Energiezähler für SolarFlow-Systeme · Zendure

Zendure Smart Meter 3CT (Energiezähler)

  • Drei Messkanäle mit je 120 A, damit ist der komplette Drehstromanschluss erfasst
  • Reaktionszeit unter drei Sekunden, Messung laut Hersteller auf ±1 Prozent genau
  • Lokale Datenverbindung: die Regelung läuft weiter, wenn das Internet ausfällt
  • Drei 120-A-Stromwandler liegen bei, es fällt kein Zubehör extra an
  • Rund 97 Euro und damit klar günstiger als ein Shelly Pro 3EM

ca. 96,99 €

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 11. September 2026

Zendure Smart Meter 3CT

Technische Daten

Modellbezeichnung Zendure Smart Meter 3CT (ZDSM3CT-wh-eu)
Messkanäle 3, je ein Stromwandler je Außenleiter
Strommessbereich je Kanal bis 120 A
Stromwandler im Lieferumfang 3 × 120 A Klappwandler
Messgenauigkeit ±1 % laut Hersteller
Reaktionszeit unter 3 Sekunden
Nennspannung 100 bis 240 V AC
Netzfrequenz 50/60 Hz
Netzformen dreiphasig, einphasiger Betrieb möglich
Kommunikation WLAN 2,4 GHz, Bluetooth
Datenweg lokal zum SolarFlow-Gerät, ohne Cloud-Zwang
Überlastschutz Leistungsreduzierung ab 16 A je Stromkreis
Eigenverbrauch unter 3 W
Montage 35-mm-Hutschiene im Verteiler
Maße 188 × 19 × 69 mm (Zwei-Pin-Bauform)
Gewicht rund 118 g
Schutzart IP20 (Einbau im Verteiler)
Betriebstemperatur −20 bis +40 °C
Ausgelegte Lebensdauer 5 Jahre (3CT-S: 10 Jahre)
Garantie 2 Jahre laut Händlerangabe
Kompatibel mit SolarFlow 800, 800 Pro, 2400 AC und AC+, Hyper 2000, Hub 1200, Hub 2000, AIO 2400
Lieferumfang Zähler, 3 Stromwandler, Anleitung

Rund 97 Euro für ein Bauteil, das keine einzige Wattstunde speichert: Der Zendure Smart Meter 3CT ist das kleinste Gerät im SolarFlow-System und entscheidet trotzdem darüber, wie viel von der gespeicherten Energie im eigenen Haushalt landet. Grundlage dieser Einordnung sind die Zendure-Produktdaten zum 3CT und 3CT-S, die Kompatibilitätsangaben des Herstellers und die Händler-Listung.

Was der Zähler im SolarFlow-System tut

Ein SolarFlow-Speicher ohne Zähler kennt den Hausverbrauch nicht. Er gibt ab, was ihm vorgegeben wurde: einen festen Wert, einen Zeitplan oder die Leistung, die ein einzelner Smart Plug meldet. Wie viel Strom gleichzeitig aus dem Netz kommt, bleibt außerhalb seines Blickfelds.

Der 3CT schließt diese Lücke. Drei Klappwandler legen sich um die drei Außenleiter im Verteiler, der Zähler misst dort den Bezug und schickt den Wert an das SolarFlow-Gerät. Dieses regelt seine Abgabe darauf ein, im Idealfall so, dass am Zähler des Netzbetreibers weder Bezug noch Einspeisung steht. Was dahintersteckt, erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung im Detail.

Der Unterschied ist keine Feinheit. Ein Speicher, der pauschal 300 W abgibt, während im Haus nur 120 W laufen, verschenkt 180 W. Über zwölf Abend- und Nachtstunden sind das rund 2,2 kWh am Tag, bei 35 Cent je Kilowattstunde also gut 270 Euro im Jahr, die als unvergüteter Überschuss ins Netz gehen.

