All-in-One-Batteriespeicher · Marstek

Marstek Jupiter C Plus (All-in-One-Speicher)

  • 2,56 kWh für rund 529 Euro, also etwa 207 Euro je Kilowattstunde inklusive Wechselrichter
  • Vier unabhängige MPP-Tracker mit zusammen 2.400 W Solareingang
  • Nennausgangsleistung fest bei 800 VA, damit bleibt das vereinfachte Anmeldeverfahren offen
  • HD-Touchscreen am Gerät, dazu WLAN, Bluetooth und RS485
  • Modular erweiterbar von 2,56 auf 10,24 kWh über bis zu drei Akkumodule

ca. 529,00 €

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 31. August 2026

Marstek Jupiter C Plus

Technische Daten

Speicherkapazität 2,56 kWh (LiFePO₄)
Erweiterbar auf 10,24 kWh (bis zu 3 Zusatzmodule)
Nennspannung Akku 51,2 V
Anzahl MPP-Tracker 4 (unabhängig)
Max. PV-Eingangsleistung 2.400 W
MPPT-Spannungsbereich 16 bis 60 V
Max. Kurzschlussstrom 20 A
MPPT-Wirkungsgrad 99,8 %
Nennausgangsleistung 800 VA
Netzanschluss 230 V, 50 Hz, L/N/PE, 3,48 A
Leistungsfaktor > 0,99
Wirkungsgrad Akku zu AC > 96,5 %
Ladezyklen > 6.000 (bei 25 °C)
Display HD-Touchscreen am Gerät
Kommunikation Bluetooth, WLAN, RS485
Anschlüsse MC4 (PV), BC01 (AC)
Schutzart IP65
Betriebstemperatur -20 bis +60 °C
Lagertemperatur -30 bis +85 °C
Kühlung natürliche Konvektion, ohne Lüfter
Max. Aufstellhöhe 2.000 m
Abmessungen 480 × 320 × 230 mm laut Händlerangaben
Gewicht rund 28 kg laut Händlerangaben
Garantie 10 Jahre

2,56 Kilowattstunden, vier eigene MPP-Tracker und ein Wechselrichter im selben Gehäuse, zusammen für rund 529 Euro: Der Jupiter C Plus ist Marsteks Antwort auf die Frage, wie günstig ein vollständiger Balkonkraftwerk-Speicher sein kann. Grundlage dieser Einordnung sind das Marstek-Datenblatt, die Händler-Listung und der aktuelle Rechtsrahmen für Steckersolargeräte.

Ein Gerät statt drei Komponenten

Ein klassisches Balkonkraftwerk mit Speicher besteht aus drei Teilen: Module, Wechselrichter, Speicher. Der Jupiter C Plus fasst zwei davon zusammen. Im Gehäuse sitzen der Akku, der Wechselrichter mit 800 VA und die Solarregelung mit vier MPP-Trackern. Angeschlossen werden nur noch die Module über MC4 und das Netzkabel über den BC01-Anschluss.

Diese Bauform hat einen praktischen Vorteil: Es gibt keinen zweiten Kasten an der Wand, keine zusätzliche Verkabelung zwischen Wechselrichter und Speicher und nur ein Gerät in der App. Der Nachteil zeigt sich beim Defekt, denn fällt ein Teil aus, geht das komplette Gerät zur Reparatur.

207 Euro je Kilowattstunde: die Einordnung

Der Preis ist das stärkste Argument dieses Geräts. 529 Euro für 2,56 kWh ergeben rund 207 Euro je Kilowattstunde, und darin stecken bereits Wechselrichter und vier Solareingänge. Zum Vergleich: Die Anker Solarbank 2 E1600 AC kostet 529 Euro für 1,6 kWh, also 331 Euro je kWh, der Zendure SolarFlow 800 Plus 449 Euro für 1,92 kWh, also 234 Euro je kWh.

