Technische Daten
| Speicherkapazität | 2.520 Wh (2,52 kWh) |
|---|---|
| Zellchemie | LiFePO4 |
| Batteriespannung | 41,6 V |
| Ladezyklen | 6.000 bei 90 % Entladetiefe und über 70 % Restkapazität |
| Erweiterbar auf | bis 15,12 kWh (5 × BP2500 à 2,52 kWh) |
| MPPT-Kanäle | 4 |
| Max. Solareingang (DC) | 4.000 W |
| Max. PV-Eingang je Kanal | 1.000 W |
| PV-Spannungsbereich | 16–60 V |
| Max. Strom je Eingang | 28 A |
| Netzeinspeisung ab Werk | 800 W, per App auf 1.200 W anhebbar |
| AC-Kopplung (AC-Eingang) | 1.200 W |
| Bypass-Leistung | 2.300 W |
| Off-Grid-Ausgang | 1.200 W |
| Umschaltzeit auf Notstrom | unter 20 ms |
| Maße (B × T × H) | 485 × 235 × 282 mm |
| Gewicht | 25,5 kg |
| Schutzart | IP65 |
| Betriebstemperatur | -20 bis 55 °C |
| Geräuschpegel | bis 30 dB |
| Konnektivität | WLAN 2,4 GHz, Bluetooth, Ethernet |
| Messtechnik | Shelly Pro 3EM, Shelly Pro EM-50, Everhome EcoTracker, bis zu 4 Smart-Steckdosen |
| Smart-Home | Home Assistant |
| Sicherheit | Aerosol-Löschsystem, Temperaturüberwachung an PV- und Netzklemmen |
| Garantie | 10 Jahre |
| Modellnummer | JS3-2500PA-GY |
Balkonspeicher zwingen dich meist zu einer Entscheidung: Module direkt anschließen oder hinter einen vorhandenen Wechselrichter hängen. Der SolarVault 3 Pro kann beides. Er bringt vier MPPT-Kanäle mit 4.000 W für den Direktanschluss mit und nimmt über den AC-Eingang zugleich 1.200 W aus dem Hausnetz auf. Dazu kommen 2,52 kWh Kapazität für rund 699 Euro. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Jackery, die Händler-Listungen und veröffentlichte Messwerte aus Fachtests.
Zwei Kopplungsarten in einem Gerät
Die meisten Speicher dieser Klasse legen sich fest. DC-gekoppelte Geräte nehmen die Modulstecker auf und machen den vorhandenen Wechselrichter überflüssig, AC-gekoppelte hängen dahinter am Hausnetz und lassen ihn arbeiten. Der SolarVault 3 Pro beherrscht beide Wege.
Praktisch heißt das: Baust du neu auf, steckst du bis zu acht Module in die vier MPPT-Eingänge und sparst dir den separaten Wechselrichter. Hast du eine laufende Anlage, setzt du das Gerät über den 1.200-W-AC-Eingang dahinter und rührst die Installation nicht an. Beide Wege lassen sich auch mischen, etwa wenn eine Dachanlage schon läuft und zwei Module am Balkon dazukommen sollen.
Beim AC-Weg gehört eine Rechenregel dazu. Paragraf 8 Absatz 5a EEG nennt eine Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere hinter der Entnahmestelle, und diese Summe zählt über alle Geräte. Ein vorhandener 800-VA-Balkonwechselrichter plus der Speicher mit eigenem Wechselrichter verlässt die Vereinfachung. Wie sich das im Einzelfall auswirkt, rechnet der Ratgeber AC-Speicher am Balkonkraftwerk nachrüsten durch.
Vier MPPT mit 28 Ampere je Kanal
Ein MPPT-Regler sucht für seinen Modulstrang den ertragreichsten Arbeitspunkt. Hängen mehrere Module am selben Regler, gibt das schwächste den Takt vor, und ein verschattetes Modul zieht die anderen mit nach unten. Vier getrennte Kanäle mit je 1.000 W lösen diese Kopplung auf.
