Mikrowechselrichter · Hoymiles

Hoymiles HiFlow 1600 Pro (Mikrowechselrichter)

  • Vier unabhängige MPP-Tracker für vier Module mit eigener Ausrichtung
  • WLAN und Bluetooth im Gehäuse, die DTU der HMS-Reihe entfällt
  • 1.600 VA Nennleistung bei 96,70 % Spitzenwirkungsgrad
  • Flex-S3-Stecksystem mit 5-m-Schuko-Kabel und Trennwerkzeug im Karton
  • 12 Jahre Garantie, IP67 und lüfterloser Betrieb von -40 bis +65 °C

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 10. September 2026

Hoymiles HiFlow 1600 Pro

Technische Daten

Modellcode HMS-1600-4WB
Serie HiFlow Pro
Anzahl MPP-Tracker 4 (unabhängig)
Eingänge je MPPT 1
Übliche Modulleistung 320 bis 540+ W je Eingang
MPPT-Spannungsbereich 16–60 V
Min. / max. Startspannung 22 V / 60 V
Max. Eingangsspannung 65 V
Max. Eingangsstrom 4 × 14 A
Max. Eingangskurzschlussstrom 4 × 25 A
Nennausgangsleistung 1.600 VA
Nennausgangsstrom 6,96 A
Nennspannung / Bereich 230 V / 180–275 V
Nennfrequenz / Bereich 50 Hz / 45–55 Hz
Max. Wirkungsgrad 96,70 %
Kommunikation WLAN und Bluetooth integriert
Überwachung S-Miles Home App, Cloud- und Lokalbetrieb
AC-Steckverbinder Flex-S3-Feldstecker, 5 m Kabel auf Schuko
Lieferumfang Wechselrichter, 5-m-Schuko-Kabel, Trennwerkzeug
Schutzart IP67 (Außenbereich)
Kühlung natürliche Konvektion, ohne Lüfter
Betriebstemperatur -40 bis +65 °C
Lagertemperatur -40 bis +85 °C
Maße (B × H × T) 331 × 218 × 46 mm
Gewicht 5,86 kg
Garantie 12 Jahre
Preis rund 183 € bei Amazon

Vier MPP-Tracker, 1.600 Voltampere und ein Funkmodul, das WLAN und Bluetooth gleichzeitig mitbringt: Der HiFlow 1600 Pro trägt den Code HMS-1600-4WB und ist das mittlere Modell der neuen Hoymiles-Serie. Grundlage dieser Einordnung sind das Hoymiles-Datenblatt, die Händler-Listungen und der Vergleich mit den bereits eingeordneten Geräten der HMS-Reihe.

Die HiFlow-Serie und ihre vier Mitglieder

Hoymiles führt seit 2026 zwei Linien parallel. Die HMS-Reihe ist die etablierte Generation und funkt auf Sub-1-Gigahertz, wofür eine separate Datenübertragungseinheit nötig ist. Die HiFlow-Serie kommt darüber und trägt das Funkmodul im Gehäuse.

Die Serie hat vier Mitglieder mit eigenen Codes. Der HiFlow 800 heißt HF-800-WB und arbeitet mit einem MPP-Tracker bei 100 V Eingangsspannung. Die drei Pro-Modelle heißen HMS-800-2WB, HMS-1600-4WB und HMS-2000-4WB und bringen zwei beziehungsweise vier unabhängige Tracker mit. Diese Rezension behandelt den HMS-1600-4WB, also den HiFlow 1600 Pro. Das kleinere Schwestermodell steht in der Rezension zum HiFlow 800 Pro.

1.600 Voltampere: die rechtliche Weiche

Dieser Wert entscheidet, wofür das Gerät taugt, und er entscheidet gegen das klassische Balkonkraftwerk. Das vereinfachte Verfahren für Steckersolargeräte ist auf 800 VA Einspeiseleistung gedeckelt. Für die Einstufung zählt dabei die höchste wählbare Leistungsstufe eines Geräts, auch wenn im Betrieb weniger eingestellt ist.

