Technische Daten
| Paket-Bezeichnung | Quattro XL, 2000 Wp Balkonkraftwerk mit Speicher Anker SOLIX Solarbank 3 Pro |
|---|---|
| Modulleistung gesamt | 2.000 Wp (4 × 500 Wp) |
| Module | 4 × SunPro 500 Wp, N-Type TOPCon, bifazial, Glas-Glas, Full Black |
| Modulwirkungsgrad | 22,5 % |
| Leerlaufspannung / Kurzschlussstrom je Modul | 43,87 V / 14,25 A laut SunPro-Datenblatt (Anbieter-Shop: 40,01 V / 18,20 A) |
| Modulmaße und Gewicht | rund 1.960 × 1.134 × 30 mm, 26,6 kg je Modul |
| Speicher | Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro (A17C5) |
| Speicherkapazität | 2.688 Wh LiFePO4 |
| Erweiterbar auf | rund 16,1 kWh mit bis zu 5 × BP2700 |
| MPP-Tracker | 4, je Modul ein eigener Eingang |
| Max. Solareingang | 3.600 W, bis zu 8 Module |
| MPPT-Spannungsbereich | 16 bis 60 V DC |
| Max. Eingangsstrom / Kurzschlussstrom je Kanal | 32 A / 40 A |
| Einspeiseleistung | 800 W ab Werk, per App bis 1.200 W einstellbar |
| Notstrom-Steckdose | 1.200 W |
| Smart Meter | im Paket enthalten, dreiphasig für die Hutschiene im Zählerschrank |
| Anschlusskabel | 3 m mit Schuko-Stecker |
| Halterung | nicht im Grundpreis, im Anbieter-Shop 196 € Aufpreis (Flachdach, Ziegeldach, Gitterbalkon, Wand, Garten) |
| Solar-Verlängerungskabel | optional, im Anbieter-Shop ab 24,90 € je Paar (5 m) |
| Schutzart / Betriebstemperatur Speicher | IP65 / -20 bis 55 °C |
| Gewicht Speicher | 29,2 kg |
| Garantie | 10 Jahre auf den Speicher laut Anker, 25 Jahre Produktgarantie auf die Module laut Anbieter |
| Umsatzsteuer | 0 % nach § 12 Abs. 3 UStG für Privatpersonen |
| Preis | rund 1.369 € als Paket im Anbieter-Shop; bei Amazon nur als Einzelteile |
Kleines Kraftwerk verkauft seine Modulsets auch als Pakete mit einem Speicher von Anker. Das größte Paket mit der dritten Solarbank-Generation kombiniert das Quattro XL mit vier 500-Wp-Modulen und die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro mit 2,68 kWh. Grundlage dieser Einordnung sind die Paketseite im Shop von Kleines Kraftwerk, die Amazon-Listungen beider Bestandteile, die Datenblätter von SunPro und Anker und eine eigene Stundensimulation mit PVGIS-Wetterdaten.
Was im Paket steckt und was der Kaufweg kostet
Kleines Kraftwerk liefert laut Shop vier SunPro-Module mit je 500 Wp, die Solarbank 3 Pro, einen Smart Meter, ein 3-Meter-Kabel mit Schuko-Stecker und einen Zubehörkarton. Der Hoymiles-Wechselrichter aus dem normalen Quattro-XL-Set entfällt, die Solarbank wandelt den Strom selbst. Die Halterung kostet einheitlich 196 Euro Aufpreis, Solar-Verlängerungen gibt es ab 24,90 Euro je Paar.
Der Paketpreis liegt bei rund 1.369 Euro, ohne Umsatzsteuer für Privatkunden. Bei Amazon gibt es dasselbe Paket nur in Teilen: die Solarbank 3 Pro mit Smart Meter direkt von Anker und die Module als Doppelpack direkt von Kleines Kraftwerk, zweimal bestellt. Zusammen kommen die Teile derzeit auf rund 1.615 Euro. Der Shop ist also gut 250 Euro günstiger. Amazon spricht für alle, die Lieferung und Rückgabe gebündelt über ein Kundenkonto abwickeln wollen oder einen der Bestandteile schon besitzen.
Vier Module an vier Trackern: der technische Vorteil
Im Quattro XL ohne Speicher teilen sich je zwei Module einen Eingang des Hoymiles-Wechselrichters. Zwei Module liefern dort rechnerisch 28,5 Ampere Kurzschlussstrom, das Hoymiles-Datenblatt nennt 25 Ampere als Grenze. Die Einzelheiten stehen in der Rezension zum Kleines Kraftwerk Quattro XL.
