Mikrowechselrichter · APsystems

APsystems EZ1-M 800W (Mikrowechselrichter)

  • 799 VA maximale Dauerausgangsleistung, hardwareseitig begrenzt
  • 2 x 20 A Eingangsstrom, der höchste Wert der 800-VA-Klasse
  • Module bis 730 Wp+ je Eingang laut Datenblatt
  • Lokale API über WLAN, damit läuft er ohne Hersteller-Cloud
  • Bluetooth zur Einrichtung, 12 Jahre Garantie, IP67

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 24. August 2026

APsystems EZ1-M 800W

Technische Daten

Anzahl MPP-Tracker 2 (unabhängig)
Eingänge je MPPT 1
Empfohlene Modulleistung (STC) 300 Wp bis 730 Wp+ je Eingang
MPP-Tracking-Spannungsbereich 28–45 V
Betriebsspannungsbereich 26–60 V
Max. Eingangsspannung 60 V
Max. Eingangsstrom 2 x 20 A
Max. Kurzschlussstrom (Isc) 2 x 25 A
Max. Dauerausgangsleistung 799 VA (Werkseinstellung 600 VA)
Nennausgangsstrom 3,5 A (bei 600 VA: 2,6 A)
Nennspannung / Bereich 230 V / 184–253 V
Nennfrequenz / Bereich 50 Hz / 48–51 Hz
Leistungsfaktor 0,99 (Standard)
Max. Wirkungsgrad 96,7 %
MPPT-Wirkungsgrad 99,5 %
Leistungsaufnahme bei Nacht 20 mW
Topologie Hochfrequenz-Transformator, galvanisch getrennt
NA-Schutz Sicherheitsrelais integriert
Kommunikation WLAN und Bluetooth (eingebaut)
App / Schnittstelle AP EasyPower, lokale HTTP-API
DC-Anschluss MC4-kompatibel
Schutzart IP67
Kühlung natürliche Konvektion, ohne Lüfter
Betriebstemperatur -40 bis +65 °C
Maße (B x H x T) 263 x 218 x 36,5 mm
Gewicht 2,8 kg
Garantie 12 Jahre
Normen (Auswahl) VDE-AR-N 4105, EN 50549-1, IEC 62109-1/-2

Der EZ1-M ist die dritte Generation der Doppel-Mikrowechselrichter von APsystems und richtet sich ausdrücklich an Balkon- und DIY-Anlagen. Zwei Werte heben ihn im Feld der 800-VA-Geräte heraus: 20 A Eingangsstrom je Kanal und eine lokale Schnittstelle, über die sich das Gerät ohne Konto beim Hersteller auslesen und steuern lässt. Grundlage dieser Einordnung sind das APsystems-Datenblatt der EZ1-Serie in der Fassung vom 09.12.2024, die Händler-Listungen und die seit Dezember 2025 geltende Produktnorm für Steckersolargeräte.

799 VA statt 800: warum das eine bewusste Zahl ist

In der Zeile “Maximum Continuous Output Power” steht für den EZ1-M 600 VA / 799 VA. Der erste Wert ist die mögliche Werkseinstellung, der zweite die Obergrenze der Hardware. Eine Fußnote im Datenblatt wird deutlich: Wer den Wechselrichter über einen Stecker ans Netz bringt, soll die örtliche Leistungsgrenze einhalten, in Deutschland 800 W.

Diese eine Zahl entscheidet über das Anmeldeverfahren. Für die vereinfachte Einordnung als Steckersolargerät zählt die höchste Leistung, die sich am Gerät einstellen lässt, auch wenn gerade ein niedrigerer Wert aktiv ist. Geräte, die sich auf 1.200 W oder mehr hochschalten lassen, fallen aus dem Verfahren heraus. Beim EZ1-M endet die Skala bei 799 VA, damit ist die Frage konstruktiv beantwortet.

Praktisch relevant ist der zweite Teil: Ab Werk kann das Gerät auf 600 VA stehen. Wer es auspackt, anschließt und nichts weiter tut, verschenkt im Sommer die oberen 200 W. Die Anhebung dauert in der App AP EasyPower keine Minute, sie steht nur in kaum einer Kaufbeschreibung.

