Technische Daten
| Speicherkapazität | 2.400 Wh (2,4 kWh) |
|---|---|
| Zellchemie | LiFePO4 |
| Nennspannung | 48 V DC |
| Erweiterbar auf | bis 16,8 kWh (bis zu 5 Zusatzakkus AB3000L à 2.880 Wh) |
| Ladezyklen | 3.000 bei über 80 % Restkapazität, 6.000 bei über 70 % |
| MPPT-Kanäle | 4 |
| Max. Solareingang (DC) | 3.000 W |
| Max. PV-Eingang je Kanal | 750 W |
| PV-Anschlüsse | 4 × MC4-Paar |
| AC-Leistung (bidirektional) | 2.400 W |
| Netzeinspeisung ab Werk | 800 W, per App auf 2.400 W freischaltbar |
| Max. PV-Eingang gesamt (DC + AC) | 4.800 W |
| Round-Trip-Wirkungsgrad | rund 87–88 % |
| Standby-Verbrauch | unter 5 W |
| Gehäuse | Aluminium-Druckguss, passiv gekühlt |
| Schutzart | IP65 |
| Sicherheit | ZenGuard mit integriertem Aerosol-Löschsystem |
| Maße (L × B × H) | 326 × 294 × 251 mm |
| Gewicht | 27,8 kg (AB3000L je rund 30 kg) |
| Konnektivität | WLAN 2,4 GHz, Bluetooth, MQTT, Modbus-RTU über RJ45 |
| Smart-Home | Home Assistant, Shelly, kompatible Wallboxen |
| Steuerung | Zendure-App mit ZENKI-Energiemanagement |
| Modellnummer | ZDSF2400P-GY-EU-DE-02 |
Balkonspeicher enden meist bei 800 W Ausgangsleistung, weil dort in Deutschland die einfache Anmeldung endet. Der SolarFlow 2400 Pro bringt 2,4 kWh, vier MPPT-Kanäle mit 3.000 W und einen bidirektionalen Wechselrichter mit, der bis 2.400 W arbeiten kann. Damit verlässt er die Balkonkraftwerk-Klasse und rückt in Richtung Heimspeicher, was seine Stärken erklärt und seine Fallstricke gleich mit. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Zendure, die Händler-Listungen und veröffentlichte Messwerte aus Fachtests.
Die 800-Watt-Frage entscheidet über alles
Ab Werk speist das Gerät 800 W ins Hausnetz ein. In dieser Einstellung lässt es sich einstecken und über das vereinfachte Verfahren für Steckersolargeräte anmelden. In der App lassen sich die vollen 2.400 W freischalten, und ab dort gelten andere Regeln: Es braucht eine Festinstallation durch eine Elektrofachkraft und das reguläre Anmeldeverfahren für Erzeugungsanlagen.
Der heikle Teil steckt eine Ebene tiefer. Im vereinfachten Verfahren zählt die höchste wählbare Leistung eines Wechselrichters, auch wenn gerade 800 VA eingestellt sind. Genau deshalb werten mehrere Netzbetreiber den SolarFlow 2400 Pro trotz seines 800-W-Zertifikats nicht als Steckersolargerät und verweigern die einfache Anmeldung. Die Handhabung unterscheidet sich regional, eine bundesweit einheitliche Linie gibt es dazu bislang nicht.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Vor der Bestellung beim eigenen Netzbetreiber nachfragen, wie er mit freischaltbaren Geräten umgeht. Wer ohnehin eine Festinstallation plant, kann diesen Punkt abhaken. Wer den Speicher einstecken und im einfachen Verfahren betreiben will, sollte die Antwort vorher schriftlich haben. Welche Fristen bei der Anmeldung gelten, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden: Fristen, die Besonderheiten beim nachgerüsteten Speicher der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten und anmelden.
Vier MPPT-Kanäle mit 3.000 Watt
Ein MPPT-Regler sucht für seinen Modulstrang den ertragreichsten Arbeitspunkt. Hängen mehrere Module am selben Regler, gibt das schwächste den Takt vor, und ein verschattetes Modul zieht die anderen mit nach unten.