Was ohne Smart Meter geht und was nicht

Ohne Zähler ist ein SolarFlow-System nicht wertlos. Es lädt tagsüber, gibt abends nach Zeitplan ab und deckt damit einen ordentlichen Teil der Grundlast. Wer den eigenen Verbrauch kennt und einen konservativen Wert einstellt, kommt auf brauchbare Eigenverbrauchsquoten.

Zwei Punkte bleiben offen. Erstens verschiebt sich die Grundlast im Alltag ständig, weil Kühlschrank, Router, Heizungspumpe und Standby-Geräte in Summe schwanken. Zweitens kostet jeder zu hoch eingestellte Wert bares Geld, weil der Überschuss beim Steckersolargerät praktisch unvergütet bleibt. Die Alternative zum vollwertigen Zähler ist ein Zendure Smart Plug, der allerdings nur einen einzelnen Verbraucher misst und den Rest des Haushalts weiterhin nicht kennt.

Messtechnik: drei Kanäle, 120 A, ±1 Prozent

Der 3CT misst über drei Stromwandler mit je 120 A, die dem Gerät beiliegen. Damit ist jeder übliche Hausanschluss abgedeckt, denn selbst ein 63-A-Anschluss bleibt mit weitem Abstand innerhalb des Messbereichs.

Zendure gibt die Genauigkeit mit ±1 Prozent an. Bei 500 W Hauslast liegt die Messung damit höchstens 5 W daneben, was gegenüber der Regelabweichung durch die Reaktionszeit verschwindet. Der Eigenverbrauch von unter 3 W summiert sich auf etwa 26 kWh im Jahr, also rund neun Euro, und relativiert sich an dem, was die Regelung einbringt.

Ein Detail aus dem Datenblatt lohnt einen zweiten Blick: Der Zähler reduziert die Leistung ab 16 A je Stromkreis. Das ist ein Schutz gegen Überlast in Kombination mit einer Einspeisung auf demselben Stromkreis und im Alltag unauffällig, gehört aber zum Verständnis des Geräts dazu.

Der Stolperstein: ein- oder dreiphasiger Anschluss

Der 3CT ist für den dreiphasigen Anschluss entwickelt, und genau dort spielt er seine Stärke aus. Moderne Zähler in Deutschland messen saldierend, verrechnen also Einspeisung auf einer Phase mit Bezug auf den anderen beiden. Ein Zähler, der nur eine Phase sieht, kann diese Rechnung nicht nachvollziehen.

Einphasig funktioniert das Gerät ebenfalls, hier lauert jedoch eine dokumentierte Falle: Wird streng nach Grundanleitung ausschließlich die Klemme L3 belegt, leuchtet die Power-LED dauerhaft rot und das System protokolliert Fehler 54, also Phasenausfall. Wer einphasig anschließt, klärt die Belegung deshalb vorher mit der Elektrofachkraft ab.

3CT oder 3CT-S: der Unterschied, den der Name verschweigt

Zendure führt zwei sehr ähnlich benannte Zähler, und die Unterschiede sind größer, als die Namen vermuten lassen.

MerkmalSmart Meter 3CTSmart Meter 3CT-S
Bauformzwei Pins, 188 mm breitein Pin, 94 mm breit
KommunikationWLAN, BluetoothWLAN, Bluetooth, Ethernet, RS-485
Ausgelegte Lebensdauer5 Jahre10 Jahre
Stromwandler3 × 120 A3 × 120 A
Preisrund 97 €119 € im Zendure-Shop

Für die reine Regelung eines SolarFlow-Systems genügt der 3CT. Der Aufpreis zum 3CT-S zahlt sich aus, wenn der Verteiler knapp bemessen ist, wenn eine Kabelverbindung ins Netzwerk gewünscht ist oder wenn RS-485 für eine eigene Auswertung gebraucht wird.

3CT oder D0: messen gegen mitlesen

Zendure bietet daneben den Smart Meter D0 an, und der geht einen anderen Weg. Er greift die Werte über die optische Schnittstelle des vorhandenen Stromzählers ab und kommt damit ohne eigene Stromwandler aus. Das heißt: kein Eingriff in die Installation, keine Elektrofachkraft, keine Klemmen.

