AC-Heimspeicher · Zendure

Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ (AC-Heimspeicher)

  • 8 kWh LiFePO4 für rund 1.699 Euro, das sind etwa 212 Euro je Kilowattstunde
  • Ab Werk 800 W, mit Festanschluss durch die Fachkraft bis 3.000 W netzgekoppelt
  • Notstrom mit 3.680 W Dauerleistung, 7,2 kW Spitze und 10 ms Umschaltzeit
  • Zendure nennt 90 Prozent Wirkungsgrad, ein Fachmagazin maß 85 bis 87 Prozent
  • 10.000 Zyklen bis 70 Prozent Restkapazität und 10 Jahre Garantie

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 24. September 2026

Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+

Technische Daten

Speicherkapazität 8 kWh (8.038 Wh laut energienerds.de)
Zellchemie LiFePO4
Ladezyklen 10.000 bis 70 % Restkapazität
Rechnerische Lebensdauer rund 15 Jahre bei zwei Zyklen täglich
Garantie 10 Jahre laut Zendure
AC-Ausgang netzgekoppelt 800 W ab Werk, bis 3.000 W nach Festanschluss
AC-Ladeleistung 3.000 W laut Amazon-Listung, 4.000 W laut Zendure-Produktseite
AC-Ausgang Inselbetrieb 3.680 W
Spitzenleistung 7,2 kW für 200 ms
USV-Umschaltzeit 10 ms laut Zendure, 15 ms laut Amazon-Listung
Round-Trip-Wirkungsgrad 90 % laut Zendure; 87 % bei 3.000 W und 85 % bei 800 W gemessen (energienerds.de)
Solareingänge keine, reiner AC-Speicher
Akku-Erweiterung nicht möglich; mehrere Geräte lassen sich kombinieren
Anschlussarten Steckdose (800 W) oder feste Verkabelung durch Fachbetrieb
Kommunikation WLAN, LAN, RS485
Energiemanagement HEMS 2.0, dynamische Tarife über ZenWave (nur Deutschland)
Sicherheit duale BMS-Architektur, Aerosol-Löschsystem (ZenGuard)
Geräusch 25 dB bei halber Last, rund 43 dB bei Volllast laut Zendure; 37 dB gemessen
Schutzart IP65
Temperaturbereich Entladen −20 bis +55 °C, Laden 0 bis +55 °C
Maße 46,1 × 23,4 × 82,5 cm
Gewicht 80 kg laut Amazon-Listung, 81 kg laut Test
Preis rund 1.699 € bei Amazon

8 Kilowattstunden für rund 1.700 Euro: Der Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ ist das Einstiegsmodell der Mix-Serie und damit einer der günstigsten Wege zu einem Hausspeicher dieser Größe. Er hängt AC-seitig hinter einer bestehenden Solaranlage und liefert bei Stromausfall bis zu 3.680 Watt. Grundlage dieser Einordnung sind die Zendure-Produktseite, die Amazon-Listung und der Test des Magazins energienerds.de mit eigenen Messwerten.

Der 3000er in der Mix-Serie

Die Mix-Serie ist Zendures Schritt aus dem Balkonkraftwerk-Segment heraus. Drei Modelle teilen sich Kapazität und Gehäuse, die Unterschiede liegen in Leistung und Anschlüssen:

ModellKapazitätAC netzgekoppeltDach-Wechselrichter-EingangSolareingängePreis
SolarFlow 3000 Mix AC+8 kWh3.000 Wneinneinca. 1.699 €
SolarFlow 4000 Mix AC+8 kWh4.000 Wja, bis 5.000 Wneinca. 1.999 €
SolarFlow 4000 Mix Pro8 kWh4.000 Wjajaca. 2.399 € (UVP)

Der 3000er ist das Gerät für Haushalte, die Überschuss speichern und abends nutzen wollen, und für alle, die mit einem dynamischen Stromtarif arbeiten. Wer die eigene Dachanlage bei Stromausfall weiterlaufen lassen will, braucht den PV-IN-AC-Eingang des 4000 Mix AC+. Bei Amazon ist der Mix Pro derzeit nicht gelistet.