Der entscheidende Wert steht daneben: 28 A je Eingang. Vergleichbare Geräte liegen bei 13 bis 26 A, und diese Grenze bestimmt, ob zwei Module parallel an einen Kanal dürfen. Zwei bifaziale 500-Wp-Module mit je rund 13 A Kurzschlussstrom kommen parallel auf 26 A und passen damit. Aus vier Kanälen werden so bis zu acht Module. Der Spannungsbereich ab 16 V ist zusätzlich niedrig angesetzt, was das Gerät auch bei diffusem Licht und im Winter früher anlaufen lässt. Wie stark Teilverschattung durchschlägt, behandelt der Ratgeber zum Balkonkraftwerk im Schatten.
Mit 4.000 W Gleichstromaufnahme nimmt das Gerät das Fünffache dessen auf, was es im Werkszustand einspeisen darf. Diese Überdimensionierung ist gewollt: Je mehr Modulfläche vorhanden ist, desto länger hält die Anlage ihre Abgabeleistung auch bei schwachem Licht, und desto mehr Überschuss landet im Akku.
Der Standby-Verbrauch ist der wunde Punkt
Bei Speichern entscheidet ein Wert stiller über die Wirtschaftlichkeit als jede andere Kennzahl: der Eigenverbrauch im Leerlauf. Er läuft rund um die Uhr, das ganze Jahr, unabhängig davon, ob Sonne scheint.
Hier liegt die Schwäche des Geräts. In veröffentlichten Tests gilt der Standby-Verbrauch als der Kritikpunkt, an einem Vorserien-Exemplar wurden 35 W gemessen. Zur Einordnung: Sparsame Balkonspeicher liegen bei 4 bis 5 W, das sind rund 44 kWh im Jahr oder etwa 15 Euro. 35 W wären rechnerisch 307 kWh und damit über 100 Euro jährlich, was einen erheblichen Teil der Ersparnis auffressen würde. Jackery bietet einen Energiespar- und einen Ultra-Energiesparmodus an, die genau hier ansetzen.
Zur Einordnung gehört die Einschränkung: Es handelt sich um einen Vorserienwert, und belastbare Messungen der Verkaufsversion stehen noch aus. Auch beim Gesamtwirkungsgrad ist die Datenlage dünn. Bekannt sind ein Ladewirkungsgrad von rund 89 % und eine Entladeeffizienz über die Notstromdose von 95 %. Ein Vorserien-Gerät kam auf 76 % Round-Trip bei rund 2,1 kWh nutzbarer Kapazität. Wer auf Nummer sicher gehen will, misst den Verbrauch nach dem Aufbau selbst nach, wie es der Ratgeber Balkonkraftwerk-Ertrag messen beschreibt.
Notstrom mit 1.200 Watt
Der Off-Grid-Ausgang liefert 1.200 W und schaltet laut Jackery in unter 20 Millisekunden um. In diesem Zeitfenster überbrücken Schaltnetzteile den Ausfall aus ihren eigenen Kondensatoren, Router, Kühlgeräte und Heizungspumpe laufen ohne Neustart weiter.
Die 1.200 W setzen dabei eine klare Grenze. Kühlschrank, Gefriertruhe, Router, Beleuchtung und Heizungspumpe zusammen bleiben deutlich darunter und lassen sich problemlos versorgen. Wasserkocher, Herdplatte und Wärmepumpentrockner ziehen dagegen 1.800 bis 2.500 W und fallen aus dem Rahmen. Wer diese Klasse braucht, findet sie beim Pro Max mit 2.500 W. Die Bypass-Leistung von 2.300 W fängt zusätzlich Anlaufströme ab, die beim Einschalten von Kompressoren kurzzeitig ein Vielfaches der Dauerleistung erreichen.
Sicherheit, Gehäuse und Aufstellung
Jackery verbaut ein Aerosol-Löschsystem im Gehäuse und überwacht die Temperatur direkt an den PV- und Netzklemmen mit automatischer Abschaltung bei Überhitzung. Ein integriertes Löschsystem ist in dieser Preisklasse noch die Ausnahme und wird vor allem dort relevant, wo der Speicher im Haus statt im Freien steht.
