Zusatzakku · Zendure

Zendure SolarFlow AB3000L (Zusatzakku)

  • 2.880 Wh LiFePO4 für rund 580 Euro, das sind etwa 0,20 Euro je Wattstunde
  • Bis zu 5 Akkus stapelbar, damit erreicht ein SolarFlow 2400 Pro 16,8 kWh
  • Selbstheizung für Betrieb bis -20 °C, IP65 für die Aufstellung im Freien
  • Aerosol-Löschsystem im Gehäuse, Auslösung bei 170 °C ± 10 °C
  • 6.000 Ladezyklen und 10 Jahre Garantie laut Hersteller

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 10. September 2026

Zendure SolarFlow AB3000L

Technische Daten

Modellcode ZDAB3000L
Kapazität 2.880 Wh (60 Ah)
Zellchemie LiFePO4
Nennspannung 48 V DC
Ladezyklen 6.000 laut Hersteller
Rechnerische Lebensdauer 15 Jahre laut Hersteller
Max. Leistung, ein Akku 1.680 W
Max. Leistung, ab zwei Akkus 1.920 W
Max. Anzahl im Verbund 5 Akkus
Max. Systemkapazität 16,8 kWh mit SolarFlow 2400 Pro
Kompatibel mit SolarFlow 2400 Pro, SolarFlow 2400 AC+
Nicht kompatibel mit SolarFlow 2400 AC (dort gehört der AB3000X hin)
Batteriemanagement Dual-Shield-BMS mit Cloud-Überwachung
Verbindung gestapelte Steckverbindung, ohne Zusatzkabel
Selbstheizung ja, aktiv zwischen -20 und 0 °C
Brandschutz Aerosol-Löschsystem, Auslösung bei 170 °C ± 10 °C
Schutzart IP65
Ladetemperatur 0 bis 55 °C
Entladetemperatur -20 bis 60 °C
Lagertemperatur -30 bis 45 °C (1 Monat), -20 bis 35 °C (6 Monate)
Konnektivität WLAN (Wi-Fi 4)
Maße (B × T × H) 394 × 257 × 283 mm
Gewicht 26,3 kg
Garantie 10 Jahre
Preis rund 580 € bei Amazon (UVP 699 €)

Rund 580 Euro für 2.880 Wattstunden, Selbstheizung für den Winter und ein Löschsystem im Gehäuse: Der AB3000L ist Zendures aktueller Zusatzakku für die großen SolarFlow-Systeme und trägt den Code ZDAB3000L. Grundlage dieser Einordnung sind das Zendure-Datenblatt, die Kompatibilitätsangaben des Herstellers und der Vergleich mit dem bereits eingeordneten AB2000X.

Erst die Kompatibilität, dann alles andere

Bei Zendure-Zusatzakkus entscheidet diese Frage vor allen technischen Werten, weil die Modellnamen dicht beieinander liegen. Der AB3000L passt an den SolarFlow 2400 Pro und den SolarFlow 2400 AC+. Für diese beiden Geräte hat Zendure Leistung, Abmessungen und Systemabstimmung validiert.

Der AB3000X hat dieselben 2.880 Wh und gehört trotzdem woanders hin, nämlich an den SolarFlow 2400 AC. Zendure schreibt ausdrücklich, dass die beiden Akkus nicht untereinander tauschbar sind. Der AB2000X wiederum bedient die 48-Volt-Geräte der 800er-Reihe, der AB2000L gehört zum SolarFlow 1600 AC+.

Vier Akkus mit ähnlichen Namen und klar getrennten Einsatzgebieten: Vor dem Kauf gehört der Blick auf das Typenschild des vorhandenen Geräts.

