wca. 1.299,00 €
Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro2,68 kWh3.600 W, 4 MPPT1.200 Wca. 999,00 €

Für wen sich das Gerät lohnt

Die Solarbank 4 E5000 Pro passt zu Haushalten, die über die Balkonklasse hinaus planen: sechs Module und mehr, ein fester Stellplatz mit tragfähigem Untergrund, eine Elektrofachkraft für den Wieland-Anschluss und der Wunsch, später auf zweistellige Kilowattstunden zu wachsen. In dieser Konstellation bekommst du vier MPPT-Kanäle mit ungewöhnlich hoher Stromgrenze, 5 kWh Grundkapazität, 2.500 W Notstrom und einen Erweiterungspfad, der auch alte Akkus mitnimmt.

Wer zwei Module am Geländer hat und den Speicher einfach einstecken will, zahlt hier für Reserven, die er nicht abruft. Bei 800 W Einspeisung bleiben Kapazität und Eingangsleistung weitgehend brach, und 50 kg Gerätegewicht wollen erst einmal untergebracht werden. In diesem Fall liefert ein kompakter Balkonspeicher mehr Ertrag je investiertem Euro.

Fazit

Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro ist das derzeit am breitesten aufgestellte Gerät ihrer Klasse. 5 kWh Grundkapazität, vier MPPT mit 5.000 W und 36 A je Eingang, 2.500 W Notstrom in 10 ms, IP66, 10.000 Ladezyklen und ein Erweiterungspfad bis 30 kWh, der die Akkus der Vorgänger mitnimmt, ergeben ein Paket, das über Balkonmaßstäbe deutlich hinausgeht. Mit rund 298 Euro je Kilowattstunde ist der Einstieg dafür fair bepreist.

Zwei Punkte gehören vor die Kaufentscheidung. Die vollen 2.500 W verlangen einen Wieland-Anschluss und führen aus dem vereinfachten Verfahren heraus, und 50 kg wollen einen festen Platz. Dazu bleiben mit dem Standby-Verbrauch und dem Round-Trip-Wirkungsgrad zwei kaufentscheidende Werte unveröffentlicht. Wer genug Modulfläche hat und den Installationsaufwand einplant, bekommt hier einen Speicher, der über Jahre mitwächst.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 5.024 Wh im Grundgerät, das ist fast die doppelte Kapazität der Solarbank 3 Pro und trägt einen bewölkten Tag statt nur einer Nacht
  • 36 A je MPPT-Eingang, damit lassen sich zwei kräftige Module parallel an einen Kanal hängen, ohne den Strom zu deckeln
  • 10.000 Ladezyklen sind rund das Doppelte dessen, was LiFePO4-Speicher dieser Klasse üblicherweise angeben
  • Die Erweiterungsakkus BP1600 und BP2700 der Vorgängergeneration passen weiter, das schützt vorhandene Investitionen
  • 2.500 W Notstrom mit 10 ms Umschaltzeit, das überbrückt auch Waschmaschine und Heizungspumpe unterbrechungsfrei
  • IP66 liegt über dem in dieser Klasse üblichen IP65 und erlaubt auch ungeschützte Außenstandorte

Das spricht dagegen

  • Die vollen 2.500 W laufen nur über einen Wieland-Anschluss, den eine Elektrofachkraft setzen muss, und führen aus dem vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte heraus
  • 50 kg im Grundgerät machen den Aufbau zur Zwei-Personen-Aufgabe und schließen viele Balkonbrüstungen als Stellplatz aus
  • Bei 800 W am Schuko-Stecker bleiben von 5.000 W möglicher Modulleistung rechnerisch mehr als vier Fünftel ungenutzt
  • Anker weist weder den Round-Trip-Wirkungsgrad noch den Standby-Verbrauch offen aus, beides sind kaufentscheidende Werte
  • PowerOS und der Assistent Anka setzen die Hersteller-Cloud voraus, eine dokumentierte lokale Schnittstelle nennt Anker nicht
  • Der Einstieg liegt deutlich über dem klassischer Balkonspeicher, ein BP5000 kostet noch einmal rund 1.044 Euro

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Speicher & Erweiterbarkeit 5,0
Solareingang & Verschattung 5,0
Notstrom & Ausstattung 4,5
Anmeldung & Aufstellung 2,5

Gesamtwertung: 4,3 / 5

Häufige Fragen

Wie viel Kapazität hat die Anker Solarbank 4 E5000 Pro?

