Technische Daten
| Speicherkapazität | 5.024 Wh (16 V × 314 Ah) |
|---|---|
| Zellchemie | LFP (Lithium-Eisenphosphat) |
| Zyklen | über 6.000 laut Datenblatt (ein Amazon-Titel nennt 8.000) |
| Netzausgang an der Steckdose | 800 W (3,5 A) |
| Ladeleistung an der Steckdose | 2.300 W (10 A) |
| Netzanschluss mit Elektrofachkraft | 2.500 W Laden und Entladen (10,9 A) |
| Notstrom-Ausgang | 2.300 W an der Steckdose, 2.500 W mit Festanschluss |
| Spitzenleistung Notstrom | 3,5 kVA |
| Umschaltzeit Notstrom | 20 ms |
| Eingang für Mikrowechselrichter | über den vielseitigen AC-Anschluss, bis 2.300 W (per Update angekündigt) |
| Parallelbetrieb | bis zu 4 Geräte laut Handbuch, bis 20 kWh laut Growatt |
| Kompatible Zähler | Shelly 3EM, Shelly Pro 3EM, EverHome EcoTracker, Chargee Sparky P1, Growatt SEM5-1 und SM-WLS01 |
| Betriebsarten | Eigenverbrauch mit Zähler, Zwangsladung, Zeitsteuerung und dynamische Tarife |
| Wirkungsgrad | im Datenblatt nicht angegeben |
| Standby-Verbrauch | im Datenblatt nicht angegeben |
| Geräusch | unter 30 dB |
| Schutzart | IP66 |
| Temperatur | -20 bis +60 °C, Heizung unter 0 °C, Kaltstart bis -30 °C |
| Kommunikation | WLAN, Bluetooth, LoRa, RS485 |
| Abmessungen (B × T × H) | 450 × 198 × 528 mm |
| Gewicht | 50 kg |
| Schutzklasse | I, Erdung über geerdete Steckdose oder Erdungsanschluss |
| Garantie | 10 Jahre laut Growatt |
Der AURA 5000 ist Growatts AC-gekoppelter Speicher zum Nachrüsten: 5 kWh Lithium-Eisenphosphat, Netzkabel mit Stecker, Notstromausgang und ein wetterfestes Gehäuse für draußen. Er arbeitet mit jeder vorhandenen Solaranlage zusammen, vom Balkonkraftwerk bis zur Dachanlage. Bei Amazon kostet er rund 1.350 Euro. Grundlage dieser Einordnung sind das Growatt-Datenblatt, das zweisprachige Benutzerhandbuch in der Version 1.0, die Produktseite des Herstellers und die Händler-Listungen.
AC-gekoppelt: der Speicher an der Steckdose
Ein AC-Speicher hat keinen eigenen Solareingang für Module. Er hängt am Hausnetz und lädt, sobald der Zähler Einspeisung meldet, also Solarstrom, den im Haus gerade niemand braucht. Abends gibt er den Strom wieder ab und hält den Bezug nahe null. Dafür braucht es einen Smart Meter, der den Speicher laufend über Bezug und Einspeisung informiert. Growatt nennt im Handbuch Shelly 3EM, Shelly Pro 3EM, EverHome EcoTracker, den Chargee Sparky P1 und die hauseigenen Zähler SEM5-1 und SM-WLS01. Welcher Zähler zu welchem Aufbau passt, erklärt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher mit Smart Meter.
Der Vorteil der AC-Kopplung: Der vorhandene Wechselrichter bleibt, niemand muss an Module oder Kabel auf dem Dach. Der Preis dafür sind zusätzliche Umwandlungsverluste, weil der Solarstrom erst zu Wechselstrom und dann zurück in den Akku wandert. Den Aufbau Schritt für Schritt zeigt der Ratgeber AC-Speicher am Balkonkraftwerk nachrüsten.
800 Watt am Stecker, 2.500 Watt mit Elektriker
Das Handbuch führt den AURA 5000 in zwei Betriebsarten. In der Stecker-Version gibt er höchstens 800 W ins Hausnetz ab und lädt mit bis zu 2.300 W. In der Installateur-Version schneidet eine Elektrofachkraft das Netzkabel ab, schließt den Speicher fest im Verteiler an und schaltet im Growatt-Serviceportal OSS die Funktion Power+ auf 2.500 W frei. Laden und Entladen laufen dann mit bis zu 2.500 W.
