Balkonkraftwerk-Speicher · Anker

Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Plus (Balkonkraftwerk-Speicher)

  • 1,6 kWh LiFePO4 mit eingebautem 800-W-Mikrowechselrichter, ein separates Gerät entfällt
  • 2 MPP-Tracker mit zusammen 1.200 W Solareingang, 16 bis 60 V
  • Modular auf bis zu 9,6 kWh erweiterbar
  • IP65, Smart Meter und Smart Plugs jederzeit nachrüstbar
  • 6.000 Ladezyklen und 10 Jahre Garantie auf 70 % Restkapazität

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:10 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der solarkasten.de-Redaktion · Veröffentlicht am 15. September 2026

Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Plus

Technische Daten

Modellcode A17C3
Speicherkapazität 1.600 Wh
Zellchemie LiFePO4
Batteriespannung 60 V
Ladezyklen 6.000
Garantie 10 Jahre auf 70 % Restkapazität
Erweiterbar auf bis 9,6 kWh (bis zu 5 Zusatzakkus BP1600)
Kopplung DC-seitig, Module gehen direkt an den Speicher
Mikrowechselrichter eingebaut, 800 W
Anzahl MPP-Tracker 2
Max. Solareingang 1.200 W (2 × 600 W)
MPPT-Spannungsbereich 16–60 V
Max. AC-Ausgangsleistung 800 W
Ladeleistung für Zusatzakkus 1.200 W
Smart Meter optional nachrüstbar, kompatibel mit allen Solarbank-2-Varianten
Steuerung Anker App, WLAN 2,4 GHz und Bluetooth
Schutzart IP65
Maße (L × B × H) 460 × 249 × 254 mm
Gewicht 21,2 kg

Rund 399 Euro für 1,6 kWh mit eingebautem Wechselrichter: Die Solarbank 2 E1600 Plus ist Ankers günstigster All-in-One-Speicher und trägt den Code A17C3. Sie steht zwischen der ersten Generation, die einen externen Wechselrichter brauchte, und der Pro-Variante mit doppeltem Solareingang. Grundlage dieser Einordnung sind die Anker-Produktangaben, die Händler-Listungen und der Vergleich mit den bereits eingeordneten Solarbank-Modellen.

Drei Varianten, ein Name: Plus, Pro und AC

Anker führt die Solarbank 2 in drei Ausführungen, und die Namensähnlichkeit sorgt regelmäßig für Fehlkäufe. Alle drei haben 1,6 kWh und einen eingebauten 800-W-Mikrowechselrichter. Der Unterschied steckt in der Anbindung und im Solareingang.

Die Plus-Variante (A17C3) hat zwei MPP-Tracker und nimmt 1.200 W Modulleistung an. Die Pro-Variante (A17C1) hat vier Tracker und 2.400 W, sie ist für vier Module gebaut. Beide sind DC-gekoppelt, die Module gehen also direkt an den Speicher.

Die AC-Variante (A17C2) geht einen anderen Weg. Sie hängt sich per Schuko hinter ein bestehendes Balkonkraftwerk und kann zusätzlich aus dem Hausnetz laden. Ihre Werte stehen in der Rezension zur Solarbank 2 E1600 AC.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer neu anfängt und zwei Module plant, nimmt die Plus. Wer vier Module hat, die Pro. Wer eine laufende Anlage behalten will, die AC.

Alles in einem Gehäuse

Der praktische Vorteil der Plus liegt im Aufbau. Mikrowechselrichter, Solarladeregler und Akku sitzen in einem Gerät. Die Module kommen an die DC-Eingänge, der Ausgang geht in die Steckdose, fertig.

Die erste Generation Solarbank E1600 brauchte noch einen externen Wechselrichter, der separat gekauft, montiert und verkabelt werden musste. Gegenüber einer Kombination aus Hoymiles HiFlow 800 Pro für rund 106 Euro und einem DC-Speicher wie dem Growatt NOAH 2000 für rund 388 Euro spart die All-in-One-Lösung Geld und einen Montageschritt. Wie eine Anlage grundsätzlich zusammenkommt, zeigt der Ratgeber Mini-Solaranlage anschließen.

