Technische Daten
| Modellbezeichnung | E3000 v2 (Explorer 3000 v2) |
|---|---|
| Kapazität | 3.072 Wh (64 Ah bei 48 V) |
| Zellchemie | LiFePO4 |
| Bauweise | CTB (Cell-to-Body) |
| Lebensdauer | 4.000 Zyklen bis 70 % Restkapazität |
| AC-Ausgänge | 3 × Schuko, 230 V / 50 Hz |
| AC-Dauerleistung | 3.600 W |
| AC-Spitzenleistung | 7.200 W |
| USB-C | 2 ×, je max. 100 W |
| USB-A | 2 ×, je max. 18 W |
| Kfz-Anschluss | 12 V, max. 10 A |
| Ausgänge gesamt | 8 |
| Ladezeit Netz | rund 1,8 h auf 100 % |
| Ladezeit Netz + Solar | 1,4 h laut Jackery, 1,7 h laut Amazon-Listung |
| Solar-/DC-Eingang | 2 × DC 8 mm, 11–60 V, zusammen max. 1.000 W |
| Solar-Ladezeit | rund 3,5 h mit 1.000 W |
| Kfz-Ladung | über 12-V-Bordnetz während der Fahrt |
| USV-Umschaltzeit | höchstens 0,02 s |
| Ladetemperatur | bis 45 °C |
| Geräusch | 27 dB im Leise-Modus laut Jackery, 30 dB in der Amazon-Listung |
| Schutzkonzept | ChargeShield 2.0 mit Batteriemanagement und Überspannungsschutz |
| Steuerung | App über WLAN und Bluetooth, Autarkie-Modus, zeitgesteuertes Laden, Batteriepflege 85/15 % |
| Maße | 41,6 × 32,5 × 30,5 cm |
| Gewicht | 27 kg |
| Garantie | 3 Jahre, mit Registrierung 5 Jahre |
| Preis | rund 1.699 € bei Amazon, 2.499 € im Jackery-Shop |
Drei Kilowattstunden im Akku, 3.600 Watt an der Steckdose und in 1,8 Stunden wieder voll: Die Explorer 3000 v2 ist das größte Modell der zweiten Explorer-Generation und deckt den Bereich ab, in dem eine Powerstation vom Campingzubehör zur Notstromversorgung für die Wohnung wird. Grundlage dieser Einordnung sind die Jackery-Produktangaben für Deutschland und Europa, die Händler-Listung und der Vergleich mit den kleineren Modellen derselben Reihe.
Wo das Gerät in der Reihe steht
Jackery führt die zweite Explorer-Generation in drei Größen: Explorer 1000 v2 mit 1.070 Wh und 1.500 W, Explorer 2000 v2 mit 2.042 Wh und 2.200 W, Explorer 3000 v2 mit 3.072 Wh und 3.600 W. Alle drei nutzen LiFePO4-Zellen, die CTB-Bauweise und dieselbe App.
Der Sprung an die Spitze verändert den Einsatzzweck. Die Explorer 1000 v2 ist ein Reisegerät, die Explorer 2000 v2 deckt einen Wochenendbedarf, und die 3000 v2 hält einen Haushalt in Teilen über mehrere Tage. Damit verschiebt sich auch der Standort: Sie bleibt im Regelfall dort stehen, wo sie gebraucht wird.
3.600 Watt: was tatsächlich daran läuft
Die Dauerleistung ist der eigentliche Kaufgrund. 3.600 W entsprechen dem, was ein normaler Haushaltsstromkreis mit 16 Ampere hergibt. Wasserkocher, Herdplatte, Mikrowelle, Tauchpumpe, Kreissäge und mobile Klimageräte laufen damit ohne Rücksicht auf ein Leistungsbudget.
Die 7.200 W Spitzenleistung fangen Anlaufströme ab. Kompressoren in Kühlgeräten und Klimaanlagen sowie Elektromotoren ziehen beim Start ein Vielfaches ihrer Nennleistung. Genau daran scheitern Powerstations der 2.000-Watt-Klasse, obwohl das Typenschild des Verbrauchers deutlich darunter liegt. Welche Leistungsaufnahme ein Klimagerät hat, ordnet der Ratgeber Balkonkraftwerk und Klimaanlage ein.
