Faltbares Solarpanel · EcoFlow

EcoFlow 220 W bifaziales Solarpanel (Faltmodul)

  • 220 W auf der Vorderseite und 175 W auf der Rückseite laut EcoFlow
  • N-Type-TOPCon-Zellen mit 25 % Wirkungsgrad
  • Ständer mit 30 bis 60 Grad und Winkelanzeige fest im Gehäuse
  • IP68 und einteiliges gehärtetes Glas als Oberfläche
  • XT60i-Kabel fest verbaut, ausgelegt auf EcoFlow-Powerstations

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 12. September 2026

EcoFlow 220 W bifaziales Solarpanel

Technische Daten

Nennleistung Vorderseite 220 W (± 5 W)
Nennleistung Rückseite 175 W laut EcoFlow
Leistung nach BNPI bis 243 W laut Händlerangabe
Zelltyp N-Type monokristallin, TOPCon
Wirkungsgrad bis 25 % laut Hersteller
Leerlaufspannung (Voc) 21,5 V
MPP-Spannung (Vmp) 18,4 V
Kurzschlussstrom (Isc) 12,4 A vorne / 9,9 A hinten
MPP-Strom (Imp) 11,9 A vorne / 9,5 A hinten
Maße ausgeklappt 215,5 × 61,5 × 2,5 cm
Maße gefaltet 61,5 × 59,0 × 3,2 cm
Gewicht rund 7,0 kg laut EcoFlow (Händlerangabe 5,1 kg)
Aufstellwinkel 30 bis 60 Grad, integrierter Ständer
Winkelhilfe optische Anzeige im Rahmen
Aufbauzeit rund 40 Sekunden laut Hersteller
Oberfläche einteiliges gehärtetes Glas, ETFE-Beschichtung
Hitzefestigkeit bis 149 °C laut Hersteller
Schutzart IP68
Anschluss XT60i, Kabel fest integriert
Lieferumfang Panel, Ladekabel, Schutztasche, Kurzanleitung
Garantie 24 Monate laut Händlerangabe (EcoFlow US nennt 12 Monate)
Vorgängergeneration 220 W vorne / 155 W hinten, 22–23 %, 9,5 kg, MC4
Preis rund 399 € bei Amazon

220 Watt auf der Vorderseite, 175 Watt auf der Rückseite und ein Ständer, der zwischen 30 und 60 Grad einstellbar im Rahmen sitzt: Das faltbare 220-W-Panel ist EcoFlows mittlere Größe für mobile Anwendungen und das bifazialste Faltmodul, das hier bisher eingeordnet wurde. Grundlage dieser Einordnung sind die EcoFlow-Produktdaten, die Händler-Listung und der Vergleich mit den bereits eingeordneten Faltpanels von Jackery und Anker.

Zwei Generationen unter einem Namen

Vor dem Blick auf die Daten gehört eine Klarstellung. EcoFlow führt das 220-W-Panel in zwei Baureihen, die denselben Namen tragen. Die ältere liefert 220 W vorne bei 155 W hinten, kommt auf 22 bis 23 Prozent Wirkungsgrad, wiegt 9,5 Kilogramm und nutzt MC4-Stecker. Die neuere kommt auf 220 W vorne bei 175 W hinten, 25 Prozent Wirkungsgrad, rund 7 Kilogramm und ein fest verbautes XT60i-Kabel.

Die Listung bei EcoFlow Deutschland nennt 25 Prozent Wirkungsgrad, bis 243 Watt nach BNPI, die Winkelhilfe im Rahmen und 40 Sekunden Aufbauzeit. Das sind die Merkmale der neueren Baureihe, und auf diese beziehen sich die Werte in dieser Rezension. Wer älteren Testberichten mit 9,5 Kilogramm und MC4 begegnet, liest über das Vorgängermodell.

Die 21,5 Volt, die über den Einsatzzweck entscheiden

Diese Zahl ist der wichtigste Wert des Datenblatts, und sie schließt eine ganze Anwendung aus. Mit 21,5 Volt Leerlaufspannung und 18,4 Volt MPP-Spannung ist das Panel auf die DC-Eingänge von Powerstations zugeschnitten, die zwischen 11 und 60 Volt arbeiten.