Im Herstellershop liegt der Preis mit 469 Euro noch einmal 60 Euro niedriger, was 183 Euro je Kilowattstunde entspricht. Diese Differenz lohnt einen Blick, bevor die Bestellung rausgeht.

Nach oben geht es über Zusatzmodule mit je 2,56 kWh, maximal drei Stück, in Summe 10,24 kWh. Marstek ruft dafür rund 380 Euro je Modul auf, das sind etwa 148 Euro je Kilowattstunde. Die Erweiterung ist damit deutlich günstiger als das Grundgerät, weil im Zusatzmodul nur Zellen und Batteriemanagement stecken.

Vier MPP-Tracker ab 16 Volt

Der Jupiter C Plus nimmt 2.400 W Modulleistung über vier unabhängige Tracker auf, verteilt auf vier MC4-Eingänge. Der Spannungsbereich reicht von 16 bis 60 V, der MPPT-Wirkungsgrad liegt bei 99,8 Prozent.

Die untere Grenze von 16 V ist der Wert, an dem sich diese Klasse messen lässt. Die Spannung eines Moduls hängt weniger stark von der Einstrahlung ab als der Strom, sie bricht bei sehr schwachem Licht und bei abgeschatteten Zellgruppen aber ein. Ein Regelfenster, das bis 16 V herunterreicht, hält den Tracker in genau diesen Situationen im Arbeitsbereich. Über ein Jahr summieren sich Dämmerungsstunden und trübe Wintertage zu einem messbaren Betrag, wie der Ratgeber Photovoltaik im Winter zeigt.

Die Grenze setzt der Kurzschlussstrom von 20 A je Eingang. Module der 500-Wp-Klasse liegen typischerweise bei 13 bis 15 A und passen mit Reserve. Bei sehr großen Modulen mit niedriger Spannung und hohem Strom lohnt der Blick ins Datenblatt, bevor bestellt wird. Was hinter den Nennwerten steckt, erklärt der Ratgeber Watt Peak.

800 VA fest: warum das ein Vorteil ist

Die Nennausgangsleistung liegt bei 800 VA, und eine höhere Stufe gibt es nicht. Was zunächst wie eine Begrenzung klingt, ist rechtlich der bequemere Weg. Für das vereinfachte Verfahren nach Paragraf 8 Absatz 5a EEG sind 800 VA Wechselrichterleistung die Grenze. Geräte, die sich auf 1.200, 2.400 oder 3.500 W heben lassen, fallen aus diesem Verfahren heraus, weil dafür die höchste wählbare Stufe zählt und nicht die eingestellte.

Beim Jupiter C Plus bleibt es beim Eintrag im Marktstammdatenregister, ohne Zustimmung des Netzbetreibers vor Inbetriebnahme und ohne Elektrofachkraft für den Anschluss. Was dabei im Detail zu tun ist, steht im Ratgeber Speicher nachrüsten und anmelden.

Auf der Modulseite gilt seit Dezember 2025 die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 für komplette Steckersolargeräte. Sie erlaubt am Haushaltsstecker bis 960 Wp und mit einer Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Wer alle vier Eingänge voll belegt, sollte die Anschlussart darauf abstimmen, wie der Ratgeber Schuko oder Wieland erläutert.

Nulleinspeisung braucht einen Zähler

Der Jupiter C Plus regelt seine Abgabe am Hausverbrauch entlang, sobald er weiß, wie hoch dieser ist. Diese Information kommt von einem externen Smart Meter. Marstek nennt den eigenen CT002 sowie Shelly Pro 3EM, Shelly 3EM, Shelly Pro EM, P1 Meter und Eco Tracker als kompatibel.

Ohne Zähler speist das Gerät nach festem Muster ein, und alles, was der Haushalt gerade nicht braucht, geht ins Netz. Für die meisten Betreiber ist das der teure Fall, weil eingespeister Strom bei einem Steckersolargerät praktisch unvergütet bleibt. Was die Regelung leistet und wo ihre Grenzen liegen, behandelt der Ratgeber Nulleinspeisung.