Vier getrennte Kanäle mit je 750 W und eigenem MC4-Paar lösen diese Kopplung vollständig auf. Jeder Strang wird für sich geregelt, ein Modul im Schatten kostet nur den eigenen Ertrag. Relevant wird das bei Modulen in unterschiedlicher Ausrichtung, auf Ost-West-Aufbauten und überall dort, wo im Tagesverlauf ein Schornstein oder ein Baum wandert. Wie stark Teilverschattung durchschlägt, behandelt der Ratgeber zum Balkonkraftwerk im Schatten.
Mit 3.000 W Gleichstromaufnahme nimmt das Gerät fast das Vierfache dessen auf, was es im Werkszustand einspeisen darf. Diese Überdimensionierung ist gewollt: Je mehr Modulfläche vorhanden ist, desto länger hält die Anlage ihre Abgabeleistung auch bei diffusem Licht, und desto mehr Überschuss landet im Akku statt ungenutzt zu bleiben.
Bidirektional: Laden aus dem Netz
Der AC-Anschluss arbeitet in beide Richtungen. Neben der Einspeisung kann das Gerät auch Strom aus dem Netz aufnehmen und in den Akku laden, Zendure nennt dafür 1.800 W AC-Aufnahme.
Das ändert den Charakter des Speichers grundlegend. Ein reiner Solarspeicher füllt sich nur, wenn die Sonne scheint, und steht im Winter oft leer. Ein bidirektionales Gerät kauft nachts günstig ein und gibt den Strom tagsüber wieder ab. Bei dynamischen Tarifen liegen zwischen nächtlichem Tiefpunkt und abendlicher Spitze regelmäßig 10 bis 20 Cent je Kilowattstunde. Über 2,4 kWh gerechnet ergibt das 24 bis 48 Cent pro Zyklus, allein aus der Preisdifferenz und unabhängig vom Solarertrag. Wie sich das rechnet, behandelt der Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif.
ZENKI: was die Software wirklich tut
Zendure fasst die Steuerung unter dem Namen ZENKI zusammen. Das System wertet Börsenstrompreise, Wetterprognose und das bisherige Verbrauchsverhalten aus und plant Laden und Entladen entsprechend. Dazu kommt ZenWave, ein eigenes dynamisches Tarifangebot für den deutschen Markt, und die Anbindung an über 840 europäische Energieanbieter.
Der Haken liegt in der Abhängigkeit. ZENKI und die Firmware-Updates laufen über die Hersteller-Cloud. Fällt das WLAN aus, arbeitet das Gerät weiter, die Optimierung greift aber nur eingeschränkt. Lokale Schnittstellen sind vorhanden, über MQTT und die Anbindung an Home Assistant, sie decken jedoch nicht den vollen Funktionsumfang der App ab. Wer den Aufbau offen halten will, findet Ansätze im Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.
Ein praktischer Stolperstein am Rande: Der RJ45-Anschluss auf der Rückseite sieht wie ein Netzwerkport aus, führt aber Modbus-RTU für Messgeräte. Ein Netzwerkkabel vom Router gehört dort nicht hinein.
Erweiterung durch Stapeln
Bis zu fünf Zusatzakkus vom Typ AB3000L mit je 2.880 Wh lassen sich anschließen, womit die Kapazität auf 16,8 kWh wächst. Die Module werden senkrecht gestapelt und über integrierte Kontakte verbunden, Kabel und Werkzeug braucht es dafür nicht.
Diese Bauweise ist der praktische Vorteil gegenüber Systemen mit Einzelverkabelung. Der Preis dafür ist Gewicht: Die Basiseinheit wiegt 27,8 kg, jeder AB3000L kommt mit rund 30 kg dazu. Ein Vollausbau bringt damit knapp 180 kg auf den Boden und gehört auf einen tragfähigen, ebenen Untergrund. Zum Gewicht der Basiseinheit gehen die Angaben leicht auseinander, veröffentlichte Testberichte nennen rund 25 kg gegenüber den 27,8 kg der Herstellerangabe.
Zur Einordnung der passenden Größe: 2,4 kWh decken die Nacht eines normalen Haushalts ab, ab etwa 8 kWh lässt sich auch ein bewölkter Tag überbrücken. Welche Kapazität zum eigenen Verbrauch passt, lässt sich mit der Rechnung aus dem Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß? durchgehen.