Die Kühlung ist V-förmig ausgelegt und bleibt mit bis zu 30 dB im Bereich einer ruhigen Bibliothek. Zusammen mit IP65 und einem Betriebsbereich von -20 bis 55 °C ergeben sich viele mögliche Stellplätze, von der unbeheizten Garage bis zum überdachten Balkon. Ein geschützter Platz an der Hauswand bleibt gegenüber einem freien Standort im Garten die bessere Wahl. Wie sich Kälte auf Ladeverhalten und Kapazität auswirkt, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher im Winter, Standortfragen der Ratgeber Speicher draußen aufstellen.
Bei den Maßen gehen die Quellen auseinander. Testberichte nennen 485 × 235 × 282 mm bei 25,5 kg, die Amazon-Produktdetails führen dagegen 4,8 × 30,8 × 15,8 cm auf, was für ein Gerät dieses Gewichts nicht plausibel ist. Für die Planung des Stellplatzes gelten die Testwerte.
Steuerung, Messung und Smart Home
Die App misst den Energiefluss in Echtzeit, prognostiziert den Ertrag des Folgetags und steuert bis zu vier Smart-Steckdosen. Der KI-Modus wertet dynamische Stromtarife aus und legt das Laden in die günstigen Fenster, Jackery nennt über 860 europäische Tarife. Wie sich das rechnet, behandelt der Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif.
Beim Messpunkt setzt Jackery auf fremde Hardware statt auf einen eigenen Adapter: Unterstützt werden Shelly Pro 3EM, Shelly Pro EM-50 und der Everhome EcoTracker, dazu kommt die Anbindung an Home Assistant. Das ist offener als bei Systemen mit proprietärem Zähler und passt zu Aufbauten, in denen ohnehin Shelly-Technik steckt. Ansätze dazu stehen im Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.
Ein praktisches Detail hebt das Gerät ab: Neben WLAN und Bluetooth gibt es einen echten Ethernet-Anschluss. In Kellern und Garagen, wo das WLAN schwächelt, hält das die Verbindung stabil, und die Verbrauchssteuerung bleibt auch dann bedarfsgerecht.
Wirtschaftlichkeit
Bei rund 699 Euro und 2,52 kWh liegt der Einstieg bei etwa 277 Euro je Kilowattstunde, die UVP beträgt 999 Euro. Das ist für ein Gerät mit vier MPPT-Kanälen, 4.000 W Eingang und Notstromfunktion ein guter Wert. Jeder BP2500 kostet rund 499 Euro und drückt den Schnitt auf etwa 198 Euro je Kilowattstunde, die Erweiterung ist also deutlich günstiger als das Grundgerät.
Für die Amortisation zählt der tatsächlich gespeicherte Strom. Wer im Jahresmittel 2 kWh täglich aus dem Speicher zieht, spart bei 35 Cent Arbeitspreis rund 255 Euro im Jahr vor Verlusten. Genau hier greift der Standby-Verbrauch ein: Bei 5 W bleiben nach Abzug rund 240 Euro und damit knapp drei Jahre bis zur Amortisation, bei 35 W schrumpft der Ertrag auf etwa 150 Euro und die Amortisation streckt sich auf mehr als vier Jahre. Der Sparmodus ist deshalb keine Nebensache. Wie sich die Ersparnis übers Jahr verteilt, zeigt der Ratgeber Wie viel spart ein Balkonkraftwerk?
Alternativen im Vergleich
| Modell | Kapazität | Solareingang | AC-Leistung | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Jackery SolarVault 3 Pro | 2,52 kWh, bis 15,12 kWh | 4.000 W, 4 MPPT | 800–1.200 W | ca. 699,00 € |
| Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro | 2,68 kWh | 3.600 W, 4 MPPT | 1.200 W | ca. 999,00 € |
| Zendure SolarFlow 800 Pro 2 | 1,92 kWh | 4 MPPT | 800 W | ca. 639,90 € |
Für wen sich das Gerät lohnt
Der SolarVault 3 Pro passt zu Haushalten mit vier bis acht Modulen, die Wert auf Flexibilität legen. Die doppelte Kopplungsart deckt Neuaufbau und Nachrüstung ab, die 28 A je Kanal geben bei der Modulwahl Spielraum, und der Ethernet-Anschluss macht auch Keller und Garage zu brauchbaren Stellplätzen. Für rund 277 Euro je Kilowattstunde bekommst du damit Ausstattung, die anderswo deutlich mehr kostet.