Die Solarbank 3 Pro löst das auf. Sie hat vier eigene MPP-Tracker, jedes Modul bekommt seinen Eingang, Y-Kabel braucht es nicht. Je Kanal sind 32 Ampere Betriebsstrom und 40 Ampere Kurzschlussstrom zulässig, ein SunPro-Modul liefert laut Datenblatt 14,25 Ampere. Auch die höheren 18,20 Ampere, die der Anbieter-Shop nennt, liegen weit darunter. Bei der Spannung bleibt ebenfalls Luft: Die 43,87 Volt Leerlaufspannung steigen bei minus 10 Grad auf knapp 48 Volt, die Solarbank verträgt 60.
Praktisch heißt das: Verschattet ein Baum morgens ein Modul, verliert nur dieses Modul Ertrag. Und die Module dürfen in verschiedene Richtungen zeigen, zwei nach Osten und zwei nach Westen, ohne dass sich die Stränge gegenseitig ausbremsen.
Ertrag und Eigenverbrauch: unsere Stundensimulation
Für diese Rezension haben wir vier Jahre Stundenwerte aus PVGIS für Kassel gerechnet (2020 bis 2023), mit 7 Prozent Verlust auf der Gleichstromseite, 96 Prozent Wechselrichter-Wirkungsgrad und rund 10 Prozent Verlust beim Laden und Entladen des Akkus. Nutzbar sind 90 Prozent der Kapazität. Der Haushalt verbraucht vereinfacht gleichmäßig 340 Watt, das sind rund 3.000 kWh im Jahr.
| Montage | Eigenverbrauch ohne Speicher | mit 2,68 kWh | ins Netz | an der 800-W-Grenze verloren |
|---|---|---|---|---|
| Flachdach, Süd, 35° | 959 kWh | 1.468 kWh | 350 kWh | 274 kWh |
| Flachdach, Ost-West, 15° | 970 kWh | 1.393 kWh | 248 kWh | 110 kWh |
| Wand senkrecht, Süd | 805 kWh | 1.234 kWh | 153 kWh | 72 kWh |
Der Speicher hebt den Eigenverbrauch um 420 bis 510 kWh im Jahr, der Autarkiegrad steigt bei Südaufständerung von 32 auf 49 Prozent. Ein echter Haushalt verbraucht mittags weniger und abends mehr als in der Rechnung, genau diese Lücke füllt der Akku. Die Tabelle zeigt deshalb eher die Untergrenze des Speichernutzens.
Wie stark die Haushaltsgröße wirkt, zeigt dieselbe Rechnung bei Südaufständerung: Ein Haushalt mit 2.000 kWh im Jahr nutzt 1.264 kWh selbst und deckt damit 63 Prozent seines Bedarfs, ein Haushalt mit 4.000 kWh kommt auf 1.645 kWh und 41 Prozent.
Was die 800-W-Grenze mit Speicher bedeutet
Die Solarbank 3 Pro speist ab Werk höchstens 800 Watt ins Hausnetz. Liefern die Module mittags 1.600 Watt, fließt der Überschuss zuerst in den Akku. Ohne Speicher schneidet der Wechselrichter diesen Teil einfach ab, bei Südaufständerung rund 475 kWh im Jahr. Mit Speicher sind es noch 274 kWh.
Ganz verschwindet die Kappung nicht. An sonnigen Sommertagen ist der Akku am frühen Nachmittag voll, danach bleibt wieder nur der 800-Watt-Ausgang. Wer Ost-West aufstellt, verliert deutlich weniger, weil die Leistung über den Tag verteilt ankommt. Per App lässt sich der Ausgang auf 1.200 Watt stellen, damit fällt die Anlage aber aus dem vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte.
Der Smart Meter und sein Einbau
Mit dem Smart Meter speist die Solarbank genau so viel ein, wie das Haus gerade verbraucht, und lädt den Rest in den Akku. Das ist die Voraussetzung für die Werte in der Simulation. Der Zähler im Paket ist ein dreiphasiges Gerät für die Hutschiene, das über Stromwandler an den Außenleitern misst. Der Einbau ist Arbeit an der Hausinstallation, Anker empfiehlt dafür ausdrücklich eine Elektrofachkraft.