Das Grundgerät speichert 5.024 Wh, also gut 5 kWh. Mit bis zu fünf BP5000-Modulen à 5 kWh wächst das System auf 30 kWh. Zusätzlich passen die kleineren Erweiterungsakkus BP1600 und BP2700 aus den Vorgängergenerationen weiter, was den Umstieg von einer Solarbank 2 oder 3 erleichtert.

Darf die Solarbank 4 Pro 2.500 Watt einspeisen?

Am normalen Schuko-Stecker gibt das Gerät 800 W ab und bleibt damit im Rahmen für Steckersolargeräte. Die vollen 2.500 W laufen über einen Wieland-Anschluss, den eine Elektrofachkraft installiert. Ab dieser Stufe gilt das reguläre Anmeldeverfahren für Erzeugungsanlagen, weil im vereinfachten Verfahren die höchste wählbare Leistung zählt.

Wie viele Solarmodule kann ich anschließen?

Anker nennt 4 bis 12 Module bei einem Gesamteingang von 5.000 W. Verteilt wird das auf vier MPPT-Kanäle mit je 1.250 W, der Spannungsbereich liegt bei 16 bis 60 V und der Strom je Eingang bei bis zu 36 A. Diese hohe Stromgrenze erlaubt zwei parallel geschaltete Module an einem Kanal.

Wie schnell schaltet die Solarbank 4 Pro bei Stromausfall um?

Anker gibt 10 Millisekunden für den Wechsel in den Off-Grid-Betrieb an und stellt am dafür vorgesehenen Anschluss bis zu 2.500 W bereit. In diesem Zeitfenster laufen Kühlgeräte, Router, Heizungspumpe und selbst die meisten Desktop-Netzteile ohne Neustart weiter.

Was leistet der Smart Meter Gen 2?

Er misst am Hausanschluss, wie viel Strom gerade bezogen oder eingespeist wird, und meldet das an die Solarbank. Erst damit kann das System bedarfsgerecht laden und entladen statt nach Zeitplan zu arbeiten. Anker nennt zusätzlich einen Lastschutz in Echtzeit. Im Amazon-Set für rund 1.498 Euro ist der Zähler enthalten.

Wie lange hält die Solarbank 4 E5000 Pro?

Anker gibt bis zu 10.000 Ladezyklen an und leitet daraus eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren ab. Verbaut sind LiFePO4-Zellen mit 314 Ah in Automotive-Qualität. Zum Vergleich: In dieser Geräteklasse sind 3.000 bis 6.000 Zyklen der übliche Wert. Die Garantie liegt bei 10 Jahren auf den Akku und 15 Jahren auf das Gerät.

Kann die Solarbank 4 Pro draußen stehen?

Anker gibt IP66 an, damit ist das Gehäuse staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt. Das liegt über dem in dieser Klasse üblichen IP65. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis 55 °C. Ein überdachter Platz bleibt trotzdem die bessere Wahl, weil dauerhafte Hitze Lithiumzellen schneller altern lässt.

Lohnt sich die Solarbank 4 Pro an einem kleinen Balkonkraftwerk?

Bei zwei Modulen und 800 W Einspeisung bleiben 5.000 W möglicher Modulleistung und 2.500 W Ausgangsleistung weitgehend ungenutzt. Für diesen Aufbau ist ein kleineres Gerät die passendere Wahl. Die Solarbank 4 Pro rechnet sich ab etwa sechs Modulen, bei einer Wieland-Installation oder wenn eine spätere Erweiterung fest eingeplant ist.

Wie schwer ist die Anker Solarbank 4 E5000 Pro?

Das Grundgerät wiegt 50 kg bei Maßen von 460 × 305 × 355 mm. Aufstellen und Stapeln der Erweiterungsakkus ist damit eine Aufgabe für zwei Personen. Der Untergrund muss eben und tragfähig sein, für eine Balkonbrüstung ist das Gerät ungeeignet.

Was unterscheidet die Solarbank 4 Pro von der Solarbank 3 Pro?

Die vierte Generation hebt die Kapazität von 2,68 auf 5,02 kWh, den Solareingang von 3.600 auf 5.000 W und die Off-Grid-Leistung von 1.200 auf 2.500 W. Dazu kommt die Erweiterung bis 30 kWh statt bislang deutlich weniger. Die Ladezyklen steigen auf 10.000, und die Erweiterungsakkus der Vorgänger bleiben nutzbar.

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