Balkonkraftwerk-Speicher · Jackery

Jackery SolarVault 3 Pro Max (Balkonkraftwerk-Speicher)

  • 2.520 Wh LiFePO4, erweiterbar auf 15,12 kWh mit fünf BP2500
  • 4.000 W Solareingang über vier MPPT mit je 28 A
  • 2.500 W Einspeisung, 800 W als Werkseinstellung
  • Notstrom mit 2.500 W in unter 20 ms, Bypass bis 3.680 W
  • Drei Geräte parallel: bis 45,36 kWh und 7.500 W Inselleistung

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 29. August 2026

Jackery SolarVault 3 Pro Max

Technische Daten

Speicherkapazität 2.520 Wh (2,52 kWh)
Zellchemie LiFePO4
Nennspannung 51,2 V
Erweiterungsakku BP2500 mit 2.520 Wh
Erweiterbar auf 15,12 kWh (5 × BP2500)
Parallelbetrieb bis 3 Geräte, 45,36 kWh und 12 kW
MPPT-Kanäle 4 (unabhängig)
Max. Solareingang (DC) 4.000 W
Max. PV-Eingang je Kanal 1.000 W
PV-Spannungsbereich 16–60 V
Max. Strom je Eingang 28 A
Netzeinspeisung ab Werk 800 W, einstellbar
Max. AC-Leistung 2.500 W
Bidirektionales Laden (AC) 2.500 W
Bypass-Leistung 2.300 W am Netz, 3.680 W im Inselbetrieb
Off-Grid-Ausgang 2.500 W
Umschaltzeit auf Notstrom unter 20 ms
Jahresertrag laut Hersteller bis 4.800 kWh
Maße (B × T × H) 485 × 248 × 282 mm
Gewicht 26,5 kg
Schutzart IP65K
Betriebstemperatur -20 bis 55 °C
Geräuschpegel bis 30 dB laut Hersteller
Konnektivität WLAN, Bluetooth, Ethernet
Messtechnik Smart Meter oder bis zu 4 Smart Plugs
Smart Home Home-Assistant-Anbindung laut Hersteller
Sicherheit integriertes Brandschutzsystem, Echtzeit-Temperaturüberwachung
Garantie 10 Jahre
Auslegungslebensdauer 15 Jahre laut Hersteller

Balkonspeicher hören bei 800 W auf, weil das Einspeiselimit dort liegt. Der SolarVault 3 Pro Max ist für den Fall danach gebaut: 4.000 W Solareingang, 2.500 W bidirektionale AC-Leistung und ein Notstromausgang, der einen kompletten Haushaltsstromkreis trägt. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Jackery, die Datenblattauszüge in den Händler-Listungen und der aktuelle Rechtsrahmen für Steckersolargeräte.

Vier MPPT mit 28 Ampere je Kanal

Ein MPP-Tracker sucht für seinen Eingang laufend den Arbeitspunkt mit der höchsten Leistung. Hängen mehrere Module am selben Tracker, gibt das schwächste den Takt vor. Ein verschattetes Modul zieht dann die anderen mit nach unten. Vier getrennte Kanäle mit je 1.000 W lösen diese Kopplung auf.

Der eigentlich interessante Wert steht daneben: 28 A je Eingang. Vergleichbare Geräte liegen zwischen 13 und 26 A, und genau diese Grenze entscheidet, ob zwei Module parallel an einen Kanal dürfen. Zwei bifaziale 500-Wp-Module mit je rund 13 A Kurzschlussstrom kommen parallel auf 26 A und passen. Aus vier Kanälen werden so bis zu acht Module. Der Spannungsbereich ab 16 V liegt zusätzlich niedrig, was die Anlage in der Dämmerung und an trüben Wintertagen früher anlaufen lässt. Wie stark Teilverschattung durchschlägt, behandelt der Ratgeber Balkonkraftwerk im Schatten.

Mit 4.000 W Gleichstromaufnahme nimmt das Gerät das Fünffache dessen auf, was es in der Werkseinstellung abgibt. Diese Überdimensionierung ist gewollt: Je mehr Modulfläche vorhanden ist, desto länger hält die Anlage ihre Abgabeleistung auch bei schwachem Licht, und desto mehr Überschuss landet im Akku statt ungenutzt zu verfallen.

