Technische Daten
| Paket-Bezeichnung | Quattro (BC), 1920 Wp Balkonkraftwerk mit Speicher Anker SOLIX Solarbank 4 Pro |
|---|---|
| Modulleistung gesamt | 1.920 Wp (4 × 480 Wp) |
| Module | 4 × SunPro SPDG480-BC108RL10, Back Contact, bifazial, Glas-Glas, Full Black |
| Modulwirkungsgrad | 23,52 % laut SunPro-Datenblatt (Anbieter-Shop: 23,76 %) |
| Leerlaufspannung / Kurzschlussstrom je Modul | 40,53 V / 14,98 A |
| Temperaturkoeffizient Pmax | -0,26 %/°C |
| Modulmaße und Gewicht | 1.800 × 1.134 × 30 mm, 23,5 kg je Modul |
| Speicher | Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro (AE103) |
| Speicherkapazität | 5.024 Wh LiFePO4, bis zu 10.000 Ladezyklen |
| Erweiterbar auf | rund 30 kWh mit bis zu 5 × BP5000 |
| MPP-Tracker | 4, je Modul ein eigener Eingang |
| Max. Solareingang | 5.000 W, 1.250 W je Kanal, 4 bis 12 Module |
| PV-Spannungsbereich / Strom je Eingang | 16 bis 60 V / 36 A |
| Einspeiseleistung | 800 W über Schuko, bis 2.500 W über Wieland oder Festanschluss |
| Notstrom (Off-Grid) | 2.500 W, Umschaltung in 10 ms laut Anker |
| Smart Meter | Anker SOLIX Smart Meter Gen 2, dreiphasig, Hutschiene im Zählerschrank |
| Anschlusskabel | 3 m mit Schuko-Stecker |
| Halterung | nicht im Grundpreis, im Anbieter-Shop 196 € Aufpreis |
| Schutzart / Betriebstemperatur Speicher | IP66 / -20 bis 55 °C |
| Maße und Gewicht Speicher | 460 × 305 × 355 mm, 50 kg |
| Garantie | 10 Jahre auf den Speicher laut Anker; Module 30 Jahre laut SunPro (Anbieter-Shop: 25 Jahre) |
| Umsatzsteuer | 0 % nach § 12 Abs. 3 UStG für Privatpersonen |
| Preis | rund 1.949 € als Paket im Anbieter-Shop; bei Amazon nur als Einzelteile |
Kleines Kraftwerk bündelt seine Modulsets auch mit der vierten Solarbank-Generation von Anker. Im Quattro-Paket treffen vier SunPro-Module mit Back-Contact-Zellen auf die Solarbank 4 E5000 Pro mit 5,02 kWh. Es ist das größte Quattro-Paket im Shop und das einzige mit Notstrom auf Haushaltsniveau. Grundlage dieser Einordnung sind die Paketseite von Kleines Kraftwerk, die Amazon-Listungen beider Bestandteile, die Datenblätter von SunPro und Anker und eine eigene Stundensimulation mit PVGIS-Wetterdaten.
Was im Paket steckt und wo es günstiger ist
Laut Shop liefert Kleines Kraftwerk vier SunPro-BC-Module mit je 480 Wp, die Solarbank 4 Pro, den Smart Meter Gen 2 und ein 3-Meter-Kabel mit Schuko-Stecker. Die Halterung kostet 196 Euro Aufpreis, Solar-Verlängerungen gibt es ab 24,90 Euro je Paar. Der Paketpreis liegt bei rund 1.949 Euro ohne Umsatzsteuer für Privatkunden.
Bei Amazon gibt es die Teile einzeln: die Solarbank 4 Pro mit Smart Meter Gen 2 direkt von Anker und die Back-Contact-Module als Doppelpack direkt von Kleines Kraftwerk. Zusammen kosten sie derzeit rund 2.295 Euro, also gut 340 Euro mehr. Amazon lohnt sich damit vor allem, wenn die Solarbank 4 Pro schon im Haus steht und nur Module fehlen.