Passive Kühlung und Gehäuse
Das Gehäuse besteht aus Aluminium-Druckguss und ist als Kühlkörper ausgelegt. Die Leistungselektronik gibt ihre Wärme über die Metallmasse ab, ein Lüfter ist nicht verbaut. In der Leistungselektronik arbeiten GaN- und SiC-Halbleiter, die weniger Abwärme erzeugen als klassische Silizium-Bauteile.
Veröffentlichte Wärmemessungen zeigen, wie gut das trägt: Bei 2.000 W Dauerlast lagen nach 45 Minuten das Konvertermodul bei rund 43 °C, die Batteriezellen bei etwa 32 °C und die Gehäuseoberfläche bei rund 38 °C. Der lüfterlose Aufbau hat zwei Folgen im Alltag. Es gibt kein Betriebsgeräusch, was Aufstellorte in Wohnnähe möglich macht, und es gibt kein Verschleißteil, das nach Jahren ausfällt. In direkter Sommersonne hat passive Kühlung dafür weniger Reserve, ein überdachter Platz ist die bessere Wahl. Welche Standorte sich bewähren, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen aufstellen.
Wirkungsgrad: der Preis des Umwegs
Der Round-Trip-Wirkungsgrad liegt bei rund 87 bis 88 %. Laden und Entladen erreichen jeweils etwa 93 bis 94 %, zusammen ergibt das den Gesamtwert. Von 10 kWh, die in den Speicher gehen, kommen also rund 8,8 kWh wieder heraus.
Dieser Wert gehört in jede Wirtschaftlichkeitsrechnung. Bei 35 Cent Arbeitspreis kostet jede gespeicherte Kilowattstunde rund 4 Cent an Umwandlungsverlust. Solange der Speicher Solarstrom aufnimmt, der sonst für 8 Cent Einspeisevergütung weggegangen wäre, bleibt das unproblematisch. Beim Netzladen über dynamische Tarife muss die Preisdifferenz diese 4 Cent erst überschreiten, bevor sich ein Zyklus lohnt. Der Standby-Verbrauch von unter 5 W ist dagegen ein guter Wert, Geräte mit 10 W verbrauchen im Jahr rund 44 kWh mehr.
Sicherheit und Zellchemie
Zendure verbaut LiFePO4-Zellen und gibt 3.000 Zyklen bei über 80 % Restkapazität an, 6.000 Zyklen bei über 70 %. Bei einem vollen Zyklus pro Tag entsprechen 3.000 Zyklen gut acht Jahre bis zum Erreichen der 80-Prozent-Marke.
Unter dem Namen ZenGuard fasst der Hersteller ein dreistufiges Sicherheitskonzept zusammen: eine doppelte Überwachung lokal und über die Cloud, eine Selbstwartung mit Niedertemperaturheizung und minimaler Ladeleistung sowie ein integriertes Aerosol-Löschsystem als letzte Stufe. Ein eingebautes Löschsystem ist in dieser Geräteklasse noch die Ausnahme und wird vor allem dort relevant, wo der Speicher im Haus statt im Freien steht.
Wirtschaftlichkeit
Für die Amortisation zählt der tatsächlich gespeicherte Strom. Wer im Jahresmittel 2 kWh täglich aus dem Speicher zieht, spart bei einem Arbeitspreis von 35 Cent und dem genannten Wirkungsgrad rund 225 Euro im Jahr. Bei einem Kaufpreis um 1.100 Euro ergibt das knapp fünf Jahre.
Diese Rechnung verschiebt sich mit dem Nutzungsprofil deutlich. Wer den bidirektionalen Anschluss und einen dynamischen Tarif nutzt, holt zusätzliche Zyklen aus dem Winter, in dem ein reiner Solarspeicher weitgehend leer bleibt. Wer dagegen nur zwei Module am Balkon hat und die 2.400 W nie freischaltet, zahlt für Reserven, die er nicht abruft. Wie sich die Ersparnis übers Jahr verteilt, zeigt der Ratgeber Wie viel spart ein Balkonkraftwerk?