Der Nachteil derselben Bauweise: Fällt ein Teil aus, geht das ganze Gerät zur Reparatur. Bei getrennten Komponenten tauscht man das defekte Stück.

Zwei MPP-Tracker und wo die Grenze liegt

1.200 W über zwei Tracker mit je 600 W ist der Wert, an dem sich die Plus-Variante messen lassen muss. Zwei Module mit je 500 Wp ergeben 1.000 Wp und passen komfortabel, jedes an seinem eigenen Tracker.

Dass die Tracker unabhängig arbeiten, ist wichtiger als die reine Watt-Zahl. Ein Modul nach Süden und eins nach Westen laufen jeweils in ihrem eigenen optimalen Arbeitspunkt. Bei einem gemeinsamen Tracker zieht das verschattete Modul das andere mit nach unten. Wie stark dieser Effekt ausfällt, zeigt der Ratgeber Balkonkraftwerk im Schatten.

Der MPPT-Bereich ab 16 V ist für die Klasse ein guter Wert. Je tiefer ein Tracker ansetzt, desto früher am Morgen und desto länger bei Bewölkung liefert die Anlage. Ein 500-Wp-Modul erreicht 16 V schon bei schwacher Einstrahlung.

Die Obergrenze von 60 V je Eingang schließt die Reihenschaltung aus. Zwei Module in Reihe kommen auf rund 88 V und passen nicht. Jedes Modul braucht sein eigenes Kabel zum Speicher.

Wer vier Module plant, stößt hier an die Grenze der Plus. Dafür ist die Pro-Variante mit 2.400 W zuständig, und darüber die Solarbank 3 E2700 Pro mit 3.600 W Solareingang.

DC-gekoppelt: der Haken beim Nachrüsten

Hier liegt der Punkt, den Besitzer einer laufenden Anlage kennen sollten. Die Plus-Variante arbeitet DC-seitig. Die Module gehen direkt an den Speicher, der die Regelung und die Einspeisung übernimmt.

Bei einer Neuinstallation ist das der saubere Weg. Bei einer Nachrüstung bedeutet es Umbau: Die Modulstecker wandern vom vorhandenen Wechselrichter an den Speicher, und dieser Wechselrichter hat danach keine Aufgabe mehr. Ein erst kürzlich gekaufter APsystems EZ1-M oder Deye SUN-M80G4 landet damit im Schrank.

Wer das vermeiden will, schaut auf AC-gekoppelte Speicher wie die Hoymiles HiBattery 1920 AC oder die AC-Variante der Solarbank. Beide hängen sich per Schuko hinter die bestehende Anlage. Die Unterschiede der beiden Wege ordnet der Ratgeber AC-Speicher am Balkonkraftwerk nachrüsten ein.

Kein Netzladen: was dadurch wegfällt

Die Plus-Variante nimmt Energie ausschließlich über die Solareingänge auf. Das Laden aus dem Hausnetz ist nicht vorgesehen.

Für die meisten Nutzer spielt das keine Rolle. Wer allerdings einen dynamischen Stromtarif nutzt und den Speicher nachts zu 12 Cent füllen möchte, um ihn abends zu 28 Cent zu entladen, braucht dafür ein bidirektionales Gerät. Zuständig sind die AC-Variante der Solarbank, der Marstek Venus E 3.0 oder der Anker SOLIX Solarbank Max AC.

Bei aktuellen Tarifspreizungen lässt sich damit über ein Jahr ein niedriger dreistelliger Betrag zusätzlich holen. Gegen den Aufpreis der bidirektionalen Geräte gerechnet, dauert es allerdings mehrere Jahre, bis sich das trägt.

Erweiterung auf 9,6 Kilowattstunden

Der stärkste Punkt der Solarbank-Familie ist die Modularität. Bis zu fünf Zusatzakkus BP1600 stapeln sich unter das Grundgerät, zusammen 9,6 kWh. Das Grundgerät bleibt dabei dasselbe, ein Tausch entfällt.