Die Grenze setzt dann die Kapazität. Aus 3.072 Wh bleiben nach Verlusten im Wechselrichter rund 2,8 nutzbare Kilowattstunden. Ein 2.000-Watt-Heizlüfter läuft daraus rechnerisch etwa 1,4 Stunden, ein sparsamer Kühlschrank mit einer Kilowattstunde Tagesverbrauch knapp zweieinhalb Tage, ein Router mit 10 Watt gut elf Tage.
Die Ladeseite: 1,8 Stunden und 1.000 Watt Solar
Am Hausnetz meldet Jackery eine volle Ladung in 1,8 Stunden. Rechnerisch entspricht das einer Ladeleistung um 1.700 bis 1.900 Watt, einen exakten Zahlenwert für die AC-Eingangsleistung weist die deutsche Listung nicht aus. Praktisch heißt es: Eine Ladepause auf der Fahrt oder eine Nacht am Ferienhausanschluss genügt, um wieder bei hundert Prozent zu stehen.
Auf der Gleichstromseite nimmt das Gerät bis zu 1.000 Watt über zwei DC-8-mm-Anschlüsse auf, der zulässige Spannungsbereich liegt bei 11 bis 60 Volt. Damit ist eine volle Solarladung in etwa 3,5 Stunden möglich, also an einem halben guten Sonnentag. Jackery rechnet dafür mit sechs Modulen der SolarSaga-200-Reihe, die Amazon-Listung nennt vier Module à 200 Watt und rund vier Stunden.
Der Spannungsbereich ist dabei die eigentliche Einschränkung. Feste Solarmodule vom Dach kommen auf Leerlaufspannungen von 40 bis 50 Volt je Modul, in Reihe geschaltet reißen sie die 60-Volt-Grenze sofort. Wer die Powerstation über Solar laden will, bleibt bei Faltmodulen wie der SolarSaga 200 oder achtet auf Parallelverschaltung. Wie viel ein Modul im Jahresverlauf liefert, zeigt der Ratgeber Photovoltaik-Ertrag pro kWp.
USV in 0,02 Sekunden und ihre Grenze
Die Powerstation arbeitet als unterbrechungsfreie Stromversorgung: Hängt sie am Netz und fällt der Strom aus, schaltet sie in höchstens 0,02 Sekunden auf Akkubetrieb um. Angeschlossene Geräte merken davon nichts, Router, Kühlschrank und Heizungssteuerung laufen durch.
Die Grenze liegt in der Verkabelung. Versorgt werden ausschließlich die Geräte, die an den drei Schuko-Steckdosen der Powerstation hängen. Eine Einspeisung in die Hausinstallation über einen Netzumschalter sieht Jackery nicht vor. Wer eine ganze Wohnung absichern will, braucht ein fest installiertes System mit Notstromfunktion, wie es etwa der Zendure SolarFlow 4000 Mix AC+ bietet.
CTB-Bauweise und die 27-Kilogramm-Realität
Jackery baut die v2-Reihe in Cell-to-Body-Technik: Die Zellen werden ohne zwischengeschaltete Modulgehäuse direkt in die Gehäusestruktur gesetzt. Das spart Bauraum und Gewicht, und im Klassenvergleich zahlt es sich aus. Der Hersteller gibt 47 Prozent weniger Volumen und 43 Prozent weniger Gewicht gegenüber dem Klassendurchschnitt an.
Trotzdem stehen am Ende 27 Kilogramm auf der Waage, verteilt auf ein Gehäuse von 41,6 × 32,5 × 30,5 Zentimetern. Das ist eine Zwei-Personen-Last oder eine kurze Strecke für eine Person mit gutem Rücken. Als Wohnmobil-Einbau, Standgerät im Hauswirtschaftsraum oder Baustellenversorgung ist das unproblematisch, für den Fußweg zum Zeltplatz ist die Explorer 1000 v2 das passendere Gerät.
Beim Geräusch nennt Jackery 27 Dezibel im Leise-Modus, die Amazon-Listung 30 Dezibel. Beide Werte gelten für den gedrosselten Lademodus, unter voller Ladeleistung arbeiten die Lüfter hörbar. Auch bei den Gehäusemaßen und der Hybrid-Ladezeit weichen die Quellen voneinander ab, hier gilt jeweils die Herstellerangabe.