2 x 20 A Eingangsstrom: der eigentliche Kaufgrund

Moderne Halbzellen-Module liefern bei 500 Wp und mehr Ströme um 14 bis 16 A. Wechselrichter der 800-VA-Klasse deckeln den Eingangsstrom üblicherweise bei 13 bis 14 A je Kanal. Alles darüber wird abgeregelt, und zwar an den Mittagsspitzen, wo der Ertrag entsteht.

Der EZ1-M nimmt 20 A je Kanal an und verträgt 25 A Kurzschlussstrom. Das Datenblatt nennt Module bis 730 Wp+ je Eingang. Für zwei großformatige bifaziale Module, die bei Rückseitenertrag kurzzeitig über den Nennwert gehen, ist das die entspannteste Auslegung der Klasse. Wie sich Vorder- und Rückseitenertrag bei solchen Modulen aufteilen, behandelt der Ratgeber bifaziale Solarmodule.

Diese Reserve zahlt nur ein, wenn die Module tatsächlich groß sind. Bei zwei 430-Wp-Standardmodulen mit rund 11 A bleibt sie ungenutzt, und das Gerät ist für den Anwendungsfall schlicht überbezahlt.

Der MPP-Bereich ist die Kehrseite

Das Datenblatt trennt zwei Angaben, die oft vermischt werden. Der Betriebsspannungsbereich reicht von 26 bis 60 V, der Bereich für das Leistungspunkt-Tracking von 28 bis 45 V. Innerhalb dieser 28 bis 45 V sucht der Regler den ertragreichsten Arbeitspunkt.

Zum Vergleich: Der Hoymiles HMS-800W-2T gibt 16 bis 60 V an. Diese Spanne ist dort relevant, wo die Modulspannung einbricht, also in der Dämmerung, an stark bedeckten Tagen und bei Teilverschattung. Ein Modulstrang, der auf 24 V absackt, liegt beim EZ1-M unterhalb des Tracking-Fensters, während ein Gerät mit 16-V-Grenze noch regelt.

Über den Jahresertrag ist das ein Randeffekt, weil in diesen Minuten ohnehin wenig Leistung anliegt. Auf einem Balkon mit Geländerstäben, Vordach oder wandernder Beschattung durch ein Nachbargebäude verschiebt sich die Rechnung. Wie stark Teilverschattung durchschlägt, zeigt der Ratgeber Balkonkraftwerk im Schatten.

Die lokale API: der Unterschied zum Rest der Klasse

Fast alle Mikrowechselrichter dieser Preisklasse melden ihre Daten an eine Hersteller-Cloud, aus der die App sie zurückholt. Fällt der Dienst aus oder wird er eingestellt, ist die Anlage blind.

Der EZ1-M stellt im heimischen WLAN eine HTTP-Schnittstelle bereit. Über einfache Aufrufe lassen sich Momentanleistung, Tages- und Gesamtertrag abfragen und die maximale Ausgangsleistung setzen. Genau diese Schreibfunktion macht ihn für eine geregelte Einspeisung interessant: Ein Messgerät am Zählerpunkt meldet den Hausverbrauch, eine Automatisierung setzt daraufhin die Ausgangsleistung. Wie so ein Regelkreis aufgebaut wird, beschreibt der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant, die Grundlagen dazu stehen unter Nulleinspeisung.

Dazu kommt Bluetooth für die Ersteinrichtung. Das Gerät hängt beim Anschließen meist schon an der Fassade, und ein WLAN-Hotspot ist dort oft schwach. Eine direkte Bluetooth-Verbindung vom Handy aus umgeht das.

Was die neue Produktnorm für die Modulwahl bedeutet

Seit Dezember 2025 gilt mit der DIN VDE V 0126-95 erstmals eine Produktnorm für vollständige Steckersolargeräte. Sie koppelt die zulässige Modulleistung an die Anschlussart: am normalen Haushaltsstecker bis 960 Wp, mit einer Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Die Grenze für die Wechselrichter-Scheinleistung bleibt in beiden Fällen bei 800 VA.