Mit 1.600 VA Nennleistung fällt der HiFlow 1600 Pro damit aus dem Rahmen. Eine Drosselung per App ändert daran nichts. Die Anlage gilt als reguläre Erzeugungsanlage und wird über einen Elektrofachbetrieb beim Netzbetreiber angemeldet.

Seit dem 1. März 2026 gilt die VDE-AR-N 4105 in der Fassung 2026-03. Sie hat die Laienanmeldung erweitert und die Kategorie der Kleinsterzeugungsanlage eingeführt, wodurch sich Anlagen über 2.000 Wp oder mit Speicher über das Laienformular F.1.2 anmelden lassen. Die Einspeiseleistung bleibt in diesem Rahmen weiterhin bei 800 VA gedeckelt. Wo die Grenzen im Einzelnen verlaufen, klärt der Ratgeber Wie viel Strom darf ein Balkonkraftwerk erzeugen.

Wofür sich vier Tracker wirklich lohnen

Ein MPP-Tracker sucht den Arbeitspunkt, an dem ein Modul die meiste Leistung abgibt. Teilen sich zwei Module einen Tracker, zieht das schwächere das stärkere mit nach unten. Beim HiFlow 1600 Pro hat jedes der vier Module seinen eigenen Tracker mit einem einzigen Eingang.

Der Nutzen steigt mit der Ungleichheit der Module. Auf einem Satteldach mit vier identisch ausgerichteten Modulen ist der Gewinn klein. Auf einem Garagendach mit zwei Modulen nach Osten und zwei nach Westen, oder bei einem Modul, das vormittags im Schatten des Nachbarhauses liegt, arbeitet jeder Kanal in seinem eigenen Optimum. Wie stark Verschattung wirkt, zeigt der Ratgeber Balkonkraftwerk im Schatten.

Der MPPT-Bereich ab 16 V ist dabei derselbe wie beim kleinen Bruder. So tief angesetzt beginnt der Wechselrichter zu arbeiten, wenn Geräte mit höherer Einstiegsschwelle noch stillstehen. Über das Jahr summieren sich diese Randstunden.

Der Rechenfehler beim Preisvergleich

Auf dem Papier ist der ältere HMS-1600-4T mit rund 149 Euro günstiger als die 183 Euro des HiFlow 1600 Pro. Der Vergleich hält der Nachrechnung nicht stand.

Der HMS-1600-4T funkt auf Sub-1-Gigahertz und braucht eine DTU, um überhaupt Daten zu liefern. Diese Datenübertragungseinheit kostet je nach Modell 40 bis 80 Euro und belegt dauerhaft eine Steckdose in Funkreichweite. Zusammengerechnet liegt die ältere Kombination bei 190 bis 230 Euro und damit über dem HiFlow 1600 Pro, der WLAN und Bluetooth mitbringt.

Dazu kommt das 5 Meter lange Schuko-Kabel, das beim HiFlow im Karton liegt. Bei der HMS-Reihe wird es separat gekauft. Wer nur die Anschaffungskosten vergleicht, greift also zum falschen Gerät.

65 Volt und 14 Ampere: die harten Grenzen

Zwei Werte bestimmen, welche Module passen. Die maximale Eingangsspannung von 65 V schließt jede Reihenschaltung aus. Zwei Module in Reihe kommen auf 80 bis 90 V und würden das Gerät überfordern. Jedes Modul braucht seinen eigenen Kabelweg zum Wechselrichter, bei vier Modulen sind das vier Leitungspaare.

Der Eingangsstrom von 4 × 14 A ist der engere Wert. Aktuelle Module der 480- bis 500-Wp-Klasse liegen beim Kurzschlussstrom zwischen 14,2 und 15,0 A. Das SunPro 480 Wp BC etwa erreicht 14,98 A. Praktisch läuft ein solches Modul problemlos, weil der Wechselrichter oberhalb seines Limits abregelt. An sonnigen Tagen mit heller Rückstrahlfläche bleibt dabei etwas Ertrag liegen.

Der maximale Eingangskurzschlussstrom von 4 × 25 A betrifft dagegen die Sicherheit und nicht den Ertrag. Er beschreibt, was das Gerät im Fehlerfall aushält.

