Powerstation · EcoFlow

EcoFlow DELTA 2 Max (Powerstation)

  • 2.048 Wh LiFePO4 mit 3.000 Zyklen auf 80 % Restkapazität
  • 2.400 W Dauerleistung an sechs Schuko-Steckdosen, 3.100 W über X-Boost
  • 1.000 W Solareingang über zwei Anschlüsse, 11 bis 60 V
  • Von 0 auf 80 % in 43 Minuten mit Netz und Solar gleichzeitig
  • Auf 6.144 Wh erweiterbar, fünf Jahre Herstellergarantie

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 15. September 2026

EcoFlow DELTA 2 Max

Technische Daten

Speicherkapazität 2.048 Wh
Zellchemie LiFePO4 (LFP)
Ladezyklen 3.000 auf 80 % Restkapazität
Garantie 5 Jahre
AC-Dauerleistung 2.400 W
AC-Leistung mit X-Boost 3.100 W
Ausgangsspannung 230 V, 50 Hz, reiner Sinus
AC-Steckdosen 6 × Schuko
USB-A 2 × 18 W Schnellladung
USB-C 2 × 100 W
KFZ-Anschluss 12 V
DC5521 vorhanden
Solareingang 1.000 W über 2 Anschlüsse
Solar-Spannungsbereich 11–60 V, max. 15 A
AC-Ladeleistung 2.300 W (X-Stream)
Ladezeit Netz auf 80 % ca. 53 Minuten
Ladezeit Netz + Solar auf 80 % ca. 43 Minuten
Laden am Fahrzeug 12/24 V, 8 A
Erweiterbar auf 6.144 Wh (bis zu 2 Zusatzakkus)
Balkonkraftwerk-Anbindung über EcoFlow PowerStream, DC-Anschluss max. 600 W
Max. Eingangsspannung am PowerStream 55 V (PV) / 59 V (DC)
Kommunikation WLAN 2,4 GHz und Bluetooth
Geräusch ab ca. 30 dB
Maße (L × B × H) 497 × 242 × 305 mm
Gewicht 23 kg

Rund 949 Euro, 2.048 Wh und sechs Schuko-Steckdosen, die zusammen 2.400 W abgeben: Die DELTA 2 Max ist EcoFlows mittlere Powerstation und gehört zu den wenigen Geräten dieser Größe, die sich per Zusatzmodul an ein Balkonkraftwerk hängen lassen. Grundlage dieser Einordnung sind die EcoFlow-Datenblätter, die Spezifikationen des PowerStream-Sets und die Händler-Listungen.

Was die DELTA 2 Max von einem Balkonspeicher unterscheidet

Der Unterschied ist grundsätzlich. Ein Speicher wie der Growatt NOAH 2000 hängt fest an der Anlage, steht im Freien und hat genau eine Aufgabe: Solarstrom zwischenparken und ihn später ins Hausnetz schieben. Die DELTA 2 Max ist ein mobiles Kraftwerk mit eigenen Steckdosen. Sie gibt ihren Strom direkt an angeschlossene Geräte ab und wandert vom Wohnzimmer auf den Campingplatz.

Diese Doppelrolle prägt die ganze Bewertung. Wer ausschließlich den Eigenverbrauch am Balkonkraftwerk erhöhen will, zahlt hier für Funktionen, die er nie braucht. Wer Notstrom, Camping und Balkonspeicher in einem Gerät sucht, findet wenige Alternativen.

2.400 Watt an sechs Steckdosen

Die Ausgangsseite ist der stärkste Teil des Geräts. Sechs Schuko-Dosen mit zusammen 2.400 W Dauerleistung decken fast jeden Haushaltsverbraucher ab. Kühlschrank, Fernseher, Router, Kaffeemaschine und Werkzeug laufen daran ohne Nachdenken. Außen vor bleiben Herd, Durchlauferhitzer und Wallbox.

Dazu kommen zwei USB-C mit je 100 W, was ein großes Notebook ohne sein Netzteil versorgt, zwei USB-A mit 18 W, ein KFZ-Anschluss mit 12 V und ein DC5521-Ausgang. Die Anschlussvielfalt ist der Punkt, an dem Powerstations gegenüber fest installierten Speichern gewinnen.

