Technische Daten
| Modellcode | SPDG500-N108R12 |
|---|---|
| Nennleistung (Pmax) | 500 Wp |
| Modulwirkungsgrad | 22,5 % (Datenblatt: 22,55 %) |
| Zelltyp | N-Type monokristallin, TOPCon |
| Zellzahl | 108 Halbzellen |
| Leerlaufspannung (Voc) | 43,87 V |
| Kurzschlussstrom (Isc) | 14,25 A |
| MPP-Spannung (Vmp) | 36,53 V |
| MPP-Strom (Imp) | 13,69 A |
| Temperaturkoeffizient Pmax | -0,30 %/K |
| Temperaturkoeffizient Voc | -0,25 %/K |
| NOCT | 45 ± 2 °C |
| Max. Systemspannung | 1.500 V DC |
| Max. Sicherungsstrom | 30 A |
| Aufbau | Glas-Glas, 2 mm je Seite |
| Maße (Händlerangabe) | 1.961 × 1.134 × 30 mm |
| Maße (Herstellerdatenblatt) | 1.955 × 1.134 × 35 mm |
| Gewicht | rund 26,6 kg |
| Rahmen | schwarz eloxiertes Aluminium, Full Black |
| Schneelast / Windlast | 5.400 Pa / 2.400 Pa |
| Anschluss | MC4-kompatibel, IP68, Kabel je rund 1.100 mm |
| Produktgarantie | 25 Jahre laut Hersteller |
| Leistungsgarantie | 30 Jahre auf mindestens 87,4 % |
| Zertifizierung | IEC 61215, ISO 9001, ISO 14001 |
| Preis | rund 160 € bei Amazon |
Rund 160 Euro, 500 Wp auf 2,22 Quadratmetern und ein Aufbau aus zwei Glasscheiben: Das SunPro 500 Wp bifazial ist eines der Module, die in Balkonkraftwerk-Sets der Zwei-Modul-Klasse stecken, und trägt beim Hersteller den Code SPDG500-N108R12. Grundlage dieser Einordnung sind das SunPro-Datenblatt, die Angaben der Händler-Listungen und die Anforderungen gängiger 800-VA-Wechselrichter.
Was das XL im Namen bedeutet
XL ist eine Bezeichnung des Handels für dieses Format, der Hersteller selbst verwendet sie im Datenblatt nirgends. Gemeint sind 1.961 × 1.134 mm, also rund 2,22 m² Fläche. Das gängige Balkonformat der 430- bis 450-Wp-Module misst dagegen etwa 1,72 m Länge.
Der Unterschied von gut 20 Zentimetern klingt klein und entscheidet doch darüber, ob das Modul an ein Standard-Balkongeländer passt oder oben und unten übersteht. Wer eine feste Fläche zu bespielen hat, misst vor dem Kauf nach. Welche Modulmaße sich am Markt etabliert haben, ordnet der Ratgeber zur Standardgröße von Solarmodulen ein.
TOPCon und die 22,5 Prozent
Das Modul arbeitet mit N-Type-Zellen in TOPCon-Bauweise, verteilt auf 108 Halbzellen. TOPCon setzt eine dünne Oxidschicht zwischen Zelle und Rückkontakt, die Rekombinationsverluste senkt. Daraus folgen zwei Dinge, die sich im Ertrag niederschlagen.
Erstens der Modulwirkungsgrad von 22,5 Prozent, mit dem die 500 Wp auf die genannte Fläche passen. Zweitens der Temperaturkoeffizient von -0,30 Prozent je Kelvin. Jedes Grad über 25 °C Zelltemperatur kostet Leistung, und bei einem Modul, das im Juli senkrecht in der Sonne hängt, sind 55 bis 60 °C keine Ausnahme. Bei 60 °C bedeutet der Koeffizient einen Verlust von rund 10,5 Prozent gegenüber dem Datenblattwert. Ein älteres PERC-Modul mit -0,35 %/K verliert unter denselben Bedingungen gut 12 Prozent. Was hinter N-Type steckt, erklärt der Ratgeber zu N-Type-Solarmodulen.