Für ein Balkonkraftwerk mit 800 W Einspeisung sind diese 9,6 kWh theoretisch. Eine Anlage mit 1.000 Wp erzeugt an einem guten Sommertag rund 5 kWh, und nur der Überschuss geht in den Speicher. Praktisch sinnvoll sind 3,2 bis 4,8 kWh, also ein bis zwei Zusatzakkus. Welche Größe zum eigenen Verbrauch passt, rechnet der Ratgeber Wie groß sollte der Balkonkraftwerk-Speicher sein durch.

Der Wert der Modularität liegt im schrittweisen Ausbau. Man startet mit 1,6 kWh, beobachtet ein halbes Jahr, wie oft der Speicher morgens leer ist, und erweitert gezielt.

Das Anker-System drumherum

Die Solarbank 2 Plus ist Teil eines Systems, und das unterscheidet sie von Einzelgeräten. Der Smart Meter misst am Zählerkasten den Hausverbrauch und lässt den Speicher genau diese Leistung abgeben. Ohne ihn läuft der Speicher nach Zeitplan. Er ist mit allen Solarbank-2-Varianten kompatibel und jederzeit nachrüstbar.

Dazu kommen die Smart Plugs, Zwischenstecker, die einzelne Verbraucher messen und schalten. Sie erlauben die verbrauchsgeführte Regelung auch ohne Eingriff im Zählerschrank, decken dabei allerdings nur die angeschlossenen Geräte ab. Was die beiden Wege unterscheidet, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher und Smart Meter.

Beide Bausteine kosten extra und gehören in die Kaufplanung. Ohne eines von beiden bleibt ein guter Teil des Nutzens ungenutzt, weil der Speicher nicht weiß, was das Haus gerade braucht. Das Prinzip dahinter erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung.

6.000 Zyklen, zehn Jahre und was die Garantie wirklich sagt

6.000 Ladezyklen bei 10 Jahren Garantie auf 70 Prozent Restkapazität sind solide Werte. Die Zahl 70 Prozent ist dabei die wichtige: Anker sichert zu, dass der Speicher nach zehn Jahren noch mindestens 1.120 der ursprünglichen 1.600 Wh hält.

Andere Hersteller nennen 80 Prozent, was auf dem Papier besser klingt. Ein Vergleich lohnt nur bei gleicher Bezugsgröße, und hier ist Ankers Wert der vorsichtigere. 6.000 Zyklen entsprechen bei täglicher Nutzung gut 16 Jahren, die Garantie endet also deutlich vor der technischen Lebensdauer.

Die 60 V Batteriespannung sind ein technisches Detail mit praktischer Folge: Höhere Spannung bedeutet geringere Ströme und damit weniger Verluste in den Kabeln, verglichen mit 48-V-Systemen.

Was 399 Euro in dieser Klasse bedeuten

249 Euro je Kilowattstunde ist ein guter Wert. Die Solarbank 2 E1600 AC kostet bei gleicher Kapazität rund 529 Euro, also 331 Euro je Kilowattstunde. Der Aufpreis von 130 Euro kauft die AC-Kopplung und das Netzladen.

Im Wettbewerb sieht es enger aus. Der Zendure SolarFlow 800 Plus bietet 1,92 kWh für 449 Euro (234 Euro je kWh), der Growatt NEXA 2000 2,048 kWh für 469 Euro (229 Euro je kWh) und dabei vier MPP-Tracker. Beide liefern also mehr Speicher und beim NEXA mehr Solareingang für 50 bis 70 Euro Aufpreis.

Die Solarbank Plus gewinnt über den Einstiegspreis und über das System: Wer später erweitern, Smart Plugs ergänzen oder auf eine größere Solarbank aufstocken will, bleibt in einer App und einer Produktfamilie.

Für wen sich die Solarbank 2 Plus lohnt

Passend ist sie für den Neueinstieg mit zwei Modulen, wenn der Speicher später wachsen soll. Der günstige Einstiegspreis, die Erweiterung auf 9,6 kWh und das ausgebaute Zubehör-System sind ihre Stärken.