Die 2.500 Watt kosten das vereinfachte Verfahren

Das ist der Punkt, an dem sich die Kaufentscheidung entscheidet. Der SolarVault 3 Pro Max kann 2.500 W ins Hausnetz abgeben und steht ab Werk auf 800 W. Für das vereinfachte Verfahren nach Paragraf 8 Absatz 5a EEG zählt aber die höchste wählbare Stufe, nicht die eingestellte. Wer in der App auf 2.500 W schalten kann, betreibt aus Sicht des Netzbetreibers keine Steckersolaranlage mehr.

Praktisch heißt das: Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme, Eintrag im Marktstammdatenregister als reguläre Erzeugungsanlage und je nach Netzbetreiber eine Anschlussbeurteilung. Die vereinfachte Zwei-Wochen-Frist und die Duldung des alten Zählers entfallen. Was das im Einzelnen bedeutet, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden: Fristen.

Dazu kommt seit Dezember 2025 die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 für komplette Steckersolargeräte. Sie koppelt die zulässige Modulleistung an die Anschlussart: bis 960 Wp am Haushaltsstecker, bis 2.000 Wp über eine Energiesteckvorrichtung. Die 4.000 W Modulleistung, die der Pro Max verarbeiten kann, liegen darüber. Der Unterschied zwischen den Anschlussarten steht im Ratgeber Schuko oder Wieland.

Wer den Speicher bewusst auf 800 W belässt und nie umschaltet, bewegt sich in einer Grauzone: Die Regel stellt auf die technische Möglichkeit ab, nicht auf die Einstellung. Eine belastbare Auskunft gibt nur der eigene Netzbetreiber.

Notstrom mit 2.500 Watt und 3.680 Watt Bypass

Zwei Werte gehören hier zusammen. Der Off-Grid-Ausgang liefert bei Netzausfall 2.500 W, der Wechsel dauert laut Jackery unter 20 ms. In dieser Zeitspanne bleiben Kühlschrank, Gefriertruhe, Router, Heizungspumpe und die meisten Computer-Netzteile ohne Neustart in Betrieb. Klassische Balkonspeicher liegen bei 800 bis 1.200 W und decken damit Grundlast ab, aber keine Waschmaschine.

Der Bypass ist der zweite Wert: 2.300 W am Netz, 3.680 W im Inselbetrieb. Bypass heißt, dass Strom am Speicher vorbei direkt zum Verbraucher geht, wenn der Akku voll oder leer ist. 3.680 W entsprechen 16 A bei 230 V, also der vollen Belastbarkeit einer normalen Haushaltsleitung. Der Speicher wird damit an keiner Stelle zum Nadelöhr.

Für die Praxis: Ein moderner Kühlschrank braucht rund 100 bis 150 W im Betrieb, ein Router 10 W, eine Umwälzpumpe 40 bis 80 W. Aus 2,52 kWh Kapazität ergeben sich für diese Grundlast rechnerisch mehr als zehn Stunden Überbrückung, abzüglich der Wandlungsverluste und ohne Reserveabschaltung des BMS.

Der Standby-Verbrauch bleibt offen

Bei Speichern entscheidet ein Wert stiller über die Wirtschaftlichkeit als jede andere Kennzahl: der Eigenverbrauch im Leerlauf. Er läuft rund um die Uhr, auch in den Nächten, in denen nichts geladen und nichts entladen wird. 10 W Dauerverbrauch summieren sich über ein Jahr auf 87,6 kWh, bei 35 Cent je kWh sind das gut 30 Euro, die vom Ertrag abgehen.

Jackery weist diesen Wert für den Pro Max nicht aus. Ebenso fehlen die Zahl der Ladezyklen und der Round-Trip-Wirkungsgrad, also der Anteil des eingespeicherten Stroms, der beim Entladen wieder herauskommt. Bei LiFePO4-Speichern dieser Klasse liegen 3.000 bis 6.000 Zyklen und 88 bis 92 Prozent Wirkungsgrad im üblichen Rahmen, aber das sind Erfahrungswerte der Geräteklasse, keine Herstellerangaben für dieses Modell.

Die 10 Jahre Garantie und die genannte Auslegungslebensdauer von 15 Jahren sind ein Indiz, ersetzen die Werte aber nicht. Wer die Amortisationsrechnung aufmachen will, sollte beim Hersteller nachfragen. Die Grundlagen der Rechnung stehen im Ratgeber Wie viel spart ein Balkonkraftwerk.