Wer den Speicher an zwei Modulen betreiben und dabei jede Kilowattstunde optimal ausnutzen will, sollte den Standby-Verbrauch im Blick behalten und den Sparmodus von Anfang an aktivieren. Wer Notstrom über 1.200 W braucht, etwa für Wasserkocher oder Herdplatte, greift zum Pro Max. Wer den Speicher rein einstecken und im vereinfachten Verfahren betreiben will, klärt die anhebbare Einspeiseleistung vorher mit dem Netzbetreiber, wie es der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten und anmelden beschreibt.
Fazit
Der Jackery SolarVault 3 Pro bietet für rund 699 Euro eine Ausstattung, die sonst in höheren Preisklassen steht: vier MPPT mit 4.000 W und 28 A je Kanal, wahlweise DC- oder AC-Kopplung, 1.200 W Notstrom in unter 20 Millisekunden, ein Aerosol-Löschsystem, IP65 und ein Ethernet-Anschluss. Zwei unabhängige Fachmedien bewerten ihn mit Spitzennoten, testberichte.de mit 1,3 und heimwerker-test.de mit fünf von fünf Sternen.
Die Zurückhaltung betrifft die Effizienzwerte. Der Standby-Verbrauch gilt in Tests als Schwachpunkt, und für die Serienversion fehlt bislang eine vollständige Round-Trip-Messung. Beides sind Werte, die über Jahre mitrechnen. Wer den Sparmodus nutzt und die anhebbare Einspeiseleistung vor dem Kauf mit dem Netzbetreiber klärt, bekommt hier eines der vielseitigsten Geräte seiner Preisklasse.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Vier MPPT-Kanäle mit 4.000 W und 28 A je Eingang, damit lassen sich vier Stränge unabhängig regeln und je zwei kräftige Module parallel hängen
- Das Gerät arbeitet wahlweise DC-gekoppelt über die Module oder AC-gekoppelt mit 1.200 W am Hausnetz, das deckt Neuaufbau und Nachrüstung mit einem Gerät ab
- Rund 277 Euro je Kilowattstunde im Einstieg, das liegt unter dem, was vergleichbar ausgestattete Geräte verlangen
- Ethernet-Anschluss neben WLAN und Bluetooth, damit bleibt die Anbindung auch bei schwachem Funk stabil
- Integriertes Aerosol-Löschsystem und Temperaturüberwachung direkt an PV- und Netzklemmen mit automatischer Abschaltung
- IP65 und ein Betriebsbereich von -20 bis 55 °C bei unter 30 dB, das erlaubt auch die unbeheizte Garage
Das spricht dagegen
- Der Standby-Verbrauch fällt in Tests deutlich höher aus als bei sparsamen Geräten der Klasse und kostet über das Jahr spürbar Ersparnis
- Für die Serienversion liegt keine vollständige Round-Trip-Messung vor, ein Vorserien-Gerät kam auf 76 % Gesamtwirkungsgrad
- Die auf 1.200 W anhebbare Einspeiseleistung kann die einfache Anmeldung kosten, weil im vereinfachten Verfahren die höchste wählbare Stufe zählt
- Der Notstromausgang liefert 1.200 W, kräftige Verbraucher wie Wasserkocher oder Herdplatte bleiben damit außen vor
- Amazon nennt in den Produktdetails Abmessungen von 4,8 × 30,8 × 15,8 cm, die für ein 25,5-kg-Gerät nicht plausibel sind
- Ein Erweiterungsakku BP2500 kostet rund 499 Euro, ein Vollausbau auf 15,12 kWh liegt damit bei etwa 2.700 Euro
Häufige Fragen
Wie viel Solarleistung verträgt der Jackery SolarVault 3 Pro?
Über die vier MPPT-Kanäle nimmt das Gerät bis zu 4.000 W Gleichstrom auf, je Kanal 1.000 W. Der Spannungsbereich liegt bei 16 bis 60 V, der Strom je Eingang bei bis zu 28 A. Diese Stromgrenze erlaubt zwei parallel geschaltete Module an einem Kanal, womit sich bis zu acht Module anschließen lassen.