14,25 Ampere: der Wert, der zum Wechselrichter passen muss
Das interessanteste Detail im Datenblatt ist der Kurzschlussstrom von 14,25 A. Verbreitete 800-VA-Mikrowechselrichter lassen je Eingang 14 A zu, der Hoymiles HiFlow 800 Pro ebenso wie der HMS-800W-2T.
Das Modul liegt damit knapp über der Grenze. Praktisch ist das kein Ausschlusskriterium, weil der Wechselrichter oberhalb seines Limits abregelt und Leistung über 800 VA ohnehin nicht ins Netz geht. Bei zwei Modulen an einem 800-VA-Gerät ist die Anlage von vornherein überbelegt, und genau das ist bei Balkonkraftwerken gewollt, weil es die Randstunden füllt. Wer allerdings die Rückseite stark nutzt und auf hellem Untergrund montiert, sollte wissen, dass die Spitzen dann noch höher liegen.
Die Leerlaufspannung von 43,87 V ist dagegen unkritisch. Sie passt an jeden gängigen Eingang mit 60 oder 65 V Grenze. Zwei Module in Reihe kommen auf 87,74 V und brauchen dann ein Gerät mit 100 V Spannungsfenster.
Glas-Glas: 2 Millimeter je Seite
Beide Seiten bestehen aus 2 mm Glas. Ein Standardmodul hat vorn Glas und hinten eine Kunststofffolie, die über die Jahre Feuchtigkeit aufnimmt, spröde wird und im Extremfall reißt. Glas macht diese Alterung nicht mit.
Der Aufbau erklärt die 5.400 Pa Schneelast, die das Datenblatt nennt. Das sind rechnerisch rund 550 kg je Quadratmeter und damit ein Wert, der auch für flach aufgeständerte Montage im Schneegebiet reicht. Bezahlt wird das mit 26,6 kg Gewicht, gegenüber rund 21 kg bei vergleichbaren Glas-Folie-Modulen. Die Abwägung zwischen beiden Bauweisen behandelt der Ratgeber Glas-Glas oder Glas-Folie.
Die Rückseite und ihr Untergrund
Bifazial heißt, dass die Zellen auch von hinten Licht aufnehmen. Der Händler nennt eine Rückseitenaktivierung von über 25 Prozent und in der Spitze bis zu 575 W Gesamtleistung.
Diese Zahl gilt unter Laborbedingungen mit definierter Rückseiteneinstrahlung. Am Balkon entscheidet der Abstand zur Wand und die Helligkeit dahinter. Ein Modul, das flach am geschlossenen Geländer sitzt, sieht auf der Rückseite fast nichts. Aufgeständert über hellem Kies oder auf einem weißen Flachdach kommt dagegen ein messbarer Anteil dazu. Wie groß der Effekt je nach Untergrund ausfällt, steht im Ratgeber zu bifazialen Modulen und dem Untergrund.
Die 960-Wp-Grenze und was zwei Module bedeuten
Hier liegt der praktisch wichtigste Punkt. Zwei SunPro 500 Wp ergeben 1.000 Wp. Seit Dezember 2025 gilt mit DIN VDE V 0126-95 die erste Produktnorm für komplette Steckersolargeräte, und sie koppelt die zulässige Modulleistung an die Anschlussart: bis 960 Wp am Haushaltsstecker, bis 2.000 Wp mit Energiesteckvorrichtung.
Zwei dieser Module liegen also 40 Wp über der Schuko-Grenze. Wer sie am normalen Stecker betreiben will, kommt nicht hin und braucht den Wieland-Anschluss samt Elektrofachbetrieb. Mit einem einzelnen Modul stellt sich die Frage nicht, und mit zwei kleineren 450-Wp-Modulen bleibt man bei 900 Wp im erlaubten Rahmen. Welche Anschlussart wann greift, klärt der Ratgeber Schuko oder Wieland.
Reihe oder parallel: die Verschaltung zweier Module
Bei zwei Modulen stellt sich die Frage, wie sie an den Wechselrichter kommen, und die Antwort hängt am Gerät. In Reihe addieren sich die Spannungen: zweimal 43,87 V ergeben 87,74 V Leerlaufspannung bei unverändert 14,25 A Strom. Das braucht einen Eingang mit 100 V Spannungsfenster.