212 Euro je Kilowattstunde

Rund 1.699 Euro für 8 Kilowattstunden ergeben etwa 212 Euro je Kilowattstunde. Klassische Hausspeicher liegen samt Installation oft bei 700 bis 1.000 Euro je Kilowattstunde. Auch innerhalb der Balkonkraftwerk-Klasse ist der Wert niedrig: Der Zendure SolarFlow 1600 AC+ kommt beim Grundgerät auf rund 310 Euro je Kilowattstunde.

Bemerkenswert ist der Preisabstand zum eigenen Shop. Zendure verlangt dort derzeit 1.999 Euro, bei Amazon verkauft Zendure dasselbe Gerät für rund 1.699 Euro. Das Magazin energienerds.de nennt 1.699 Euro als UVP.

800 Watt ab Werk, 3.000 Watt mit Festanschluss

Das Gerät startet in der Standardstufe mit 800 Watt Ein- und Ausgangsleistung und läuft darin an einer normalen Steckdose. Für die Premiumstufe mit 3.000 Watt verlangt Zendure laut energienerds.de einen Festanschluss an einem eigenen, mit 16 Ampere abgesicherten Stromkreis, eingerichtet und aktiviert von einer Elektrofachkraft.

Die Wahl der Stufe entscheidet über den Nutzen. Mit 800 Watt dauert eine volle Entladung von 8 Kilowattstunden rund zehn Stunden, das passt zur Abend- und Nachtlast eines typischen Haushalts. Mit 3.000 Watt deckt der Speicher auch Waschmaschine, Backofen und Wasserkocher gleichzeitig. Beim Laden wirkt die Stufe genauso: Mit 800 Watt füllt sich der Speicher an einem sonnigen Tag nur, wenn die Dachanlage zehn Stunden lang mindestens diesen Überschuss liefert.

Für die Anmeldung gilt: Batteriespeicher gehören ins Marktstammdatenregister, der Netzbetreiber ist zu informieren. Weil sich 3.000 Watt freischalten lassen, fällt das Gerät nach unserer Einordnung aus dem vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte heraus, denn dort zählt die höchste wählbare Leistungsstufe. Welche Wege es gibt, erklärt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten und anmelden.

Notstrom mit 3.680 Watt

Fällt das Netz aus, schaltet der Speicher laut Zendure in 10 Millisekunden auf Inselbetrieb um. Die Amazon-Listung nennt 15 Millisekunden. Beide Werte liegen in dem Bereich, in dem Router, Rechner und Netzwerkspeicher ohne Neustart weiterlaufen.

Im Inselbetrieb stehen 3.680 Watt Dauerleistung und 7,2 Kilowatt für 200 Millisekunden bereit. Die Spitze ist für Motoren gedacht: Kompressoren, Heizungspumpen und Tauchpumpen ziehen beim Anlauf ein Vielfaches ihrer Nennleistung. Bei einem sparsamen Verbrauch von rund 5 Kilowattstunden am Tag reicht eine volle Ladung für gut anderthalb Tage.

Der Unterschied zum 4000 Mix AC+ zeigt sich bei längeren Ausfällen. Dort steckt der Dach-Wechselrichter im PV-IN-AC-Eingang des Speichers und lädt ihn bei Sonne weiter. Beim 3000er fehlt dieser Eingang, der Notstrom endet also mit der gespeicherten Energie.

Wirkungsgrad: Herstellerwert und Messung

Zendure nennt 90 Prozent Round-Trip-Wirkungsgrad. energienerds.de hat nachgemessen und kam auf 87 Prozent bei 3.000 Watt und 85 Prozent bei 800 Watt. Die Abweichung ist typisch: Bei niedriger Leistung fällt der Eigenverbrauch der Elektronik stärker ins Gewicht.

