Energiezähler für Marstek-Speicher · Marstek

Marstek CT002 (Smart Meter für Nulleinspeisung)

  • Drei Stromwandler mit je 100 A erfassen den kompletten Drehstromanschluss
  • Strom und Spannung auf ±1 Prozent, Messfehler laut Marstek höchstens 10 W
  • Speicher regeln laut Marstek in unter 10 Sekunden nach
  • Datenaustausch mit dem Speicher im eigenen Heimnetz
  • Rund 75 Euro und damit günstiger als ein Shelly Pro 3EM

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 16. September 2026

Marstek CT002

Technische Daten

Modell CT002, Hardware TPM-100CTW (1. Generation) bzw. TPM2-100CT (2. Generation)
Messkanäle 3, je ein Stromwandler pro Außenleiter
Strommessbereich bis 100 A je Phase
Stromwandler Klappwandler; 2. Generation als Kabelbaum mit RJ45-Stecker
Messgenauigkeit ±1 % für Spannung und für Strom im Bereich 5 bis 100 A
Messfehler laut Marstek höchstens 10 W
Regelzeit mit Speicher unter 10 Sekunden laut Marstek
Versorgung aus dem Verteiler, 100 bis 260 V AC (2. Generation bis 265 V), 50/60 Hz
Eigenverbrauch unter 2 W
Montage Hutschiene im Verteiler, nur trockene Innenräume
Schutzart IP20
Betriebstemperatur −20 bis +40 °C (1. Gen.), 0 bis +40 °C (2. Gen.)
Kommunikation 1. Generation WLAN 2,4 GHz, Bluetooth 5.2, integrierte Antenne
Kommunikation 2. Generation WLAN 2,4 GHz, Bluetooth 5.4, Ethernet, RS-485, externe Antenne
Datenweg zum Speicher im selben Heimnetz
Datenspeicher mindestens 60 Tage in Minutenauflösung (2. Gen.)
Einphasiger Betrieb möglich, nur Klemmen von Phase A belegen
Maße 65,4 × 26,5 × 83 mm (1. Gen.), 36 × 90 × 67,4 mm (2. Gen.)
Gewicht rund 200 g (1. Gen.), rund 94 g (2. Gen.)
Kompatibel mit Marstek-Serien Venus, Jupiter und Saturn (B2500) laut Hersteller
Installation nur durch Elektrofachkraft laut Anleitung
Garantie 10 Jahre laut Produktseite, 5 Jahre laut Anleitung der 2. Generation

Rund 75 Euro für ein Gerät, das selbst keine Wattstunde speichert und trotzdem darüber entscheidet, wie viel ein Marstek-Speicher im Haushalt nutzt: Der Marstek CT002 ist der hauseigene Zähler für die Nulleinspeisung mit Venus, Jupiter und B2500. Grundlage dieser Einordnung sind die Anleitungen beider Hardware-Generationen, das Datenblatt, die Marstek-Produkt- und FAQ-Seiten, die Amazon-Listungen sowie Fachbeiträge und dokumentierte Nutzerberichte.

Was der CT002 im System macht

Ein Speicher ohne Zähler weiß nicht, wie viel Strom das Haus gerade braucht. Er gibt ab, was ihm vorgegeben wurde, und alles darüber fließt unvergütet ins Netz. Bei Marstek geht es noch weiter: Laut heise steht der Automatikbetrieb eines Venus E 3.0 ohne Smart Meter schlicht nicht zur Verfügung.

Der CT002 schließt diese Lücke. Drei Stromwandler liegen um die Außenleiter im Verteiler, der Zähler misst Bezug und Einspeisung und meldet die Werte an den Speicher. Dieser regelt seine Abgabe so, dass der Stromzähler möglichst null zeigt. Das Prinzip erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung, welche Zähler zu welchem System passen, steht im Überblick Balkonkraftwerk-Speicher mit Smart Meter.

Was das wert ist: Gibt ein Speicher nachts pauschal 250 W ab, während das Haus 150 W braucht, wandern 100 W ins Netz. Über zehn Stunden ist das 1 kWh am Tag, bei 37 Cent Arbeitspreis und einem Jahr Betrieb rund 135 Euro, die als geschenkter Strom enden. Stellst du den festen Wert zu niedrig ein, kaufst du stattdessen Netzstrom zu.