Über X-Boost sind kurzfristig 3.100 W möglich. Die Funktion senkt bei Geräten mit Heizwiderstand die Spannung, sodass ein Wasserkocher mit geringerer Leistung weiterläuft, statt das Gerät abzuwerfen. Bei Motoren und Elektronik gehört sie abgeschaltet, dort richtet die abgesenkte Spannung Schaden an.

Der PowerStream: das Bindeglied, das kaum noch zu bekommen ist

Hier liegt der wichtigste Punkt für jeden, der die DELTA 2 Max am Balkonkraftwerk betreiben will. Die Powerstation selbst speist nichts ins Hausnetz ein. Sie hat keinen Netzeinspeisebetrieb, ihre Steckdosen sind Ausgänge für angeschlossene Geräte.

Die Verbindung zum Balkonkraftwerk stellt der EcoFlow PowerStream her, ein Mikrowechselrichter mit zusätzlichem Batterieanschluss. Er nimmt die Solarmodule an, speist bis 800 W ins Hausnetz und schiebt den Überschuss über ein DC-Kabel in die Powerstation. Abends holt er den Strom zurück. Die Eckwerte dieser Kombination: 2 × 400 W PV, 600 W über den DC-Anschluss, maximale Eingangsspannung 55 V am PV-Anschluss und 59 V am DC-Anschluss.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens fließen über den DC-Weg nur 600 W in die Powerstation, während ihr eigener Solareingang 1.000 W könnte. Die Ladeleistung am Balkonkraftwerk ist also gedeckelt. Zweitens ist der PowerStream bei Amazon.de seit spätestens August 2026 vergriffen.

Warum der STREAM den PowerStream nicht ersetzt

EcoFlow hat die Serie auf den STREAM Mikrowechselrichter umgestellt, und dieser Wechsel trifft DELTA-Besitzer hart. Dem STREAM fehlt der DC-Batterieanschluss, über den der PowerStream die Powerstations geladen hat.

EcoFlow koppelt seine Speicher inzwischen über Wechselstrom an. Zuständig dafür sind die Geräte der STREAM-Serie, etwa der STREAM Ultra mit 1,92 kWh oder der STREAM Ultra X mit 3,84 kWh. Die DELTA- und RIVER-Powerstations sind aus diesem System herausgefallen.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer die DELTA 2 Max heute als Balkonspeicher plant, muss den PowerStream zuerst beschaffen und erst dann die Powerstation kaufen. Findet sich kein PowerStream, bleibt die DELTA 2 Max eine sehr gute Powerstation ohne Anbindung an die Hausinstallation. Welche Wege zum Speicher es sonst gibt, ordnet der Ratgeber AC-Speicher am Balkonkraftwerk nachrüsten ein.

1.000 Watt Solareingang ab 11 Volt

Für den mobilen Einsatz ist der Solareingang der interessanteste Wert. 1.000 W über zwei Anschlüsse bei 11 bis 60 V und maximal 15 A ist großzügig ausgelegt.

Die untere Grenze von 11 V ist dabei wichtiger, als sie aussieht. Faltbare Panels liefern bei Bewölkung oder schräger Sonne deutlich weniger Spannung als im Datenblatt, und ein Eingang, der erst ab 15 oder 20 V arbeitet, bleibt dann stumm. Ab 11 V nimmt die DELTA 2 Max auch bei schlechten Bedingungen noch Ertrag an.

Ein stationäres 500-Wp-Modul mit rund 44 V Leerlaufspannung passt direkt an einen Eingang, zwei Module verteilen sich auf beide. Eine Reihenschaltung scheitert an der 60-V-Grenze, weil zwei Module zusammen auf rund 88 V kommen. Was die Spannungswerte im Moduldatenblatt bedeuten, erklärt der Ratgeber Watt Peak.

43 Minuten auf 80 Prozent und was das den Akku kostet

2.300 W X-Stream-Ladeleistung am Netz sind der Wert, mit dem EcoFlow wirbt: 80 Prozent in 53 Minuten, mit gleichzeitiger Solarladung in 43 Minuten.

