Mikrowechselrichter · Hoymiles

Hoymiles HMS-800W-2T (Mikrowechselrichter)

  • MPPT-Bereich 16–60 V, der breiteste der 800-VA-Klasse
  • WLAN im Gerät, ein separater DTU-Stick entfällt
  • 96,7 % Spitzenwirkungsgrad, 99,8 % MPPT-Wirkungsgrad
  • Zwei getrennte MPP-Tracker für zwei Module bis 540 Wp+
  • 12 Jahre Herstellergarantie, IP67, lüfterlos

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 24. August 2026

Hoymiles HMS-800W-2T

Technische Daten

Anzahl MPP-Tracker 2 (unabhängig)
Eingänge je MPPT 1
Übliche Modulleistung 320 bis 540+ W je Eingang
MPPT-Spannungsbereich 16–60 V
Min. / max. Startspannung 22 V / 60 V
Max. Eingangsspannung 65 V
Max. Eingangsstrom 2 x 14 A
Max. Kurzschlussstrom 2 x 25 A
Nennausgangsleistung 800 VA
Nennausgangsstrom 3,48 A
Nennspannung / Bereich 230 V / 180–275 V
Nennfrequenz / Bereich 50 Hz / 45–55 Hz
Leistungsfaktor > 0,99 Standard, einstellbar 0,8 vor- bis nacheilend
Klirrfaktor (THD) < 3 %
Max. Einheiten je 2,5-mm²-Strang 6
CEC-Spitzenwirkungsgrad 96,70 %
MPPT-Nennwirkungsgrad 99,80 %
Leistungsaufnahme bei Nacht < 50 mW
Topologie galvanisch getrennter HF-Transformator
Kommunikation eingebautes WLAN (DTU integriert)
Überwachung S-Miles Installer (lokal), S-Miles Home (Cloud)
AC-Steckverbinder HMS-Feldsteckverbinder (BC05)
Schutzart IP67 (Außenbereich)
Kühlung natürliche Konvektion, ohne Lüfter
Betriebstemperatur -40 bis +65 °C
Maße (B x H x T) 261 x 180 x 35,1 mm
Gewicht 3,2 kg
Garantie 12 Jahre
Normen (Auswahl) VDE-AR-N 4105:2018, EN 50549-1:2019, IEC/EN 62109-1/-2

Der HMS-800W-2T ist der meistverbaute Mikrowechselrichter in deutschen Balkonkraftwerk-Sets. Er hat zwei getrennte MPP-Tracker, ein WLAN-Modul im Gehäuse und eine Zeile im Datenblatt, an der sich die Klasse messen lässt: einen MPPT-Bereich, der bei 16 V beginnt. Grundlage dieser Einordnung sind das Hoymiles-Datenblatt der HMS-W-2T-Serie, die Garantiebedingungen des Herstellers und die seit Dezember 2025 geltende Produktnorm für Steckersolargeräte.

Der MPPT-Bereich von 16 bis 60 Volt

Ein MPP-Tracker sucht laufend den Arbeitspunkt, an dem das Modul die meiste Leistung abgibt. Damit er das kann, muss die Modulspannung innerhalb seines Regelfensters liegen. Der HMS-800W-2T gibt dafür 16 bis 60 V an, die Startspannung liegt bei 22 V.

Zum Einordnen: Der Deye SUN-M80G4 regelt zwischen 25 und 55 V, der APsystems EZ1-M zwischen 28 und 45 V. Die untere Grenze entscheidet, wann die Anlage morgens anfängt zu arbeiten und wie sie mit Teilverschattung umgeht. Die Spannung eines Solarmoduls hängt weniger stark von der Einstrahlung ab als der Strom, sie bricht bei sehr schwachem Licht und bei abgeschatteten Zellgruppen aber ein. Genau dort liegt der Vorteil eines Fensters, das bis 16 V herunterreicht.