Für ein Balkonkraftwerk fällt es damit aus. Mikrowechselrichter beginnen erst oberhalb dieser Spannung zu regeln: Der Growatt NEO 800M-X ab 28 Volt, der Deye SUN-M80G4 ab 25 Volt, der Zendure SolarFlow 800 mit 14 Volt als tiefster Wert im Feld. Selbst zwei Panels in Reihe kämen auf 43 Volt, wofür die XT60i-Verkabelung nicht ausgelegt ist. Für die Netzeinspeisung sind stationäre Module wie das JA Solar JAM60D41-500 mit 43,85 Volt gedacht.

Die niedrige Spannung hat eine zweite Folge: Bei 220 Watt fließen 11,9 Ampere. Über lange Verlängerungskabel fällt bei diesem Strom mehr Spannung ab als bei einem Hochvolt-Panel. Das Anker SOLIX PS200 arbeitet demgegenüber mit 57,6 Volt bei nur 4,16 Ampere und verträgt lange Leitungen besser.

175 Watt Rückseite: der höchste Bifazialitätswert im Feld

Bifaziale Faltpanels sind noch die Ausnahme, und EcoFlow gibt hier den aggressivsten Wert an. Die 175 Watt Rückseitenleistung entsprechen rund 80 Prozent der Vorderseite. Anker nennt für das PS200 bis zu 10 Prozent Mehrertrag, Jackery beschreibt die Rückseite der SolarSaga 200 qualitativ.

Diese 175 Watt beschreiben das Potenzial der Zelle unter voller Einstrahlung von hinten. Im Betrieb erhält die Rückseite nur reflektiertes Licht, und wie viel das ist, entscheidet der Untergrund:

UntergrundZusatzertrag Rückseite
Wiese, dunkler Asphalt3 bis 8 %
Betonplatte, Sandboden8 bis 12 %
Heller Kies, weiße Fläche12 bis 18 %
Schnee15 bis 20 %

Bedingung ist der aufgestellte Betrieb. Flach auf dem Boden liegt die Rückseite im eigenen Schatten und trägt nichts bei. Der integrierte Ständer mit 30 bis 60 Grad löst das mit, weil er das Panel anhebt. Die physikalischen Grundlagen stehen im Ratgeber Bifaziale Solarmodule, die Unterschiede je Oberfläche rechnet der Ratgeber Bifaziale Solarmodule: Untergrund durch.

Der Preis je Watt im Faltpanel-Feld

399 Euro klingen nach viel Geld für 220 Watt. Der Vergleich innerhalb der Kategorie verschiebt das Bild:

PanelLeistungPreisPreis je WattGewicht
EcoFlow 220 W bifazial220 Wca. 399 €1,81 €ca. 7,0 kg
Jackery SolarSaga 200200 Wca. 449 €2,25 €ca. 8,0 kg
Anker SOLIX PS200200 Wca. 350 €1,75 €4,75 kg
Jackery SolarSaga 40 Mini40 Wca. 79 €1,98 €1,18 kg
Anker SOLIX PS3030 Wca. 80 €2,67 €1,1 kg

Damit liegt das EcoFlow im günstigen Drittel. Nur das Anker PS200 kommt günstiger je Watt, und es war am Tag dieser Rezension bei Amazon nur mit Lieferzeit zu haben. Gegenüber der Jackery SolarSaga 200 spart das EcoFlow 50 Euro bei 20 Watt mehr Leistung.

Die absolute Summe bleibt ein echtes Argument gegen das Panel. Wer nur ein Handy und eine Lampe laden will, ist mit einem 40-W-Panel für 79 Euro bedient. Die 399 Euro rechnen sich erst, wenn eine Powerstation mit 1 Kilowattstunde oder mehr an einem Tag wieder vollgeladen werden soll.

Handhabung: 2,16 Meter, 7 Kilogramm, 40 Sekunden

Ausgeklappt misst das Panel 215,5 × 61,5 Zentimeter und ist damit das längste im Vergleichsfeld. Gefaltet schrumpft es auf 61,5 × 59 × 3,2 Zentimeter, also auf Aktentaschenformat mit 3 Zentimetern Dicke. Das passt hinter eine Rücksitzlehne oder in eine Dachbox.