Erweiterung in 2,52-kWh-Schritten

Der Erweiterungsakku heißt BP2500 und bringt dieselben 2.520 Wh mit wie das Grundgerät. Fünf davon heben den Speicher auf 15,12 kWh. Wer noch weiter will, koppelt bis zu drei Geräte parallel und landet bei 45,36 kWh und 12 kW Systemleistung, im Inselbetrieb bei 7.500 W.

Die Schrittweite hat zwei Seiten. Sie passt zu Haushalten, die den Speicher als Hausspeicher denken, und sie ist grob für alle, die nur ein wenig nachrüsten wollen: Eine kleinere Stufe unterhalb von 2,52 kWh gibt es nicht. Zum Vergleich bietet Anker mit dem BP2700 2,688 kWh und mit dem BP5000 5,024 kWh, Zendure staffelt mit AB2000X und AB3000X in 1,92 und 2,88 kWh.

Wie groß der Speicher überhaupt sein muss, hängt am nächtlichen Grundverbrauch des Haushalts. Der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher: wie groß rechnet das durch.

Steuerung, Messung und Smart Home

Der Speicher misst den Hausverbrauch entweder über einen Smart Meter am Zählerkasten oder über bis zu vier Smart Plugs an einzelnen Verbrauchern. Der zweite Weg ist der pragmatische für Mietwohnungen, in denen niemand am Zählerschrank arbeiten darf. Er sieht dann allerdings nur die vier gemessenen Geräte, nicht den gesamten Haushalt.

Die Anbindung läuft über WLAN, Bluetooth und zusätzlich Ethernet. Der Netzwerkanschluss ist in dieser Klasse selten und für Speicher in Kellerräumen oder hinter dicken Wänden das stabilere Rückgrat. Jackery nennt außerdem eine Anbindung an Home Assistant. Was sich damit an Nulleinspeisung bauen lässt, zeigt der Ratgeber Nulleinspeisung mit Home Assistant.

Der intelligente Modus prognostiziert nach Herstellerangabe die Solarerzeugung und verschiebt Ladung und Entladung in die passenden Zeitfenster. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif ist das der Hebel, mit dem sich zusätzlich zum Eigenverbrauch Geld verdienen lässt. Wie das funktioniert, steht im Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif.

Gehäuse, Sicherheit und Aufstellung

26,5 kg bei 485 × 248 × 282 mm machen den Pro Max zum Zwei-Personen-Gerät, sobald er auf eine Konsole oder in ein Regal soll. Für eine Balkonbrüstung ist er ungeeignet, der Untergrund muss eben und tragfähig sein. Mit jedem BP2500 kommt weiteres Gewicht dazu.

IP65K steht für staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Das K kennzeichnet die verschärfte Prüfung mit Hochdruck-Dampfstrahl aus der Fahrzeugnorm. Für den Außenbereich reicht das, ein überdachter Platz bleibt trotzdem die bessere Wahl: Lithiumzellen altern in dauerhafter Sonne schneller, und der zulässige Bereich endet bei 55 °C. Was das im Winter bedeutet, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher im Winter.

Auf der Sicherheitsseite nennt Jackery eine Echtzeit-Temperaturüberwachung und ein integriertes Brandschutzsystem. Zusammen mit dem Geräuschpegel von bis zu 30 dB ist die Aufstellung in Wohnnähe damit unkritisch, etwa im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage.

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätSolareingangEinspeisungNotstromPreisBewertung
SolarVault 3 Pro Max2,52 kWh4.000 W, 4 MPPT800–2.500 W2.500 Wca. 899 €4,2
Jackery SolarVault 3 Pro2,52 kWh4.000 W, 4 MPPT800–1.200 W1.200 Wca. 699 €4,2
Zendure SolarFlow 2400 Pro2,4 kWh3.000 W, 4 MPPT800–2.400 W2.400 Wca. 799 €4,3
Anker Solarbank 3 E2700 Pro2,68 kWh3.600 W, 4 MPPT800–1.200 W1.200 Wca. 999 €4,6

Innerhalb der eigenen Serie ist die Sache klar: Der Pro kostet rund 200 Euro weniger und unterscheidet sich nur auf der AC-Seite. Wer bei 800 W bleibt, zahlt beim Pro Max für Leistung, die er nie abruft. Gegen den SolarFlow 2400 Pro liegt der Pro Max beim Solareingang vorn (4.000 gegen 3.000 W), gegen die Solarbank 3 Pro bei Einspeisung und Notstrom.