Der Ertrag in diesen Minuten ist klein. Über ein Jahr addieren sich Dämmerungsstunden, trübe Wintertage und die Phasen, in denen ein Schornstein oder ein Baum über die Module wandert, trotzdem zu einem messbaren Betrag. Wie stark Verschattung durchschlägt, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk im Schatten.

Zwei getrennte Tracker statt einer gemeinsamen Regelung

Jeder der beiden Eingänge nimmt genau ein Modul auf und wird für sich geregelt. Hängen zwei Module am selben Tracker, gibt das schwächere den Arbeitspunkt vor und zieht das stärkere mit nach unten.

Praktisch wird das überall dort, wo die beiden Module unterschiedlich stehen: eines nach Südost, eines nach Südwest, oder eines am Geländer und eines an der Brüstung. Mit getrennten Trackern liefert jedes Modul seinen eigenen Bestwert. Zusammen mit dem breiten Spannungsfenster ist das die Kombination, die den HMS-800W-2T auf schwierigen Balkonen stark macht.

WLAN im Gerät: was der DTU-Stick gekostet hat

Bei der älteren HM-Serie läuft die Kommunikation über einen herstellereigenen Funk im 2,4-GHz-Band, bei den HMS-Modellen ohne W über Sub-1G. In beiden Fällen sendet der Wechselrichter an eine Datenübertragungseinheit, die DTU, und diese braucht eine Steckdose in Funkreichweite. Auf einem Balkon im Erdgeschoss mit dem Router zwei Etagen höher ist das eine echte Hürde.

Das W im Modellnamen steht für das eingebaute WLAN. Der HMS-800W-2T meldet sich direkt beim Router an, die DTU entfällt samt Steckdose, Funkstrecke und Anschaffungspreis von 30 bis 50 Euro. Für die Einrichtung reicht die App S-Miles Installer, die lokal und ohne Benutzerkonto arbeitet. Der dauerhafte Ertragsverlauf mit Tages- und Monatswerten läuft über S-Miles Home und damit über die Hersteller-Cloud.

Eine offen dokumentierte lokale Schnittstelle stellt Hoymiles nicht bereit. Wer die Anlage in Home Assistant oder ioBroker einbinden will, arbeitet mit inoffiziellen Integrationen, die auf das lokale Protokoll aufsetzen. Das funktioniert, hängt aber an der Firmware. Wer eine dokumentierte Schnittstelle braucht, findet sie beim APsystems EZ1-M. Wie eine geregelte Einspeisung grundsätzlich aufgebaut ist, beschreibt der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.

96,70 Prozent: was der Wirkungsgrad im Jahr ausmacht

Das Datenblatt weist 96,70 % CEC-Spitzenwirkungsgrad und 99,80 % MPPT-Wirkungsgrad aus. Beide Werte sind die höchsten der drei hier verglichenen Geräte, wobei der Abstand klein bleibt: Der Deye SUN-M80G4 liegt bei 96,5 %, der APsystems EZ1-M bei 96,7 %.

Bei 800 W Ausgangsleistung trennen 96,5 % und 96,7 % rund 1,6 W. Über 900 Volllaststunden im Jahr sind das etwa 1,4 kWh oder gut 50 Cent. Der Wirkungsgrad taugt in dieser Klasse also nicht als Entscheidungskriterium. Der MPPT-Wirkungsgrad von 99,80 % beschreibt, wie genau der Regler den optimalen Arbeitspunkt trifft, und wirkt sich in der Praxis stärker aus als das letzte Zehntel beim Umwandlungs-Wirkungsgrad.

Wichtiger für den Jahresertrag sind Ausrichtung, Neigung und Verschattung. Wie viel eine Anlage tatsächlich liefert, rechnet der Ratgeber Wie viel Strom erzeugt ein Balkonkraftwerk? durch.

Eingangsstrom: wo die Grenze liegt

Mit 2 x 14 A Betriebsstrom und 25 A Kurzschlussstrom je Kanal deckt der HMS-800W-2T die üblichen Module ab. Ein 500-Wp-Modul liefert im Nennpunkt rund 13,5 A und passt damit.