Die Kommunikation läuft über Bluetooth, WLAN und RS485. Der RS485-Anschluss ist der Punkt, an dem sich das Gerät in eine Hausautomatisierung einbinden lässt, wie der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant am Beispiel zeigt.

Was fehlt: der Notstromausgang

Hier liegt der klarste Verzicht dieses Geräts. Das Datenblatt weist ausschließlich die Netzeinspeisung mit 800 VA aus. Eine eigene Steckdose für den Inselbetrieb ist nicht vorgesehen, bei einem Stromausfall bleibt die gespeicherte Energie also im Gehäuse.

Für viele Käufer ist das verschmerzbar, denn Stromausfälle sind in Deutschland selten und kurz. Wer die Funktion trotzdem will, findet sie in derselben Marke beim Marstek Venus A, der eine Schuko-Steckdose mit einer Umschaltzeit unter 15 Millisekunden mitbringt und dabei 2,12 kWh für rund 489 Euro bietet. Der Aufpreis für Notstrom ist also ein Minus an Kapazität.

Bedienung am Gerät

Ungewöhnlich in dieser Preisklasse ist der HD-Touchscreen am Gehäuse. Er zeigt Ladestand, aktuelle Erzeugung, Einspeisung und Systemstatus, ohne dass für jeden Blick das Smartphone gezückt werden muss. Bei einem Gerät, das im Keller oder auf der Terrasse steht, ist das im Alltag praktischer, als es auf dem Datenblatt aussieht, besonders bei der Fehlersuche nach einer Störung.

Aufstellung und Winter

Marstek nennt IP65 und einen Betriebsbereich von -20 bis +60 °C, gekühlt wird passiv über natürliche Konvektion. Ein Lüfter als Verschleißteil fehlt, was der Lebensdauer zugutekommt und den Betrieb geräuschlos macht.

Gewicht und Abmessungen weist der Hersteller nicht aus. Händler nennen rund 28 kg bei 480 × 320 × 230 mm, was zum Aufbau mit 2,56 kWh LFP-Zellen passt. Für die Wandmontage ist das zu schwer, ein fester Stellplatz auf dem Boden ist der Normalfall. Was bei Außenaufstellung sonst zu beachten ist, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen.

Für den Winter bleibt der Hinweis, dass LFP-Zellen bei Frost weniger Kapazität liefern und unterhalb des Gefrierpunkts nicht geladen werden sollten. Eine aktive Selbstheizung führt Marstek für den Jupiter C Plus nicht auf, anders als EcoFlow bei der STREAM-Serie. Der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher im Winter ordnet ein, was das praktisch bedeutet.

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätMPPTSolareingangNotstromPreisBewertung
Jupiter C Plus2,56 kWh42.400 Wkeinerca. 529 €4,4
Marstek Venus A2,12 kWh42.400 Wja, unter 15 msca. 489 €4,4
Zendure SolarFlow 800 Plus1,92 kWh21.200 Wjaca. 449 €4,2
Anker Solarbank 2 E1600 AC1,6 kWhkeinerAC-gekoppeltneinca. 529 €4,3

Der spannendste Vergleich läuft innerhalb der eigenen Marke. Der Venus A kostet 40 Euro weniger, hat dieselben vier MPPT mit 2.400 W und bringt zusätzlich eine Notstromsteckdose mit. Dafür liegt seine Kapazität mit 2,12 kWh um 17 Prozent niedriger. Wer Notstrom braucht, greift zum Venus A; wer jede Kilowattstunde zum kleinsten Preis will, zum Jupiter C Plus.

Für wen sich das Gerät lohnt

Passend ist der Jupiter C Plus für Einsteiger mit zwei bis vier Modulen, die den größten Teil ihres Solarstroms selbst verbrauchen wollen und dafür möglichst wenig ausgeben möchten. Der zweite Fall sind Haushalte, die klein anfangen und später aufstocken wollen, denn die Zusatzmodule sind mit rund 148 Euro je Kilowattstunde günstig.