Was die App leistet
Drei Funktionen sind mehr als Beiwerk. Der Autarkie-Modus bevorzugt Solarstrom und zieht erst dann aus dem Netz, wenn die Sonne nicht reicht. Das zeitgesteuerte Laden legt die Netzladung in Niedrigtarifzeiten, was bei einem dynamischen Stromtarif direkt Geld spart. Wie sich das rechnet, behandelt der Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif.
Die Batteriepflege stoppt das Laden bei 85 Prozent und die Entladung bei 15 Prozent. Das kostet nutzbare Kapazität und verlängert die Lebensdauer, weil LiFePO4-Zellen an beiden Enden des Ladebereichs am stärksten altern. Für ein Gerät, das die meiste Zeit voll geladen im Regal steht, ist diese Einstellung der Normalfall. Dazu kommt ein Standby-Modus, der die Ladung laut Jackery über ein Jahr bei 95 Prozent hält.
Der Preis und die 800-Euro-Frage
Bei Amazon verkauft Jackery Germany die Explorer 3000 v2 für rund 1.699 Euro, der eigene Shop listet dasselbe Gerät für 2.499 Euro. Das sind rund 800 Euro Unterschied für identische Ware, und der Lieferumfang ist in beiden Fällen die Powerstation allein.
Je Wattstunde ergibt sich daraus ein sehr unterschiedliches Bild: 0,55 Euro zum Amazon-Preis, 0,81 Euro zum Herstellerpreis. Zum Vergleich liegt die Explorer 2000 v2 bei rund 0,49 Euro je Wattstunde, die Anker SOLIX C2000 Gen 2 bei etwa 0,50 Euro. Zum Amazon-Preis ist die 3000 v2 damit konkurrenzfähig, zum Herstellerpreis deutlich zu teuer. Solche Unterschiede ändern sich laufend, der Preisvergleich vor dem Kauf ist bei dieser Marke Pflicht.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Kapazität | Dauerleistung | Solareingang | Gewicht | Preis je Wh | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jackery Explorer 3000 v2 | 3.072 Wh | 3.600 W | 1.000 W | 27 kg | ca. 0,55 € | ca. 1.699 € | 4,0 |
| Jackery Explorer 2000 v2 | 2.042 Wh | 2.200 W | 400 W | 17,5 kg | ca. 0,49 € | ca. 999 € | 4,2 |
| Anker SOLIX C2000 Gen 2 | 2.048 Wh | 2.400 W | 800 W | 18,9 kg | ca. 0,50 € | ca. 1.018 € | 4,5 |
| Jackery Explorer 1000 v2 | 1.070 Wh | 1.500 W | 400 W | 10,8 kg | ca. 0,54 € | ca. 579 € | 4,2 |
Der nächste Verwandte ist die eigene Explorer 2000 v2: rund 1.000 Wattstunden weniger, 1.400 Watt weniger Dauerleistung, dafür knapp zehn Kilogramm leichter und 700 Euro günstiger. Wer keine Verbraucher über 2.200 Watt betreibt, fährt mit ihr besser. Die Anker SOLIX C2000 Gen 2 liegt kapazitätsseitig auf demselben Niveau wie die 2000 v2, nimmt 800 Watt Solar auf und bleibt bei der Dauerleistung aber bei 2.400 Watt.
Für die Frage, wie groß ein Speicher überhaupt sein sollte, hilft der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß, für den Fall eines vollen Speichers der Ratgeber Speicher voll, was tun.
Für wen sich das Gerät lohnt
Passend ist die Explorer 3000 v2 für Haushalte, die Netzausfälle überbrücken wollen, für Wohnmobil und Ferienhaus mit Kochstelle, für Handwerksbetriebe mit netzfernen Einsätzen und für alle, die Verbraucher über 2.200 Watt betreiben. Die 3.600 Watt Dauerleistung sind der Grund, aus dem sich der Aufpreis zur kleineren Schwester rechtfertigen lässt.
Weniger passend ist sie in zwei Fällen. Wer die Powerstation regelmäßig tragen will, stößt bei 27 Kilogramm an eine praktische Grenze. Und wer nie mehr als 2.000 Watt gleichzeitig zieht, zahlt für eine Leistungsreserve, die im Alltag nie abgerufen wird.