Eng wird es bei bifazialen Modulen mit hohem Rückseitenertrag. Deren Strom kann an hellen Tagen über heller Umgebung kurzzeitig über den Nennwert steigen, und dann regelt das Gerät ab. Wer solche Module plant, hat mit 20 A Eingangsstrom mehr Luft. Was bifaziale Module tatsächlich zusätzlich bringen, behandelt der Ratgeber bifaziale Solarmodule und der Untergrund.

Für die Modulleistung setzt seit Dezember 2025 ohnehin die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 den Rahmen: Am Haushaltsstecker sind bis 960 Wp vorgesehen, mit einer Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Zwei Module zu je 480 Wp liegen exakt an der Schuko-Grenze und bleiben mit 12 A Nennstrom deutlich unter den 14 A des Geräts. Welcher Stecker wofür zulässig ist, klärt der Ratgeber Schuko oder Wieland.

Der Feldsteckverbinder und die Kabelfrage

Auf der Netzseite sitzt ein HMS-Feldsteckverbinder vom Typ BC05. Das passende Kabel hat 1,5 mm² Querschnitt und am anderen Ende einen Schuko-Stecker, angeboten wird es in Längen von 2 bis 15 Metern.

Der proprietäre Stecker hat zwei Seiten. Er ist wasserdicht, verriegelbar und macht die Verbindung im Freien sicher. Er bindet zugleich an das Hoymiles-Zubehör, eine beliebige Gummischlauchleitung passt nicht. Beim Preisvergleich lohnt der Blick auf den Lieferumfang: Die Listung mit beiliegendem 5-Meter-Kabel kostet rund 125 Euro, das Kabel einzeln schlägt mit 20 bis 30 Euro zu Buche. Wie die Anlage danach zusammenkommt, beschreibt der Ratgeber Mini-Solaranlage anschließen.

Montage, Wärme und Lebensdauer

261 x 180 x 35,1 mm bei 3,2 kg, IP67 und ein Betriebsbereich von -40 bis +65 °C: Das Gerät ist für die dauerhafte Montage im Freien ausgelegt. Gekühlt wird durch natürliche Konvektion, ein Lüfter fehlt und kann deshalb auch nicht verschleißen.

3,2 kg ist der höchste Wert im Vergleich. Bei der Montage am Modulrahmen macht sich das bemerkbar, weil das Gewicht an zwei Schraubpunkten hängt und die Anlage bei Wind mitschwingt. Ein Platz im Schatten hinter dem Modul verlängert die Lebensdauer, weil die Elektrolytkondensatoren im Gerät die eigentliche Verschleißstelle sind und Hitze sie schneller altern lässt. Ab welcher Temperatur es kritisch wird, behandelt der Ratgeber Wechselrichter zu heiß.

Hoymiles gibt 12 Jahre Garantie. Die Frist beginnt nach den Garantiebedingungen mit der Installation oder vier Monate nach Auslieferung durch Hoymiles, je nachdem was früher eintritt. Was bei einem Defekt zu tun ist, steht im Ratgeber Wechselrichter defekt.

Alternativen im Vergleich

ModellAusgangMPPT-BereichEingangsstromGarantiePreis
Hoymiles HMS-800W-2T800 VA16–60 V2 x 14 A12 Jahreca. 124,99 €
APsystems EZ1-M 800W799 VA28–45 V2 x 20 A12 Jahreca. 117,95 €
Deye SUN-M80G4-EU-Q0800 VA25–55 V2 x 13 A15 Jahreca. 68,00 €

Für wen sich der HMS-800W-2T lohnt

Er passt überall dort, wo die Bedingungen nicht ideal sind: Balkone mit Geländerstäben, Module in zwei Ausrichtungen, Nordlagen mit langen Dämmerungsphasen, Standorte mit wanderndem Schatten. Das Fenster ab 16 V und die getrennten Tracker holen aus solchen Anlagen mehr heraus als Geräte mit engerem Regelbereich.