Der Ständer ist der praktische Vorteil dieser Bauart. Er sitzt fest im Rahmen und lässt sich zwischen 30 und 60 Grad einstellen, dazu zeigt eine optische Winkelhilfe im Rahmen, wann das Panel senkrecht zur Sonne steht. EcoFlow nennt 40 Sekunden Aufbauzeit. Warum der Winkel so viel ausmacht, zeigt der Ratgeber Neigungswinkel im Winter.

Beim Gewicht gehen die Quellen auseinander. EcoFlow nennt rund 7,0 Kilogramm, die Amazon-Listung führt 5,1 Kilogramm im Datenfeld. Der niedrigere Wert stammt wahrscheinlich aus einer früheren Erfassung. Für die Praxis ist der Bereich um 7 Kilogramm der belastbarste, womit das Panel zwischen dem Anker PS200 mit 4,75 Kilogramm und der Jackery SolarSaga 200 mit 8 Kilogramm liegt.

Bei 2,16 Metern Länge wird Wind zum Thema. Ein aufgestelltes Faltpanel dieser Größe fängt viel Fläche, und der Ständer hält es nur bis zu einer gewissen Böe. Bei aufkommendem Wind gehört es beschwert oder abgebaut.

Verarbeitung: Glas auf einem Faltmodul

Die meisten Faltpanels schließen die Zellen mit einer ETFE-Folie ab. EcoFlow setzt ein einteiliges gehärtetes Glas ein, das der Hersteller als fünffach widerstandsfähiger gegenüber vergleichbaren Modulen bei halber Dicke beschreibt, zusammen mit einer ETFE-Beschichtung und Hitzefestigkeit bis 149 °C.

Das erklärt, warum das Panel schwerer ausfällt als das Anker PS200. Glas nimmt im Gegensatz zu Folie keine Kratzer aus Sand und Zweigen auf und vergilbt nicht, was bei einem Modul zählt, das über Jahre im Kofferraum mitreist. Die Schutzart IP68 deckt Staub und dauerhaftes Untertauchen ab.

Als Schwachstellen bleiben die Scharniere zwischen den Segmenten und die Durchführung des fest verbauten Kabels. Beides sind die Punkte, an denen Faltpanels nach Jahren undicht werden, und beides lässt sich am Datenblatt nicht bewerten.

Anschluss: was das feste Kabel bedeutet

Das XT60i-Kabel ist im Panel verbaut und kann damit nicht vergessen oder verloren werden. Es passt direkt an EcoFlow-Powerstations der aktuellen RIVER-, DELTA- und STREAM-Reihen. Anker verwendet beim PS200 denselben Steckertyp, was den Querbetrieb erleichtert.

Geräte mit Anderson-, DC7909- oder MC4-Eingang brauchen einen Adapter. Der ist im Zubehörhandel verfügbar und kostet wenige Euro, gehört aber mitbedacht, wenn eine vorhandene Powerstation einer anderen Marke geladen werden soll. Ein Vorteil des festen Kabels gegenüber MC4: Es gibt keine offenen Kontakte mit anliegender Spannung.

Für wen sich das EcoFlow 220 W lohnt

Passend ist es für Camping, Wohnmobil und Garten mit einer Powerstation ab einer Kilowattstunde, die an einem Tag wieder gefüllt werden soll. Dort liefert die Kombination aus 25 Prozent Wirkungsgrad, bifazialer Rückseite und einstellbarem Ständer den besten Ertrag je Euro im mittleren Faltpanel-Feld.

Passend ist es besonders auf hellem Untergrund, also am Strand, auf Kies oder im Schnee, weil dort die Rückseite ihren Beitrag leistet. Weniger passend ist es für kleine Verbraucher, die mit einem 40-W-Panel bedient sind, und für alle, die das leichteste Panel suchen. Und für ein Balkonkraftwerk ist es aufgrund der 21,5 Volt gar nicht verwendbar, dafür stehen stationäre Module bereit.

Fazit

Das EcoFlow 220 W bifazial ist das durchdachteste Faltpanel seiner Größe. 25 Prozent Wirkungsgrad aus N-Type-TOPCon-Zellen, 175 Watt Rückseitenleistung, eine Glasoberfläche, IP68 und ein Ständer mit Winkelhilfe von 30 bis 60 Grad ergeben ein Paket, das bei 1,81 Euro je Watt günstiger liegt als die Jackery SolarSaga 200.