AkkuKapazitätGehört an
AB3000L2.880 WhSolarFlow 2400 Pro, 2400 AC+
AB3000X2.880 WhSolarFlow 2400 AC
AB2000L1.920 WhSolarFlow 1600 AC+
AB2000X1.920 WhSolarFlow 800, 800 Plus, 800 Pro, Hub-Serie

2.880 Wattstunden in Alltagsgrößen

Die Zahl allein sagt wenig. Übersetzt in den Haushalt sieht es so aus: Eine typische nächtliche Grundlast liegt zwischen 150 und 300 W, verursacht von Kühlschrank, Router, Standby-Geräten und Heizungspumpe. Über zwölf Stunden Dunkelheit summiert sich das auf 1,8 bis 3,6 kWh.

Ein SolarFlow 2400 Pro bringt 2,4 kWh mit und deckt davon einen Großteil. Mit einem AB3000L stehen 5,28 kWh zur Verfügung, und damit ist die Nacht in fast jedem Haushalt vollständig abgedeckt, mit Reserve für den Backofen am Abend. Ein zweiter Akku hebt die Kapazität auf 8,16 kWh, was in den Bereich kleiner Hausspeicher reicht.

Ob sich der Sprung lohnt, entscheidet die Modulleistung. Wird der bestehende Speicher im Sommer regelmäßig voll und geht danach Solarstrom ungenutzt ins Netz, füllt der Zusatzakku genau diese Lücke. Der Ratgeber Wie groß sollte der Balkonkraftwerk-Speicher sein rechnet die Auslegung durch, und Speicher voll, was tun beschreibt, was ansonsten mit dem Überschuss passiert.

1.680 oder 1.920 Watt: der Unterschied liegt in der Stückzahl

Ein Detail im Datenblatt, das leicht übersehen wird. Ein einzelner AB3000L gibt höchstens 1.680 W ab. Erst ab zwei Akkus im Verbund gibt das System 1.920 W frei.

Für den SolarFlow 2400 Pro mit seinem bidirektionalen 2.400-W-Anschluss heißt das: Mit einem Zusatzakku bleibt die maximale Entladeleistung unter dem, was das Gerät netzseitig könnte. Im Balkonkraftwerk-Betrieb mit 800 W Einspeisegrenze spielt das keine Rolle. Relevant wird es erst, wenn die Einspeisung über die App auf die vollen 2.400 W freigeschaltet ist, was die Anlage aus dem vereinfachten Anmeldeverfahren herausnimmt.

Selbstheizung: der Grund, warum der Akku im Januar arbeitet

Jede LiFePO4-Zelle nimmt Schaden, wenn sie unter 0 °C geladen wird. Deshalb sperrt das Batteriemanagement jedes seriösen Speichers dort die Ladung. Bei einem Balkonkraftwerk mit Außenaufstellung bedeutet das ohne Gegenmaßnahme: Zwischen November und Februar bleibt der Speicher an vielen Tagen leer.

Der AB3000L hat eine Selbstheizung, die zwischen -20 und 0 °C anspringt und die Zellen auf Ladetemperatur bringt. Das Entladen läuft ohnehin bis -20 °C. Die Heizung kostet Energie, die vom Solarertrag abgeht, weshalb die Winterausbeute niedriger ausfällt als im Sommer. Verfügbar bleibt der Speicher trotzdem. Was im Winter sonst noch zu beachten ist, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher im Winter.

Für die Aufstellung selbst genügt IP65: staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus jeder Richtung. Welche Plätze sich eignen und welche nicht, klärt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher draußen.

Drei Sicherheitsebenen statt einer

Zendure staffelt den Schutz, und das ist bei einem Akku, der an einer Hauswand steht, mehr als eine Marketingzeile.

Die erste Ebene ist die Zellchemie. LiFePO4 hat eine deutlich höhere thermische Stabilität als Lithium-Ionen mit Nickel-Kobalt-Anteil, das thermische Durchgehen setzt bei erheblich höheren Temperaturen ein. Die zweite Ebene ist das Dual-Shield-BMS, das Spannung, Strom, Kurzschluss und Temperatur überwacht und über die Cloud auslesbar ist.