Das Datenblatt ist hier widersprüchlich. Seine Tabelle nennt für die Plug-and-Play-Installation 800 W, der Werbetext daneben verspricht mit Power+ bis zu 2.300 W Abgabe an der Steckdose. Das Handbuch koppelt die höhere Stufe ausdrücklich an Festanschluss und Installateur. Für das vereinfachte Verfahren bei Steckersolargeräten zählt die höchste einstellbare Stufe, wer den AURA am Stecker betreibt, bleibt deshalb bei 800 W. Das gleiche Muster nutzt der Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+, der ab Werk ebenfalls mit 800 W arbeitet.
Wichtig für die Anmeldung ist die Summe hinter dem Zähler. Läuft bereits ein Balkonkraftwerk mit eigenem 800-VA-Wechselrichter, kommen mit dem AURA weitere 800 W dazu, die Summe liegt über 800 VA. Welche Folgen das hat, erklärt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten und anmelden.
5 Kilowattstunden im Alltag
Laut Datenblatt speichert der AURA 5.024 Wh. Growatt baut ihn aus großen Zellen mit 314 Ah bei 16 V Nennspannung auf. Wie viel davon nutzbar ist, weist der Hersteller nicht getrennt aus.
Mit 800 W Abgabe reicht ein voller Akku mindestens gut sechs Stunden, bei einer typischen Grundlast von 300 W über die ganze Nacht. Für viele Haushalte ist das genug, um Abend und Nacht aus dem Speicher zu bestreiten. Die Frage ist eher, wie der Akku voll wird: Ein Balkonkraftwerk mit 960 Wp erzeugt nach unserer PVGIS-Rechnung für Kassel rund 1.000 kWh im Jahr, von November bis Februar zusammen aber nur rund 140 kWh. Tagsüber fließt davon ein Teil direkt in den Hausverbrauch. Im Sommer wird der Speicher an guten Tagen voll, im Winter kaum. Seine Größe spielt der AURA deshalb an Dachanlagen oder mit einem dynamischen Stromtarif aus, bei dem er nachts günstigen Netzstrom mit 2.300 W lädt. Wie groß ein Speicher für den eigenen Verbrauch sein sollte, rechnet der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß vor.
Notstrom über den vielseitigen Anschluss
Neben dem Netzkabel hat der AURA einen zweiten Anschluss, den Growatt vielseitigen AC-Anschluss nennt. Aktiviert man in der ShinePhone-App den Notstrommodus, versorgt er angeschlossene Geräte bei Netzausfall mit bis zu 2.300 W, kurzzeitig mit 3,5 kVA. Die Umschaltung dauert laut Growatt 20 ms, Rechner und Router laufen durch.
Der Haken: Derselbe Anschluss ist ab Werk als Eingang für einen Mikrowechselrichter vorgesehen. Beides gleichzeitig geht nicht. Wer den Notstrom nutzt, schließt das Balkonkraftwerk weiter über die Hausleitung an. Was ein Balkonkraftwerk ohne Speicher bei einem Ausfall tut, zeigt der Ratgeber Balkonkraftwerk bei Stromausfall.
Mikrowechselrichter direkt am Speicher
Angekündigt ist, den Mikrowechselrichter des Balkonkraftwerks direkt in den vielseitigen Anschluss zu stecken. Der Solarstrom fließt dann ohne Umweg über die Hausleitung in den Akku, bis zu 2.300 W, und an der Steckdose kommen insgesamt höchstens 800 W an. Laut Datenblatt sollte die Funktion im zweiten Quartal 2026 per Update kommen. Ob sie auf dem eigenen Gerät aktiv ist, zeigt die App. Bis dahin arbeitet der AURA wie jeder AC-Speicher über den Zähler.