Zwei Generationen unter einem Namen

Marstek verkauft den CT002 in zwei Hardware-Versionen, und fast alle Widersprüche im Netz gehen darauf zurück.

Merkmal1. Generation (TPM-100CTW)2. Generation (TPM2-100CT)
Antenneintegriertexterne Stabantenne
SchnittstellenWLAN, Bluetooth 5.2WLAN, Bluetooth 5.4, Ethernet, RS-485
Stromwandlerdrei EinzelwandlerKabelbaum mit RJ45-Stecker
ÜberspannungskategorieCAT IICAT III
Betriebstemperatur−20 bis +40 °C0 bis +40 °C
Maße, Gewicht65,4 × 26,5 × 83 mm, 200 g36 × 90 × 67,4 mm, 94 g
Garantie laut Anleitung10 Jahre5 Jahre

Die zweite Generation ist die bessere Wahl, vor allem wegen der LAN-Buchse. Das Problem: Die Händlerlistungen trennen die Versionen nicht sauber. Die bei Amazon verlinkte Listung zeigt im Hauptbild ein Typenschild der zweiten Generation, führt in den Datenfeldern aber Maße und Funkdaten der ersten. Welche Version im Paket liegt, lässt sich vorab nicht sicher sagen. Die Produktseite von Marstek beschreibt weiterhin nur WLAN und Bluetooth.

Messtechnik: 100 A, ±1 Prozent und die 5-A-Schwelle

Der CT002 misst über drei Stromwandler mit je 100 A. Das reicht für jeden üblichen Hausanschluss. Die Genauigkeit gibt Marstek mit ±1 Prozent an, allerdings für den Strombereich von 5 bis 100 A. Rechnerisch sind 5 A bei 230 V rund 1,15 kW je Phase.

Die nächtliche Grundlast eines Haushalts liegt meist weit darunter, verteilt auf drei Phasen oft bei 50 bis 100 W je Phase. Für diesen Bereich nennt das Datenblatt keine Genauigkeit. An anderer Stelle schreibt Marstek von einem Messfehler von höchstens 10 W, was für die Praxis die aussagekräftigere Zahl ist. Zum Vergleich: Der Zendure Smart Meter 3CT nennt ebenfalls ±1 Prozent, misst mit 120-A-Wandlern und gibt keine Untergrenze an.

Der Eigenverbrauch liegt unter 2 W. Übers Jahr sind das weniger als 18 kWh, also gut sechs Euro.

Wie schnell die Regelung arbeitet

Marstek nennt für die Kette aus Messen, Übertragen und Nachregeln weniger als zehn Sekunden. Für die Grundlast, die sich über Stunden kaum ändert, genügt das. Kurze Spitzen wie beim Wasserkocher laufen in diesen Sekunden über den Netzbezug, und beim Abschalten fließt kurz etwas ins Netz.

Nutzerberichte zeigen zwei Eigenheiten. Ein B2500-D regelt im Automatikmodus bis 800 W binnen weniger Sekunden, geht aber nicht unter eine Mindestabgabe von rund 80 W. Bei den AC-gekoppelten Venus-Speichern wie dem Venus E 3.0 heißen die Betriebsarten „Self-consumption“ und „AI mode“, beide nutzen den Zähler als Führungsgröße. Zendure gibt für den 3CT unter drei Sekunden an, Marstek liegt damit am langsameren Ende.

Einrichtung Schritt für Schritt

Die Anleitungen beider Generationen verlangen eine Elektrofachkraft. Einzelne Amazon-Listungen werben mit „Plug & Play, keine Fachkenntnisse nötig“, das widerspricht allen Herstellerdokumenten. Der Ablauf laut Anleitung:

  1. Anlage spannungsfrei schalten, Zähler auf die Hutschiene setzen.
  2. Neutralleiter und die drei Außenleiter über Leitungsschutzschalter an die Spannungsklemmen anschließen.
  3. Stromwandler zuerst am Zähler anstecken, dann um die Leiter legen; der Pfeil zeigt zu den Verbrauchern.
  4. Bei einphasigem Anschluss nur die Klemmen von Phase A belegen.
  5. In der Marstek-App den Zähler per Bluetooth koppeln und ins 2,4-GHz-WLAN bringen.
  6. Im Speicher den CT002 auswählen, den Automatikmodus setzen und die Auto Diagnosis starten, die 10 bis 30 Sekunden dauert.

Nach jedem Zählerwechsel muss die Diagnose erneut laufen. Häufiges Umkonfigurieren rät Marstek ab.