Die dritte Ebene ist ungewöhnlich: ein Aerosol-Löschsystem im Gehäuse, das bei 170 °C ± 10 °C auslöst. Es setzt ein Löschaerosol frei, das die chemische Kettenreaktion im Inneren unterbricht. Bei Zusatzakkus dieser Preisklasse ist das selten. Wie das Risiko insgesamt einzuordnen ist, behandelt der Ratgeber Brandgefahr bei Balkonkraftwerk-Speichern.

26,3 Kilogramm und der Stellplatz

Mit 394 × 257 × 283 mm und 26,3 kg ist der AB3000L ein solider Brocken. Die Grundfläche entspricht etwa der eines Umzugskartons, die Höhe von 28 cm macht den Stapel schnell hoch.

Drei Akkus übereinander wiegen rund 79 kg und stehen dann 85 cm hoch. Der Untergrund muss das tragen und eben sein, sonst sitzen die Steckkontakte zwischen den Einheiten nicht sauber. Auf einem Holzbalkon lohnt der Blick auf die zulässige Flächenlast, besonders wenn der Speicher am Rand steht.

Positiv fällt die Verbindung ohne Zusatzkabel auf. Die Akkus stapeln sich über Steckkontakte, die beim Aufsetzen greifen. Es gibt kein Kabel, das falsch gesteckt werden kann, und keinen Anschluss, der Feuchtigkeit zieht.

Was 0,20 Euro je Wattstunde bedeuten

Bei 580 Euro und 2.880 Wh ergeben sich rund 0,201 Euro je Wattstunde, also 201 Euro je Kilowattstunde Kapazität. Der kleinere AB2000X liegt bei 0,205 Euro je Wattstunde, der Sprung zur größeren Einheit bringt also einen kleinen Mengenvorteil.

Zur Einordnung eine Überschlagsrechnung mit offengelegten Annahmen: Puffert der Zusatzakku über das Jahr 300 zusätzliche Kilowattstunden vom Netz weg, die sonst eingespeist würden, spart er bei 35 Cent Arbeitspreis rund 105 Euro jährlich. Damit liegt die Amortisation bei etwa fünfeinhalb Jahren, bei zehn Jahren Garantie und sechzehn Jahren rechnerischer Lebensdauer. Wie viel er tatsächlich puffert, hängt an Modulleistung, Verbrauchsprofil und Jahreszeit.

Deutlich schneller rechnet sich die Erweiterung mit einem dynamischen Stromtarif, weil der Speicher dann auch Netzstrom zu Niedrigpreiszeiten aufnimmt und zur Hochpreiszeit abgibt. Diese Betriebsart beschreibt der Ratgeber Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif.

Für wen sich der AB3000L lohnt

Passend ist er für Besitzer eines SolarFlow 2400 Pro oder 2400 AC+, deren Speicher im Sommer regelmäßig gegen Mittag voll ist. Dort verwandelt der Zusatzakku Einspeisung in Eigenverbrauch, und zwar ohne jeden Eingriff an der Elektrik. Passend ist er außerdem für alle, die ihren Speicher schrittweise aufbauen und den Stapel später um weitere Einheiten ergänzen wollen.

Weniger passend ist er, wenn der bestehende Speicher morgens noch Restladung hat. Dann fehlt schlicht der Solarüberschuss, den er aufnehmen könnte, und die Investition liegt brach. Und wer ein anderes SolarFlow-Modell besitzt, greift zum jeweils passenden Akku, weil dieser hier nicht überall arbeitet.

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätPreis je WhPassend zuPreis
Zendure AB3000L2.880 Whca. 0,20 €2400 Pro, 2400 AC+ca. 580 €
Zendure AB2000X1.920 Whca. 0,21 €800er-Reihe, Hub-Serieca. 394 €
Anker SOLIX BP27002.688 Whca. 0,30 €Solarbank 2 und 3ca. 799 €
Anker SOLIX BP50005.024 Whca. 0,22 €Solarbank 2 Pro und Plusca. 1.099 €

Fazit

Der AB3000L macht das, was ein Zusatzakku leisten soll, und legt bei der Ausstattung nach. 2.880 Wattstunden zu rund 0,20 Euro je Wattstunde sind marktgerecht, die Selbstheizung hält den Speicher im Winter im Spiel, und das Aerosol-Löschsystem ist eine Sicherheitsebene, die in dieser Klasse selten mitgeliefert wird. Die stapelbare Verbindung ohne Kabel macht die Erweiterung zur Sache von Minuten.