Alternativen im Vergleich
| Modell | Kapazität | Solareingang | AC-Leistung | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Zendure SolarFlow 2400 Pro | 2,4 kWh | 3.000 W, 4 MPPT | 2.400 W bidirektional | ca. 1.100,00 € |
| Marstek Venus D | 5,12 kWh | 4.000 W | 2.200 W | ca. 1.299,00 € |
| Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro | 2,68 kWh | 3.600 W, 4 MPPT | 1.200 W | ca. 999,00 € |
Für wen sich das Gerät lohnt
Der SolarFlow 2400 Pro passt zu Haushalten, die über die Balkonkraftwerk-Klasse hinaus planen: mehr als vier Module, ein dynamischer Stromtarif, eine Elektrofachkraft für die Festinstallation und der Wunsch, später auf zweistellige Kilowattstunden zu wachsen. In dieser Konstellation bekommst du vier unabhängige MPPT-Kanäle, einen lüfterlosen Aufbau und ein Energiemanagement, das den Speicher auch im Winter arbeiten lässt.
Wer den Speicher einstecken und im vereinfachten Verfahren betreiben will, sollte die Freischaltbarkeit vorher mit dem Netzbetreiber klären. Bei zwei Modulen und ohne dynamischen Tarif bleiben die 2.400 W und die Erweiterbarkeit ungenutzt, dort ist ein fest auf 800 W ausgelegtes Gerät die passendere und günstigere Wahl.
Fazit
Der Zendure SolarFlow 2400 Pro ist technisch das ausgereifteste Gerät seiner Klasse. Vier MPPT mit 3.000 W, ein bidirektionaler 2.400-W-Anschluss, Stapelbarkeit bis 16,8 kWh ohne Kabel, ein lüfterloses Aluminiumgehäuse mit unter 5 W Standby und ein Sicherheitskonzept mit integriertem Löschsystem ergeben ein Paket, das über Balkonmaßstäbe hinausgeht.
Genau daraus entsteht die zentrale Einschränkung. Die freischaltbaren 2.400 W führen aus dem vereinfachten Verfahren heraus, und mehrere Netzbetreiber verweigern die einfache Anmeldung deshalb auch im Werkszustand. Dazu kommen rund 12 % Umwandlungsverlust und eine Cloud-Bindung beim Energiemanagement. Wer die Anmeldefrage vorher klärt und die Reserven wirklich nutzt, bekommt hier einen Speicher, der lange mitwächst.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Vier MPPT-Kanäle mit 3.000 W Solareingang, damit lassen sich vier Modulstränge unabhängig regeln
- Erweiterung auf 16,8 kWh durch Stapeln, die Akkus werden über integrierte Kontakte ohne Kabel und Werkzeug verbunden
- Der bidirektionale AC-Anschluss lädt aus dem Netz und macht das Gerät für dynamische Stromtarife nutzbar
- Aluminium-Druckguss mit passiver Kühlung, es gibt keinen Lüfter, der verschleißen oder hörbar werden kann
- Unter 5 W Standby-Verbrauch, das sind rund 44 kWh im Jahr weniger als bei Geräten mit 10 W
- Offene Schnittstellen über MQTT und Modbus, dazu Anbindung an Home Assistant und Shelly
Das spricht dagegen
- Die freischaltbaren 2.400 W führen aus dem vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte heraus, mehrere Netzbetreiber verweigern die einfache Anmeldung genau deswegen
- Über 800 W ist eine Festinstallation durch eine Elektrofachkraft nötig, das kostet zusätzlich und macht den Standortwechsel aufwendig
- ZENKI und die Firmware-Updates hängen an der Hersteller-Cloud, bei WLAN-Ausfall arbeitet die Optimierung eingeschränkt
- Der Round-Trip-Wirkungsgrad von rund 87 bis 88 % bedeutet, dass etwa jede achte gespeicherte Kilowattstunde im Umweg verloren geht
- Zendure nennt den Einsatz als Notstromversorgung, weist für einen Off-Grid-Ausgang aber keine eigene Leistung aus
- Der RJ45-Anschluss auf der Rückseite führt Modbus und kein Ethernet, was bei der Einrichtung regelmäßig für Verwirrung sorgt
Häufige Fragen
Darf der Zendure SolarFlow 2400 Pro in Deutschland 2.400 Watt einspeisen?