Diese Kosten stehen weder im Paketpreis noch in den Amazon-Preisen. Ohne Zähler läuft die Solarbank nach einem festen Einspeiseplan in der App. Das funktioniert für eine gleichmäßige Grundlast, verschenkt aber Eigenverbrauch, sobald Herd oder Waschmaschine laufen.
Speicher, Notstrom und Ausbau
Die Solarbank 3 Pro ist das Herzstück des Pakets. 2,68 kWh LiFePO4 tragen eine Grundlast von 150 Watt rund 15 Stunden, also durch die Nacht. Thermal Boosting hält den Akku bis minus 20 Grad im Betrieb, das Gehäuse ist nach IP65 geschützt. Die Notstrom-Steckdose liefert 1.200 Watt für Kühlschrank, Router und Licht. Alle Details stehen in der Rezension zur Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro.
Ausbauen lässt sich das System mit bis zu fünf Zusatzakkus BP2700 auf rund 16 kWh, je Akku etwa 699 Euro im Shop wie bei Amazon. Bei 2.000 Wp und 800 Watt Ausgang bringt ein zweiter Akku im Sommer noch Mehrertrag, im Winter bleibt er meist leer. Sinnvoll wird der Ausbau vor allem mit einem dynamischen Stromtarif, den die Anker-Steuerung auswerten kann.
Anschluss und Rechtslage
Mit 2.000 Wp Modulleistung und 800 Watt Einspeisung liegt das Paket genau an den Grenzen, die das Solarpaket I für Steckersolargeräte zieht. Mit Speicher gehört seit der VDE-AR-N 4105 in der Fassung vom März 2026 eine Meldung beim Netzbetreiber dazu, die du über das vereinfachte Formular F.1.2 selbst erledigen kannst. Im Marktstammdatenregister werden Steckersolargerät und Speicher eingetragen.
Ein Haken liegt in der Freischaltung. Für das vereinfachte Verfahren zählt die höchste wählbare Leistung, und die Solarbank 3 Pro lässt sich per App auf 1.200 Watt stellen. Einige Netzbetreiber werten solche Geräte deshalb auch bei eingestellten 800 Watt nicht als Steckersolargerät, eine bundesweit einheitliche Linie gibt es dazu bisher nicht. Eine kurze Nachfrage beim eigenen Netzbetreiber vor dem Kauf klärt das.
Beim Stecker ist die Lage ebenfalls offen. Die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 sieht für Steckersolargeräte über 960 Wp eine Energiesteckvorrichtung vor. Sie erfasst nach Auskunft mehrerer Fachquellen aber Geräte ohne Speicher, für Kombinationen mit Batterie gibt es bisher keine eigene Norm. Anker und Kleines Kraftwerk liefern Schuko und erlauben den Betrieb bis 800 Watt an der normalen Steckdose. Wer die vorsichtige Variante will, lässt eine Wieland-Steckdose setzen, die Kosten erklärt der Ratgeber Schuko oder Wieland.
Was das Paket im Jahr spart
Bei 36 Cent je Kilowattstunde bringt der simulierte Eigenverbrauch rund 528 Euro im Jahr bei Südaufständerung, 501 Euro bei Ost-West und 444 Euro an der Südwand. Das Paket aus dem Shop ist damit nach 2,6 bis 3,1 Jahren bezahlt, mit Halterung nach knapp drei bis dreieinhalb Jahren. Über die Amazon-Teile dauert es rund ein halbes Jahr länger.
Gegenüber dem Quattro XL ohne Speicher (rund 539 Euro) kostet das Paket rund 830 Euro mehr und spart 150 bis 185 Euro mehr im Jahr. Der Speicheranteil ist damit nach viereinhalb bis fünfeinhalb Jahren eingespielt, bei zehn Jahren Garantie auf die Solarbank.
Für wen sich das Paket lohnt
Passend ist es für Haushalte ab etwa 2.500 kWh Jahresverbrauch mit Flachdach, Garage, Garten oder freier Wand, die abends und nachts nennenswert Strom brauchen. Wer zwei Ausrichtungen nutzen kann, holt mit Ost-West am meisten aus den 800 Watt heraus. Für den Elektriker-Termin am Zählerschrank sollte Budget eingeplant sein.