Back-Contact-Module: kürzer, leichter, effizienter
Die SunPro-Module tragen alle Kontakte auf der Rückseite der Zelle, die Vorderseite bleibt frei von Leiterbahnen. Das bringt laut Datenblatt 23,52 Prozent Wirkungsgrad auf 1,80 Metern Länge. Ein Modul wiegt 23,5 Kilogramm, alle vier zusammen 94 Kilogramm, gut 12 Kilogramm weniger als die 500-Wp-Module des Quattro XL. Mit einem Temperaturkoeffizienten von -0,26 Prozent je Grad verlieren sie im Hochsommer weniger Leistung als die meisten TOPCon-Module.
Der Anbieter-Shop nennt abweichend 23,76 Prozent, “N-Type TOPCon” mit 96 Zellen und 25 Jahre Produktgarantie. Das SunPro-Datenblatt beschreibt dagegen Back-Contact-Zellen, 108 Halbzellen und 30 Jahre Garantie. Wir folgen dem Hersteller. Mehr zu den Modulen und zum Set ohne Speicher steht in der Rezension zum Kleines Kraftwerk Quattro (BC).
Die Solarbank 4 Pro im Paket
Die Solarbank 4 Pro hat vier MPP-Tracker mit je 1.250 Watt und 36 Ampere Eingangsstrom. Jedes der vier Module bekommt einen eigenen Eingang, die 14,98 Ampere Kurzschlussstrom und die 40,53 Volt Leerlaufspannung liegen weit unter den Grenzen. Y-Kabel und Parallelschaltung entfallen, ein verschattetes Modul bremst die anderen drei nicht.
Mit 5.000 Watt Solareingang und Platz für zwölf Module ist das Gerät für vier Module großzügig ausgelegt. Mehr als 2.000 Wp Modulleistung führen allerdings aus der Kategorie Steckersolargerät heraus, die Reserve nutzt also nur, wer die Anlage ohnehin vom Fachbetrieb anmelden lässt. Alle Gerätedaten stehen in der Rezension zur Anker Solarbank 4 E5000 Pro.
Eigenverbrauch: was 5 kWh in unserer Simulation bringen
Gerechnet haben wir mit vier Jahren PVGIS-Stundenwerten für Kassel (2020 bis 2023), 7 Prozent Gleichstrom-Verlust, 96 Prozent Wechselrichter-Wirkungsgrad, rund 10 Prozent Speicherverlust und 90 Prozent nutzbarer Kapazität. Der Haushalt verbraucht vereinfacht gleichmäßig 340 Watt, rund 3.000 kWh im Jahr. Die Einspeisung steht auf 800 Watt.
| Montage | ohne Speicher | mit 2,68 kWh | mit 5,02 kWh | an der 800-W-Grenze verloren (5,02 kWh) |
|---|---|---|---|---|
| Flachdach, Süd, 35° | 949 kWh | 1.447 kWh | 1.718 kWh | 93 kWh |
| Flachdach, Ost-West, 15° | 958 kWh | 1.369 kWh | 1.546 kWh | 27 kWh |
| Wand senkrecht, Süd | 794 kWh | 1.208 kWh | 1.341 kWh | 11 kWh |
Der große Akku hebt den Autarkiegrad bei Südaufständerung auf 58 Prozent. Gegenüber dem Paket mit der Solarbank 3 Pro (Spalte mit 2,68 kWh, gleiche Module) kommen aber nur noch 130 bis 270 kWh dazu. Der erste Teil der Kapazität bringt den größten Nutzen, jede weitere Kilowattstunde wird seltener voll.
Größere Haushalte profitieren etwas mehr. Bei 4.000 kWh Jahresverbrauch nutzt das Paket nach derselben Rechnung 1.843 kWh selbst, bei 2.000 kWh sind es 1.424 kWh und damit 71 Prozent Autarkie.
800 oder 2.500 Watt: die Anschlussfrage
An der Schuko-Steckdose speist die Solarbank 4 Pro höchstens 800 Watt ein, in der App lassen sich auch 600 oder 790 Watt wählen. Mit Wieland-Steckdose oder Festanschluss sind bis zu 2.500 Watt möglich. Dann ist die Anlage kein Steckersolargerät mehr, sie braucht den Elektrofachbetrieb und die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Für den Eigenverbrauch bringt der höhere Ausgang wenig: Mit 5 kWh Akku gehen bei 800 Watt ohnehin nur noch 11 bis 93 kWh im Jahr verloren. Interessant wird die Freischaltung für Haushalte mit hohen Lastspitzen am Abend, etwa durch Herd, Backofen oder Wärmepumpentrockner, die der Speicher dann direkt bedienen kann.