Was 1.920 Wattpeak an 1.600 Voltampere ergeben

Vier Module mit je 480 Wp ergeben 1.920 Wp Gleichstromleistung an einem Wechselrichter, der 1.600 VA abgibt. Diese Überbelegung von 20 Prozent ist die übliche und sinnvolle Auslegung.

Der Grund liegt in der Verteilung über das Jahr. Die volle Nennleistung erreichen Module nur an wenigen Stunden im Hochsommer bei klarem Himmel. Den größten Teil der Betriebszeit liefern sie deutlich weniger, und dort füllt die zusätzliche Modulfläche auf. Gekappt wird an wenigen Spitzentagen, der Verlust liegt über das Jahr im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Wie viel eine Anlage tatsächlich liefert, rechnet der Ratgeber Photovoltaik-Ertrag pro kWp durch.

Bei 96,70 Prozent Spitzenwirkungsgrad gehen von 1.600 VA rund 53 W als Wärme verloren. Der lüfterlose Aufbau gibt diese Wärme über das Aluminiumgehäuse ab, weshalb das Gerät mit 5,86 kg deutlich schwerer ausfällt als ein 800-VA-Modell.

Bluetooth löst ein Problem, das jeder kennt, der schon montiert hat

Dass beide Funkstandards im Gehäuse sitzen, klingt nach einer Randnotiz. Im Alltag ändert es die Inbetriebnahme grundlegend. Die Ersteinrichtung läuft per Bluetooth direkt am Wechselrichter, ganz ohne erreichbares WLAN. Genau daran hakt es an Garagen und Gartenhäusern regelmäßig, weil der Router im Haus steht.

Ist das Gerät konfiguriert, übernimmt WLAN die Datenübertragung an die App S-Miles Home. Fällt das Heimnetz aus, bleibt Bluetooth als Weg zum Auslesen vor Ort. Eine offen dokumentierte lokale Schnittstelle für eigene Systeme veröffentlicht Hoymiles allerdings nicht. Wer seine Anlage unabhängig von Herstellerdiensten betreiben will, findet die Wege im Ratgeber Wechselrichter ohne Cloud.

Montage: 5,86 Kilogramm wollen getragen werden

Mit 331 × 218 × 46 mm und 5,86 kg ist der HiFlow 1600 Pro ein massives Gerät. Ein 800-VA-Mikrowechselrichter wiegt gut die Hälfte. Die Befestigung am Modulrahmen ist möglich, verlangt aber eine solide Verschraubung und einen Rahmen, der die Last trägt.

Die Schutzart IP67 erlaubt die Montage im Freien ohne weiteren Schutz, inklusive zeitweiliger Überflutung. Der Betriebsbereich von -40 bis +65 °C deckt jedes deutsche Wetter ab. Wichtig bleibt eine hinterlüftete Position: Direkte Sonne auf dem Gehäuse hebt die Innentemperatur an, und das Gerät regelt bei Überhitzung ab. Was dabei passiert, beschreibt der Ratgeber Wechselrichter zu heiß.

Für wen sich der HiFlow 1600 Pro lohnt

Passend ist er für Anlagen mit vier Modulen jenseits des Steckersolar-Rahmens: Garagendach, Carport, Gartenhaus oder eine kleine Dachanlage, die ohnehin über einen Elektrofachbetrieb angemeldet wird. Dort liefert er vier unabhängige Tracker, ein komplettes Anschlusspaket und 12 Jahre Garantie zu einem Preis, den die ältere Generation samt DTU nicht unterbietet.

Weniger passend ist er für das klassische Balkonkraftwerk. Dafür ist die Leistung zu hoch, und die Anmeldung wird aufwendiger. Wer zwei Module am Geländer betreibt, greift zum HiFlow 800 Pro. Wer vier Module anschließen und dabei im 800-VA-Rahmen bleiben will, findet in der Serienübersicht kein passendes Gerät, weil alle Vier-Tracker-Modelle darüber liegen.