Weniger passend ist es für kleine Balkone, an die vier Module mit je knapp zwei Metern Länge nicht passen, und für Haushalte, die tagsüber den Großteil ihres Stroms verbrauchen. Dort bringt das Set ohne Speicher fast denselben Nutzen für rund 40 Prozent des Preises.
Alternativen im Vergleich
| Lösung | Module | Speicher | Ausgang | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Quattro XL mit Solarbank 3 Pro | 2.000 Wp, 4 × 500 Wp TOPCon | 2,68 kWh | 800 W (bis 1.200 W) | ca. 1.369 € (Shop) |
| Quattro (BC) mit Solarbank 4 Pro | 1.920 Wp, 4 × 480 Wp Back Contact | 5,02 kWh | 800 W (bis 2.500 W) | ca. 1.949 € (Shop) |
| Kleines Kraftwerk Quattro XL ohne Speicher | 2.000 Wp | keiner | 800 VA | ca. 539 € |
| Alle Quattro-Speicherpakete | 1.920 bis 2.000 Wp | 1,6 bis 5,02 kWh | 800 W | ab ca. 1.369 € |
Fazit
Das Paket aus Quattro XL und Solarbank 3 Pro ist die technisch saubere Art, vier große Module an 800 Watt zu betreiben. Jedes Modul hat seinen eigenen Tracker, der Überschuss landet im Akku, und der Eigenverbrauch steigt nach unserer Rechnung um rund 500 kWh im Jahr. Für einen Haushalt mit 3.000 kWh Verbrauch spart das Paket je nach Montage 440 bis 530 Euro im Jahr.
Wer kaufen will, rechnet zwei Punkte mit ein: den Elektriker für den Smart Meter im Zählerschrank und die Halterung. Günstiger ist das Paket im Shop von Kleines Kraftwerk. Wer lieber über Amazon bestellt oder schon eine Solarbank 3 Pro besitzt, bekommt Speicher und Module dort einzeln.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Jedes der vier Module hängt an einem eigenen MPP-Tracker: keine Parallelschaltung, keine Y-Kabel, ein verschattetes Modul kostet nur seinen eigenen Ertrag
- Der Speicher hebt den Eigenverbrauch nach unserer Simulation um rund 420 bis 510 kWh im Jahr, je nach Montage
- Der Strom über 800 W fließt zuerst in den Akku, statt am Wechselrichter abgeschnitten zu werden
- Der Smart Meter liegt bei, die Solarbank speist damit genau den aktuellen Hausverbrauch ein
- Notstrom-Steckdose mit 1.200 W und Ausbau auf rund 16 kWh, wenn der Bedarf wächst
- Im Anbieter-Shop kostet das Paket rund 250 € weniger als dieselben Teile einzeln bei Amazon
Das spricht dagegen
- Der Smart Meter gehört auf die Hutschiene im Zählerschrank, Anker empfiehlt dafür eine Elektrofachkraft; die Kosten stehen in keinem Preis
- Bei Amazon gibt es das Paket nur als Einzelteile, die zusammen rund 250 € mehr kosten als das Paket im Anbieter-Shop
- Halterung und Solar-Verlängerungskabel fehlen im Grundpreis
- Bei Südaufständerung gehen im Sommer trotz Speicher noch rund 270 kWh an der 800-W-Grenze verloren, weil der Akku mittags voll ist
- Weil sich die Solarbank auf 1.200 W freischalten lässt, werten manche Netzbetreiber das Paket nicht als Steckersolargerät
- Die Moduldaten im Anbieter-Shop (40,01 V, 18,20 A) weichen vom SunPro-Datenblatt ab
Häufige Fragen
Was ist im Paket Kleines Kraftwerk mit Anker Solix 3 Pro enthalten?
Laut Anbieter-Shop vier SunPro-Module mit je 500 Wp, eine Anker SOLIX Solarbank 3 Pro mit 2,68 kWh, ein Smart Meter, ein 3-Meter-Anschlusskabel mit Schuko-Stecker und ein Zubehörkarton. Die Halterung kostet 196 Euro Aufpreis, Solar-Verlängerungskabel gibt es ab 24,90 Euro je Paar dazu. Das Paket kostet rund 1.369 Euro ohne Umsatzsteuer für Privatkunden.
Kann ich das Paket bei Amazon kaufen?