An zwei getrennten MPP-Trackern bleibt jedes Modul bei seinen 43,87 V und regelt eigenständig. Das ist der Weg, den Geräte wie der HiFlow 800 Pro mit 65 V Eingangsgrenze vorgeben, und er hat einen handfesten Vorteil: Verschattet ein Baum am Nachmittag nur ein Modul, arbeitet das andere unbeeinträchtigt weiter. In Reihe zieht das schwächere Modul das stärkere mit nach unten. Bei einem Balkon mit Nachmittagsschatten ist die getrennte Verschaltung damit fast immer die bessere Wahl, auch wenn zwei Kabelwege statt einem nötig sind.
Ertrag und Ersparnis in Zahlen
Ein senkrecht am Südbalkon montiertes 500-Wp-Modul liefert in Deutschland überschlägig 300 bis 380 kWh im Jahr, aufgeständert mit 30 Grad Neigung eher 450 bis 500 kWh. Diese Werte folgen aus dem verbreiteten Richtwert von 900 bis 1.000 kWh je installiertem kWp, abzüglich der Verluste durch die steile Montage.
Wie viel davon Geld spart, hängt am Eigenverbrauch. Eingespeister Strom bringt bei einem Balkonkraftwerk in aller Regel nichts ein, selbst verbrauchter Strom spart den vollen Arbeitspreis. Bei 35 Cent je Kilowattstunde und einer realistischen Eigenverbrauchsquote von 60 bis 70 Prozent sind das bei 350 kWh Jahresertrag rund 75 bis 85 Euro im Jahr. Das Modul allein hat sich damit nach etwa zwei Jahren bezahlt gemacht, die komplette Anlage mit Wechselrichter und Halterung nach vier bis sechs. Die vollständige Rechnung mit allen Annahmen steht im Ratgeber Wie viel spart ein Balkonkraftwerk.
Wo die Angaben auseinandergehen
Beim Vergleich der Quellen fallen drei Abweichungen auf, die der Käufer kennen sollte. Das Herstellerdatenblatt nennt 1.955 × 1.134 × 35 mm, die Händler-Listungen 1.960 bis 1.961 × 1.134 × 30 mm. Für die Halterung ist die Rahmenhöhe entscheidend, und 30 gegenüber 35 mm kann bei Klemmen den Unterschied machen.
Zweitens die Zellzahl: Der Modellcode nennt 108, eine Herstellerseite führt 120 halbierte Zellen auf, was zu einem anderen Modul derselben Serie gehören dürfte. Drittens die Leistungsgarantie: 87,4 Prozent über 30 Jahre nach der einen Quelle, 84,8 Prozent nach 25 Jahren nach der anderen. Solche Abweichungen sind bei Modulen dieser Preisklasse verbreitet. Verbindlich ist das Garantiedokument, das der Lieferung beiliegt.
Preis: der Amazon-Aufschlag und woher er kommt
Rund 160 Euro bei Amazon ergeben 0,32 Euro je Watt. Im reinen Modulhandel wird dasselbe Modul deutlich günstiger ausgezeichnet, Angebote um 89 Euro sind dort zu finden.
Der Unterschied ist kein reiner Aufschlag. Ein Modul mit 1,96 m Kantenlänge und 26,6 kg geht als Speditionsware raus, und diese Kosten weisen Modulhändler getrennt aus. Bei einem einzelnen Modul frisst der Versand den Preisvorteil oft komplett auf, bei vier oder acht Modulen kippt die Rechnung deutlich zugunsten des Fachhandels. Wer genau ein Modul braucht, fährt über Amazon mit eingerechnetem Versand bequemer, wer eine ganze Anlage plant, vergleicht Modulpreis plus Fracht.
Für wen sich das Modul lohnt
Passend ist es für Aufständerung im Garten, auf dem Flachdach oder am Terrassendach, wo Platz für 1,96 m Kantenlänge da ist und die Rückseite Abstand zum Untergrund hat. Dort spielt der Glas-Glas-Aufbau seine Haltbarkeit aus und die bifaziale Rückseite bringt echten Zusatzertrag.
Weniger passend ist es für schmale Balkone und für alle, die zwei Module am Schuko-Stecker betreiben wollen, weil 1.000 Wp über der zulässigen Grenze liegen. Für diesen Fall ist ein 450-Wp-Modul die einfachere Wahl, es bleibt mit zwei Stück bei 900 Wp im Rahmen und wiegt je Stück gut vier Kilogramm weniger.