Fazit
Die Explorer 3000 v2 ist die konsequente Spitze der v2-Reihe: 3.072 Wattstunden, 3.600 Watt Dauerleistung, volle Ladung in 1,8 Stunden, 1.000 Watt Solareingang und eine USV, die in 0,02 Sekunden umschaltet. Zum Amazon-Preis von rund 1.699 Euro liegt sie bei etwa 0,55 Euro je Wattstunde und damit im gesunden Bereich für ein Gerät dieser Leistungsklasse.
Zwei Punkte gehören eingerechnet. Die 27 Kilogramm machen aus dem tragbaren Gerät in der Praxis ein Standgerät, und die drei Schuko-Steckdosen sind für 3.600 Watt knapp bemessen. Wer die hohe Dauerleistung nicht braucht, bekommt mit der Explorer 2000 v2 für 700 Euro weniger die günstigere Kilowattstunde und ein Gerät, das sich noch allein tragen lässt.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 3.600 W Dauerleistung nehmen Herdplatte, Kreissäge, Tauchpumpe und Klimagerät an, an denen die 2.000-Watt-Klasse scheitert
- 3.072 Wh sind genug, um einen sparsamen Kühlschrank über ein langes Wochenende zu tragen
- Volle Ladung in 1,8 Stunden macht kurze Netzstopps auf einer Reise oder in einer Ladepause vollständig nutzbar
- 1.000 W Solareingang über zwei getrennte Anschlüsse: die Powerstation lädt an einem halben Sonnentag komplett voll
- Mit 27 kg für drei Kilowattstunden gehört sie zu den leichtesten ihrer Klasse, die CTB-Bauweise spart echtes Volumen
- Rund 1.699 Euro bei Amazon entsprechen etwa 0,55 Euro je Wattstunde, im Jackery-Shop kostet dasselbe Gerät rund 800 Euro mehr
- Die USV-Umschaltung in höchstens 0,02 Sekunden überbrückt Netzausfälle für angeschlossene Geräte unbemerkt
Das spricht dagegen
- 27 kg sind eine Zwei-Personen-Last: als tragbares Gerät ist die Powerstation praktisch ein Standgerät mit Umzugsmöglichkeit
- Drei Schuko-Steckdosen sind für 3.600 W Dauerleistung knapp bemessen, eine Mehrfachsteckdose gehört faktisch dazu
- Nur zwei USB-C-Anschlüsse, beide mit 100 W. Wettbewerber in dieser Preisklasse bieten 140 W je Anschluss
- Ein Erweiterungsakku ist für die Explorer-Reihe nicht vorgesehen, die 3.072 Wh sind die Obergrenze
- Hersteller- und Händlerangaben widersprechen sich bei Hybrid-Ladezeit, Geräuschpegel und Gehäusemaßen
- Der Preisunterschied zwischen Amazon und dem Jackery-Shop liegt bei rund 800 Euro für dasselbe Gerät, ein Preisvergleich ist hier Pflicht
Häufige Fragen
Wie viel Kapazität hat die Jackery Explorer 3000 v2?
Der Akku fasst 3.072 Wattstunden, das entspricht 64 Amperestunden bei 48 Volt Systemspannung. Verbaut sind LiFePO4-Zellen, die laut Jackery 4.000 Ladezyklen bis auf 70 Prozent Restkapazität durchhalten. Bei einer vollen Ladung pro Woche entspricht das einer rechnerischen Nutzungsdauer von deutlich über zehn Jahren.
Was kann ich mit 3.600 Watt Dauerleistung betreiben?
Alles, was an einer normalen Haushaltssteckdose läuft. 3.600 W decken Wasserkocher, Herdplatte, Mikrowelle, Tauchpumpe, Kreissäge und mobile Klimageräte ab. Die Spitzenleistung von 7.200 W fängt die Anlaufströme von Motoren und Kompressoren auf, an denen Geräte mit 2.000 W scheitern. Die Laufzeit begrenzt dann die Kapazität: Ein 2.000-Watt-Heizlüfter läuft rechnerisch rund 1,4 Stunden.
Wie lange hält die Explorer 3000 v2 einen Kühlschrank am Laufen?