Für wen sich das Gerät lohnt

Passend ist der Pro Max für größere Anlagen mit sechs bis acht Modulen, für Haushalte, die Notstrom für einen ganzen Stromkreis wollen, und für alle, die den Speicher als Einstieg in einen Hausspeicher denken und die Erweiterung auf 15 oder 45 kWh fest eingeplant haben. Wer bereits einen Wechselrichter im Haus hat und nur nachrüstet, findet die passenden Wege im Ratgeber AC-Speicher am Balkonkraftwerk nachrüsten.

Weniger passend ist er am klassischen Balkonkraftwerk mit zwei Modulen und 800 W. Dort bleibt der größte Teil der Hardware ungenutzt, und der Aufwand der regulären Anmeldung steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Fazit

Der SolarVault 3 Pro Max ist ein sauber ausgelegter Speicher für den Bereich oberhalb der Steckersolar-Grenze. 28 A je MPPT-Eingang, 4.000 W Solareingang, 2.500 W Notstrom in unter 20 ms und ein Bypass auf 16-A-Niveau sind Werte, die in dieser Preisklasse selten zusammenkommen. Für rund 899 Euro ist das ein stimmiges Paket, solange die Anlage groß genug ist, um es auszunutzen.

Zwei Punkte bleiben. Die 2.500 W führen aus dem vereinfachten Verfahren heraus, das gehört vor dem Kauf geklärt und nicht danach. Und Jackery lässt mit Zyklen, Wirkungsgrad und Standby-Verbrauch drei Werte offen, die für eine Amortisationsrechnung nötig wären. Wer nur ein 800-W-Balkonkraftwerk speichern will, fährt mit dem SolarVault 3 Pro für 200 Euro weniger genauso gut.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 28 A je MPPT-Eingang liegen über dem, was Geräte dieser Klasse üblicherweise zulassen, damit passen zwei kräftige Module parallel an einen Kanal und aus vier Eingängen werden bis zu acht Module
  • 2.500 W Notstrom in unter 20 ms decken einen kompletten Haushaltsstromkreis ab statt nur Router und Kühlschrank
  • Der Bypass trägt im Inselbetrieb 3.680 W, das ist die volle Belastbarkeit einer normalen 16-A-Leitung
  • Der PV-Bereich beginnt bei 16 V und lässt die Anlage in der Dämmerung und an trüben Wintertagen früher anlaufen
  • Drei Geräte lassen sich koppeln, damit wächst der Speicher bis 45,36 kWh mit, ohne dass die erste Einheit ersetzt werden muss
  • Bis 30 dB und ein Brandschutzsystem im Gehäuse machen die Aufstellung in Wohnnähe unkritisch

Das spricht dagegen

  • Die 2.500 W sind über die App wählbar, damit zählt für das vereinfachte Verfahren die höchste Stufe und das Gerät fällt aus der Steckersolar-Regelung heraus
  • Jackery weist weder Ladezyklen noch Round-Trip-Wirkungsgrad noch den Standby-Verbrauch öffentlich aus, alle drei entscheiden über die Wirtschaftlichkeit
  • 26,5 kg im Grundgerät schließen Balkonbrüstungen als Stellplatz aus, mit jedem BP2500 kommt weiteres Gewicht dazu
  • Der Erweiterungsakku BP2500 hebt die Kapazität nur in 2,52-kWh-Schritten, für kleine Nachrüstungen gibt es keine kleinere Stufe
  • IP65K schützt gegen Strahlwasser, ein dauerhaft sonniger Südbalkon bleibt trotzdem der falsche Platz für Lithiumzellen

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Speicher & Erweiterbarkeit 4,5
Solareingang & Verschattung 5,0
Notstrom & Ausstattung 4,5
Anmeldung & Datenlage 2,5

Gesamtwertung: 4,2 / 5

Häufige Fragen

Wie viel Kapazität hat der Jackery SolarVault 3 Pro Max?