Alternativen im Vergleich
| Kriterium | SunPro 500 Wp bifazial | Typisches 450-Wp-Glas-Glas | Typisches 500-Wp-Glas-Folie |
|---|---|---|---|
| Zelltyp | N-Type TOPCon | N-Type TOPCon | meist PERC oder TOPCon |
| Wirkungsgrad | 22,5 % | rund 22 % | rund 21,5 % |
| Länge | 1,96 m | 1,72 m | 1,96 m |
| Gewicht | 26,6 kg | rund 23 kg | rund 21 kg |
| Zwei Module | 1.000 Wp, Wieland nötig | 900 Wp, Schuko möglich | 1.000 Wp, Wieland nötig |
| Preis je Watt | rund 0,32 € bei Amazon | rund 0,30 € | rund 0,25 € |
Fazit
Technisch ist das SunPro 500 Wp ein solides aktuelles Modul: TOPCon-Zellen mit 22,5 Prozent Wirkungsgrad, ein gutmütiger Temperaturkoeffizient von -0,30 %/K, Glas-Glas mit 5.400 Pa Schneelast und 25 Jahre Produktgarantie. Für eine Aufständerung im Garten oder auf dem Flachdach ist es die richtige Bauform, dort zahlt sich auch die bifaziale Rückseite aus.
Zwei Punkte entscheiden über den Kauf. Zwei dieser Module ergeben 1.000 Wp und sprengen die 960-Wp-Grenze für den Haushaltsstecker, hier sind 450-Wp-Module die unkompliziertere Wahl. Und der Amazon-Preis von rund 160 Euro trägt den Versand mit, für eine größere Anlage lohnt der Vergleich mit dem Modulhandel inklusive Fracht.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- TOPCon-Zellen mit -0,30 %/K Temperaturkoeffizient bleiben im Sommer stabiler als ältere PERC-Module mit typisch -0,35 %/K
- Der Glas-Glas-Aufbau mit 2 mm je Seite trägt 5.400 Pa Schneelast und altert langsamer als eine Rückseitenfolie
- 25 Jahre Produktgarantie sind der lange Wert in dieser Preisklasse, viele Module dieser Größe kommen mit 12 oder 15 Jahren
- Die bifaziale Rückseite bringt auf hellem Untergrund Zusatzertrag ohne mehr Fläche und ohne mehr Montageaufwand
- 22,5 % Modulwirkungsgrad packen die 500 Wp auf 2,22 m², das ist dicht gepackt für diese Preisklasse
- Bei Amazon ist der Speditionsversand im Preis enthalten, im Modulhandel kommt er meist obendrauf
Das spricht dagegen
- 14,25 A Kurzschlussstrom liegen über den 14 A, die verbreitete 800-VA-Wechselrichter je Eingang zulassen, das kostet an Spitzentagen Reserve
- Mit 26,6 kg und 1,96 m Länge ist das Modul für die Montage am Balkon eine Zwei-Personen-Aufgabe
- Zwei dieser Module ergeben 1.000 Wp und überschreiten damit die 960-Wp-Grenze für den Anschluss am Haushaltsstecker
- Die Angaben zu Maßen, Zellzahl und Garantiedauer gehen zwischen Herstellerdatenblatt und Händler-Listungen auseinander
- Bei Amazon kostet das Modul rund 160 Euro, im Solar-Fachhandel liegt derselbe Modultyp deutlich darunter
Häufige Fragen
Was bedeutet die Bezeichnung XL-Solarmodul beim SunPro 500 Wp?
XL ist eine Bezeichnung des Handels für die Baugröße, im Herstellerdatenblatt taucht sie nirgends auf. Gemeint ist das Format mit 1,96 m Länge und 1,13 m Breite, das rund 2,22 m² Fläche belegt. Kleinere Balkonmodule liegen bei etwa 1,72 m Länge und 430 bis 450 Wp. Der Modellcode des Herstellers lautet SPDG500-N108R12.
Passt das SunPro 500 Wp an einen 800-Watt-Wechselrichter?