Diese Geschwindigkeit hat einen Preis. Hohe Ladeströme erwärmen die Zellen stärker und beschleunigen die Alterung. Die angegebenen 3.000 Zyklen auf 80 Prozent Restkapazität gelten für normgerechte Bedingungen, nicht für dauerhaftes Schnellladen. Die App erlaubt die Begrenzung der Ladeleistung, und wer die Powerstation über Nacht lädt, sollte davon Gebrauch machen. Bei 1.000 W statt 2.300 W dauert der Vorgang gut zwei Stunden und schont die Zellen spürbar.

Beim Schnellladen drehen die Lüfter hörbar auf. EcoFlow nennt ab 30 dB im ruhigen Betrieb, unter Volllast liegt das Gerät deutlich darüber.

LiFePO4 mit fünf Jahren Garantie

Die Zellchemie ist LiFePO4, und das ist bei Powerstations dieser Preisklasse inzwischen Standard. Der Vorteil gegenüber den früher üblichen NMC-Zellen liegt in der Zyklenfestigkeit und der Temperaturstabilität. 3.000 Zyklen bedeuten bei täglicher Nutzung gut acht Jahre bis zum Erreichen von 80 Prozent Restkapazität, und dort ist das Gerät weiter nutzbar.

Fünf Jahre Garantie sind für Powerstations ein guter Wert. Fest installierte Balkonspeicher liegen bei zehn Jahren, was an der anderen Nutzungsart liegt: Sie zyklen täglich einmal, eine Powerstation steht die meiste Zeit geladen im Schrank. Warum das Lagern im geladenen Zustand kein guter Plan ist, steht im Ratgeber Speicher voll, was tun.

23 Kilogramm und kein IP-Schutz

Zwei praktische Einschränkungen gehören in die Entscheidung. Mit 23 kg auf 497 × 242 × 305 mm ist die DELTA 2 Max tragbar im Sinne von umstellbar. Ein Transport über Treppen oder zum Zeltplatz ist eine Zweipersonenangelegenheit, Rollen hat das Gehäuse nicht.

Und sie hat keine IP-Schutzklasse. Der Aufstellort muss trocken und frostfrei sein, direkte Sonne auf das Gehäuse ist zu vermeiden. Für einen dauerhaft im Freien stehenden Speicher am Balkonkraftwerk sind Geräte mit IP65 oder IP66 gebaut, etwa der Growatt NOAH 2000 oder die Hoymiles HiBattery 1920 AC.

Was 949 Euro in dieser Klasse bedeuten

463 Euro je Kilowattstunde ist der Preis, den die Mobilität kostet. Ein fest installierter Balkonspeicher liegt bei 150 bis 290 Euro je Kilowattstunde, also bei einem Drittel bis zwei Dritteln.

Gegen die eigene Klasse sieht es anders aus. Der Anker SOLIX C2000 Gen 2 kostet bei gleicher Kapazität rund 1.099 Euro, der Jackery Explorer 2000 v2 liegt bei rund 899 Euro. Die DELTA 2 Max steht damit im Mittelfeld, und sie bringt mit 1.000 W den größten Solareingang der drei mit.

Für wen sich die DELTA 2 Max lohnt

Passend ist sie für Haushalte, die mehrere Aufgaben in einem Gerät lösen wollen: Notstrom bei Ausfall, Stromversorgung auf dem Campingplatz oder im Garten, und wahlweise die Pufferung am Balkonkraftwerk, sofern ein PowerStream vorhanden ist. Die sechs Steckdosen und der große Solareingang machen sie dabei flexibler als die meisten Mitbewerber.

Weniger passend ist sie für den reinen Speicherbetrieb am Balkonkraftwerk. Dort ist ein festes Gerät mit IP-Schutz, eingebautem Wechselrichter und verbrauchsgeführter Regelung sowohl günstiger als auch praktischer. Und wer den PowerStream nicht mehr bekommt, kauft mit der DELTA 2 Max eine Powerstation ohne Verbindung zur Hausinstallation.