Damit kollidiert die technische Freiheit des EZ1-M mit dem rechtlichen Rahmen. Zwei Module zu je 730 Wp ergeben 1.460 Wp und passen am Schuko-Stecker nicht mehr ins Verfahren. Zwei Module zu 480 Wp landen bei 960 Wp und damit exakt an der Grenze. Wer die volle Modulfläche ausreizen will, braucht die Energiesteckvorrichtung. Welcher Stecker wofür zulässig ist, behandelt der Ratgeber Schuko oder Wieland.

Für die Anmeldung gilt weiterhin: Eintrag im Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme, die separate Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Details dazu stehen im Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden.

Wirkungsgrad: zwei Zahlen im Umlauf

Das Datenblatt von Dezember 2024 nennt 96,7 % Spitzenwirkungsgrad und 99,5 % MPPT-Wirkungsgrad. Viele Händlerseiten führen dagegen 97,3 % und 99,9 % auf.

Der Unterschied stammt vermutlich aus einer älteren Unterlage. Im Zweifel gilt die Herstellerangabe, hier also 96,7 %. Der Abstand zwischen beiden Werten beträgt bei 800 W Ausgangsleistung rund 5 W. Bei 900 Volllaststunden im Jahr sind das etwa 4,5 kWh oder rund anderthalb Euro. Die Zahl taugt für die Produktbeschreibung, für die Kaufentscheidung trägt sie nicht.

Montage, Kabel und laufende Kosten

Mit 263 x 218 x 36,5 mm und 2,8 kg gehört der EZ1-M zu den kompakteren Geräten. IP67 und ein Betriebsbereich von -40 bis +65 °C decken den Einsatz im Freien ab. Gekühlt wird durch natürliche Konvektion, ein Lüfter fehlt und kann deshalb auch nicht ausfallen. Ein schattiger Montageort hinter dem Modul bleibt trotzdem die bessere Wahl, weil jedes Grad weniger Gehäusetemperatur die Elektrolytkondensatoren schont.

Das AC-Anschlusskabel gehört in der Standardvariante nicht zum Lieferumfang. APsystems bietet es mit 1,5 mm² Querschnitt, 5 m Länge und Schuko-Stecker an, im Handel kostet es je nach Länge 20 bis 35 Euro. Wer den Gesamtpreis rechnet, sollte das einplanen. Wie die Anlage danach zusammengesteckt wird, beschreibt der Ratgeber Mini-Solaranlage anschließen.

Der Nachtverbrauch von 20 mW ist der niedrigste der drei hier verglichenen Geräte. Über ein Jahr sind das rund 0,18 kWh, also Kleingeld. Die Zahl zeigt vor allem, dass die Standby-Elektronik sauber ausgelegt ist.

Einordnung gegen die Preisklasse

Bei 117 bis 125 Euro liegt der EZ1-M im oberen Drittel der 800-VA-Klasse. Der Deye SUN-M80G4-EU-Q0 kostet rund 68 Euro, der Hoymiles HMS-800W-2T mit beiliegendem Kabel rund 125 Euro.

Der Aufpreis gegenüber dem Deye kauft drei Dinge: 20 A statt 13 A Eingangsstrom, die lokale API und Bluetooth zur Einrichtung. Wer zwei Standardmodule anschließt und die App des Herstellers nutzt, bezahlt diese drei Punkte, ohne sie zu brauchen. Wer große Module verbaut oder die Anlage in eine eigene Steuerung einbinden will, findet in dieser Klasse kaum eine Alternative.

Alternativen im Vergleich

ModellAusgangMPPT-BereichEingangsstromGarantiePreis
APsystems EZ1-M 800W799 VA28–45 V2 x 20 A12 Jahreca. 117,95 €
Hoymiles HMS-800W-2T800 VA16–60 V2 x 14 A12 Jahreca. 124,99 €
Deye SUN-M80G4-EU-Q0800 VA25–55 V2 x 13 A15 Jahreca. 68,00 €
APsystems EZ1D 1800W1.800 VA56–90 V2 x 20 A12 Jahreca. 186,66 €

Die ersten drei Zeilen sind direkte Wettbewerber innerhalb der 800-VA-Grenze. Der EZ1D steht bewusst am Ende der Tabelle: Er ist der große Bruder aus derselben Familie, nimmt vier statt zwei Module auf und schaltet sie paarweise in Reihe, was den MPPT-Bereich auf 56 bis 90 V hebt. Mit 1.800 VA verlässt er allerdings das vereinfachte Steckersolar-Verfahren und braucht die reguläre Anmeldung.