Für einen AC-gekoppelten Speicher sind 85 bis 87 Prozent gute Werte, weil der Strom zweimal gewandelt wird. Bei 8 Kilowattstunden täglichem Durchsatz liegen zwischen 85 und 90 Prozent rund 400 Wattstunden am Tag. Wer mit der Herstellerangabe rechnet, überschätzt den Ertrag also um etwa fünf Prozent.

Wann sich 8 Kilowattstunden füllen lassen

Die Kapazität ist die zentrale Frage vor dem Kauf. Ein Balkonkraftwerk mit 800 Watt erzeugt an einem guten Sommertag drei bis vier Kilowattstunden, davon verbraucht der Haushalt tagsüber einen Teil selbst. Einen 8-kWh-Speicher füllt es nie. Das Gerät ist für Dachanlagen ab etwa 5 kWp gedacht, die im Sommer täglich zehn und mehr Kilowattstunden Überschuss liefern.

Auf der Verbrauchsseite gilt dasselbe. Ein Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch braucht außerhalb der Sonnenstunden rund 5 bis 6 Kilowattstunden am Tag. Mehr kann der Speicher auch voll geladen nicht sinnvoll abgeben, es sei denn, ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder ein dynamischer Tarif nehmen den Rest. Wie groß ein Speicher sein sollte, rechnet der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß? Schritt für Schritt vor.

Beispielrechnung zur Wirtschaftlichkeit

Angenommen, der Speicher verschiebt an 250 Tagen im Jahr je 5 Kilowattstunden aus dem Überschuss in den Abend. Das sind 1.250 Kilowattstunden. Jede davon spart den Netzbezug von rund 35 Cent und kostet die Einspeisevergütung von rund 8 Cent, bleiben 27 Cent. Das ergibt rund 340 Euro im Jahr und eine Amortisation nach etwa fünf Jahren.

Zendure wirbt mit bis zu 1.056 Euro Ersparnis im Jahr. Diese Zahl bezieht sich auf eine Kombination aus Speicher, 3 kWp neuen Modulen und dem dynamischen Tarifdienst ZenWave. Sie ist ein Hersteller-Szenario für das Gesamtpaket und lässt sich nicht auf den Speicher allein übertragen. Über die Lebensdauer gerechnet sprechen die Zyklen für das Gerät: 10.000 Zyklen à 8 Kilowattstunden ergeben rechnerisch rund 2 Cent Speicherkosten je Kilowattstunde.

Steuerung und dynamische Tarife

Die Steuerung heißt HEMS 2.0 und verteilt Laden und Entladen nach Erzeugung, Verbrauch, Strompreis und Akkustand. Über den Dienst ZenWave, den Zendure nur in Deutschland anbietet, lädt der Speicher gezielt in günstigen Stunden. Das lohnt sich besonders im Winter, wenn die Dachanlage wenig Überschuss liefert und der Speicher sonst halb leer steht. Was ein dynamischer Tarif voraussetzt und was er bringt, steht im Ratgeber Batteriespeicher mit dynamischem Stromtarif.

Angebunden wird das Gerät über WLAN, LAN oder RS485. Im Keller ist ein Netzwerkkabel die verlässlichere Wahl. Ein Messgerät am Hausanschluss ist für die Regelung nötig und gehört nicht zum Lieferumfang.

Aufstellung und Geräusch

Mit 46,1 × 23,4 × 82,5 Zentimetern und 80 Kilogramm ist der Speicher ein Möbelstück. Rollen an der Unterseite helfen auf ebenem Boden, über Treppen braucht es zwei Personen oder eine Sackkarre. Das Metallgehäuse ist nach IP65 geschützt und für Außenaufstellung zugelassen. Laden funktioniert laut Zendure ab 0 Grad, entladen ab −20 Grad. Worauf es bei Speichern im Freien ankommt, fasst der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen zusammen.