Der eine Punkt, an dem dieser Kauf schiefgehen kann, ist die Zuordnung. Der AB3000L gehört an den SolarFlow 2400 Pro und den 2400 AC+, und der optisch verwandte AB3000X mit identischer Kapazität gehört an den 2400 AC. Wer sein Gerät kennt und dessen Speicher im Sommer regelmäßig voll läuft, macht mit dieser Erweiterung wenig falsch.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Mit 0,20 Euro je Wattstunde liegt der Akku leicht unter dem kleineren AB2000X und deutlich unter kompletten Speichersets
  • Selbstheizung zwischen -20 und 0 °C hält den Akku im Winter ladefähig, ohne Heizung sperrt jedes LiFePO4-System die Ladung unter 0 °C
  • Das Aerosol-Löschsystem ist eine echte dritte Sicherheitsebene neben BMS und Zellchemie und bei Zusatzakkus dieser Klasse selten
  • Fünf Akkus stapeln sich ohne Zusatzkabel direkt aufeinander, die Erweiterung braucht kein Werkzeug und keine Verkabelung
  • 6.000 Zyklen und 10 Jahre Garantie decken bei täglicher Nutzung rechnerisch die gesamte Garantiezeit ab
  • IP65 erlaubt die Aufstellung auf dem Balkon oder an der Hauswand ohne zusätzliches Gehäuse

Das spricht dagegen

  • Der Akku passt nur an den SolarFlow 2400 Pro und den 2400 AC+, der äußerlich ähnliche AB3000X gehört an den 2400 AC und ist nicht austauschbar
  • 26,3 kg je Akku verlangen einen tragfähigen, ebenen Stellplatz, ein Stapel aus drei Einheiten wiegt fast 80 kg
  • Ein einzelner Akku liefert nur 1.680 W, die vollen 1.920 W gibt das System erst ab zwei Einheiten frei
  • Die Ladung ist auf 0 bis 55 °C begrenzt, unterhalb von 0 °C muss erst die Selbstheizung arbeiten und verbraucht dabei Strom
  • Zendure nennt keinen separaten Round-Trip-Wirkungsgrad für den Akku, die Verluste lassen sich nur am Gesamtsystem beziffern

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Kapazität & Erweiterbarkeit 5,0
Sicherheit & Winterbetrieb 5,0
Kompatibilität 3,0
Verarbeitung & Garantie 4,5

Gesamtwertung: 4,3 / 5

Häufige Fragen

Zu welchen Zendure-Geräten passt der AB3000L?

Zendure nennt den SolarFlow 2400 Pro und den SolarFlow 2400 AC+ als validierte Kombinationen. Für diese beiden Geräte sind Leistung, Abmessungen und Systemabstimmung geprüft. An weiteren SolarFlow-Modellen ist der Akku teils funktional nutzbar, wegen der abweichenden Bauhöhe jedoch nicht die empfohlene Wahl. Beim SolarFlow 2400 AC funktioniert er ausdrücklich nicht.

Was unterscheidet den AB3000L vom AB3000X?

Beide haben 2.880 Wh Kapazität und sehen sich äußerlich ähnlich, ihre Zuordnung ist jedoch verschieden. Der AB3000L gehört an den SolarFlow 2400 Pro und den 2400 AC+, der AB3000X ausschließlich an den SolarFlow 2400 AC. Zendure weist im Datenblatt ausdrücklich darauf hin, dass die beiden nicht kompatibel sind. Vor dem Kauf lohnt der Blick auf das Typenschild des vorhandenen Geräts.