Mehrere Geräte kombinieren
Bis zu vier Geräte lassen sich laut Handbuch über ein Parallelkabel verbinden, Growatt nennt bis 20 kWh Gesamtkapazität. Nur das Master-Gerät hängt an der Steckdose, die übrigen laufen über das Kabel mit und übernehmen seine Betriebsart. In der Stecker-Version bleibt die Abgabe des ganzen Verbunds bei 800 W, die zusätzlichen Geräte bringen also nur Kapazität.
Ausdrücklich verboten ist es, mehrere Geräte an getrennte Steckdosen zu stecken. Das Handbuch warnt vor Überlastung des Stromkreises und Brandgefahr. Bei Amazon gibt es den AURA auch im 2er-Pack mit 10 kWh* für rund 2.599 Euro, das Parallelkabel verkauft Growatt separat.
Wirkungsgrad: die offene Frage
Einen Wirkungsgrad nennt Growatt weder im Datenblatt noch im Handbuch, ebenso wenig einen Standby-Verbrauch. Ein Nutzer im Photovoltaikforum zitiert eine Auskunft des Growatt-Service von rund 89 Prozent. Zur Einordnung: Für den Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ maß ein Fachmagazin 85 bis 87 Prozent, für den EcoFlow STREAM AC Pro je nach Leistung 76 bis 90 Prozent. Bei AC-Speichern entscheidet der Wirkungsgrad mit darüber, ob sich die Anschaffung rechnet, hier bleibt eine Lücke bis zu den ersten unabhängigen Messungen.
Steuerung, Tarife und App
Eingerichtet wird der AURA in der ShinePhone-App per WLAN oder Bluetooth. Zur Wahl stehen der Eigenverbrauchsmodus mit Zähler, eine Zwangsladung und eine zeit- oder preisgesteuerte Betriebsart für dynamische Tarife, die günstige Stunden zum Laden und teure zum Entladen nutzt. Was das bringt, rechnet der Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif durch. Mit den Growatt-Zählern SEM5-1 und SM-WLS01, die per LoRa direkt an den Speicher funken, läuft die Regelung laut Growatt auch ohne Internet.
Aufstellung draußen und drinnen
Das Gehäuse ist nach IP66 geschützt. Der Akku arbeitet zwischen -20 und +60 °C, eine eingebaute Heizung wärmt ihn unter 0 °C auf und ein Kaltstart gelingt bis -30 °C. Damit eignen sich Terrasse, Balkon, Carport und Garage, wie der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen näher ausführt. Mit unter 30 dB und abschaltbarem Display stört der AURA auch im Hauswirtschaftsraum kaum.
Zu beachten sind die 50 kg und die Erdung. Growatt verlangt, das Gehäuse über eine geerdete Steckdose oder den externen Erdungsanschluss zu erden. Die Wandhalterung verkauft Growatt separat, die Wand muss das Gewicht sicher tragen. Im Karton liegt ein Netzkabel mit 1,8 m, längere Kabel mit 5 oder 15 m gibt es als Zubehör.
Der Preis
Bei Amazon verkauft der Händler Dingsheng-DE den AURA 5000 für rund 1.350 Euro mit 0 Prozent Mehrwertsteuer für Privatkunden, im Fachhandel liegt der Preis ähnlich. Je Kilowattstunde sind das rund 269 Euro. Der Marstek Venus E 3.0 kommt auf rund 203 Euro, der Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ auf rund 212 Euro. Der AURA rechtfertigt den Aufpreis teilweise mit Heizung, IP66 und Kaltstart bis -30 °C, bei reiner Kapazität je Euro liegt er hinten.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Kapazität | Netzausgang | Notstrom | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Growatt AURA 5000 | 5,02 kWh, bis 4 Geräte | 800 W, 2.500 W mit Festanschluss | 2.300 W, 20 ms | ca. 1.350 € | 3,6 |
| Marstek Venus E 3.0 | 5,12 kWh | 800 W ab Werk, bis 2,5 kW freischaltbar | 2,5 kVA, 20 ms | ca. 1.039 € | 4,5 |
| Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ | 8 kWh | 800 W, 3.000 W mit Festanschluss | 3.680 W, 10 ms | ca. 1.699 € | 4,1 |
| Zendure SolarFlow 2400 AC | ab 2,88 kWh, bis 17,28 kWh | 800 W, per App bis 2.400 W | ja, ca. 15 ms | ca. 1.068 € mit 2,88 kWh | 4,1 |
Der Marstek Venus E 3.0 bietet fast dieselbe Kapazität für gut 300 Euro weniger. Der Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ liefert 8 kWh und mehr Notstromleistung für rund 350 Euro mehr. Der AURA punktet dort, wo der Speicher draußen im Frost stehen soll und ein offener Zähler wie der Shelly 3EM schon vorhanden ist.