Für wen sich der EZ1-M lohnt

Er passt zu Anlagen mit großen, stromstarken Modulen, wo 13 A Eingangsstrom knapp werden. Und er passt zu allen, die ihre Anlage selbst auslesen oder regeln wollen, weil die lokale Schnittstelle das ohne Umweg über eine Cloud erlaubt. Für eine geregelte Einspeisung mit eigenem Messgerät ist er in dieser Preisklasse die naheliegende Wahl.

Wer zwei Module um 430 Wp an eine Südfassade hängt, die App des Herstellers nutzt und sonst nichts vorhat, bekommt dieselbe Einspeisung für rund die Hälfte. Und wer viel mit Teilverschattung oder langen Dämmerungsphasen zu tun hat, ist mit einem breiteren MPP-Fenster besser bedient.

Fazit

Der APsystems EZ1-M 800W ist der Mikrowechselrichter für Leute, die mehr mit ihrer Anlage vorhaben als einspeisen. 20 A Eingangsstrom je Kanal und Module bis 730 Wp+ geben Reserve nach oben, die lokale HTTP-API öffnet ihn für Home Assistant und eigene Regelungen, und mit 799 VA Obergrenze bleibt er ohne Zutun im vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte.

Die Schwächen sind benennbar: Das MPP-Fenster beginnt erst bei 28 V, der Preis liegt beim Doppelten günstiger Alternativen, das Kabel fehlt, und ab Werk stehen möglicherweise nur 600 VA an. Wer die Reserve und die Schnittstelle nutzt, bekommt dafür ein durchdachtes Gerät mit 12 Jahren Garantie. Wer beides nicht braucht, findet günstiger dieselben Kilowattstunden.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Mit 2 x 20 A Eingangsstrom und 25 A Kurzschlussstrom nimmt er die stromstärksten Module der 800-VA-Klasse an, dazu Modulleistungen bis 730 Wp+ je Eingang
  • Die lokale HTTP-API liefert Momentanleistung und Ertrag direkt im eigenen Netz, damit läuft die Anlage ohne Konto beim Hersteller
  • Die maximale Dauerausgangsleistung liegt bei 799 VA und damit hardwareseitig unter der Grenze für Steckersolargeräte
  • Bluetooth zur Ersteinrichtung, das spart die Suche nach einem WLAN-Hotspot auf dem Balkon
  • Galvanische Trennung über Hochfrequenz-Transformator, dazu integriertes Sicherheitsrelais
  • 20 mW Nachtverbrauch, der niedrigste Wert der drei verglichenen Geräte

Das spricht dagegen

  • Der MPP-Tracking-Bereich beginnt erst bei 28 V, bei Dämmerung und starker Verschattung setzt die Regelung später ein als bei Geräten ab 16 V
  • Ab Werk steht das Gerät auf 600 VA, die Anhebung auf 799 VA läuft über die App und wird beim Kauf selten erwähnt
  • Händlerangaben nennen häufig 97,3 % Wirkungsgrad und 99,9 % MPPT-Effizienz, das Datenblatt weist 96,7 % und 99,5 % aus
  • Das AC-Anschlusskabel liegt in der Standardvariante nicht bei und kostet je nach Länge 20 bis 35 Euro extra
  • Mit 117 bis 125 Euro liegt er deutlich über dem Preis vergleichbarer 800-VA-Geräte

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Ertrag & MPPT 4,0
Modul-Kompatibilität 5,0
Monitoring & Software 5,0
Verarbeitung & Garantie 4,0

Gesamtwertung: 4,4 / 5

Häufige Fragen

Wie stelle ich den APsystems EZ1-M von 600 auf 800 Watt um?

Die Umstellung läuft über die App AP EasyPower. Nach der Verbindung per Bluetooth oder WLAN lässt sich die maximale Ausgangsleistung in den Geräteeinstellungen anheben. Das Datenblatt nennt 600 VA als mögliche Werkseinstellung und 799 VA als Maximum. Zwischenwerte ab 30 W sind ebenfalls einstellbar, etwa um die Anlage bewusst zu drosseln.