Wie viele Akkus kann ich stapeln?

Bis zu fünf Einheiten. Mit den 2,4 kWh des SolarFlow 2400 Pro ergeben fünf AB3000L eine Gesamtkapazität von 16,8 kWh. Die Verbindung läuft über gestapelte Steckkontakte ohne zusätzliche Kabel. Ab dem zweiten Akku gibt das System die volle Leistung von 1.920 W frei, ein einzelner Akku bleibt bei 1.680 W.

Lohnt sich der AB3000L an einem Balkonkraftwerk?

Er lohnt sich, wenn der vorhandene Speicher regelmäßig voll wird und danach Solarstrom ungenutzt ins Netz geht. Bei einem 2400 Pro mit 2,4 kWh und einer Modulleistung ab etwa 1.600 Wp ist das im Sommer der Regelfall. Deckt der bestehende Speicher die Nacht dagegen ohnehin ab, bringt die Erweiterung wenig. Der Ratgeber zur Speichergröße rechnet diese Frage durch.

Was kostet die Kilowattstunde Speicher hier?

Bei rund 580 Euro und 2.880 Wh sind es etwa 0,20 Euro je Wattstunde oder 201 Euro je Kilowattstunde Kapazität. Der kleinere AB2000X liegt bei rund 0,205 Euro je Wattstunde. Komplette Speichersets mit Wechselrichter kosten je Kilowattstunde deutlich mehr, weil dort die Elektronik im Preis steckt.

Funktioniert der Akku im Winter draußen?

Die Entladung läuft bis -20 °C. Für das Laden gilt ein Fenster von 0 bis 55 °C, wie bei jedem LiFePO4-Akku, denn unterhalb des Gefrierpunkts nimmt eine Lithium-Eisenphosphat-Zelle Schaden. Der AB3000L hat dafür eine Selbstheizung, die zwischen -20 und 0 °C anspringt und die Zellen auf Ladetemperatur bringt. Diese Heizung verbraucht selbst Energie, im Winter sinkt die nutzbare Ausbeute dadurch.

Wie sicher ist der Akku?

Zendure baut drei Ebenen ein. Die LiFePO4-Chemie ist thermisch stabiler als Lithium-Ionen mit Nickel-Kobalt. Darüber liegt ein Dual-Shield-BMS, das Überspannung, Überstrom, Kurzschluss und Überhitzung überwacht. Als letzte Ebene sitzt ein Aerosol-Löschsystem im Gehäuse, das bei 170 °C ± 10 °C auslöst und den Brand im Inneren erstickt.

Wo darf der Akku stehen?

IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus jeder Richtung, damit ist die Aufstellung im Freien zulässig. Sinnvoll ist ein schattiger, ebener und tragfähiger Platz: 26,3 kg je Einheit summieren sich beim Stapeln schnell. Direkte Sommersonne treibt die Zelltemperatur nach oben und kostet Lebensdauer.

Wie lange hält der Akku?

Zendure nennt 6.000 Ladezyklen und eine rechnerische Lebensdauer von 15 Jahren, die Garantie läuft über 10 Jahre. Bei einem vollen Zyklus pro Tag sind 6.000 Zyklen mehr als 16 Jahre. Im Balkonkraftwerk-Betrieb kommt selten ein voller Zyklus je Tag zustande, weil der Speicher im Winter kaum gefüllt wird. Die Zyklenzahl ist damit selten die Grenze, eher die kalendarische Alterung.

Brauche ich für die Erweiterung Werkzeug oder einen Elektriker?

Nein. Die Akkus stapeln sich über Steckkontakte direkt aufeinander, die Verbindung entsteht durch das Aufsetzen. Danach erkennt das System den neuen Akku und bindet ihn nach einem Firmware-Abgleich ein. Am Netzanschluss ändert sich nichts, weil der Speicher AC-seitig unverändert am selben Gerät hängt. Zu zweit heben ist wegen der 26,3 kg trotzdem ratsam.

Passende Ratgeber zum Thema