Der D0 ist damit die Wahl für Mietwohnungen und für alle, die den Verteiler nicht anfassen wollen. Voraussetzung ist ein Zähler mit freigeschalteter D0-Schnittstelle, was bei modernen Messeinrichtungen üblich ist, beim Netzbetreiber aber teils erst per PIN aktiviert werden muss. Der 3CT bleibt die saubere Lösung, wo ohnehin ein Elektriker im Haus ist, etwa beim Einbau eines Wieland-Anschlusses.

Kompatibilität: Zendure und sonst nichts

Der Zähler arbeitet mit dem SolarFlow 800, dem SolarFlow 800 Pro, dem SolarFlow 2400 AC+ und dem 2400 AC, dem Hyper 2000, dem AIO 2400 sowie den Hubs 1200 und 2000. Bei den älteren Hub-, AIO- und Hyper-Modellen läuft die Verbindung über die Cloud, die neueren SolarFlow-Geräte sprechen lokal mit dem Zähler.

Diese Liste ist zugleich die größte Einschränkung des Geräts. Für einen Anker-Solarbank-Aufbau, für Marstek oder für EcoFlow ist der 3CT nutzlos, dort gelten die jeweils eigenen Zähler oder ein Shelly. Wer noch nicht weiß, bei welchem System er landet, fährt mit einem herstellerunabhängigen Zähler besser.

Shelly Pro 3EM als Gegenentwurf

Zendure unterstützt neben den eigenen Zählern auch den Shelly Pro 3EM, den Shelly 3EM und den Everhome Ecotracker IR. Der Vergleich läuft auf drei Punkte hinaus.

Der Shelly kostet spürbar mehr, misst ebenfalls dreiphasig und bleibt beim Wechsel auf ein anderes Speichersystem nutzbar, weil ihn praktisch jeder Hersteller unterstützt. Dazu liefert er seine Werte über eine offene lokale Schnittstelle, was ihn für Home Assistant und eigene Auswertungen interessant macht. Der 3CT ist günstiger, in der Zendure-App mit wenigen Schritten eingerichtet und für ein reines SolarFlow-Haus vollkommen ausreichend.

Was der Zähler kostet und was er einbringt

Rund 97 Euro für das Gerät, dazu der Elektrikertermin und knapp neun Euro Eigenverbrauch im Jahr. Dem gegenüber steht der vermiedene Überschuss.

Eine Beispielrechnung mit einem AB2000X an einem SolarFlow 800: Der Akku hält 1.920 Wh, von denen an einem guten Tag rund 1,6 kWh in den Abend gehen. Trifft die feste Abgabe die Grundlast um 150 W daneben, verschenkt der Aufbau über zehn Stunden 1,5 kWh täglich. Selbst wenn die Regelung nur die Hälfte davon rettet, sind das rund 190 Euro im Jahr. Der Zähler hat sich in der ersten Saison bezahlt gemacht.

Für wen sich der 3CT lohnt

Passend ist der Zähler für jeden, der ein SolarFlow-System mit mindestens einem Akku betreibt und den Eigenverbrauch ernsthaft ausreizen will. Ab etwa 2 kWh Speicherkapazität ist er faktisch Pflichtzubehör, weil sonst ein erheblicher Teil der Ladung unvergütet ins Netz wandert. Wie groß der Speicher überhaupt sein sollte, rechnet der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß vor.

Weniger sinnvoll ist er bei einem Balkonkraftwerk ohne Speicher, denn dort gibt es nichts nachzuregeln. Und wer noch schwankt, ob das System langfristig von Zendure kommt, legt die 97 Euro besser in einen herstellerunabhängigen Zähler an.