WLAN im Zählerschrank

Der Verteiler ist oft ein Metallkasten im Keller, und genau dort sitzt der CT002. Marstek empfiehlt höchstens 5 m Abstand zum Router ohne Wand dazwischen und ein Signal besser als −60 dBm. Unter −70 dBm nennt der Hersteller die Verbindung sehr instabil. Die erste Generation funkt nur im 2,4-GHz-Band.

Nutzer berichten von Verbindungsabbrüchen, die sich mit festen IP-Adressen im Router oder einem Repeater nahe dem Verteiler beheben ließen. Die zweite Generation löst das Problem grundsätzlich: Ein Netzwerkkabel zur LAN-Buchse macht den Zähler unabhängig vom Funkempfang.

Lokal oder Cloud

Marstek schreibt, dass Speicher und Zähler im selben Heimnetz zusammenarbeiten. Ein ausdrückliches Versprechen, dass die Regelung ohne Internet läuft, gibt der Hersteller nicht. Dokumentierte Nutzerberichte zeigen aber, dass die Nulleinspeisung bei Internetausfall weiterläuft; Community-Projekte beschreiben das Protokoll als UDP-Verkehr im lokalen Netz.

Für Home-Assistant-Nutzer führt der Weg über den Speicher. Die offene Schnittstelle der Venus-Serie stellt die Zählerwerte je Phase und in Summe bereit. Einen Haken gibt es: Nutzer eines Venus E 2.0 berichten, dass der CT002 die Verbindung verliert, sobald die lokale Schnittstelle aktiv ist. Wie du eine Nulleinspeisung komplett selbst steuerst, erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.

Mehrere Speicher an einem Zähler

Wer zwei Speicher betreibt, stößt auf die Firmware-Frage. Eine Marstek-FAQ vom April 2025 erlaubte nur einen Speicher je Phase. Nach einer im Forum zitierten Support-Antwort lassen sich ab Venus-Firmware 151 mehrere Venus an einer Phase im Automatikmodus betreiben, ohne dass sie sich gegenseitig laden. Eine offizielle Höchstzahl für den CT002 nennt Marstek nicht. Für den CT003 bewirbt der Hersteller die Steuerung mehrerer Geräte ausdrücklich.

CT002, CT003 oder Shelly

Marstek-Speicher akzeptieren mehrere Zähler, und die Wahl hängt vor allem an der Installation.

Der CT003 ist Marsteks P1-Meter. Er liest den digitalen Stromzähler über die P1- oder die optische Schnittstelle aus, wird per USB-C versorgt und kommt ohne Elektriker aus. Voraussetzung ist ein Zähler mit freigeschalteter Schnittstelle, wofür der Netzbetreiber oft eine PIN vergibt. Für Mietwohnungen ist das der einfachere Weg.

Der Shelly Pro 3EM misst wie der CT002 mit Stromwandlern im Verteiler, kostet rund 100 Euro und wird von Marstek offiziell unterstützt, ebenso Shelly EM Gen3 und Shelly Pro EM-50. Sein Vorteil ist die Unabhängigkeit: Beim Wechsel auf Anker, Zendure oder Solakon bleibt er nutzbar. Laut Nutzerberichten erkennt der B2500 allerdings nur bestimmte Shelly-Modelle, der Shelly 3EM-63 Gen3 gehört nicht dazu. Dazu kommen der HomeWizard P1 und der everHome EcoTracker IR.

Garantie und Kaufhinweise

Produktseite und FAQ von Marstek nennen 10 Jahre Garantie, die Anleitung der zweiten Generation 5 Jahre. Welche Angabe gilt, klärt Marstek nicht. Die allgemeinen Garantiebedingungen schließen den Betrieb mit Hard- oder Software von Drittanbietern aus, was bei Home-Assistant-Bastlern Fragen aufwirft.

Beim Kauf lohnt ein Blick auf die Bilder und im Zweifel eine Rückfrage beim Händler, welche Generation geliefert wird. Die Preise liegen bei Amazon zwischen rund 73 und 100 Euro, oft mit 0 Prozent Umsatzsteuer nach Paragraf 12 Absatz 3 UStG. Der Marstek-Shop selbst führt den CT002 derzeit ohne Preis.