Zur Steckerfrage bei 1.920 Wp: Die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 sieht für Steckersolargeräte über 960 Wp eine Energiesteckvorrichtung vor, erfasst nach Auskunft mehrerer Fachquellen aber Geräte ohne Speicher. Anker liefert Schuko und erlaubt damit 800 Watt.
Für die Anmeldung zählt zweierlei. Mit Speicher verlangt die VDE-AR-N 4105 in der Fassung vom März 2026 eine Meldung beim Netzbetreiber über das vereinfachte Formular F.1.2, dazu kommen Anlage und Speicher ins Marktstammdatenregister. Und im vereinfachten Verfahren zählt die höchste wählbare Leistung. Weil sich die Solarbank 4 Pro auf 2.500 Watt stellen lässt, werten mehrere Netzbetreiber sie auch bei eingestellten 800 Watt nicht als Steckersolargerät. Die Handhabung ist regional verschieden, eine Nachfrage vor dem Kauf spart Ärger.
Notstrom auf Haushaltsniveau
Der größte Unterschied zur dritten Generation liegt im Notstrom. Die Solarbank 4 Pro liefert über ihren Off-Grid-Ausgang 2.500 Watt und schaltet laut Anker in 10 Millisekunden um. Das reicht für Kühlschrank, Gefriertruhe, Router und Licht und auch für einen Wasserkocher oder eine Mikrowelle. Eine volle Ladung trägt eine Grundlast von 300 Watt rechnerisch rund 14 Stunden.
Wer Stromausfälle ernst nimmt, etwa im ländlichen Raum oder mit Aquarium und Gefriertruhe, bekommt hier einen echten Mehrwert. Ausbauen lässt sich das System mit bis zu fünf BP5000 auf rund 30 kWh, im Anbieter-Shop für je rund 699 Euro.
Smart Meter Gen 2 und Aufstellung
Der Smart Meter Gen 2 gehört zum Paket und misst den Hausverbrauch auf allen drei Phasen. Er sitzt auf der Hutschiene im Zählerschrank, Anker empfiehlt für den Einbau ausdrücklich eine Elektrofachkraft. Die Kosten dafür kommen zum Paketpreis hinzu.
Die Solarbank 4 Pro wiegt 50 Kilogramm und misst 46 mal 30,5 mal 35,5 Zentimeter. Mit IP66 darf sie draußen stehen, sie braucht aber einen ebenen, tragfähigen Platz und zwei Personen beim Aufstellen. Garage, Terrasse oder ein Platz neben dem Gartenhaus sind passender als ein schmaler Balkon.
Was das Paket im Jahr spart
Bei 36 Cent je Kilowattstunde spart das Paket nach unserer Simulation rund 618 Euro im Jahr bei Südaufständerung, 557 Euro bei Ost-West und 483 Euro an der Südwand. Aus dem Shop ist es damit nach 3,2 bis 4 Jahren bezahlt, mit Halterung nach 3,5 bis 4,4 Jahren. Über die Amazon-Teile verlängert sich die Spanne auf 3,7 bis 4,8 Jahre.
Der Aufpreis gegenüber dem Quattro (BC) mit Solarbank 3 Pro (rund 1.419 Euro) ist dagegen langsam eingespielt. Rund 530 Euro mehr stehen 50 bis 100 Euro höherer Ersparnis im Jahr gegenüber, das sind 5,4 Jahre bei Südaufständerung und rund 11 Jahre an der Wand.
Für wen sich das Paket lohnt
Passend ist es für Haushalte mit hohem Abend- und Nachtverbrauch, die Notstrom für einen Großteil der Geräte wollen oder später auf mehr Speicher und 2.500 Watt Einspeisung ausbauen möchten. Dafür bringt die Solarbank 4 Pro als einziges Quattro-Paket die passende Hardware mit.
Wer vor allem den Eigenverbrauch erhöhen will, bekommt mit dem Paket aus Quattro und Solarbank 3 Pro rund 85 Prozent des Nutzens für deutlich weniger Geld. Für schmale Balkone sind Speicher und vier Module zu groß und zu schwer.