Dazu kommt die Verbreitung. Er steckt in einem großen Teil der deutschen Komplettsets, die Ersatzteillage ist entspannt, und zu fast jeder Frage existiert eine dokumentierte Antwort. Wer einfach nur zwei Südmodule anschließt und auf den Preis schaut, bekommt dieselbe Einspeisung für rund die Hälfte. Und wer eine offiziell dokumentierte lokale Schnittstelle für eigene Steuerungen braucht, sollte den APsystems EZ1-M gegenrechnen.

Fazit

Der Hoymiles HMS-800W-2T ist der Standard der 800-VA-Klasse, und das mit Grund. Der MPPT-Bereich von 16 bis 60 V ist der breiteste im Feld, die beiden getrennten Tracker fangen ungleiche Modulbedingungen ab, das eingebaute WLAN spart den DTU-Stick, und 96,70 % Spitzenwirkungsgrad sowie 99,80 % MPPT-Wirkungsgrad sind die höchsten Datenblattwerte im Vergleich.

Bezahlt wird das mit rund 125 Euro und der Bindung an den HMS-Feldsteckverbinder. Bei sehr stromstarken Modulen über 500 Wp bleibt mit 14 A weniger Reserve als bei der Konkurrenz, und eine offiziell dokumentierte lokale API fehlt. Wer einen Balkon mit schwierigem Licht hat, bekommt hier trotzdem das Gerät, das am meisten daraus macht.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Der MPPT-Bereich reicht von 16 bis 60 V und ist damit der breiteste der Klasse, das bringt Ertrag in Dämmerung und Teilverschattung
  • Das WLAN-Modul sitzt im Gerät, der bei der älteren HM-Serie nötige DTU-Stick entfällt samt Steckdose und Reichweitenproblem
  • 96,70 % Spitzenwirkungsgrad und 99,80 % MPPT-Wirkungsgrad sind die höchsten Datenblattwerte der drei verglichenen Geräte
  • Mit der App S-Miles Installer lässt sich das Gerät lokal einrichten und auslesen, ohne Konto beim Hersteller
  • 12 Jahre Garantie und die größte Verbreitung in deutschen Komplettsets, damit ist die Ersatzteil- und Informationslage entspannt
  • Der Leistungsfaktor ist von 0,8 voreilend bis 0,8 nacheilend einstellbar, relevant für Netzbetreiber-Vorgaben

Das spricht dagegen

  • Mit 2 x 14 A Eingangsstrom bleibt bei sehr stromstarken Modulen über 500 Wp weniger Reserve als bei Geräten mit 20 A
  • Der proprietäre HMS-Feldsteckverbinder bindet an Hoymiles-Kabel, freie Schuko-Leitungen passen nicht ohne Adapter
  • Mit rund 125 Euro ist er das teuerste der drei Geräte, wobei das AC-Kabel in dieser Listung beiliegt
  • Eine offene lokale API wie beim APsystems EZ1-M dokumentiert Hoymiles nicht, Drittsysteme greifen über inoffizielle Wege zu
  • Mit 3,2 kg das schwerste Gerät im Vergleich, bei Montage am Modulrahmen ein spürbarer Unterschied

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Ertrag & MPPT 5,0
Modul-Kompatibilität 4,0
Monitoring & Software 4,0
Verarbeitung & Garantie 4,5

Gesamtwertung: 4,3 / 5

Häufige Fragen

Was bedeutet das W im Namen HMS-800W-2T?

Das W steht für die integrierte WLAN-Kommunikation. Modelle der HMS-Serie ohne W brauchen für die Überwachung einen separaten DTU-Stick in einer Steckdose. Die Ziffer 800 nennt die Nennausgangsleistung in VA, die 2T stehen für zwei unabhängige MPP-Tracker.

Was ist der Unterschied zwischen Hoymiles HM und HMS?