Darf der SolarVault 3 Pro 1.200 Watt einspeisen?
Ab Werk speist das Gerät 800 W ein und bleibt damit im Rahmen für Steckersolargeräte. In der App lassen sich 1.200 W einstellen. Da im vereinfachten Verfahren die höchste wählbare Leistung zählt, werten manche Netzbetreiber solche Geräte trotz 800-W-Einstellung nicht als Steckersolargerät. Vor dem Kauf lohnt die Nachfrage beim eigenen Netzbetreiber.
Kann ich den SolarVault 3 Pro an eine bestehende Anlage hängen?
Ja, das Gerät beherrscht beide Kopplungsarten. Du kannst die Module direkt in die vier MPPT-Eingänge stecken oder es über den AC-Eingang mit 1.200 W hinter einen vorhandenen Wechselrichter setzen. Bei der AC-Variante zählt allerdings die Summe beider Wechselrichterleistungen für die Anmeldung.
Wie lange reichen 2,52 kWh im Haushalt?
Bei einer nächtlichen Grundlast von 150 W trägt eine volle Ladung rechnerisch rund 16 Stunden. Bei 300 W Dauerlast aus Kühlgeräten, Router und Unterhaltungselektronik sind es noch etwa acht Stunden. Ein Wärmepumpentrockner oder ein Backofen zieht in einer Stunde 1 bis 2 kWh und leert den Speicher entsprechend schnell.
Wie hoch ist der Standby-Verbrauch des SolarVault 3 Pro?
Der Standby-Verbrauch gilt in veröffentlichten Tests als der Schwachpunkt des Geräts, an einem Vorserien-Exemplar wurden 35 W gemessen. Zur Einordnung: Sparsame Balkonspeicher liegen bei 4 bis 5 W, was rund 44 kWh im Jahr entspricht. Jackery bietet einen Energiespar- und einen Ultra-Energiesparmodus an. Belastbare Messwerte der Serienversion stehen noch aus.
Wie effizient arbeitet der SolarVault 3 Pro?
Für die Serienversion liegt keine vollständige Round-Trip-Messung vor. Aus Tests bekannt sind ein Ladewirkungsgrad von rund 89 % und eine Entladeeffizienz über die Notstromdose von 95 %. Ein Vorserien-Gerät kam auf 76 % Gesamtwirkungsgrad bei rund 2,1 kWh nutzbarer Kapazität, dieser Wert lässt sich auf die Verkaufsversion nicht übertragen.
Was unterscheidet den SolarVault 3 Pro vom Pro Max?
Kapazität, Solareingang und MPPT-Zahl sind bei beiden identisch. Der Pro Max hebt die Netzeinspeisung von 1.200 auf 2.500 W, die AC-Kopplung ebenfalls auf 2.500 W, den Bypass von 2.300 auf 3.680 W und den Notstrom von 1.200 auf 2.500 W. Zusätzlich lässt er sich parallel bis 12 kW und 45,36 kWh schalten.
Auf wie viel Kapazität lässt sich der SolarVault 3 Pro erweitern?
Jackery nennt bis zu 15,12 kWh über maximal fünf Erweiterungsakkus vom Typ BP2500 mit je 2,52 kWh. Ein BP2500 kostet rund 499 Euro, was etwa 198 Euro je Kilowattstunde entspricht und damit günstiger ist als der Einstieg über das Grundgerät.
Darf der Jackery SolarVault 3 Pro draußen stehen?
Jackery gibt IP65 an, das Gehäuse ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt, der Betriebsbereich reicht von -20 bis 55 °C. Ein geschützter Platz an der Hauswand, ein überdachter Balkon oder ein belüfteter Nebenraum bleibt die bessere Wahl gegenüber einem freien Standort im Garten.
Wie laut ist der SolarVault 3 Pro?
Jackery gibt bis zu 30 dB an und setzt auf eine V-förmige Kühlung. Dieser Wert liegt im Bereich einer ruhigen Bibliothek und macht Aufstellorte in Wohnnähe wie Abstellraum oder Hauswirtschaftsraum möglich.