Elektrisch ja, mit einer Einschränkung. Die Leerlaufspannung von 43,87 V liegt weit unter den üblichen 60 bis 65 V Eingangsgrenze. Der Kurzschlussstrom von 14,25 A liegt aber leicht über den 14 A, die Geräte wie der Hoymiles HiFlow 800 Pro je Eingang zulassen. Der Wechselrichter regelt in diesem Fall ab, verloren geht dabei nur Leistung oberhalb der 800-VA-Grenze.
Wie viel Ertrag bringt die bifaziale Rückseite wirklich?
Das hängt vollständig vom Untergrund und vom Abstand zur Fläche ab. Auf hellem Beton, Kies oder Schnee sind zweistellige Zugewinne möglich, der Händler nennt für die Rückseite eine Aktivierung von über 25 Prozent. An einem geschlossenen Balkongeländer, wo die Rückseite kaum Licht sieht, bleibt fast nichts davon übrig. Ohne Abstand zur Wand ist der bifaziale Aufbau vor allem eine Frage der Haltbarkeit.
Darf ich zwei dieser Module an ein Balkonkraftwerk hängen?
Zwei Module ergeben 1.000 Wp. Seit Dezember 2025 koppelt die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 die zulässige Modulleistung an die Anschlussart: Am Haushaltsstecker sind bis 960 Wp erlaubt, mit Energiesteckvorrichtung bis 2.000 Wp. Zwei SunPro 500 Wp liegen damit knapp über der Schuko-Grenze und verlangen den Wieland-Anschluss.
Was unterscheidet Glas-Glas von einem Modul mit Rückseitenfolie?
Beim Glas-Glas-Modul sitzen die Zellen zwischen zwei Glasscheiben von hier je 2 mm Dicke. Die Folie eines Standardmoduls nimmt über die Jahre Feuchtigkeit auf und wird spröde, Glas altert nicht in dieser Weise. Der Preis dafür ist Gewicht: 26,6 kg gegenüber rund 21 kg bei vergleichbaren Glas-Folie-Modulen.
Wie viel Strom liefert das Modul im Jahr?
Als Faustwert liefert ein gut ausgerichtetes Modul in Deutschland etwa 900 bis 1.000 kWh je installiertem kWp und Jahr. Für 500 Wp sind das rund 450 bis 500 kWh, an einem senkrechten Balkongeländer eher 300 bis 380 kWh. Ausrichtung, Neigung und Verschattung verschieben das Ergebnis stärker als jeder Datenblattwert.
Wie schwer ist die Montage am Balkon?
Mit 26,6 kg Gewicht und knapp zwei Metern Länge braucht das Modul zwei Personen und eine Halterung, die für diese Last ausgelegt ist. Die Windlast von 2.400 Pa bezieht sich auf das Modul selbst, die Befestigung am Geländer ist der eigentliche Schwachpunkt. Bei Mietwohnungen kommt die Zustimmung des Vermieters für die Art der Befestigung hinzu.
Was bedeutet der Temperaturkoeffizient von -0,30 Prozent je Kelvin?
Je Grad Zelltemperatur über 25 °C sinkt die Leistung um 0,30 Prozent. An einem heißen Julitag mit 60 °C Zelltemperatur sind das 35 Kelvin über Standard und damit rund 10,5 Prozent weniger Leistung. Ältere PERC-Module verlieren mit typisch -0,35 %/K spürbar mehr, das ist einer der handfesten Vorteile der TOPCon-Zellen.
Warum kostet das Modul bei Amazon mehr als im Solarhandel?
Ein Solarmodul dieser Größe ist Speditionsware. Reine Modulhändler weisen niedrigere Modulpreise aus und rechnen den Versand getrennt ab, was bei einem einzelnen Modul schnell dreistellig wird. Bei den Amazon-Listungen ist der Versand eingerechnet. Der Vergleich lohnt vor allem, wenn du mehrere Module gleichzeitig kaufst.
Wie lange hält das Modul und was garantiert der Hersteller?
SunPro Power nennt 25 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre Leistungsgarantie auf mindestens 87,4 Prozent der Nennleistung. Eine Händler-Listung nennt abweichend 84,8 Prozent nach 25 Jahren. Solche Abweichungen sind in dieser Klasse häufig, im Zweifel gilt das Garantiedokument, das dem Modul beiliegt.