Mikrowechselrichter · Deye

Deye SUN-M160G4-EU-Q0 (Mikrowechselrichter)

  • 1.600 W Nennleistung über vier unabhängige MPP-Tracker mit je einem Modul
  • Module von 210 bis 560 W je Eingang, passend zur verbreiteten 500-Watt-Klasse
  • WLAN sitzt im Gehäuse, eine Datenübertragungseinheit entfällt und spart Folgekosten
  • 15 Jahre Garantie in Deutschland und Österreich, IP67, -40 bis +60 °C
  • Rund 169 Euro, ohne Zusatzgeräte einsatzbereit

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 5. September 2026

Deye SUN-M160G4-EU-Q0

Technische Daten

Modellbezeichnung SUN-M160G4-EU-Q0 (Q0 = Ausführung mit Relais)
Nennleistung AC 1.600 W
Anzahl MPP-Tracker 4 (je 1 String)
Empfohlene Modulleistung 210 bis 560 W je Eingang
MPPT-Spannungsbereich 25–55 V
Startspannung 20 V
Nenn-PV-Eingangsspannung 42,5 V
Max. PV-Eingangsspannung 60 V
Max. Betriebs-Eingangsstrom 4 × 15 A
Max. Eingangs-Kurzschlussstrom 4 × 22,5 A
Nennausgangsstrom 7,3 A bei 220 V, 7,0 A bei 230 V
Nennspannung / Bereich 220–230 V, 0,85–1,1 Un
Nennfrequenz / Bereich 50 Hz / 45–55 Hz
Leistungsfaktor 0,95 voreilend bis 0,95 nacheilend
Klirrfaktor (THD) < 3 %
Max. Wirkungsgrad 96,5 %
MPPT-Wirkungsgrad > 99 %
Kommunikation WLAN integriert, Auswertung über Solarman bzw. Deye Cloud
Schutzart IP67
Kühlung natürliche Kühlung, ohne Lüfter
Betriebstemperatur -40 bis +60 °C laut Deye, -25 bis +65 °C laut Händler-Listung
Maße (B × H × T) 311 × 250,5 × 36,5 mm
Gewicht 5,1 kg laut Deye, 3,0 kg in der Amazon-Listung
Garantie 10 Jahre, in Deutschland und Österreich 15 Jahre
Normen IEC 61727, IEC 62116, EN 50549, VDE-AR-N 4105
Schwestermodelle SUN-M130G4 (1.300 W), M180G4 (1.800 W), M200G4 (2.000 W)

Vier Module der 500-Watt-Klasse, jedes an einem eigenen Regler, WLAN im Gehäuse und ohne jedes Zusatzgerät einsatzbereit: Der SUN-M160G4-EU-Q0 sitzt in der Mitte der Deye-G4-Serie und ist das Modell, das zu den Modulen passt, die heute im Handel liegen. Grundlage dieser Einordnung sind das Deye-Datenblatt der Reihe SUN-M130/160/180/200G4-EU-Q0, die Händler-Listungen und der Rechtsrahmen in seiner Fassung vom März 2026.

Die Serie und ihre mittlere Stufe

Deye baut die G4-Reihe mit vier Eingängen in vier Leistungsstufen: M130G4 mit 1.300 W, M160G4 mit 1.600 W, M180G4 mit 1.800 W und M200G4 mit 2.000 W. Gehäuse, Anschlusszahl, MPPT-Fenster, Eingangsstrom, Wirkungsgrad und Garantie sind bei allen vier gleich. Getrennt werden sie durch die Nennleistung, den Nennausgangsstrom und die empfohlene Modulleistung je Eingang.

Für den M160G4 nennt Deye eine empfohlene Modulleistung von 210 bis 560 W je Eingang. Das ist der Bereich, in dem sich der deutsche Handel derzeit bewegt: Standardmodule liegen bei 430 bis 500 Wp, größere Glas-Glas-Module bei 520 bis 550 Wp. Was hinter dieser Nennleistung steckt, erklärt der Ratgeber Watt Peak, die Bauform der Ratgeber Glas-Glas oder Glas-Folie.

Vier echte Tracker statt zwei geteilte

Ein MPP-Tracker sucht laufend den Arbeitspunkt, an dem das angeschlossene Modul die meiste Leistung abgibt. Hängen zwei Module an einem gemeinsamen Regler, gibt das schwächere den Arbeitspunkt vor und zieht das stärkere mit nach unten. Der M160G4 hat vier Tracker, und jeder bekommt genau ein Modul.