Hat der APsystems EZ1-M 800 oder 960 VA?

Der EZ1-M leistet maximal 799 VA. Die häufig genannten 960 VA gehören zum Schwestermodell EZ1-H aus derselben Serie, das im Datenblatt in einer eigenen Spalte steht. Für Steckersolargeräte in Deutschland ist der EZ1-M die passende Variante, weil seine Obergrenze unterhalb der 800-VA-Schwelle liegt.

Welche Solarmodule passen an den APsystems EZ1-M?

Laut Datenblatt sind Module von 300 Wp bis 730 Wp+ je Eingang vorgesehen, angeschlossen über MC4-kompatible Stecker. Entscheidend sind die elektrischen Grenzen: maximal 60 V Leerlaufspannung, 20 A Betriebsstrom und 25 A Kurzschlussstrom je Eingang. Damit passen auch großformatige Module mit hohem Strom.

Läuft der APsystems EZ1-M ohne Cloud?

Ja. Das Gerät stellt im lokalen Netz eine HTTP-Schnittstelle bereit, über die sich Momentanleistung, Tagesertrag und Gesamtertrag abfragen und die Ausgangsleistung setzen lässt. Damit lässt er sich in Home Assistant oder ioBroker einbinden, ohne dass Daten den Router verlassen. Die App AP EasyPower funktioniert zusätzlich per Bluetooth direkt am Gerät.

Wie viel Modulleistung darf ich an den EZ1-M anschließen?

Technisch nimmt er zwei Module bis je 730 Wp+ an. Rechtlich gilt seit Dezember 2025 die Produktnorm DIN VDE V 0126-95: Am normalen Haushaltsstecker sind für ein Steckersolargerät bis 960 Wp Modulleistung vorgesehen, mit einer Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Die Wechselrichterleistung bleibt in beiden Fällen bei 800 VA.

Braucht der APsystems EZ1-M eine zusätzliche Relaisbox?

Nein. Das Sicherheitsrelais für den Netz- und Anlagenschutz sitzt laut Datenblatt im Gerät, dazu kommt die galvanische Trennung über einen Hochfrequenz-Transformator. Eine externe Relaisbox wie bei manchen älteren Mikrowechselrichtern anderer Hersteller ist nicht vorgesehen.

Wie hoch ist der Wirkungsgrad des APsystems EZ1-M wirklich?

Das offizielle Datenblatt in der Fassung vom Dezember 2024 nennt 96,7 % Spitzenwirkungsgrad und 99,5 % MPPT-Wirkungsgrad. Viele Händlerbeschreibungen führen 97,3 % und 99,9 % auf, vermutlich aus einer älteren Unterlage. Bei 800 W Ausgangsleistung liegt zwischen beiden Angaben rund 5 W Verlustleistung, im Jahresertrag also ein kaum messbarer Betrag.

Kann ich zwei EZ1-M an eine Steckdose hängen?

Das Datenblatt nennt maximal zwei verbindbare Einheiten und weist zugleich darauf hin, dass diese Zahl in manchen Ländern auf eine begrenzt ist. In Deutschland gilt die Grenze von 800 VA je Steckersolargerät, zwei parallel betriebene EZ1-M an einer Steckdose überschreiten sie. Mehrere Anlagen über eine Mehrfachsteckdose zu betreiben ist ohnehin unzulässig.

Wie viel verbraucht der EZ1-M nachts?

Laut Datenblatt liegt die Leistungsaufnahme bei Nacht unter 20 mW. Über ein Jahr summiert sich das auf deutlich unter einer Kilowattstunde, also wenige Cent. Der Wert ist der niedrigste unter den gängigen 800-VA-Mikrowechselrichtern.

Was passiert bei Verschattung eines Moduls?

Die beiden Eingänge haben eigene MPP-Tracker und werden getrennt geregelt. Ein verschattetes Modul zieht das zweite also nicht mit nach unten. Innerhalb eines Moduls arbeiten weiterhin die Bypass-Dioden, die den Ausfall auf die betroffene Zellgruppe begrenzen.

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