Alternativen im Vergleich
| Lösung | Module | Speicher | Notstrom | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Quattro (BC) mit Solarbank 4 Pro | 1.920 Wp, 4 × 480 Wp Back Contact | 5,02 kWh | 2.500 W | ca. 1.949 € (Shop) |
| Quattro XL mit Solarbank 3 Pro | 2.000 Wp, 4 × 500 Wp TOPCon | 2,68 kWh | 1.200 W | ca. 1.369 € (Shop) |
| Alle Quattro-Speicherpakete | 1.920 bis 2.000 Wp | 1,6 bis 5,02 kWh | 1.000 bis 2.500 W | ab ca. 1.369 € |
| Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 einzeln | – | – | – | ca. 99 € (dreiphasig) |
Fazit
Das Paket aus Quattro (BC) und Solarbank 4 Pro ist das am besten ausgestattete Quattro-Paket von Kleines Kraftwerk. Effiziente Back-Contact-Module, vier eigene Tracker und 5 kWh Akku bringen nach unserer Rechnung rund 1.720 kWh Eigenverbrauch im Jahr, und der Notstrom mit 2.500 Watt hebt es von allen anderen Paketen ab.
Beim reinen Sparen holt der große Akku gegenüber der Solarbank 3 Pro wenig heraus. Wer Notstrom, die Option auf 2.500 Watt Einspeisung und Ausbaureserve will, ist hier richtig, am günstigsten im Shop von Kleines Kraftwerk. Wer nur den Eigenverbrauch steigern möchte, spart mit der kleineren Solarbank rund 530 Euro.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 5 kWh Grundkapazität: nach unserer Simulation rund 1.720 kWh Eigenverbrauch und 58 Prozent Autarkie bei einem Haushalt mit 3.000 kWh
- Die 800-W-Grenze kostet mit dem großen Akku kaum noch Ertrag, bei Südaufständerung rund 90 kWh im Jahr
- Notstrom mit 2.500 W und 10 Millisekunden Umschaltzeit trägt auch Wasserkocher oder Mikrowelle
- Über eine Wieland-Steckdose bis 2.500 W Einspeisung möglich, wenn der Fachbetrieb die Anlage anmeldet
- Back-Contact-Module mit 23,52 Prozent Wirkungsgrad und -0,26 %/°C verlieren im Sommer wenig Leistung
- Vier eigene Tracker, keine Y-Kabel, ein Modul im Schatten kostet nur seinen eigenen Ertrag
Das spricht dagegen
- Gegenüber dem Paket mit Solarbank 3 Pro kostet es rund 530 € mehr und bringt nach unserer Rechnung nur 130 bis 270 kWh zusätzlichen Eigenverbrauch
- Der Smart Meter Gen 2 gehört auf die Hutschiene im Zählerschrank, Anker empfiehlt dafür eine Elektrofachkraft
- Bei Amazon nur als Einzelteile, die zusammen rund 345 € mehr kosten als das Paket im Anbieter-Shop
- Weil sich 2.500 W freischalten lassen, werten mehrere Netzbetreiber das Paket auch bei 800 W nicht als Steckersolargerät
- Mit 50 Kilogramm braucht der Speicher zwei Personen zum Aufstellen und einen tragfähigen Platz
- Vier Module nutzen nur 1.920 der möglichen 5.000 W Solareingang, mehr Module führen aus der Steckersolar-Kategorie heraus
- Halterung und Solar-Verlängerungskabel fehlen im Grundpreis
Häufige Fragen
Was ist im Paket Kleines Kraftwerk mit Anker Solix 4 Pro enthalten?
Laut Anbieter-Shop vier SunPro-Back-Contact-Module mit je 480 Wp, eine Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro mit 5,02 kWh, der Smart Meter Gen 2 und ein 3-Meter-Anschlusskabel mit Schuko-Stecker. Die Halterung kostet 196 Euro Aufpreis. Der Paketpreis liegt bei rund 1.949 Euro ohne Umsatzsteuer für Privatkunden.
Gibt es das Paket mit Anker Solix 4 Pro bei Amazon?
Als Paket nicht. Anker verkauft die Solarbank 4 Pro mit Smart Meter Gen 2 bei Amazon, Kleines Kraftwerk die Back-Contact-Module als Doppelpack. Für das Quattro braucht es zwei Doppelpacks. Zusammen kosten die Teile derzeit rund 345 Euro mehr als das Paket im Anbieter-Shop.