Der Unterschied wird dort sichtbar, wo Module ungleich arbeiten: gemischte Ausrichtung über Eck, ein Kamin, der vormittags wandert, ein Baum am Nachbargrundstück. Bei vier getrennten Reglern bleibt der Verlust auf das betroffene Modul beschränkt. Der APsystems EZ1D etwa nimmt ebenfalls vier Module auf, schaltet sie aber paarweise an zwei Tracker, damit trifft jede Verschattung immer auch das Partnermodul. Wie stark das durchschlägt, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk im Schatten.

Beim Eingangsstrom liegt Deye vorn: 15 A im Betrieb und 22,5 A im Kurzschluss je Kanal. Der HMS-1600-4T nimmt 14 A auf. Bifaziale Module mit gutem Rückseitenertrag kommen an hellen Untergründen nah an diese Werte heran, dort ist Reserve willkommen. Was den Rückseitenertrag bestimmt, steht im Ratgeber Bifaziale Solarmodule und der Untergrund.

Das Regelfenster ab 25 Volt

Hier gibt das Gerät Punkte ab. Das MPPT-Fenster reicht von 25 bis 55 V, die Startspannung liegt bei 20 V, die maximale Eingangsspannung bei 60 V. Der HMS-1600-4T und der TSUN TSOL-MS2000 regeln beide schon ab 16 V.

Die Spannung eines Moduls hängt weniger stark von der Einstrahlung ab als der Strom. Sie bricht erst bei sehr schwachem Licht ein, und dann verlässt der Arbeitspunkt beim Deye das Regelfenster früher. Betroffen sind Dämmerung, trübe Wintertage und Phasen, in denen einzelne Zellgruppen im Schatten liegen. Der Ertrag in diesen Minuten ist gering, über ein Jahr summiert er sich trotzdem. Die Winterlage ordnet der Ratgeber Photovoltaik im Winter ein.

Die Rechnung, die den Hoymiles teurer macht

Auf dem Preisschild sieht es zunächst umgekehrt aus. Der M160G4 kostet rund 169 Euro, der HMS-1600-4T rund 149 Euro. Je Kilowatt sind das etwa 106 gegenüber 93 Euro, ein klarer Vorsprung für Hoymiles.

Die Rechnung dreht sich, sobald die Auswertung dazukommt. Der Hoymiles hat kein WLAN im Gehäuse, er funkt über Sub-1G an eine Datenübertragungseinheit. Ohne dieses Zusatzgerät speist er stumm ein, ohne Ertragsdaten, ohne Modulstatus, ohne Fehlermeldung. Die Einheit kostet extra, braucht eine Steckdose und muss in Funkreichweite stehen. Der Deye bringt sein WLAN mit und hängt direkt am Heimnetz.

Für eine einzelne Anlage schließt der M160G4 die Preislücke damit und liegt am Ende meist vorn. Für ein Dach mit mehreren Wechselrichtern kehrt sich das wieder um, weil eine einzige Datenübertragungseinheit dort alle Hoymiles-Geräte einsammelt, während jeder Deye seine eigene WLAN-Verbindung braucht. Warum sich die Auswertung überhaupt lohnt, zeigt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Ertrag messen, die Einbindung ins eigene Smart Home der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.

Der Blick zum großen Bruder

Innerhalb der eigenen Serie steht der M160G4 an einer unbequemen Stelle. Der M200G4 kostet rund 180 Euro und damit etwa elf Euro mehr. Dafür gibt es 400 W mehr Nennleistung und 140 W mehr zulässige Modulleistung je Eingang, also 2,8 statt 2,24 kWp anschließbare Modulfläche. Je Kilowatt fällt der 200er damit auf rund 90 Euro und unterbietet den 160er deutlich.

Sinnvoll bleibt der M160G4 in zwei Fällen. Erstens, wenn die Modulleistung ohnehin bei 450 bis 500 Wp liegt und die Reserve des 200ers nie abgerufen würde. Zweitens, wenn der Netzbetreiber eine Obergrenze vorgibt und ein kleineres Gerät die Genehmigung erleichtert. In allen anderen Fällen ist der Aufpreis zum 200er das bessere Geschäft.