Für wen sich der CT002 lohnt

Passend ist der Zähler für alle, die einen Marstek-Speicher betreiben und ohnehin eine Elektrofachkraft im Haus haben, etwa für einen Jupiter C Plus oder einen Venus E. Ab etwa 2 kWh Speicherkapazität ist ein Zähler faktisch Pflicht, und günstiger als mit dem CT002 gibt es die dreiphasige Messung für Marstek nicht.

Weniger passend ist er für Mieter und alle, die den Verteiler nicht öffnen lassen wollen; dort ist der CT003 die bessere Lösung. Wer noch nicht weiß, ob das System langfristig von Marstek kommt, investiert die 25 Euro Aufpreis besser in einen Shelly Pro 3EM.

Alternativen im Vergleich

ZählerMesswegKommunikationSystemePreis
Marstek CT0023 Stromwandler, 100 AWLAN, Bluetooth (2. Gen. + LAN, RS-485)nur Marstekca. 75 €
Marstek CT003P1- oder optische Schnittstelle am ZählerWLAN, Bluetoothnur Marstekkeine UVP
Zendure Smart Meter 3CT3 Stromwandler, 120 AWLAN, Bluetoothnur Zendureca. 97 €
Anker SOLIX Smart Meter Gen 2Stromwandler, 63 AWLAN, Bluetooth, RS-485Anker Solarbank, Anker V1ca. 69 bis 99 €
Shelly Pro 3EM3 StromwandlerWLAN, LAN, offene APIherstellerübergreifendca. 100 €

Fazit

Der Marstek CT002 erledigt seine Aufgabe solide: Er misst dreiphasig mit 100-A-Wandlern, meldet die Werte im Heimnetz an den Speicher und macht den Automatikbetrieb von Venus, Jupiter und B2500 erst möglich. Mit rund 75 Euro ist er die günstigste Art, einen Marstek-Speicher auf Nulleinspeisung zu bringen.

Die Schwächen liegen im Drumherum. Zwei Hardware-Generationen unter einem Namen, widersprüchliche Garantieangaben und eine Genauigkeitsangabe, die erst ab 1,15 kW je Phase gilt, machen den Kauf unübersichtlicher als nötig. Wer den Verteiler ohnehin öffnen lässt und bei Marstek bleibt, greift zu; wer ohne Elektriker auskommen will, nimmt den CT003, und wer sich die Systemwahl offenhalten möchte, den Shelly Pro 3EM.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Drei Wandler mit je 100 A erfassen den gesamten Hausanschluss, die App zeigt jede Phase einzeln und die Summe
  • Mit rund 75 Euro ist der CT002 der günstigste dreiphasige Zähler für Marstek-Speicher
  • Zähler und Speicher tauschen ihre Daten im Heimnetz aus, Nutzer berichten von einer Regelung, die auch bei Internetausfall weiterläuft
  • Die zweite Generation bringt eine LAN-Buchse mit, die im Metallverteiler das WLAN-Problem umgeht
  • Unter 2 W Eigenverbrauch, das sind weniger als 18 kWh im Jahr

Das spricht dagegen

  • Zwei Hardware-Generationen laufen unter demselben Namen, und Händlerlistungen mischen Bilder und Daten beider Versionen; welche geliefert wird, ist beim Kauf nicht sicher
  • Der Einbau im Verteiler gehört laut Hersteller zu einer Elektrofachkraft, obwohl einzelne Listungen „Plug & Play“ versprechen
  • Die Genauigkeit ist erst ab 5 A spezifiziert, das sind rund 1,15 kW je Phase; die nächtliche Grundlast liegt meist darunter
  • Der Zähler arbeitet ausschließlich mit Marstek-Speichern
  • Mit unter 10 Sekunden regelt das System langsamer als Zendure mit dem 3CT (unter 3 Sekunden)
  • Die Garantieangaben widersprechen sich (10 gegen 5 Jahre), und die Garantiebedingungen schließen den Betrieb mit Hard- oder Software von Drittanbietern aus
  • Die erste Generation funkt nur im 2,4-GHz-WLAN, im Zählerschrank ist der Empfang oft knapp

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Messtechnik 3,5
Schnittstellen & lokaler Betrieb 3,5
Installation 3,0
Kompatibilität & Dokumentation 3,0

Gesamtwertung: 3,5 / 5

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Nulleinspeisung mit dem Marstek CT002?