Die HM-Serie ist die ältere Generation. Sie funkt laut Datenblatt in einem eigenen Hoymiles-Protokoll im 2,4-GHz-Band und braucht für die Datenübertragung immer eine DTU. Die HMS-Modelle ohne W nutzen den Sub-1G-Funk mit größerer Reichweite, ebenfalls mit DTU. Die W-Modelle wie der HMS-800W-2T haben WLAN direkt im Gerät. Zudem verträgt die HMS-Serie höhere Modulleistungen: Der HMS-800W-2T ist für 320 bis 540+ W je Eingang ausgelegt, ein HM-800 für deutlich kleinere Module.

Welche Solarmodule passen an den Hoymiles HMS-800W-2T?

Das Datenblatt nennt 320 bis 540+ W je Eingang. Die harten Grenzen sind 65 V maximale Eingangsspannung, 14 A Betriebsstrom und 25 A Kurzschlussstrom je Kanal. Zwei Module mit je 500 Wp und rund 13,5 A Nennstrom passen damit, bei bifazialen Modulen mit hohem Rückseitenertrag wird es an den Spitzen eng.

Braucht der HMS-800W-2T eine DTU?

Nein. Das WLAN-Modul ist im Gerät verbaut, die Datenübertragungseinheit entfällt. Das Gerät verbindet sich direkt mit dem Router. Für die HM-Serie und für HMS-Modelle ohne W im Namen bleibt der DTU-Stick weiterhin nötig.

Kann ich den Hoymiles HMS-800W-2T ohne Cloud betreiben?

Für Einrichtung, Auslesen und Drosseln reicht die App S-Miles Installer, die lokal ohne Benutzerkonto arbeitet. Der dauerhafte Verlauf mit Tages- und Monatswerten läuft über S-Miles Home und damit über die Hersteller-Cloud. Eine offiziell dokumentierte lokale Schnittstelle für Drittsysteme gibt es nicht.

Wie drossle ich den HMS-800W-2T auf 600 Watt?

Die Ausgangsleistung lässt sich in der Hoymiles-App prozentual begrenzen, 75 % entsprechen 600 W. Seit der Anhebung der Einspeisegrenze auf 800 W in Deutschland ist die Drosselung meist überflüssig. Sinnvoll bleibt sie, wenn ein Netzbetreiber im Einzelfall eine niedrigere Leistung vorgibt.

Wie viel Modulleistung darf ich anschließen?

Seit Dezember 2025 gilt die Produktnorm DIN VDE V 0126-95. Am normalen Haushaltsstecker sind für ein Steckersolargerät bis 960 Wp Modulleistung vorgesehen, mit einer Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Die Wechselrichter-Scheinleistung bleibt in beiden Fällen auf 800 VA begrenzt.

Was bedeutet der MPPT-Bereich von 16 bis 60 Volt?

In diesem Spannungsfenster sucht der Regler den ertragreichsten Arbeitspunkt des Moduls. Die untere Grenze entscheidet, ab wann bei schwachem Licht überhaupt geregelt wird. 16 V ist der niedrigste Wert der 800-VA-Klasse, vergleichbare Geräte beginnen bei 25 oder 28 V. Praktisch heißt das Ertrag in der Dämmerung und bei teilverschatteten Modulen.

Welches Kabel brauche ich für den HMS-800W-2T?

Auf der AC-Seite sitzt ein HMS-Feldsteckverbinder vom Typ BC05. Passende Kabel gibt es mit 1,5 mm² Querschnitt in Längen von 2 bis 15 Metern, am anderen Ende mit Schuko-Stecker. In vielen Amazon-Listungen liegt ein 5-Meter-Kabel bei, das ist beim Preisvergleich zu beachten.

Wie viele HMS-800W-2T darf ich an einen Stromkreis hängen?

Das Datenblatt nennt maximal sechs Einheiten je 2,5-mm²-Strang. Für Steckersolargeräte in Deutschland gilt jedoch die Grenze von 800 VA je Anlage am Haushaltsstecker, damit ist ein Gerät je Steckdosenstromkreis die Regel. Mehrere Anlagen über eine Mehrfachsteckdose zu betreiben ist unzulässig.

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