Beim Geräusch liegen Herstellerangabe und Messung nah beieinander, sobald man die Last beachtet. Zendure nennt 25 Dezibel bei halber Last und rund 43 Dezibel bei Volllast, energienerds.de maß 37 Dezibel. An der Rückseite erreichte das Gehäuse im Test unter Volllast 43 Grad.

Für wen sich der 3000 Mix AC+ lohnt

Passend ist das Gerät für Hausbesitzer mit Dachanlage ohne Speicher, die abends viel Strom brauchen, und für Haushalte mit dynamischem Tarif. Wer ohnehin eine Elektrofachkraft für den Festanschluss bestellt, bekommt mit 3.000 Watt genug Leistung für fast alle Haushaltslasten.

Den 4000 Mix AC+ sollte wählen, wem langer Notstrom wichtig ist: Nur dort lädt die Dachanlage den Speicher bei Stromausfall nach. Für Mieter und Besitzer eines einzelnen Balkonkraftwerks ist das Gerät zu groß, dort passt ein Speicher wie der Zendure SolarFlow 2400 AC+ mit 2,4 Kilowattstunden besser.

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätAC-LeistungNotstromPreis je kWhPreis
Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+8 kWhbis 3.000 W3.680 Wca. 212 €ca. 1.699 €
Zendure SolarFlow 4000 Mix AC+8 kWhbis 4.000 W3.680 W, mit PV-IN-ACca. 250 €ca. 1.999 €
Marstek Venus E 3.05,12 kWhbis 2.500 W2,5 kVA, 20 msca. 200 €ca. 1.018 €
Anker SOLIX Solarbank Max AC7 kWhbis 3.500 Wja, 10 msca. 257 €ca. 1.799 €

Fazit

Der Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+ bringt 8 Kilowattstunden, 3.680 Watt Notstrom und gute gemessene Wirkungsgrade für rund 1.699 Euro. Mit etwa 212 Euro je Kilowattstunde ist er eines der günstigsten Angebote für einen Speicher dieser Größe, und gegenüber dem 4000 Mix AC+ spart er rund 300 Euro.

Die Rechnung geht auf, wenn eine Dachanlage genug Überschuss liefert und der Haushalt abends genug verbraucht. Wer die vollen 3.000 Watt will, plant die Elektrofachkraft gleich mit ein. Wer bei Stromausfall die Dachanlage weiterlaufen lassen möchte, greift zum 4000 Mix AC+. Für alle anderen ist der 3000er die sparsamere und vernünftige Wahl.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 8 kWh für rund 1.699 Euro: mit etwa 212 Euro je Kilowattstunde einer der günstigsten Speicher dieser Größe
  • 3.680 W Notstrom mit 10 ms Umschaltzeit tragen bei Netzausfall Kühlschrank, Heizungspumpe, Router und Küchengeräte gleichzeitig
  • Arbeitet AC-seitig hinter jeder bestehenden Dachanlage, am Wechselrichter muss nichts geändert werden
  • Gemessene 85 bis 87 Prozent Wirkungsgrad sind für AC-Kopplung gute Werte, auch wenn sie unter der Herstellerangabe liegen
  • 10.000 Zyklen und 10 Jahre Garantie passen zu einem Gerät, das täglich voll durchläuft
  • Rund 300 Euro günstiger als der 4000 Mix AC+ bei gleicher Kapazität und gleichem Notstrom

Das spricht dagegen

  • Die volle Leistung von 3.000 W gibt es nur mit Festanschluss durch eine Elektrofachkraft, an der Steckdose bleibt es bei 800 W
  • Der Akku lässt sich nicht erweitern, 8 kWh sind die feste Größe je Gerät
  • Einen eigenen Eingang für den Dach-Wechselrichter wie beim 4000 Mix AC+ hat das Gerät nicht
  • 80 Kilogramm auf 82,5 Zentimetern Höhe brauchen einen festen Aufstellort
  • Widersprüchliche Angaben zu Ladeleistung und Umschaltzeit zwischen Zendure-Seite und Amazon-Listung

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 5,0
Kapazität & Leistung 4,0
Wirkungsgrad & Zyklen 4,5
Notstrom 4,0
Aufwand & Aufstellung 3,0

Gesamtwertung: 4,1 / 5

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SolarFlow 3000 Mix AC+ und 4000 Mix AC+?