Alternativen im Vergleich

ZählerMesswegKommunikationSystemePreis
Zendure Smart Meter 3CT3 Stromwandler, 120 AWLAN, Bluetoothnur Zendureca. 97 €
Zendure Smart Meter 3CT-S3 Stromwandler, 120 Azusätzlich Ethernet, RS-485nur Zendure119 €
Anker SOLIX Smart Meter Gen 2Stromwandler, 63 A beiliegendWLAN, Bluetooth, Modbus TCPnur Anker Solarbankca. 69 bis 99 €

Fazit

Der Zendure Smart Meter 3CT macht genau eine Sache: Er liefert dem SolarFlow-Gerät den Hausverbrauch, auf ±1 Prozent genau und in unter drei Sekunden. Dass die Daten lokal fließen, ist dabei der Punkt, der ihn über reines Systemzubehör hebt, denn die Regelung überlebt einen Internetausfall.

Zwei Dinge gehören vor den Kauf geklärt. Der Einbau im Verteiler ist Sache einer Elektrofachkraft, diese Kosten stehen nicht auf dem Preisschild. Und wer Wert auf eine Netzwerkbuchse, eine schmalere Bauform und zehn statt fünf Jahre ausgelegte Lebensdauer legt, sollte die rund 22 Euro Aufpreis zum 3CT-S einplanen. Für ein reines SolarFlow-Haus mit Speicher ist der 3CT ansonsten die günstigste Art, den Eigenverbrauch ernsthaft zu steigern.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Drei Kanäle mit je 120 A erfassen den gesamten Hausanschluss, damit rechnet die Regelung auf derselben Grundlage wie der saldierende Zähler des Netzbetreibers
  • Die Daten laufen lokal zum SolarFlow-Gerät, ein Internetausfall legt die Nulleinspeisung also nicht lahm
  • Drei 120-A-Wandler gehören zum Lieferumfang, bei anderen Zählern sind größere Wandler oft Zubehör
  • Mit rund 97 Euro kostet der Zähler etwa ein Viertel dessen, was er bei einem 2-kWh-Speicher pro Saison an vermiedener Einspeisung holen kann
  • Unter drei Sekunden Reaktionszeit reichen für die Grundlast eines Haushalts vollkommen aus

Das spricht dagegen

  • Der Zähler spricht ausschließlich mit Zendure-Geräten, beim Wechsel des Speichersystems ist er wertlos
  • Die Montage auf der Hutschiene im Verteiler gehört in die Hand einer Elektrofachkraft, diese Kosten stehen nicht auf dem Preisschild
  • Im einphasigen Betrieb meldet das System Fehler 54 (Phasenausfall), wenn nur L3 belegt wird; die Anschlussreihenfolge muss stimmen
  • Die Bauform mit zwei Pins ist mit 188 mm doppelt so breit wie die des neueren 3CT-S und belegt entsprechend Platz im Verteiler
  • Verglichen mit dem 3CT-S fehlen Ethernet und RS-485, und die ausgelegte Lebensdauer liegt bei 5 statt 10 Jahren

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Messgenauigkeit 4,0
Schnittstellen & Integration 3,0
Installation 3,0
Kompatibilität 3,5

Gesamtwertung: 3,5 / 5

Häufige Fragen

Wofür braucht der Zendure SolarFlow einen Smart Meter?

Der Zähler misst am Hausanschluss, wie viel Strom der Haushalt gerade zieht, und meldet den Wert an das SolarFlow-Gerät. Erst damit kann der Speicher genau so viel abgeben, wie im Haus verbraucht wird. Ohne diese Information speist er nach einem festen Wert oder nach Zeitplan ein, und alles darüber wandert unvergütet ins Netz.

Läuft ein SolarFlow-System auch ohne Smart Meter?

Ja. Das SolarFlow-Gerät arbeitet ohne Zähler mit einer fest eingestellten Abgabeleistung, mit Zeitplänen oder mit den Werten eines Zendure Smart Plug an einem einzelnen Verbraucher. Nulleinspeisung über den gesamten Haushalt ist damit jedoch Glückssache: Liegt der eingestellte Wert über der Grundlast, geht der Rest ins Netz, liegt er darunter, kauft der Haushalt Strom zu.