Der CT002 misst im Verteiler mit drei Stromwandlern, wie viel Strom der Haushalt gerade bezieht, und meldet den Wert über das Heimnetz an den Speicher. Im Automatikmodus passt der Speicher seine Abgabe so an, dass der Stromzähler möglichst null anzeigt. Marstek nennt für diese Regelung weniger als zehn Sekunden.

Welche Marstek-Speicher arbeiten mit dem CT002?

Marstek nennt die Serien Venus, Jupiter und Saturn, zu der der B2500 gehört. Auf den Produktseiten ist der CT002 ausdrücklich für Venus C und E, Jupiter C und E sowie den Jupiter C Plus aufgeführt, der B2500-D arbeitet im Automatikmodus mit Zählern im selben Heimnetz. Für Venus A und D bestätigen Nutzerberichte den Betrieb mit dem CT002.

Kann ich den Marstek CT002 selbst einbauen?

Marstek schreibt in allen Anleitungen eine Elektrofachkraft vor. Der Zähler sitzt auf der Hutschiene, wird über Leitungsschutzschalter an die drei Außenleiter und den Neutralleiter angeschlossen, und die Stromwandler kommen um die Phasen. Das ist Arbeit an der Hausinstallation. Wer das vermeiden will, greift zum CT003, der den vorhandenen Stromzähler optisch ausliest.

Funktioniert der Marstek CT002 auch einphasig?

Ja. Bei einem einphasigen Anschluss werden laut Anleitung nur die Spannungs- und Stromklemme von Phase A belegt. Die übrigen Kanäle bleiben frei. Marstek nennt dafür bis zu drei Messpunkte im einphasigen Netz.

Was ist der Unterschied zwischen Marstek CT002 und CT003?

Der CT002 misst selbst, mit Stromwandlern im Verteiler, und braucht dafür eine Elektrofachkraft. Der CT003 ist Marsteks P1-Meter: Er liest den digitalen Stromzähler über die P1- oder die optische Schnittstelle aus, wird per USB-C versorgt und lässt sich ohne Elektriker anbringen. Voraussetzung ist ein Zähler mit freigeschalteter Schnittstelle.

Läuft die Nulleinspeisung mit dem CT002 ohne Internet?

Marstek schreibt, dass Speicher und Zähler im selben Heimnetz zusammenarbeiten, eine ausdrückliche Aussage zum Offline-Betrieb gibt es nicht. Nutzerberichte zeigen, dass die Regelung bei Internetausfall weiterläuft, der Datenaustausch läuft demnach lokal. App-Ansicht und Firmware-Updates brauchen dagegen eine Verbindung.

Kann ein CT002 mehrere Marstek-Speicher regeln?

Das hängt von der Firmware ab. Eine Marstek-FAQ von April 2025 nennt noch einen Speicher je Phase. Laut einer im Forum zitierten Support-Antwort lassen sich ab Venus-Firmware 151 mehrere Venus an einer Phase im Automatikmodus betreiben. Eine offizielle Höchstzahl für den CT002 nennt Marstek nicht, für den CT003 bewirbt der Hersteller die Steuerung mehrerer Geräte.

Warum speist der Marstek-Speicher mit CT002 trotzdem etwas ein?

Drei Gründe spielen zusammen. Die Regelung braucht bis zu zehn Sekunden, kurze Lastwechsel laufen in dieser Zeit über das Netz. Marstek nennt einen Messfehler von bis zu 10 W. Und DC-gekoppelte Geräte wie der B2500 halten laut Nutzerberichten im Automatikmodus eine Mindestabgabe von rund 80 W.

Shelly Pro 3EM oder Marstek CT002?

Beide messen dreiphasig und werden von Marstek-Speichern unterstützt. Der CT002 ist mit rund 75 Euro günstiger und in der Marstek-App schnell eingerichtet. Der Shelly Pro 3EM kostet etwa 100 Euro, bleibt beim Wechsel auf einen anderen Speicherhersteller nutzbar und liefert seine Werte über eine offene Schnittstelle an Home Assistant.

Was tun, wenn der CT002 die Verbindung verliert?

Meist liegt es am WLAN. Marstek empfiehlt höchstens 5 m Abstand zum Router ohne Wand dazwischen und ein Signal besser als −60 dBm, unter −70 dBm wird die Verbindung instabil. Nutzer lösen Abbrüche mit festen IP-Adressen im Router oder einem Repeater nahe dem Verteiler. Die zweite Hardware-Generation lässt sich per LAN-Kabel anbinden.

Passende Ratgeber zum Thema