Weniger passend ist er für alle, denen Notstrom wichtig ist, und für Anlagen, die auf mehr als 800 VA Einspeisung zielen. Wer eine bestehende PV-Anlage nachrüstet und keine Module direkt anschließen möchte, fährt mit einem reinen AC-Speicher besser, wie ihn der Ratgeber AC-Speicher nachrüsten beschreibt.

Fazit

Der Jupiter C Plus ist derzeit einer der günstigsten Wege zu einem vollständigen Balkonkraftwerk-Speicher. 2,56 kWh, vier MPP-Tracker mit 2.400 W und ein Wechselrichter mit 800 VA für rund 529 Euro ergeben etwa 207 Euro je Kilowattstunde, und im Herstellershop sind es noch einmal 60 Euro weniger. Touchscreen, RS485 und ein MPPT-Fenster ab 16 V sind Details, die man in dieser Preisklasse selten findet.

Zwei Punkte gehören vor den Kauf. Ein Notstromausgang fehlt vollständig, bei Stromausfall bleibt der Speicher stumm. Und für die Nulleinspeisung ist ein zusätzlicher Smart Meter fällig, der im Preis noch nicht enthalten ist. Wer beides braucht, sollte den Venus A danebenlegen.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Rund 207 Euro je Kilowattstunde inklusive Wechselrichter und vier MPPT-Eingängen: In dieser Ausstattung gibt es derzeit kaum ein günstigeres Gerät
  • Vier getrennte MPP-Tracker mit 2.400 W nehmen vier Module unterschiedlicher Ausrichtung auf, ohne dass sich die Erträge gegenseitig ausbremsen
  • Der MPPT-Bereich beginnt bei 16 V und nutzt damit Dämmerung und trübe Wintertage besser aus als Geräte, die erst bei 25 oder 28 V anfangen
  • Die Ausgangsleistung liegt fest bei 800 VA, eine höhere Stufe gibt es nicht: Das Gerät bleibt damit im vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte
  • Der Touchscreen zeigt Ertrag, Ladestand und Systemstatus direkt am Gehäuse, ohne dass für jeden Blick die App aufgerufen werden muss
  • Die Erweiterung ist günstig: Ein Zusatzmodul mit 2,56 kWh kostet beim Hersteller rund 380 Euro, das sind etwa 148 Euro je Kilowattstunde

Das spricht dagegen

  • Einen Notstromausgang weist Marstek für den Jupiter C Plus nicht aus, bei Netzausfall steht die gespeicherte Energie nicht zur Verfügung
  • Für die Nulleinspeisung braucht es einen zusätzlichen Smart Meter, ohne ihn regelt das Gerät die Abgabe nicht am Hausverbrauch entlang
  • Der Kurzschlussstrom je Eingang liegt bei 20 A, große Module der 600-Wp-Klasse mit hohen Strömen passen damit nicht an jeden Eingang
  • Gewicht und Abmessungen weist Marstek im Datenblatt nicht aus, Händler nennen rund 28 kg bei 480 × 320 × 230 mm
  • Der Standby-Verbrauch fehlt im Datenblatt, damit lässt sich die Jahresbilanz nur schätzen
  • Bei Amazon kostet das Gerät rund 60 Euro mehr als im Herstellershop, der Preisunterschied lohnt einen Blick vor dem Kauf

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 5,0
Solareingang & MPPT 4,5
Ausstattung & Bedienung 3,5
Verarbeitung & Garantie 4,5
Eignung am Balkon 4,5

Gesamtwertung: 4,4 / 5

Häufige Fragen

Wie viel Kapazität hat der Marstek Jupiter C Plus?

Das Grundgerät bringt 2,56 kWh mit, verbaut sind LiFePO₄-Zellen mit 51,2 V Nennspannung. Über bis zu drei Zusatzmodule mit je 2,56 kWh wächst der Speicher auf 10,24 kWh. Die Variante mit einem Erweiterungsmodul kommt damit auf 5,12 kWh, was in Händler-Listungen häufig als eigenes Modell auftaucht.