Weniger passend ist sie beim Nachrüsten einer laufenden Anlage, weil der vorhandene Wechselrichter dabei überflüssig wird. Dort führt die AC-Variante oder ein AC-gekoppelter Speicher zum besseren Ergebnis. Wer vier Module plant oder den Speicher nachts aus dem Netz füllen will, schaut ebenfalls auf andere Modelle.

Alternativen im Vergleich

ModellKapazitätMPPTSolareingangPreis
Anker Solarbank 2 E1600 Plus1,6 kWh21.200 Wca. 399 €
Zendure SolarFlow 800 Plus1,92 kWh21.200 Wca. 449 €
Growatt NEXA 20002,048 kWh42.400 Wca. 469 €
Anker Solarbank 2 E1600 AC1,6 kWh21.200 Wca. 529 €

Fazit

Die Solarbank 2 E1600 Plus ist der günstige Weg in ein durchdachtes System. Wechselrichter und Speicher in einem Gehäuse, zwei unabhängige Tracker ab 16 V, IP65 für die Aufstellung im Freien und eine Erweiterung bis 9,6 kWh, die den späteren Ausbau offenhält. Für 399 Euro ist das ein stimmiges Paket.

Zwei Punkte entscheiden über die Eignung. Die zwei Tracker mit 1.200 W setzen die Grenze bei zwei Modulen, bei vier Modulen ist die Pro-Variante zuständig. Und die DC-Kopplung macht das Nachrüsten einer laufenden Anlage zum Umbau, bei dem der vorhandene Wechselrichter ausscheidet. Wer neu anfängt, zwei Module plant und Raum zum Wachsen will, liegt hier richtig.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Mit rund 249 Euro je Kilowattstunde der günstigste Einstieg in das Anker-Solarbank-System
  • Wechselrichter, MPPT und Akku sitzen in einem Gehäuse, Kabelaufwand und Zusatzkauf entfallen
  • Erweiterung auf 9,6 kWh ohne Tausch des Grundgeräts, die Investition bleibt anschlussfähig
  • Smart Meter und Smart Plugs lassen sich jederzeit nachrüsten, das System wächst mit den Ansprüchen
  • 6.000 Zyklen bei 10 Jahren Garantie auf 70 % Restkapazität decken die Lebensdauer der Anlage ab
  • 16 V untere MPPT-Grenze holen auch in der Dämmerung und bei Bewölkung noch Ertrag

Das spricht dagegen

  • Nur 2 MPP-Tracker mit 1.200 W: Die Pro-Variante nimmt mit 4 Trackern und 2.400 W die doppelte Modulleistung an
  • DC-gekoppelt, ein vorhandenes Balkonkraftwerk muss umgebaut werden und der bisherige Wechselrichter wird überflüssig
  • Laden aus dem Hausnetz ist nicht vorgesehen, dynamische Stromtarife lassen sich damit nicht nutzen
  • Der Smart Meter für die verbrauchsgeführte Regelung kostet extra
  • Mit 1,6 kWh die kleinste Kapazität im Feld, Zendure und Growatt bieten für weniger Geld mehr Speicher
  • 21,2 kg verlangen bei Wandmontage einen tragfähigen Untergrund

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Solareingang & MPPT 3,5
Erweiterbarkeit 5,0
Ökosystem & Steuerung 4,5
Nachrüstbarkeit 3,0

Gesamtwertung: 4,1 / 5

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Solarbank 2 Plus, Pro und AC?

Alle drei haben 1,6 kWh und einen eingebauten 800-W-Wechselrichter. Die Plus-Variante (A17C3) hat 2 MPP-Tracker und nimmt 1.200 W Solarleistung an. Die Pro-Variante (A17C1) hat 4 Tracker und 2.400 W, eignet sich also für vier Module. Die AC-Variante (A17C2) ist anders angebunden: Sie hängt sich per Schuko hinter ein bestehendes Balkonkraftwerk und kann zusätzlich aus dem Hausnetz laden. Plus und Pro sind DC-gekoppelt, die Module gehen direkt an den Speicher.