Zwei Punkte steuern die Entscheidung. Die 21,5 Volt Leerlaufspannung machen das Panel für Netzeinspeisung unbrauchbar, es ist ausschließlich ein Powerstation-Lader. Und die Angaben zu Gewicht und Garantie sind zwischen EcoFlow und der Händlerlistung uneinheitlich, was bei einem Panel dieser Preisklasse ärgerlich bleibt. Wer eine EcoFlow-Powerstation besitzt, auf hellem Untergrund lädt und ein robustes Panel für Jahre im Kofferraum sucht, findet hier die stimmigste Wahl. Wer das leichteste Modell braucht, bleibt beim Anker PS200.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 1,81 Euro je Watt: mit 399 Euro für 220 W liegt das Panel unter den 2,25 €/W der Jackery SolarSaga 200
  • 175 W Rückseitenleistung sind der höchste Bifazialitätswert im Faltpanel-Feld, Anker nennt für das PS200 bis zu 10 % Mehrertrag
  • N-Type-TOPCon-Zellen mit 25 % Wirkungsgrad bleiben bei Hitze stabiler als ältere PERC-Zellen
  • Der Ständer sitzt fest im Rahmen und lässt sich zwischen 30 und 60 Grad einstellen, eine optische Winkelhilfe zeigt die Ausrichtung
  • IP68 mit einteiligem gehärtetem Glas übersteht Dauerregen und Staub, EcoFlow nennt Hitzefestigkeit bis 149 °C
  • Das XT60i-Kabel ist fest verbaut, ein loses Kabel kann nicht vergessen werden
  • Gefaltet auf 61,5 × 59 cm bei 3,2 cm Dicke passt es hinter die Rücksitzlehne

Das spricht dagegen

  • Mit 21,5 V Leerlaufspannung ist das Panel für Netz-Mikrowechselrichter unbrauchbar, die ab 24 bis 28 V regeln: für ein Balkonkraftwerk fällt es aus
  • Das fest verbaute XT60i-Kabel bindet an EcoFlow-Powerstations, Fremdgeräte brauchen einen Adapter
  • 399 Euro sind in absoluten Zahlen viel für 220 W, kleine Faltpanels kosten ein Fünftel
  • Die Angaben zum Gewicht gehen auseinander: EcoFlow nennt rund 7,0 kg, die Händlerlistung 5,1 kg
  • Auch die Garantiedauer ist uneinheitlich, die Händlerlistung nennt 24 Monate, EcoFlow US 12 Monate
  • 2,16 Meter Länge im ausgeklappten Zustand verlangen eine freie, windgeschützte Fläche
  • Die Rückseite trägt nur mit Abstand zum Boden bei, flach aufgelegt bleibt der Zusatzertrag aus

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Ertrag & Wirkungsgrad 4,5
Verarbeitung & Wetterfestigkeit 4,5
Handhabung & Aufbau 4,0
Anschluss & Kompatibilität 3,0

Gesamtwertung: 4,0 / 5

Häufige Fragen

Kann ich das EcoFlow 220 W an ein Balkonkraftwerk anschließen?

Nein. Mit 21,5 V Leerlaufspannung liegt das Panel unter dem Regelbereich aller gängigen Mikrowechselrichter, die zwischen 24 und 28 V zu arbeiten beginnen. Selbst zwei Panels in Reihe kämen auf 43 V und damit in einen Bereich, für den die XT60i-Verkabelung nicht ausgelegt ist. Für Netzeinspeisung sind stationäre Module wie das JA Solar JAM60D41-500 gedacht.

Welche Powerstations passen zum Panel?

Alle EcoFlow-Powerstations mit XT60i-Eingang, also die aktuellen RIVER-, DELTA- und STREAM-Reihen. Das Kabel ist fest verbaut und endet im XT60i-Stecker. Geräte anderer Marken mit Anderson-, DC7909- oder MC4-Eingang brauchen einen Adapter, der bei EcoFlow und im Zubehörhandel erhältlich ist. Anker verwendet beim PS200 denselben XT60i-Steckertyp.

Wie viel bringt die bifaziale Rückseite im Alltag?