Gibt es den Marstek Jupiter C ohne Plus?

Marstek führt im deutschen Shop nur den Jupiter C Plus, ein separates Modell namens Jupiter C ohne Zusatz steht dort nicht im Sortiment. Suchanfragen nach "Jupiter C" meinen in aller Regel dasselbe Gerät. Daneben gibt es den Jupiter E als eigenständiges Modell mit anderer Auslegung.

Wie viele Solarmodule kann ich anschließen?

Vier, jeweils eines je MPP-Tracker über MC4-Stecker. In Summe nimmt das Gerät 2.400 W Modulleistung auf, der Spannungsbereich reicht von 16 bis 60 V, der Kurzschlussstrom ist auf 20 A begrenzt. Vier Module mit je 500 Wp passen damit sauber an die Eingänge.

Muss ich den Jupiter C Plus beim Netzbetreiber anmelden?

Die Nennausgangsleistung liegt fest bei 800 VA, eine höhere Stufe sieht das Gerät nicht vor. Damit greift das vereinfachte Verfahren nach Paragraf 8 Absatz 5a EEG: Der Eintrag im Marktstammdatenregister genügt, eine Zustimmung des Netzbetreibers vor Inbetriebnahme entfällt. Die zulässige Modulleistung hängt zusätzlich an der Anschlussart.

Hat der Jupiter C Plus einen Notstromausgang?

Nein. Das Datenblatt weist ausschließlich die Netzeinspeisung mit 800 VA aus, eine eigene Steckdose für den Inselbetrieb ist nicht vorgesehen. Bei einem Stromausfall bleibt die gespeicherte Energie damit ungenutzt. Wer Notstrom braucht, findet ihn bei Marstek im Venus A mit einer Umschaltzeit unter 15 Millisekunden.

Welchen Smart Meter braucht der Jupiter C Plus?

Für die Nulleinspeisung liest das Gerät den Hausverbrauch über einen externen Zähler. Marstek nennt den eigenen CT002, dazu Shelly Pro 3EM, Shelly 3EM, Shelly Pro EM, P1 Meter und den Eco Tracker. Ohne Zähler speist der Speicher nach festem Muster ein, ohne den tatsächlichen Verbrauch zu kennen.

Was kostet der Marstek Jupiter C Plus?

Bei Amazon liegt der Preis bei rund 529 Euro, im Herstellershop bei 469 Euro, jeweils mit 0 Prozent Umsatzsteuer für Privatkunden. Auf die Kapazität gerechnet sind das 207 beziehungsweise 183 Euro je Kilowattstunde, inklusive Wechselrichter, vier MPPT-Eingängen und Touchscreen.

Kann der Speicher draußen bleiben?

Ja. Die Schutzart IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser, der Betriebsbereich reicht von -20 bis +60 °C. Gekühlt wird passiv über natürliche Konvektion, ein Lüfter als Verschleißteil fehlt. Bei Frost sinkt die nutzbare Kapazität, ein wettergeschützter und beschatteter Platz verlängert die Lebensdauer.

Wie lange reichen 2,56 kWh im Haushalt?

Ein Zwei-Personen-Haushalt zieht nachts zwischen 2 und 3 kWh für Kühlschrank, Router, Beleuchtung und Standby. Der Jupiter C Plus deckt diesen Zeitraum ab, solange er tagsüber voll geworden ist. Von November bis Februar reicht der Ertrag von 2,4 kWp Modulen dafür an vielen Tagen nicht aus.

Wie wirtschaftlich ist der Jupiter C Plus?

Bei 250 Vollzyklen im Jahr gehen rund 640 kWh durch den Speicher. Zu 35 Cent je Kilowattstunde ergibt das etwa 224 Euro vermiedenen Netzbezug im Jahr, abzüglich Wandlungsverlusten und Standby. Rechnerisch amortisiert sich das Gerät damit in gut zwei bis drei Jahren, sofern genug Überschuss anfällt.

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