Ein sparsamer Kühlschrank mit rund einer Kilowattstunde Tagesverbrauch kommt mit den nutzbaren rund 2,8 Kilowattstunden knapp zweieinhalb Tage aus. Jackery selbst nennt über 30 Stunden, diese Angabe geht von einem größeren Gerät aus. Wie lange es im Einzelfall reicht, hängt am Verbrauch auf dem Typenschild und daran, wie oft die Tür geöffnet wird.
Wie schnell lädt die Explorer 3000 v2?
Am Hausnetz braucht sie laut Jackery rund 1,8 Stunden für eine volle Ladung. Rechnerisch entspricht das einer Ladeleistung um 1.700 bis 1.900 Watt, einen exakten Zahlenwert für die AC-Eingangsleistung weist die deutsche Listung nicht aus. Über Solar mit 1.000 Watt dauert es etwa 3,5 Stunden, kombiniert aus Netz und Solar nennt Jackery 1,4 Stunden, die Amazon-Listung 1,7 Stunden.
Wie viel Solarleistung nimmt die Explorer 3000 v2 auf?
Bis zu 1.000 Watt über zwei DC-Anschlüsse im 8-mm-Format, der zulässige Spannungsbereich liegt bei 11 bis 60 Volt. Jackery rechnet dafür mit sechs Modulen der SolarSaga-200-Reihe, die Amazon-Listung nennt vier Module à 200 Watt und rund vier Stunden Ladezeit. Feste Solarmodule mit höherer Leerlaufspannung passen nicht direkt, sie überschreiten die 60-Volt-Grenze schnell.
Kann die Explorer 3000 v2 mein Haus mit Strom versorgen?
Sie versorgt einzelne Geräte, die an ihren Steckdosen hängen, und schaltet dabei in höchstens 0,02 Sekunden auf Akkubetrieb um. Eine Einspeisung in die Hausinstallation über einen Netzumschalter sieht das Gerät nicht vor. Wer eine ganze Wohnung absichern will, braucht ein fest installiertes System mit Notstromfunktion. Für Kühlschrank, Router, Heizungssteuerung und Notbeleuchtung reicht die Powerstation.
Lässt sich die Kapazität mit einem Zusatzakku erweitern?
Nein. Für die Explorer-Reihe sieht Jackery keine Erweiterungsakkus vor, die 3.072 Wattstunden sind die Obergrenze des Geräts. Wer mehr Kapazität braucht, stellt eine zweite Powerstation daneben und verteilt die Verbraucher, oder wechselt zu einem stationären Speichersystem.
Wie schwer ist die Explorer 3000 v2 wirklich?
Sie wiegt 27 Kilogramm. Jackery bewirbt die CTB-Bauweise damit, dass sie 47 Prozent kleiner und 43 Prozent leichter sei als der Klassendurchschnitt, und im Vergleich zu anderen Drei-Kilowattstunden-Geräten stimmt das. Tragen lässt sie sich damit trotzdem nur über kurze Strecken und besser zu zweit. Für den Wohnmobil-Einbau oder als Standgerät im Hauswirtschaftsraum ist das unkritisch, für die Wanderung zum Zeltplatz nicht.
Was unterscheidet die Explorer 3000 v2 von der Explorer 2000 v2?
Kapazität und Dauerleistung. Die 2000 v2 fasst 2.042 Wattstunden und gibt 2.200 Watt ab, die 3000 v2 kommt auf 3.072 Wattstunden und 3.600 Watt. Die größere hat drei statt zwei Schuko-Steckdosen und zwei USB-C-Anschlüsse mit je 100 Watt statt eines mit 100 und eines mit 30 Watt. Beim Gewicht liegen 17,5 gegen 27 Kilogramm. Je Wattstunde ist die 2000 v2 mit rund 0,49 Euro günstiger.
Warum kostet die Explorer 3000 v2 bei Amazon so viel weniger als im Jackery-Shop?
Der Jackery-Shop listet die Powerstation zum Herstellerpreis von 2.499 Euro, bei Amazon verkauft Jackery Germany dasselbe Gerät für rund 1.699 Euro. Solche Unterschiede zwischen Direktvertrieb und Marktplatz sind bei dieser Marke verbreitet und ändern sich laufend. Vor dem Kauf lohnt der Vergleich beider Wege, der Lieferumfang ist identisch.