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätAC-DauerleistungSolareingangPreis
EcoFlow DELTA 2 Max2.048 Wh2.400 W1.000 Wca. 949 €
Anker SOLIX C2000 Gen 22.048 Wh2.400 W1.000 Wca. 1.099 €
Jackery Explorer 2000 v22.042 Wh2.200 W1.000 Wca. 899 €
EcoFlow STREAM Ultra X3.840 Whfest installiert2.000 Wca. 999 €

Fazit

Die DELTA 2 Max ist eine ausgereifte Powerstation. Sechs Steckdosen mit 2.400 W, zwei USB-C mit je 100 W, 1.000 W Solareingang ab 11 V und eine Ladezeit von unter einer Stunde am Netz: An der Hardware gibt es wenig auszusetzen, und LiFePO4 mit fünf Jahren Garantie passt zum Preis.

Die Entscheidung hängt an der geplanten Nutzung. Als mobiles Kraftwerk und Notstromreserve ist sie stark. Als Balkonkraftwerk-Speicher steht und fällt sie mit dem PowerStream, der kaum noch lieferbar ist und im Nachfolger STREAM keinen Ersatz findet. Wer diesen Weg plant, beschafft den Wechselrichter zuerst. Wer nur den Eigenverbrauch erhöhen will, fährt mit einem festen Speicher deutlich günstiger.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Sechs Schuko-Steckdosen mit 2.400 W Dauerleistung decken praktisch jeden Haushaltsverbraucher außer Herd und Durchlauferhitzer ab
  • 2.300 W Ladeleistung am Netz: der Akku ist in einer knappen Stunde wieder einsatzbereit
  • 1.000 W Solareingang ab 11 V startet früh und nimmt zwei Modulstränge gleichzeitig an
  • LiFePO4 mit 3.000 Zyklen und fünf Jahren Garantie, das ist bei Powerstations dieser Größe der bessere Standard
  • Zwei USB-C mit je 100 W laden auch große Notebooks ohne Netzteil
  • Modular erweiterbar auf 6.144 Wh, ohne das Grundgerät zu tauschen

Das spricht dagegen

  • Für den Betrieb am Balkonkraftwerk braucht es den PowerStream, der bei Amazon.de seit 2026 kaum noch lieferbar ist
  • Der Nachfolger STREAM hat keinen DC-Batterieanschluss mehr, die DELTA-Serie fällt aus dem neuen EcoFlow-Speichersystem heraus
  • Über den PowerStream fließen nur 600 W in die Powerstation, die 1.000 W Solareingang des Geräts bleiben dabei ungenutzt
  • Mit 463 Euro je Kilowattstunde deutlich teurer als ein fest installierter Balkonspeicher
  • 23 kg ohne Rollen: die Powerstation ist tragbar im Sinne von umstellbar, nicht im Sinne von mitnehmbar
  • Kein IP-Schutz, der Aufstellort muss trocken und frostfrei sein

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 3,5
Leistung & Anschlüsse 4,5
Laden & Solareingang 5,0
Balkonkraftwerk-Tauglichkeit 3,0
Akku & Garantie 4,0

Gesamtwertung: 4,0 / 5

Häufige Fragen

Kann ich die DELTA 2 Max als Balkonkraftwerk-Speicher nutzen?

Ja, aber nur über den EcoFlow PowerStream. Der Mikrowechselrichter nimmt die Solarmodule an, speist bis 800 W ins Hausnetz und leitet den Überschuss über einen DC-Anschluss in die Powerstation. Ohne PowerStream ist die DELTA 2 Max eine reine Insellösung: Sie lädt über eigene Solarpanels und gibt über ihre Steckdosen ab, in die Hausinstallation speist sie nichts ein.

Bekomme ich den PowerStream überhaupt noch?

Bei Amazon.de ist er seit spätestens August 2026 vergriffen, im Fachhandel taucht er noch vereinzelt auf. EcoFlow hat die Serie auf den STREAM umgestellt. Wer die Kombination DELTA 2 Max plus PowerStream plant, sollte die Verfügbarkeit vor dem Kauf der Powerstation prüfen, weil ohne den Wechselrichter die Balkonkraftwerk-Funktion entfällt.