Beide haben 8 kWh, dasselbe Gehäuse und 3.680 W Notstrom. Der 4000er speist bis 4.000 W netzgekoppelt ein und hat einen eigenen PV-IN-AC-Eingang, an dem ein Dach-Wechselrichter mit bis zu 5.000 W auch bei Stromausfall weiterläuft. Der 3000er kommt auf 3.000 W, verzichtet auf diesen Eingang und kostet bei Amazon rund 300 Euro weniger.

Kann ich den SolarFlow 3000 Mix AC+ einfach in die Steckdose stecken?

Ja, in der Grundeinstellung arbeitet er mit 800 W Ein- und Ausgangsleistung an einer normalen Steckdose. Für die vollen 3.000 W verlangt Zendure den Festanschluss an einem eigenen, mit 16 A abgesicherten Stromkreis durch eine Elektrofachkraft, erst dann wird die höhere Stufe aktiviert.

Muss der Speicher angemeldet werden?

Ja. Batteriespeicher gehören ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, und der Netzbetreiber ist zu informieren. Weil sich das Gerät auf 3.000 W freischalten lässt, ordnen wir es wie andere Speicher dieser Klasse als reguläre Anlage ein: Für die vereinfachte Einordnung als Steckersolargerät zählt die höchste wählbare Leistungsstufe.

Kann ich Solarmodule direkt an den SolarFlow 3000 Mix AC+ anschließen?

Nein, das Gerät hat keine Gleichstrom-Eingänge. Es lädt ausschließlich über Wechselstrom aus dem Hausnetz, also aus dem Überschuss einer bestehenden Solaranlage oder aus günstigem Netzstrom. Wer Module direkt anschließen will, braucht den SolarFlow 4000 Mix Pro mit Solareingängen.

Lässt sich der Akku erweitern?

Nein, die 8 kWh sind fest verbaut, einen Zusatzakku gibt es für dieses Modell nicht. Skalieren lässt sich das System laut Fachpresse nur über weitere komplette Geräte, etwa je eines auf verschiedenen Phasen des Hausanschlusses.

Wie hoch ist der Wirkungsgrad wirklich?

Zendure nennt 90 Prozent Round-Trip-Wirkungsgrad. Das Magazin energienerds.de maß 87 Prozent bei 3.000 W und 85 Prozent bei 800 W. Von zehn eingespeicherten Kilowattstunden kommen damit rund 8,5 bis 8,7 wieder heraus, für einen AC-gekoppelten Speicher ist das ein guter Wert.

Wie laut ist der SolarFlow 3000 Mix AC+?

Zendure nennt 25 dB bei halber Last und rund 43 dB bei voller Leistung. Im Test von energienerds.de lag der Messwert bei 37 dB. Keller, Garage oder Hauswirtschaftsraum sind damit unproblematisch, direkt neben dem Schlafzimmer ist das Gerät unter Last hörbar.

Darf der Speicher draußen stehen?

Ja. Das Metallgehäuse ist nach IP65 geschützt, entladen wird bei −20 bis +55 °C, geladen ab 0 °C. Hinter dem Gerät sollen laut Zendure mindestens 5 cm Platz bleiben, zur Antenne 15 cm. Wichtiger als das Wetter ist das Gewicht von 80 Kilogramm, das einen ebenen, tragfähigen Untergrund braucht.

Was kostet der Zendure SolarFlow 3000 Mix AC+?

Bei Amazon rund 1.699 Euro, verkauft von Zendure selbst. Das sind etwa 212 Euro je Kilowattstunde. Im Zendure-Shop steht das Gerät derzeit mit 1.999 Euro. Hinzu kommen je nach Leistungsstufe ein Messgerät am Hausanschluss und die Elektrofachkraft für den Festanschluss.

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