1.600 Watt und der Anmeldeweg

Das ist der Punkt, der vor dem Kauf feststehen sollte. Für das vereinfachte Verfahren nach Paragraf 8 Absatz 5a EEG gelten zwei Grenzen gleichzeitig: höchstens 2.000 Wattpeak Modulleistung und höchstens 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Der M160G4 liegt beim Doppelten der zweiten Grenze.

Seit dem 1. März 2026 gilt die VDE-Anwendungsregel 4105 in der Fassung 2026-03. Sie kennt die neue Kategorie der Kleinsterzeugungsanlage, mit der sich auch Anlagen über 2.000 Wattpeak oder mit Speicher über das Laienformular F.1.2 anmelden lassen. Die Einspeiseleistung bleibt dabei in jedem Fall auf 800 VA begrenzt, das Gerät profitiert davon also nicht.

Für den M160G4 gilt damit das reguläre Verfahren: Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme, Eintrag im Marktstammdatenregister als Erzeugungsanlage, fester Anschluss durch eine Elektrofachkraft. Die Anschlussarten ordnet der Ratgeber Schuko oder Wieland ein, die Fristen der Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden, die Leistungsgrenzen der Ratgeber Wie viel Strom darf ein Balkonkraftwerk erzeugen.

Gehäuse, Wärme und ein Widerspruch in den Daten

Der Spitzenwirkungsgrad liegt bei 96,5 Prozent, der MPPT-Wirkungsgrad über 99 Prozent, der Klirrfaktor unter 3 Prozent. Das Gehäuse ist nach IP67 geschützt und wird passiv gekühlt, ein Lüfter als Verschleißteil fehlt.

Bei zwei Werten gehen Datenblatt und Händler-Listung auseinander. Deye nennt 5,1 kg Gewicht und einen Betriebsbereich von -40 bis +60 °C, die Amazon-Listung führt 3,0 kg und -25 bis +65 °C. Da sich alle vier Modelle der Serie ein Gehäuse teilen, ist die Herstellerangabe die plausiblere, und für die Unterkonstruktion ist sie ohnehin die sichere. Montiert wird üblicherweise im Schatten unter dem Modulrahmen, weil Hitze die Ausgangsleistung drückt. Was dabei passiert, behandelt der Ratgeber Wechselrichter zu heiß.

Alternativen im Vergleich

ModellLeistungMPPTModulbereichMPPT-FensterKommunikationPreisBewertung
Deye SUN-M160G41.600 W4210–560 W25–55 VWLAN eingebautca. 169 €3,8
Hoymiles HMS-1600-4T1.600 VA4320–540+ Wp16–60 VSub-1G + DTUca. 149 €4,0
Deye SUN-M200G42.000 W4210–700 W25–55 VWLAN eingebautca. 180 €4,0
APsystems EZ1D 1800W1.800 VA2315–660+ WpHochvoltWLAN + Bluetoothca. 187 €3,7
TSUN TSOL-MS20002.000 W4400–700+ W16–60 VWLAN + Bluetoothca. 149 €4,0

Der direkte Gegenspieler ist der Hoymiles HMS-1600-4T: gleiche Nennleistung, gleiche Zahl an Trackern, das weitere Regelfenster und zwanzig Euro günstiger auf dem Preisschild. Deye kontert mit dem eingebauten WLAN, das die Datenübertragungseinheit erspart, mit einem Ampere mehr Eingangsstrom je Kanal und mit drei Jahren mehr Garantie. Wer eine einzelne Anlage betreibt und die Erträge sehen will, fährt mit dem Deye am Ende günstiger.

Wer zwei Anlagen an einem Zähler plant, findet die Regeln im Ratgeber Balkonkraftwerk pro Zähler, wer mehrere Geräte koppeln will, im Ratgeber Wechselrichter parallel schalten.

Für wen sich das Gerät lohnt

Passend ist der SUN-M160G4 für Dach-, Garagen- und Carportanlagen mit vier Modulen der 450- bis 550-Watt-Klasse, für Flächen mit gemischter Ausrichtung und für alle, die ohne Zusatzgerät auswerten wollen. Wer die Anlage ohnehin regulär anmeldet und eine Elektrofachkraft beauftragt, bekommt hier ein robustes Gerät mit langer Garantie.