Für wen sich der Speicher lohnt
Passend ist der AURA 5000 für Hausbesitzer mit Dachanlage oder großem Balkonkraftwerk, die einen Speicher ohne Eingriff in die bestehende Anlage nachrüsten wollen, und für Nutzer eines dynamischen Stromtarifs. Wer den Speicher im Außenbereich aufstellen muss, findet mit IP66, Heizung und Kaltstart bis -30 °C eine robuste Lösung.
Weniger passend ist er für ein einzelnes kleines Balkonkraftwerk, das die 5 kWh außerhalb des Sommers kaum füllt, und für preisbewusste Käufer, die je Kilowattstunde bei Marstek oder Zendure günstiger fahren.
Fazit
Der Growatt AURA 5000 ist ein robust gebauter AC-Speicher mit 5 kWh, Notstrom in 20 ms, großem Zählerangebot und einem Gehäuse für draußen. An der Steckdose arbeitet er mit 800 W, die vollen 2.500 W gibt es nur mit Festanschluss und Installateur. Offen bleiben der Wirkungsgrad, der Standby-Verbrauch und der Stand der angekündigten Mikrowechselrichter-Funktion.
Wer einen wetterfesten Speicher für Terrasse oder Garage sucht und den Aufpreis je Kilowattstunde akzeptiert, bekommt mit dem Growatt AURA 5000 bei Amazon* ein durchdachtes Gerät. Wer vor allem viel Kapazität je Euro will, schaut sich zuerst die Alternativen von Marstek und Zendure an.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 5 kWh in einem Gerät decken den Abend- und Nachtverbrauch vieler Haushalte, die 800 W Abgabe reichen für die Grundlast
- 2.300 W Ladeleistung füllen den Akku zu günstigen Tarifstunden in gut zwei Stunden
- Notstrom mit 2.300 W und 20 ms Umschaltung hält Kühlschrank, Router und Rechner bei Stromausfall am Laufen
- IP66, Akkuheizung und Kaltstart bis -30 °C erlauben die Aufstellung auf Terrasse, Balkon oder in der Garage
- Offen für gängige Zähler wie Shelly 3EM und EcoTracker, mit Growatt-Zählern auch ohne Internet steuerbar
- Unter 30 dB und ein abschaltbares Display
Das spricht dagegen
- Mehr als 800 W gibt der Speicher laut Handbuch nur mit Festanschluss und Freischaltung durch den Installateur ab, das Datenblatt wirbt widersprüchlich mit 2.300 W an der Steckdose
- Notstrom und Mikrowechselrichter teilen sich einen Anschluss, beides gleichzeitig geht nicht
- Wirkungsgrad und Standby-Verbrauch stehen weder im Datenblatt noch im Handbuch
- Rund 269 Euro je kWh, vergleichbare AC-Speicher liegen bei 200 bis 215 Euro
- Parallel geschaltete Geräte bleiben an der Steckdose zusammen bei 800 W Abgabe
- Den direkten Anschluss des Mikrowechselrichters hat Growatt per Update angekündigt, der Stand lässt sich nur in der App prüfen
Häufige Fragen
Darf ich den Growatt AURA 5000 einfach in die Steckdose stecken?
Ja, in der Stecker-Version gibt der AURA 5000 laut Handbuch höchstens 800 W ab und lädt mit bis zu 2.300 W. Das Gehäuse muss dabei über eine geerdete Steckdose oder den Erdungsanschluss geerdet sein. Hängt hinter demselben Zähler schon ein Balkonkraftwerk mit eigenem 800-VA-Wechselrichter, liegt die Summe über 800 VA, dann ist der reguläre Anmeldeweg über eine Elektrofachkraft nötig.