Ab Werk speist das Gerät 800 W ein und bleibt damit im Rahmen für Steckersolargeräte. Die vollen 2.400 W lassen sich in der App freischalten, dann ist eine Festinstallation durch eine Elektrofachkraft nötig und es gilt das reguläre Anmeldeverfahren für Erzeugungsanlagen. Vor der Freischaltung gehört Rücksprache mit dem Netzbetreiber dazu.
Warum verweigern manche Netzbetreiber die einfache Anmeldung?
Im vereinfachten Verfahren zählt die höchste wählbare Leistung eines Wechselrichters, nicht die gerade eingestellte. Da sich der SolarFlow 2400 Pro auf 2.400 W hochschalten lässt, werten ihn einige Netzbetreiber trotz 800-W-Zertifikat nicht als Steckersolargerät. Die Handhabung unterscheidet sich regional, deshalb lohnt die Nachfrage vor dem Kauf.
Wie viel Solarleistung verträgt der SolarFlow 2400 Pro?
Über die vier MPPT-Kanäle nimmt das Gerät 3.000 W Gleichstrom auf, je Kanal bis zu 750 W über ein MC4-Paar. Rechnet man den bidirektionalen AC-Eingang mit 1.800 W dazu, nennt Zendure eine Gesamtaufnahme von 4.800 W.
Auf wie viel Kapazität lässt sich der SolarFlow 2400 Pro erweitern?
Zendure nennt bis zu 16,8 kWh über maximal fünf Zusatzakkus vom Typ AB3000L mit je 2.880 Wh. Die Akkus werden senkrecht gestapelt und über integrierte Kontakte verbunden, Kabel oder Werkzeug braucht es dafür nicht.
Wie lange reichen 2,4 kWh im Haushalt?
Bei einer nächtlichen Grundlast von 150 W trägt eine volle Ladung rechnerisch rund 16 Stunden. Bei 300 W Dauerlast aus Kühlgeräten, Heimserver und Unterhaltungselektronik sind es noch etwa acht Stunden. Ein Wärmepumpentrockner oder ein Backofen zieht in einer Stunde 1 bis 2 kWh.
Was macht das ZENKI-Energiemanagement?
ZENKI wertet Börsenstrompreise, Wetterdaten und das bisherige Verbrauchsverhalten aus und legt Laden und Entladen automatisch in die passenden Zeitfenster. In Verbindung mit einem dynamischen Tarif kauft das System nachts günstig ein und entlädt zu Zeiten hoher Preise. Die Funktion setzt eine Cloud-Verbindung voraus.
Wie laut ist der Zendure SolarFlow 2400 Pro?
Das Gehäuse besteht aus Aluminium-Druckguss und gibt seine Wärme über die Metallmasse ab, ein Lüfter ist nicht verbaut. Damit arbeitet das Gerät geräuschlos, was für Aufstellorte in Wohnnähe wie Abstellraum oder Hauswirtschaftsraum relevant ist.
Lässt sich der SolarFlow 2400 Pro in Home Assistant einbinden?
Ja, über MQTT ist eine Anbindung an Home Assistant möglich, dazu kommt Modbus-RTU über den RJ45-Anschluss für Messgeräte. Der Funktionsumfang der lokalen Einbindung bleibt hinter der App zurück, weil Kernfunktionen wie ZENKI über die Cloud laufen.
Wie viel Energie geht beim Speichern verloren?
Der Round-Trip-Wirkungsgrad liegt bei rund 87 bis 88 %. Von 10 kWh, die in den Speicher gehen, kommen also etwa 8,8 kWh wieder heraus. Laden und Entladen liegen jeweils bei rund 93 bis 94 %, der Verlust entsteht auf beiden Wegen zusammen.
Darf der Zendure SolarFlow 2400 Pro draußen stehen?
Zendure gibt IP65 an, das Gehäuse ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Ein überdachter, schattiger Platz bleibt trotzdem die bessere Wahl, weil die passive Kühlung über das Metallgehäuse in direkter Sonne weniger Reserve hat und dauerhafte Hitze Lithiumzellen schneller altern lässt.