Weniger passend ist er in drei Fällen. Am Balkonkraftwerk führt er aus dem vereinfachten Verfahren heraus. Wer Module über 560 Wp verbaut, braucht ohnehin den M200G4, der für elf Euro mehr deutlich mehr Reserve mitbringt. Und wer stark mit Verschattung und Dämmerungserträgen rechnet, findet im Regelfenster ab 16 V bei Hoymiles und TSUN das bessere Werkzeug.

Fazit

Der SUN-M160G4-EU-Q0 ist ein solider Vierfach-Wechselrichter für die verbreitete 500-Watt-Modulklasse: vier echte MPP-Tracker, 15 A Eingangsstrom je Kanal, IP67 und fünfzehn Jahre Garantie in Deutschland, für rund 169 Euro ohne jedes Zusatzgerät. Gegen den nominell günstigeren Hoymiles gewinnt er, sobald die Datenübertragungseinheit in die Rechnung kommt.

Zwei Punkte sprechen dagegen. Innerhalb der eigenen Serie ist der M200G4 für elf Euro mehr das bessere Geschäft, sofern die Modulfläche die Mehrleistung füllt. Und die 1.600 W bedeuten das reguläre Anmeldeverfahren. Wer beim Balkonkraftwerk bleiben will, greift zum SUN-M80G4-EU-Q0 aus derselben Familie.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Vier getrennte MPP-Tracker mit je einem Modul: ein verschattetes Modul zieht die anderen drei nicht mit nach unten
  • Die Spanne von 210 bis 560 W je Eingang trifft genau die heute verbreiteten Module der 450- bis 550-Watt-Klasse
  • 15 A Eingangsstrom je Kanal lassen auch bei bifazialen Modulen mit hohem Kurzschlussstrom Reserve
  • WLAN im Gehäuse: keine Datenübertragungseinheit, kein zweiter Steckdosenplatz, keine Funkstrecke zwischen Dach und Wohnung
  • 15 Jahre Garantie in Deutschland und Österreich, drei Jahre mehr als Hoymiles auf die vergleichbare Serie gibt
  • IP67 und passive Kühlung ohne Lüfter, damit kein Verschleißteil im Außenbereich

Das spricht dagegen

  • Mit 1.600 W liegt das Gerät beim Doppelten der 800-VA-Grenze für Steckersolargeräte und fällt damit unter das reguläre Anmeldeverfahren
  • Je Kilowatt kostet der M160G4 rund 106 Euro, das große Schwestermodell M200G4 kommt auf etwa 90 Euro. Elf Euro Aufpreis bringen dort 400 W mehr
  • Der MPPT-Bereich beginnt erst bei 25 V, Hoymiles und TSUN regeln in derselben Klasse ab 16 V
  • Die Auswertung läuft über die Hersteller-Cloud, Bluetooth und eine dokumentierte lokale Schnittstelle nennt das Datenblatt nicht
  • Händler-Listung und Deye-Datenblatt widersprechen sich bei Gewicht und Temperaturbereich deutlich

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
MPPT & Verschattung 4,0
Kommunikation & Auswertung 4,5
Verarbeitung & Garantie 5,0
Eignung am Balkon 1,5

Gesamtwertung: 3,8 / 5

Häufige Fragen

Wie viel Leistung hat der Deye SUN-M160G4-EU-Q0?

Die Nennleistung auf der Wechselstromseite liegt bei 1.600 W an 220 bis 230 V und 50 Hz. Der Nennausgangsstrom beträgt 7,3 A bei 220 V und 7,0 A bei 230 V. Verteilt wird die Leistung auf vier unabhängige MPP-Tracker mit je einem Modulanschluss. In der G4-Serie steht das Modell in der Mitte, darunter der M130G4 mit 1.300 W, darüber der M180G4 mit 1.800 W und der M200G4 mit 2.000 W.

Welche Module passen an den SUN-M160G4?

Deye gibt eine empfohlene Modulleistung von 210 bis 560 W je Eingang an, angeschlossen werden vier Module, je eines pro Tracker. Damit trifft das Gerät die heute verbreitete Klasse zwischen 450 und 550 Watt genau. Der Betriebs-Eingangsstrom liegt bei 15 A je Kanal, der Kurzschlussstrom bei 22,5 A, das reicht auch für bifaziale Module mit hohem Rückseitenertrag. Vier Module à 560 W ergeben rechnerisch 2,24 kWp auf 1.600 W Wechselrichterleistung.