Brauche ich einen zusätzlichen Wechselrichter?

Nein. Der 800-W-Mikrowechselrichter sitzt im Gerät, ebenso der Solarladeregler mit den zwei MPP-Trackern. Du schließt die Module direkt an den Speicher an und steckst den Ausgang in die Steckdose. Das unterscheidet die Solarbank 2 von der ersten Generation E1600, die einen externen Wechselrichter brauchte.

Kann ich meine vorhandene Anlage damit nachrüsten?

Technisch ja, es ist aber ein Umbau. Weil die Solarbank 2 Plus DC-gekoppelt arbeitet, wandern die Modulstecker vom bisherigen Wechselrichter an den Speicher, und dieser Wechselrichter wird überflüssig. Wer sein vorhandenes Gerät behalten will, greift zur AC-Variante oder zu einem anderen AC-gekoppelten Speicher, etwa der Hoymiles HiBattery.

Wie viele Solarmodule passen an die Solarbank 2 Plus?

Zwei MPP-Tracker mit je 600 W ergeben 1.200 W. Zwei Module mit je 500 Wp passen damit gut, jedes an einen eigenen Tracker. Vier Module gehen elektrisch nicht sinnvoll, dafür ist die Pro-Variante mit vier Trackern gebaut. Die Spannungsgrenze liegt bei 60 V je Eingang, eine Reihenschaltung zweier Module scheitert daran.

Was bringt der Smart Meter?

Ohne ihn arbeitet der Speicher nach einem festen Zeitplan. Mit Smart Meter misst das System, was der Haushalt gerade zieht, und gibt genau diese Leistung ab. Das erhöht den Eigenverbrauch deutlich und vermeidet Einspeisung ins Netz. Der Anker Smart Meter ist mit allen Solarbank-2-Varianten kompatibel und lässt sich jederzeit nachrüsten.

Wie weit lässt sich der Speicher erweitern?

Mit bis zu fünf Zusatzakkus BP1600 auf 9,6 kWh. Die Erweiterung braucht kein neues Grundgerät, die Akkus werden gestapelt und angesteckt. Für ein Balkonkraftwerk mit 800 W Einspeisung sind 3,2 bis 4,8 kWh die praktische Obergrenze, weil eine Anlage dieser Größe mehr im Tagesverlauf kaum füllt.

Darf die Solarbank 2 Plus draußen stehen?

IP65 bedeutet staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser, der Aufstellort im Freien ist vorgesehen. Sinnvoll ist trotzdem ein Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung auf das Gehäuse und mit etwas Abstand zur Wand. Im Winter sinkt die Ladeleistung bei Kälte, und unter dem Gefrierpunkt wird das Laden eingeschränkt.

Kann ich den Speicher aus dem Netz laden?

Die Plus-Variante ist dafür nicht gebaut. Sie nimmt Energie über die Solareingänge auf und gibt sie über den eingebauten Wechselrichter ab. Wer den Speicher nachts zum Niedrigtarif füllen und tagsüber entladen will, braucht die AC-Variante oder einen bidirektionalen Speicher wie den Marstek Venus E 3.0.

Was kostet die Solarbank 2 Plus und lohnt sie sich?

Bei Amazon liegt sie bei rund 399 Euro, das sind 249 Euro je Kilowattstunde. Bei einem Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch verschiebt ein Speicher dieser Größe etwa 350 bis 500 kWh im Jahr in den Eigenverbrauch, bei 35 Cent also 120 bis 175 Euro. Die Amortisation liegt damit bei rund drei Jahren, was für einen Balkonspeicher ein guter Wert ist.

Muss ich den Speicher im Marktstammdatenregister melden?

Der Speicher gehört zur Anlage und wird dort eingetragen. Bei einem bereits gemeldeten Balkonkraftwerk ergänzt du die Speicherkapazität im vorhandenen Eintrag, bei einer neuen Anlage meldest du beides zusammen. Der eingebaute Wechselrichter liefert fest 800 W, damit bleibt die Anlage im vereinfachten Verfahren für Steckersolargeräte.

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