Das Grundgerät speichert 2.520 Wh, also gut 2,5 kWh. Mit bis zu fünf Erweiterungsakkus vom Typ BP2500 wächst das System auf 15,12 kWh. Werden drei Geräte parallel betrieben, nennt Jackery 45,36 kWh als Obergrenze. Verbaut sind LiFePO4-Zellen bei einer Nennspannung von 51,2 V.

Was unterscheidet den SolarVault 3 Pro Max vom SolarVault 3 Pro?

Beide Geräte teilen sich 2,52 kWh Kapazität, 4.000 W Solareingang und vier MPPT-Kanäle. Der Pro Max hebt die AC-Seite an: 2.500 W statt 1.200 W beim bidirektionalen Laden, 2.500 W statt 1.200 W im Notstrombetrieb und 3.680 W Bypass. Wer den Speicher nur an ein 800-W-Balkonkraftwerk hängt, nutzt diesen Aufpreis nicht aus.

Darf der SolarVault 3 Pro Max 2.500 Watt einspeisen?

Technisch ja, ab Werk steht er auf 800 W. Für das vereinfachte Verfahren nach Paragraf 8 Absatz 5a EEG zählt allerdings die höchste wählbare Stufe, nicht die eingestellte. Sobald 2.500 W in der App auswählbar sind, gilt das reguläre Anmeldeverfahren für Erzeugungsanlagen mit Netzbetreiber-Anmeldung vor Inbetriebnahme.

Wie viele Solarmodule kann ich anschließen?

Vier MPPT-Kanäle nehmen zusammen 4.000 W auf, je Kanal sind 1.000 W vorgesehen. Weil jeder Eingang bis 28 A verträgt, passen auch zwei Module parallel an einen Kanal. Damit sind bis zu acht Module möglich. Der Spannungsbereich liegt bei 16 bis 60 V.

Wie schnell schaltet der SolarVault 3 Pro Max bei Stromausfall um?

Jackery nennt weniger als 20 Millisekunden für den Wechsel in den Inselbetrieb und stellt dabei bis zu 2.500 W bereit. In diesem Zeitfenster laufen Kühlgeräte, Router, Heizungspumpe und die meisten Computer-Netzteile ohne Neustart weiter. Der Bypass trägt im Inselbetrieb bis 3.680 W.

Kann der SolarVault 3 Pro Max draußen stehen?

Jackery gibt IP65K an, damit ist das Gehäuse staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis 55 °C. Ein überdachter, schattiger Platz bleibt die bessere Wahl, weil dauerhafte Hitze die Alterung von Lithiumzellen beschleunigt.

Wie laut ist das Gerät?

Jackery nennt bis zu 30 dB. Das liegt in der Größenordnung eines leisen Kühlschranks und ist im Wohnraum bei geschlossener Tür kaum wahrnehmbar. Erreicht wird das über eine V-förmige Kühlführung im Gehäuse. Unter Volllast und bei hohen Außentemperaturen ist mit dem oberen Ende dieses Bereichs zu rechnen.

Lohnt sich der Pro Max an einem kleinen Balkonkraftwerk?

Bei zwei Modulen und 800 W Einspeisung bleiben 4.000 W Solareingang und 2.500 W Ausgangsleistung weitgehend ungenutzt. Für diesen Aufbau ist der günstigere SolarVault 3 Pro oder ein reiner 800-W-Speicher die passendere Wahl. Der Pro Max rechnet sich ab etwa sechs Modulen oder wenn Notstrom für einen ganzen Stromkreis gebraucht wird.

Welche Werte fehlen im Datenblatt?

Jackery weist für den Pro Max weder die Zahl der Ladezyklen noch den Round-Trip-Wirkungsgrad noch den Standby-Verbrauch öffentlich aus. Gerade der Leerlaufverbrauch entscheidet mit, wie viel vom gespeicherten Strom am Ende im Haushalt ankommt. Die 10 Jahre Garantie und die genannte Auslegungslebensdauer von 15 Jahren ersetzen diese Werte nicht.

Was ist der Unterschied zum SolarVault 3 Pro Max AC?

Die AC-Variante ist ein reiner Nachrüstspeicher für bestehende Anlagen: 5,04 kWh im Grundgerät, erweiterbar auf 15,12 kWh, ebenfalls 2.500 W Einspeisung und 3.680 W Bypass, dafür ohne die vier MPPT-Solareingänge. Sie kostet bei Amazon rund 1.647 Euro und richtet sich an Haushalte mit vorhandenem Wechselrichter.

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