Wie schalte ich beim AURA 5000 die vollen 2.500 W frei?
Nur über den Installateur. Laut Handbuch schneidet eine Elektrofachkraft das Netzkabel ab, schließt den Speicher fest im Verteiler an und stellt im Growatt-Serviceportal OSS die Funktion Power+ auf 2.500 W. Der Speicher lädt und entlädt dann mit bis zu 2.500 W, die Anlage wird regulär beim Netzbetreiber angemeldet.
Wie viel Kapazität hat der AURA 5000?
Laut Datenblatt 5.024 Wh, aufgebaut aus Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit 16 V und 314 Ah. Wie viel davon nutzbar ist, weist Growatt nicht getrennt aus. Die Händler werben mit 5 kWh. Mit bis zu vier Geräten wächst der Speicher auf rund 20 kWh.
Kann ich mehrere AURA 5000 kombinieren?
Ja, laut Handbuch empfiehlt Growatt bis zu vier Geräte, verbunden über ein Parallelkabel. Nur das Master-Gerät hängt an der Steckdose, die übrigen laufen über das Kabel mit. In der Stecker-Version bleibt die Abgabe des ganzen Verbunds bei 800 W. Mehrere Geräte an getrennte Steckdosen zu stecken, verbietet das Handbuch ausdrücklich wegen Überlast- und Brandgefahr.
Welche Smart Meter funktionieren mit dem AURA 5000?
Laut Handbuch Shelly 3EM, Shelly Pro 3EM, EverHome EcoTracker, der Chargee Sparky P1 sowie die Growatt-Zähler SEM5-1 und SM-WLS01. Die Growatt-Zähler funken per LoRa direkt an den Speicher, die Regelung läuft dann auch ohne Internet. Dazu kommt ein RS485-Anschluss für kabelgebundene Zähler.
Funktioniert der AURA 5000 bei einem Stromausfall?
Ja, wenn der Notstrommodus in der ShinePhone-App aktiviert ist. Dann liefert der vielseitige AC-Anschluss bis zu 2.300 W, kurzzeitig 3,5 kVA, und schaltet laut Growatt in 20 ms um. Versorgt werden nur die Geräte an diesem Anschluss. Der Anschluss dient dann nicht mehr als Eingang für einen Mikrowechselrichter.
Kann ich mein Balkonkraftwerk direkt an den AURA 5000 anschließen?
Growatt hat diese Funktion über den vielseitigen AC-Anschluss angekündigt, laut Datenblatt per Update im zweiten Quartal 2026. Der Mikrowechselrichter speist dann direkt in den Speicher, bis zu 2.300 W. Ob die Funktion auf deinem Gerät schon aktiv ist, zeigt die App. Ohne sie arbeitet der Speicher AC-gekoppelt über die Hausleitung und den Zähler.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad des AURA 5000?
Growatt nennt ihn weder im Datenblatt noch im Handbuch. Ein Nutzer im Photovoltaikforum zitiert eine Auskunft des Growatt-Service von rund 89 Prozent. Unabhängige Messwerte waren bei der Recherche nicht auffindbar. Vergleichbare AC-Speicher kommen in Fachmagazin-Messungen je nach Gerät und Leistung auf 76 bis 90 Prozent.
Darf der AURA 5000 draußen stehen?
Ja. Das Gehäuse ist nach IP66 geschützt, der Akku lädt und entlädt zwischen -20 und +60 °C, eine eingebaute Heizung wärmt ihn unter 0 °C auf und ein Kaltstart gelingt bis -30 °C. Ein Platz ohne pralle Mittagssonne schont die Zellen trotzdem, und die 50 kg brauchen einen festen Stand oder eine tragfähige Wand.
Muss ich den AURA 5000 anmelden?
Ja. Der Speicher gehört innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme ins Marktstammdatenregister, auch wenn das Balkonkraftwerk dort schon eingetragen ist. Bleibt die Summe aller Wechselrichterleistungen hinter dem Zähler bei 800 VA, genügt diese Registrierung. Mit Festanschluss und 2.500 W meldet die Elektrofachkraft die Anlage zusätzlich beim Netzbetreiber an.