Alternativen im Vergleich

ModellLeistungMPPTKommunikationPreis
Hoymiles HiFlow 1600 Pro1.600 VA4WLAN + Bluetoothca. 183 €
Hoymiles HMS-1600-4T1.600 VA4Sub-1G, DTU nötigca. 149 €
Hoymiles HMS-2000-4T2.000 VA4Sub-1G, DTU nötigca. 206 €
APsystems EZ1D 1800W1.800 W2 mit je 2 EingängenWLAN + Bluetoothca. 187 €

Fazit

Der HiFlow 1600 Pro ist die stimmigste Vier-Tracker-Lösung, die Hoymiles derzeit anbietet. Vier unabhängige MPP-Tracker ab 16 V, 96,70 Prozent Spitzenwirkungsgrad, WLAN und Bluetooth im Gehäuse, ein fertiges Anschlusskabel und 12 Jahre Garantie ergeben ein Paket, das die ältere HMS-Generation samt DTU preislich nicht schlägt.

Die Entscheidung fällt an anderer Stelle. Mit 1.600 VA ist das Gerät kein Steckersolargerät und verlangt den regulären Anmeldeweg über einen Elektrofachbetrieb. Wer diesen Weg ohnehin geht, weil vier Module auf einem Garagendach liegen, bekommt hier viel Technik für rund 183 Euro. Wer am Balkon im vereinfachten Verfahren bleiben will, ist beim HiFlow 800 Pro richtig.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Vier unabhängige MPP-Tracker regeln vier Module getrennt, damit zieht ein verschattetes Modul die übrigen drei nicht mit herunter
  • WLAN und Bluetooth sitzen im Gehäuse: der DTU-Stick der HMS-Reihe entfällt samt Steckdose und Funkreichweiten-Frage
  • Rund 183 Euro komplett gegenüber 149 Euro plus DTU beim HMS-1600-4T, unterm Strich ist die neuere Serie günstiger
  • Der MPPT-Bereich ab 16 V startet früh am Morgen und arbeitet bei Bewölkung weiter
  • 96,70 % Spitzenwirkungsgrad, 12 Jahre Garantie, IP67 und lüfterloser Aufbau ohne Verschleißteil
  • Das 5-Meter-Schuko-Kabel und das Trennwerkzeug liegen bei, ein Zusatzkauf für den AC-Anschluss entfällt

Das spricht dagegen

  • 1.600 VA liegen weit über den 800 VA des vereinfachten Verfahrens: die Anlage ist damit kein Steckersolargerät und braucht den Elektrofachbetrieb für die Anmeldung
  • 65 V maximale Eingangsspannung schließen die Reihenschaltung zweier Module je Eingang aus, jedes Modul braucht seinen eigenen Kabelweg
  • 4 × 14 A Eingangsstrom lassen bei aktuellen Modulen mit rund 15 A Kurzschlussstrom wenig Reserve
  • Mit 5,86 kg und 331 mm Kantenlänge ist er schwer und groß für die Montage an einem Modulrahmen
  • Eine offen dokumentierte lokale Schnittstelle veröffentlicht Hoymiles nicht, Drittsysteme greifen über inoffizielle Wege zu

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ertrag & MPPT 5,0
Modul-Kompatibilität 4,0
Monitoring & Software 4,5
Verarbeitung & Garantie 4,5

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Häufige Fragen

Darf ich den HiFlow 1600 Pro für ein Balkonkraftwerk verwenden?

Als Steckersolargerät im vereinfachten Verfahren nicht. Dieses Verfahren ist auf 800 VA Einspeiseleistung begrenzt, und für die Einstufung zählt die höchste wählbare Leistungsstufe des Geräts. Mit 1.600 VA Nennleistung fällt der HiFlow 1600 Pro aus diesem Rahmen heraus, selbst wenn er per App gedrosselt würde. Für ein klassisches Balkonkraftwerk ist der HiFlow 800 Pro die passende Variante derselben Serie.

Wofür ist der HiFlow 1600 Pro dann gedacht?

Für Anlagen, die ohnehin als reguläre Erzeugungsanlage angemeldet werden: Garagendach, Carport, Gartenhaus oder eine kleine Dachanlage mit vier Modulen. Dort übernimmt ein Elektrofachbetrieb Anschluss und Anmeldung beim Netzbetreiber. Die vier unabhängigen Tracker spielen ihren Vorteil aus, sobald die Module unterschiedlich ausgerichtet sind, etwa zwei nach Osten und zwei nach Westen.