Als fertiges Paket nicht. Bei Amazon gibt es die Solarbank 3 Pro mit Smart Meter direkt von Anker und die SunPro-Module als Doppelpack direkt von Kleines Kraftwerk. Für vier Module braucht es zwei Doppelpacks. Zusammen kosten die Teile derzeit rund 250 Euro mehr als das Paket im Anbieter-Shop, dafür laufen Lieferung und Rückgabe über Amazon.
Brauche ich bei der Solarbank 3 Pro noch einen Wechselrichter?
Nein, der Wechselrichter steckt im Gehäuse der Solarbank. Die vier Module gehen per MC4-Stecker direkt an die vier Solareingänge, die Solarbank selbst per Schuko-Kabel an die Steckdose. Der Hoymiles-Wechselrichter aus dem normalen Quattro-XL-Set entfällt im Speicherpaket.
Wie viel Strom nutze ich mit dem Paket selbst?
Unsere Stundensimulation mit PVGIS-Wetterdaten für Kassel und einem gleichmäßigen Verbrauch von 3.000 kWh im Jahr ergibt rund 1.470 kWh Eigenverbrauch bei Südaufständerung mit 35 Grad, rund 1.390 kWh bei flacher Ost-West-Aufstellung und rund 1.230 kWh an einer Südwand. Ohne Speicher wären es 800 bis 970 kWh. Das entspricht einer Ersparnis von rund 440 bis 530 Euro im Jahr bei 36 Cent je Kilowattstunde.
Muss ich das Paket beim Netzbetreiber anmelden?
Ja. Für Steckersolargeräte mit Speicher sieht die VDE-AR-N 4105 in der Fassung vom März 2026 eine Meldung beim Netzbetreiber vor, die du über das vereinfachte Formular F.1.2 ohne Elektriker abgeben kannst. Dazu kommt der Eintrag von Anlage und Speicher im Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Weil sich die Solarbank 3 Pro auf 1.200 W stellen lässt, lohnt vorher eine Nachfrage, wie der eigene Netzbetreiber das Gerät einordnet.
Darf ich das Paket an einer Schuko-Steckdose betreiben?
Anker und Kleines Kraftwerk liefern Schuko und erlauben den Betrieb bis 800 W an der normalen Steckdose. Die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 mit ihrer 960-Wp-Grenze für den Haushaltsstecker erfasst Geräte ohne Speicher, für Kombinationen mit Batterie gibt es bisher keine eigene Produktnorm. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt eine Wieland-Steckdose setzen.
Muss der Smart Meter vom Elektriker eingebaut werden?
Der Anker-Zähler im Paket sitzt auf der Hutschiene im Zählerschrank und misst über Stromwandler an den Außenleitern. Das ist Arbeit an der Hausinstallation, Anker empfiehlt dafür ausdrücklich eine Elektrofachkraft. Ohne Zähler lässt sich die Solarbank über einen festen Einspeiseplan in der App betreiben, dann folgt sie dem Verbrauch allerdings nicht in Echtzeit.
Kann ich später weitere Module oder Akkus anschließen?
Die Solarbank 3 Pro nimmt bis zu acht Module und 3.600 W auf, dafür teilen sich dann zwei Module einen Eingang. Mehr als 2.000 Wp Modulleistung führen allerdings aus der Kategorie Steckersolargerät heraus. Akkus lassen sich einfacher ergänzen: bis zu fünf BP2700 mit je 2,69 kWh, im Anbieter-Shop und bei Amazon für je rund 699 Euro.
Wie viel Ertrag geht trotz Speicher an der 800-W-Grenze verloren?
Nach unserer Simulation rund 270 kWh im Jahr bei Südaufständerung, rund 110 kWh bei Ost-West und rund 70 kWh an einer Südwand. Ohne Speicher wären es 475, 215 und 195 kWh. Verloren geht der Rest an sonnigen Sommertagen, wenn der Akku schon mittags voll ist und die Module weiter mehr als 800 W liefern.
Lohnt sich der Speicher gegenüber dem Quattro XL ohne Speicher?
Das Quattro XL mit Hoymiles-Wechselrichter kostet rund 539 Euro, das Speicherpaket rund 830 Euro mehr. Der Speicher bringt nach unserer Simulation rund 420 bis 510 kWh zusätzlichen Eigenverbrauch, also 150 bis 185 Euro im Jahr. Der Aufpreis ist damit nach gut vier bis fünfeinhalb Jahren eingespielt, das ganze Paket je nach Montage nach rund drei Jahren.