Welche Zendure-Geräte arbeiten mit dem Smart Meter 3CT?

Zendure nennt SolarFlow 800, SolarFlow 800 Pro, SolarFlow 2400 AC, Hyper 2000, AIO 2400, Hub 1200 und Hub 2000. Für den SolarFlow 2400 AC+ führt der Hersteller den 3CT ebenfalls als unterstützten Zähler. Bei den älteren Hub-, AIO- und Hyper-Modellen läuft die Kommunikation über die Cloud, die neueren SolarFlow-Geräte sprechen lokal mit dem Zähler.

Was ist der Unterschied zwischen Smart Meter 3CT und 3CT-S?

Der 3CT-S ist die neuere Bauform: ein Pin statt zwei, 94 statt 188 mm Baubreite, zusätzlich Ethernet und RS-485 neben WLAN und Bluetooth, dazu eine ausgelegte Lebensdauer von 10 statt 5 Jahren. Messtechnisch nehmen sich beide wenig, der 3CT-S kostet im Zendure-Shop 119 Euro. Wer Wert auf eine kabelgebundene Netzwerkanbindung legt, greift zum S.

Was ist der Unterschied zwischen 3CT und dem Smart Meter D0?

Der 3CT misst selbst, mit drei Stromwandlern im Verteiler, und braucht dafür eine Elektrofachkraft. Der D0 liest stattdessen die optische Schnittstelle des vorhandenen Stromzählers aus und ist reines Aufstecken ohne Eingriff in die Installation. Für Mietwohnungen und alle, die keinen Elektriker beauftragen wollen, ist der D0 der einfachere Weg.

Kann ich den Smart Meter 3CT selbst einbauen?

Der Zähler wird auf eine 35-mm-Hutschiene im Verteiler gesetzt, die Stromwandler werden um L1, L2 und L3 gelegt und die Spannungsklemmen angeschlossen. Das ist Arbeit an der spannungsführenden Hausinstallation und gehört zu einer Elektrofachkraft. Ein üblicher Termin dafür kostet je nach Region in der Größenordnung des Zählerpreises.

Funktioniert der Zendure Smart Meter 3CT auch einphasig?

Der Zähler ist für den dreiphasigen Hausanschluss entwickelt, arbeitet aber auch einphasig. Wird dabei streng nach Grundanleitung nur die Klemme L3 belegt, leuchtet die Power-LED dauerhaft rot und das System protokolliert Fehler 54, also Phasenausfall. In einphasigen Aufbauten lohnt deshalb ein Blick in die Anschlusshinweise, bevor der Elektriker abfährt.

Braucht der Zähler eine Internetverbindung?

Für die Regelung nicht. Der 3CT überträgt seine Messwerte lokal an das SolarFlow-Gerät, die Nulleinspeisung läuft also weiter, wenn der Router ausfällt. Die App-Ansicht mit Verlaufsdaten und die Einstellungen brauchen dagegen eine Verbindung zum Zendure-Konto.

Ist ein Shelly Pro 3EM die bessere Alternative?

Der Shelly Pro 3EM misst ebenfalls dreiphasig und wird von Zendure offiziell unterstützt, kostet aber deutlich mehr. Dafür ist er herstellerunabhängig, bleibt bei einem Systemwechsel nutzbar und liefert seine Daten über eine offene lokale Schnittstelle an Home Assistant und ähnliche Systeme. Wer ohnehin automatisiert, holt sich mit dem Shelly mehr Freiheit, wer schlicht Nulleinspeisung mit SolarFlow will, fährt mit dem 3CT günstiger.

Wie schnell regelt das System mit dem 3CT nach?

Zendure nennt für die Kette aus Messung, Übertragung und Anpassung weniger als drei Sekunden. Für die Grundlast eines Haushalts, die sich über Stunden kaum verändert, ist das ausreichend. Kurze Lastspitzen wie beim Wasserkocher laufen in diesen Sekunden noch teilweise über den Netzbezug.

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