Was ist der Unterschied zum HMS-1600-4T?

Elektrisch sind beide fast deckungsgleich: 1.600 VA, vier MPP-Tracker, 16 bis 60 V, 4 × 14 A, 96,70 Prozent Spitzenwirkungsgrad. Der Unterschied liegt in der Kommunikation. Der HMS-1600-4T funkt auf Sub-1-Gigahertz und braucht dafür eine DTU in einer Steckdose. Der HiFlow 1600 Pro trägt WLAN und Bluetooth im Gehäuse und meldet sich direkt in der App an.

Wie viel Modulleistung darf ich anschließen?

Das Datenblatt nennt 320 bis 540+ W je Eingang, technisch sind also gut 2.160 Wp über alle vier Kanäle möglich. Die harten Grenzen sind 65 V Eingangsspannung und 14 A Strom je Kanal. Vier Module mit 480 Wp ergeben 1.920 Wp und damit eine Überbelegung von 20 Prozent gegenüber den 1.600 VA. Diese Auslegung ist über das Jahr gerechnet sinnvoll.

Brauche ich einen DTU-Stick oder ein Gateway?

Nein. WLAN und Bluetooth sind eingebaut, das Gerät verbindet sich direkt mit der App S-Miles Home. Die Ersteinrichtung läuft per Bluetooth am Gerät, danach übernimmt WLAN die Datenübertragung. Bei der älteren HMS-Reihe kostet die DTU zusätzlich Geld und muss in Funkreichweite eine Steckdose belegen.

Passen Kabel meiner bestehenden Hoymiles-Anlage?

Nein, die HiFlow-Serie nutzt den Flex-S3-Feldsteckverbinder. Kabel mit dem älteren BC05-Stecker der HMS-Reihe passen ohne Adapter nicht. Für eine Neuinstallation spielt das keine Rolle, weil ein 5 Meter langes Schuko-Kabel im Karton liegt. Bei einer Erweiterung bedeutet es einen zweiten Kabelsatz.

Welche Module passen an den HiFlow 1600 Pro?

Jedes Modul mit höchstens 65 V Leerlaufspannung und höchstens 14 A Strom, also praktisch jedes Einzelmodul der 400- bis 550-Wp-Klasse. Eng wird es bei Back-Contact-Modulen wie dem SunPro 480 Wp BC mit 14,98 A Kurzschlussstrom. Der Wechselrichter regelt dann an Spitzentagen ab. Zwei Module in Reihe an einem Kanal gehen nicht, die 65 V wären überschritten.

Wie laut arbeitet das Gerät?

Es kühlt über natürliche Konvektion und hat keinen Lüfter, ein Lüftergeräusch gibt es also nicht. Hörbar werden kann ein leises Sirren der Drosseln unter Last, das bei 1.600 VA eher auffällt als bei einem 800-VA-Gerät. Bei Außenmontage am Modulrahmen bleibt das ohne Bedeutung, an einer Innenwand kann es stören.

Was passiert, wenn ich das AC-Kabel im Betrieb ziehe?

Die HiFlow-Serie senkt die Gleichspannung an den DC-Anschlüssen beim Trennen laut Hersteller binnen einer Sekunde auf höchstens 34 V ab. Das entschärft Arbeiten an der Anlage deutlich, weil an den offenen Steckern sonst die volle Leerlaufspannung des Moduls anliegen bleibt. Ein Trennwerkzeug für die Steckverbinder liegt bei.

Was kostet der HiFlow 1600 Pro im Vergleich zur Konkurrenz?

Bei Amazon liegt er bei rund 183 Euro. Der ältere HMS-1600-4T kostet dort rund 149 Euro, braucht aber die DTU zusätzlich. Der APsystems EZ1D mit 1.800 W liegt bei rund 187 Euro und bietet zwei Tracker mit je zwei Eingängen. Der HMS-2000-4T mit 2.000 VA kostet rund 206 Euro.

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