Funktioniert der neue EcoFlow STREAM mit der DELTA 2 Max?

Für die Speicherfunktion nein. Der STREAM Mikrowechselrichter hat keinen DC-Batterieanschluss mehr, über den der PowerStream die DELTA-Powerstations geladen hat. EcoFlow koppelt seine Speicher inzwischen über Wechselstrom an, dafür sind die Geräte der STREAM-Serie zuständig. Die DELTA- und RIVER-Powerstations sind aus diesem System herausgefallen.

Wie lange versorgt die DELTA 2 Max einen Kühlschrank?

Ein moderner Kühlschrank der Klasse A zieht rund 0,3 bis 0,5 kWh am Tag. Aus 2.048 Wh nutzbarem Speicher ergeben sich damit vier bis sechs Tage, abzüglich der Wandlungsverluste eher vier bis fünf. Der Kompressor läuft dabei in Intervallen, die Dauerleistung von 2.400 W ist reichlich bemessen für die kurzen Anlaufspitzen.

Was bedeutet X-Boost?

X-Boost senkt die Ausgangsspannung für Geräte mit Heizwiderstand, etwa Wasserkocher oder Föhn. Das Gerät läuft dann mit geringerer Leistung weiter, statt die Powerstation abschalten zu lassen. So werden in Europa bis 3.100 W angeschlossene Last möglich, obwohl die Dauerleistung bei 2.400 W liegt. Für Geräte mit Motor oder Elektronik ist die Funktion ungeeignet und sollte dort abgeschaltet bleiben.

Wie schnell lädt die DELTA 2 Max?

Am Netz zieht sie bis zu 2.300 W und erreicht damit nach EcoFlow-Angabe 80 Prozent in 53 Minuten. Kommt gleichzeitig Solarstrom dazu, sinkt die Zeit auf 43 Minuten. Diese hohen Ladeströme belasten die Zellen stärker als langsames Laden, weshalb sich die App-Einstellung auf eine niedrigere Ladeleistung lohnt, wenn es nicht eilt.

Welche Solarmodule passen an die DELTA 2 Max?

Der Solareingang nimmt 11 bis 60 V bei maximal 15 A und insgesamt 1.000 W über zwei Anschlüsse. Ein 500-Wp-Modul mit rund 44 V Leerlaufspannung passt direkt, zwei davon lassen sich auf die beiden Eingänge verteilen. Eine Reihenschaltung zweier Module würde mit rund 88 V die Spannungsgrenze überschreiten. Faltbare Panels wie die EcoFlow-Serie sind für den mobilen Einsatz die einfachere Wahl.

Darf die Powerstation draußen stehen?

Sie hat keine IP-Schutzklasse und gehört unter ein Dach. Regen, Schnee und Frost sind ausgeschlossen, auch direkte Sonne auf das Gehäuse sollte vermieden werden. Für einen dauerhaft im Freien stehenden Speicher am Balkonkraftwerk sind Geräte mit IP65 oder IP66 gebaut, etwa der Growatt NOAH 2000 oder die Hoymiles HiBattery.

Wie laut ist die DELTA 2 Max?

EcoFlow nennt ab rund 30 dB im ruhigen Betrieb. Die Lüfter drehen auf, sobald hohe Lade- oder Entladeleistungen anliegen, und dann wird das Gerät deutlich hörbar. Beim Schnellladen mit 2.300 W ist ein Aufstellort außerhalb des Schlafzimmers sinnvoll. Im Standby und bei kleinen Lasten bleibt sie leise.

Lohnt sich die DELTA 2 Max gegenüber einem festen Balkonspeicher?

Sie kostet mit rund 949 Euro etwa 463 Euro je Kilowattstunde, ein fest installierter Balkonspeicher liegt bei 150 bis 290 Euro. Für reines Speichern am Balkonkraftwerk ist die Powerstation damit die teure Lösung. Ihren Wert zieht sie aus der Doppelnutzung: Notstrom im Haus, Strom auf dem Campingplatz, Werkzeugversorgung im Garten. Wer nur den Eigenverbrauch erhöhen will, fährt mit einem festen Speicher günstiger.

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