Was ist der Unterschied zwischen SUN-M160G4 und SUN-M200G4?

Die Nennleistung und die zulässige Modulleistung je Eingang. Der M160G4 gibt 1.600 W ab und nimmt Module von 210 bis 560 W auf, der M200G4 gibt 2.000 W ab und geht bis 700 W je Eingang. Gehäuse, MPPT-Fenster von 25 bis 55 V, Eingangsstrom von 15 A je Kanal, Wirkungsgrad, Schutzart und Garantie sind bei beiden identisch. Preislich liegen zwischen den beiden rund elf Euro.

Darf ich den SUN-M160G4 als Balkonkraftwerk betreiben?

Für das vereinfachte Verfahren nach Paragraf 8 Absatz 5a EEG gelten höchstens 2.000 Wattpeak Modulleistung und höchstens 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Mit 1.600 W liegt das Gerät beim Doppelten der zweiten Grenze. Auch die im März 2026 eingeführte Kategorie der Kleinsterzeugungsanlage mit Laienanmeldung bleibt bei 800 VA Einspeiseleistung gedeckelt. Der M160G4 ist damit eine reguläre Erzeugungsanlage mit Netzbetreiber-Anmeldung und festem Anschluss.

Reicht eine Drosselung auf 800 Watt in der App?

Für die rechtliche Einordnung nicht. Maßgeblich ist die höchste am Gerät wählbare Leistungsstufe, weil eine Software-Einstellung jederzeit zurückgenommen werden kann. Ein gedrosselter M160G4 bleibt ein 1.600-Watt-Wechselrichter. Wer ein fest ausgelegtes 800-VA-Gerät sucht, findet es in derselben Serie als SUN-M80G4-EU-Q0.

Braucht der SUN-M160G4 ein Zusatzgerät zur Überwachung?

Nein. Das WLAN-Modul ist eingebaut, der Wechselrichter meldet direkt an die Hersteller-Cloud, aus der die App die Daten zurückholt. Das ist der entscheidende Kostenunterschied zum Hoymiles HMS-1600-4T: Dort kommt zum Gerätepreis eine Datenübertragungseinheit hinzu, ohne die es keine Ertragsauswertung gibt. Bluetooth für die direkte Verbindung ohne Internet führt das Deye-Datenblatt nicht auf.

Warum widersprechen sich die Angaben zu Gewicht und Temperatur?

Das Deye-Datenblatt der G4-Serie nennt 5,1 kg und einen Betriebsbereich von -40 bis +60 °C für alle vier Modelle, weil sie sich ein Gehäuse teilen. Die Amazon-Listung führt 3,0 kg und -25 bis +65 °C. Für die Auslegung der Unterkonstruktion und für die Standortwahl gilt die Herstellerangabe, sie ist an dieser Stelle auch die vorsichtigere.

Wie viel Ertrag bringen 1.600 Watt Wechselrichterleistung im Jahr?

Bei 2,24 kWp Modulleistung und einem spezifischen Ertrag von 900 bis 1.000 kWh je kWp sind in Deutschland rund 2.020 bis 2.240 kWh im Jahr realistisch. Bei 35 Cent je Kilowattstunde entspricht das etwa 700 bis 780 Euro Gegenwert, sofern der Strom im Haushalt verbraucht wird. Ausrichtung, Neigung und Verschattung verschieben das Ergebnis erheblich.

Was bedeutet das Q0 in der Modellbezeichnung?

Das Kürzel steht für die Ausführung mit eingebautem Relais. Der Netz- und Anlagenschutz mit Selbstkontrolle trennt den Wechselrichter bei Netzausfall vom Hausnetz, genau das verlangt die VDE-AR-N 4105 in Deutschland. Ältere Ausführungen ohne Relais erfüllen diese Anforderung nicht.

Wie lange gibt Deye Garantie auf den SUN-M160G4?

Das Datenblatt nennt zehn Jahre als Standard und für Deutschland und Österreich fünfzehn Jahre. Hoymiles gibt auf die vergleichbare HMS-Serie zwölf Jahre. Als Normen führt Deye IEC 61727, IEC 62116, EN 50549 und VDE-AR-N 4105 auf.

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