EcoFlow gibt 175 W für die Rückseite an, was rund 80 Prozent der Vorderseitenleistung entspricht. Davon kommt im Betrieb ein Bruchteil an, weil die Rückseite nur reflektiertes Licht erhält. Auf Wiese oder dunklem Asphalt bleiben 3 bis 8 Prozent Zusatzertrag, auf hellem Kies, Sand oder Schnee 10 bis 20 Prozent. Voraussetzung ist der aufgestellte Betrieb über dem Ständer.

Was bedeutet die Angabe 243 Watt nach BNPI?

BNPI steht für Bifacial Nameplate Irradiance, eine Messnorm für bifaziale Module. Sie rechnet zur Vorderseitenleistung einen Rückseitenbeitrag von 10 Prozent der Einstrahlung hinzu. Aus 220 W werden damit 242 bis 243 W. Der Wert ist eine Labornorm und beschreibt keinen Alltagsertrag, er macht bifaziale Module aber untereinander vergleichbar.

Welche Generation liegt bei Amazon im Karton?

Die Listung bei EcoFlow Deutschland nennt 25 Prozent Wirkungsgrad, bis 243 W nach BNPI, das integrierte XT60i-Kabel und eine Aufbauzeit von 40 Sekunden. Das sind die Merkmale der neueren Baureihe. Die ältere Generation liefert 220 W vorne bei 155 W hinten, kommt auf 22 bis 23 Prozent Wirkungsgrad, wiegt 9,5 kg und nutzt MC4-Stecker. Älteren Testberichten liegen oft diese Werte zugrunde.

Wie schwer ist das Panel wirklich?

Hier widersprechen sich die Quellen. EcoFlow nennt für die aktuelle Baureihe rund 7,0 kg, die Amazon-Listung führt 5,1 kg im Datenfeld. Die 5,1 kg stammen vermutlich noch aus einer früheren Erfassung, die Vorgängergeneration lag ihrerseits bei 9,5 kg. Für die Praxis ist der Bereich von 7 kg der belastbarste Wert, damit liegt das Panel zwischen dem Anker PS200 mit 4,75 kg und der Jackery SolarSaga 200 mit 8 kg.

Übersteht das Panel Regen und Dauerbetrieb draußen?

Die Schutzart IP68 deckt Staub und dauerhaftes Untertauchen ab, Regen ist damit unkritisch. EcoFlow setzt als Oberfläche ein einteiliges gehärtetes Glas ein und nennt Hitzefestigkeit bis 149 °C. Für den dauerhaften Außenbetrieb über Monate sind Faltpanels dennoch nicht gedacht, weil Scharniere und Kabeldurchführungen die Schwachstellen bleiben.

Wie lange braucht das Panel, um eine Powerstation zu laden?

Bei 220 W Eingangsleistung und guter Einstrahlung lädt eine Powerstation mit 1 kWh Kapazität in etwa fünf bis sechs Stunden. Realistisch sind über einen Sommertag in Deutschland 900 bis 1.200 Wattstunden je Panel, im Winter 250 bis 450 Wattstunden. Die Rückseite hebt diese Werte auf hellem Untergrund um weitere 5 bis 15 Prozent.

Lohnt sich das 400-W-Modell stattdessen?

Das EcoFlow 400 W bifazial kostet rund 545 Euro und liegt damit bei 1,36 Euro je Watt, also günstiger je Watt als das 220-W-Modell. Es wiegt allerdings mehr, braucht deutlich mehr Fläche und ist bei Amazon nur mit Lieferzeit verfügbar. Für den Transport im Auto und den Aufbau von einer Person bleibt die 220-W-Größe der praktischere Zuschnitt.

Was ist mit dem Wirkungsgrad von 25 Prozent gemeint?

Der Wert beschreibt, welcher Anteil der eingestrahlten Energie in Strom umgewandelt wird, bezogen auf die Zellfläche. 25 Prozent gehören bei Faltpanels zur Spitze, Jackery nennt für die SolarSaga 200 bis 24,3 Prozent, Anker für das PS200 über 25 Prozent. Praktisch bedeutet ein hoher Wirkungsgrad, dass die gleiche Leistung auf weniger Fläche und weniger Gewicht entsteht.

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