Warum gibt es die Solarbank 4 Pro bei Kleines Kraftwerk nur mit dem Quattro (BC)?
Kleines Kraftwerk führt die Solarbank 4 Pro mit den Back-Contact-Sets Duo, Trio, Quattro, Hexa und Okta, ein Paket mit den 500-Wp-XL-Modulen steht nicht im Shop. Die 480-Wp-Module passen mit 40,53 Volt und 14,98 Ampere problemlos an die Eingänge der Solarbank 4 Pro. Wer die XL-Module bevorzugt, findet sie im Paket mit der Solarbank 3 Pro.
Wie viel Strom nutze ich mit dem Paket selbst?
Unsere Stundensimulation mit PVGIS-Daten für Kassel und gleichmäßigen 3.000 kWh Jahresverbrauch ergibt rund 1.720 kWh bei Südaufständerung, rund 1.550 kWh bei Ost-West und rund 1.340 kWh an einer Südwand. Ohne Speicher wären es 790 bis 960 kWh. Bei 36 Cent je Kilowattstunde spart das Paket damit rund 480 bis 620 Euro im Jahr.
Darf ich mit der Solarbank 4 Pro 2.500 W einspeisen?
Nur mit Wieland-Steckdose oder Festanschluss durch einen Elektrofachbetrieb und mit Anmeldung beim Netzbetreiber, denn über 800 VA ist die Anlage kein Steckersolargerät mehr. An der Schuko-Steckdose bleibt die Solarbank 4 Pro auf 800 W. Für einen Haushalt mit 3.000 kWh bringt die höhere Einspeisung beim Eigenverbrauch wenig, der Akku fängt den Überschuss schon fast vollständig auf.
Muss ich das Paket beim Netzbetreiber anmelden?
Ja. Für Steckersolargeräte mit Speicher sieht die VDE-AR-N 4105 in der Fassung vom März 2026 eine Meldung beim Netzbetreiber über das vereinfachte Formular F.1.2 vor, dazu den Eintrag von Anlage und Speicher im Marktstammdatenregister. Weil im vereinfachten Verfahren die höchste wählbare Leistung zählt und die Solarbank 4 Pro bis 2.500 W kann, ordnen manche Netzbetreiber sie als reguläre Erzeugungsanlage ein. Dann übernimmt ein Elektrofachbetrieb die Anmeldung.
Was kann der Notstrom der Solarbank 4 Pro?
Der Off-Grid-Ausgang liefert laut Anker 2.500 W und schaltet bei einem Netzausfall in 10 Millisekunden um. Das reicht für Kühlschrank, Router und Licht und auch für einzelne Geräte mit Heizelement wie Wasserkocher oder Mikrowelle. Eine volle Ladung trägt eine Grundlast von 300 Watt rechnerisch rund 14 Stunden.
Lohnt sich die Solarbank 4 Pro gegenüber der Solarbank 3 Pro im Paket?
Für den Eigenverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts kaum. Nach unserer Simulation bringt der doppelt so große Akku 130 bis 270 kWh mehr im Jahr, also 50 bis 100 Euro, bei rund 530 Euro Aufpreis. Die Solarbank 4 Pro lohnt sich für den Notstrom mit 2.500 W, die Option auf 2.500 W Einspeisung über Wieland und den späteren Ausbau auf bis zu 30 kWh.
Muss der Smart Meter Gen 2 vom Elektriker eingebaut werden?
Der Zähler sitzt auf der Hutschiene im Zählerschrank und misst über Stromwandler an den Außenleitern. Anker empfiehlt für den Einbau ausdrücklich eine Elektrofachkraft. Die Kosten dafür stehen weder im Paketpreis noch im Amazon-Preis und sollten mit eingeplant werden.
Wo stelle ich einen 50 Kilogramm schweren Speicher auf?
Die Solarbank 4 Pro ist nach IP66 geschützt und darf draußen stehen, laut Anker von -20 bis 55 Grad. Sie braucht einen ebenen, tragfähigen Platz in Kabelreichweite der Module, etwa auf der Terrasse, in der Garage oder neben dem Gartenhaus. Auf Balkonen lohnt vorher ein Blick auf die zulässige Last, zumal vier Module zusammen weitere 94 Kilogramm wiegen.